AXIS Camera Station S1296 Rack Recording Server

Über das Gerät

Aufzeichnungsgeräte der AXIS Camera Station S12 Recorder Series sind sofort einsatzbereite und geprüfte Rack-Server und Workstations für eine zuverlässige Videoüberwachung in HD-Qualität bis zu 4K. Für schnelles und einfaches Installieren ist die Rekorderserie bereits vorkonfiguriert und mit der AXIS Camera Station Video Management Software einschließlich Lizenzen und aller erforderlichen Software ausgestattet. Die Systemkonfiguration kann einfach von AXIS Site Designer importiert werden und mit AXIS Camera Station lassen sich die vielen Vorteile des großen Produktangebots an Videoüberwachungsgeräten von AXIS nutzen. Die Festplatten sind für den professionellen Einsatz ausgelegt und das Betriebssystem ist auf einem Solid-State-Laufwerk installiert. Diese Rekorderserie bietet Ihrem System also sowohl Leistungsstärke als auch Zuverlässigkeit.

Erste Schritte

Hinweis

Bei Systemen mit über 100 Videokanälen oder bei Aufzeichnungen mit einer Bitrate von über 1 Gbit/s empfehlen wir, die für die Aufzeichnung zugewiesene Größe auf 95 % einzustellen. Siehe Speicherkapazität anpassen.

Der Standardworkflow zum Konfigurieren eines AXIS Camera Station Recording Servers ist:

  1. Das Gerät installieren

  2. Erstes Windows®-Setup: Nach der Installation Ihres Geräts werden Sie durch einige Schritte geführt, um die Region, die Sprache, das Tastaturlayout, ein Administratorkonto und dessen Passwort einzurichten.

  3. Erstes Setup des AXIS Recorders: Nach der Ersteinrichtung von Windows wird die AXIS Recorder Toolbox geöffnet, und Sie werden durch einige Schritte geführt, um grundlegende und notwendige Einstellungen vorzunehmen, z. B. Computername, Datum und Uhrzeit sowie Netzwerk. Siehe hierzu Erstes Setup des Axis Recorders.

  4. Windows® konfigurieren. Wir empfehlen:

  5. AXIS Camera Station auf die neuste Version aktualisieren.

    • Wenn das System online ist: AXIS Recorder Toolbox App öffnen und Update AXIS Camera Station (AXIS Camera Station aktualisieren) anklicken.

    • Wenn das System offline ist: vonaxis.com die neuste Version herunterladen.

  6. AXIS Camera Station konfigurieren

  7. AXIS Camera Station Lizenzen registrieren.

  8. System mit AXIS Camera Station Mobile Viewing App verbinden. Siehe hierzu Verbindung zum Server der AXIS Camera Station herstellen.

Das Gerät installieren

Vor der Installation

  • Bereiten Sie zusätzliches Zubehör für die Installation vor: Monitor, Maus, Tastatur und Netzwerkkabel.

  • Beachten Sie, dass das Netzkabel nicht im Lieferumfang enthalten ist.

  • Die Verwendung verschiedener Benutzerkonten verstehen.

In der folgenden Tabelle sind die Benutzerkonten aufgeführt, die für die Installation, Konfiguration und den Betrieb Ihres AXIS Systems verwendet werden können.

BenutzerkontoBeschreibungHinweis
My AxisWird verwendet, um die neueste Software herunterzuladen und auf das Lizenzsystem, AXIS Secure Remote Access und System Health Monitoring zuzugreifen.Registriert von my.axis.com.
Windows®
Windows-AdministratorAdministratorrechte unter Windows. Es wird empfohlen, die Anwendung nicht als Administrator von AXIS Camera Station zu verwenden.Erstellt während des ersten Windows-Setups.
Windows-Benutzer mit AXIS Camera Station AdministratorrechtenEin Windows-Benutzer mit Administratorrechten in AXIS Camera Station, der von einem Systemintegrator oder Systemadministrator zur Konfiguration oder Fehlerbehebung verwendet werden kann.In Windows-Einstellungen erstellt.
Windows-Benutzer mit Bediener- oder Betrachterrechten in AXIS Camera Station.Ein Windows-Benutzer mit Bediener- oder Betrachterrechten in AXIS Camera Station.In Windows-Einstellungen erstellt.
Hardware-Verwaltung
iDRACWird für den Zugriff auf das Tool iDRAC (Integrated Dell Remote Access Controller) verwendet.Benutzername: root
Kennwort: Auf der Rückseite der Beschriftung aufgedruckt.
Gerät
GeräteadministratorWird vom Administrator für den Zugriff auf die Kamera über das Video Management System oder die Webseite des Geräts verwendet.Erstellt von der Gerätewebseite oder beim Hinzufügen des Geräts zur AXIS Camera Station.

Ihr Gerät konfigurieren

Erstes Setup des Axis Recorders

Nach der Konfiguration von Windows® wird AXIS Recorder Toolbox automatisch geöffnet und Sie werden durch den Setup-Assistenten für die Erstkonfiguration geführt. Mit diesem Setup-Assistenten können Sie mehrere grundlegende und erforderliche Einstellungen konfigurieren, bevor Sie Ihr Gerät in AXIS Recorder Toolbox verwalten.

  1. Wählen Sie als Erscheinungsbild Light (Hell) oder Dark (Dunkel), und klicken Sie auf Next (Weiter),, sofern Ihr Produkt diese Möglichkeit bietet.

  2. Ändern Sie ggf. den Computernamen, und klicken Sie auf Next (Weiter).

  3. Konfigurieren Sie unter Date and time (Datum und Uhrzeit) die folgenden Einstellungen, und klicken Sie auf Next (Weiter).

    • Wählen Sie eine Zeitzone.

    • Wählen Sie NTP server (NTP-Server) aus, um einen NTP-Server einzurichten, und geben Sie die NTP-Server-Adresse ein.

    • Wählen Sie zum manuellen Einstellen Manual (Manuell) aus und wählen Sie Datum und Uhrzeit aus.

  4. Konfigurieren Sie unter Network settings (Netzwerkeinstellungen) die folgenden Einstellungen und klicken Sie auf Weiter.

    • Automatische IP-Einstellungen (DHCP) verwenden und Automatische DNS-Einstellungen verwenden sind standardmäßig aktiviert.

    • Wenn Ihr Gerät mit einem Netzwerk mit einem DHCP-Server verbunden ist, werden die zugewiesene IP-Adresse, Subnetzmaske, das Gateway und das bevorzugte DNS automatisch angezeigt.

    • Wenn Ihr Gerät nicht mit einem Netzwerk verbunden ist oder kein DHCP-Server verfügbar ist, geben Sie die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Gateway und das bevorzugte DNS je nach Netzwerkanforderungen ein.

  5. Klicken Sie auf Finish (Fertigstellen). Wenn Sie den Computernamen geändert haben, werden Sie von AXIS Recorder Toolbox zum Neustart des Geräts aufgefordert.

AXIS Camera Station konfigurieren

Dieses Tutorial führt durch die ersten grundlegenden Schritte zum Einrichten und Starten des Systems.

Bevor Sie anfangen, müssen Sie eventuell:

Nach Abschluss der erforderlichen Konfigurierungsarbeiten können Sie mit der AXIS Camera Station arbeiten:

  1. AXIS Camera Station starten

  2. Geräte hinzufügen

  3. Konfigurieren des Aufzeichnungsverfahrens

  4. Live-Video ansehen

  5. Aufzeichnungen anzeigen

  6. Lesezeichen hinzufügen

  7. Aufzeichnungen exportieren

  8. Aufzeichnungen mit AXIS File Player wiedergeben und überprüfen

AXIS Camera Station starten

Um den AXIS Camera Station Client zu starten, klicken Sie mit einem Doppelklick auf das Symbol des Clients. Beim Erststart des Clients versucht dieser, sich bei dem auf demselben Computer installierten AXIS Camera Station Server anzumelden.

Die Verbindung mit mehreren Servern von AXIS Camera Station ist auf verschiedene Weise möglich.

Geräte hinzufügen

Die Seite Geräte hinzufügen wird beim ersten Start der AXIS Camera Station geöffnet. AXIS Camera Station durchsucht das Netzwerk nach angeschlossenen Geräten und zeigt diese in Listenform an.

  1. Wählen Sie hinzuzufügende Kameras aus der Liste aus. Wenn Sie Ihre Kamera nicht finden können, klicken Sie auf Manual search (Manuelle Suche).

  2. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

  3. Wählen Sie entweder Quick configuration (Schnellkonfiguration) oder Site Designer configuration (Konfiguration mit Site Designer) aus. Weiter anklicken.

  4. Die Standardeinstellungen verwenden und sicherstellen, dass das Aufzeichnungsverfahren auf None (Keines) gesetzt ist. Klicken Sie auf Install (Installieren).

Speicherkapazität anpassen

Hinweis

Bei Systemen mit über 100 Videokanälen oder bei Aufzeichnungen mit einer Bitrate von über 1 Gbit/s empfehlen wir, die für die Aufzeichnung zugewiesene Größe auf 95 % einzustellen.

  1. Gehen Sie zu Configuration > Storage > Management (Konfiguration > Speicher > Verwaltung) und wählen Sie einen lokalen Speicher oder ein freigegebenes Netzwerklaufwerk aus der Speicherliste.

  2. Legen Sie den maximalen, von AXIS Camera Station Video Management Software zu verwendenden Speicherplatz mithilfe des Schiebereglers in dem Bereich "Übersicht" fest.

  3. Klicken Sie auf Anwenden.

Konfigurieren des Aufzeichnungsverfahrens

  1. Configuration > Recording and events > Recording method (Konfiguration > Aufzeichnung und Ereignisse > Aufzeichnungsart) aufrufen.

  2. Eine Kamera wählen.

  3. Aktivieren Sie Motion detection (Bewegungserkennung) oder Continuous (Kontinuierlich) oder beides.

  4. Klicken Sie auf Apply (Übernehmen).

Live-Video ansehen

  1. Öffnen Sie eine Registerkarte Live view (Live-Ansicht).

  2. Wählen Sie eine Kamera aus, um ihr Live-Video anzusehen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter .

Aufzeichnungen anzeigen

  1. Öffnen Sie eine Registerkarte Recordings (Aufzeichnungen).

  2. Wählen Sie die Kamera aus, von der Sie Aufzeichnungen ansehen möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter .

Lesezeichen hinzufügen

  1. Zu Aufzeichnung wechseln.

  2. Um die Zeitleistenmarkierung auf die gewünschte Position zu setzen, zoomen Sie in die Zeitleiste und ziehen Sie daran.

  3. Klicken Sie auf .

  4. Einen Namen und eine Beschreibung für das Lesezeichen eingeben. Um das Lesezeichen einfacher ermitteln zu können, in der Beschreibung Schlüsselbegriffe angeben.

  5. Wählen Sie Prevent recording deletion (Löschen von Aufzeichnungen verhindern) aus, um die Aufzeichnung zu sperren.

  6. Hinweis

    Es ist nicht möglich, eine gesperrte Aufnahme zu löschen. Um die Aufzeichnung zu entsperren, Entfernen Sie die Markierung der Option auf oder löschen Sie das Lesezeichen.

  7. Klicken Sie auf OK, um das Lesezeichen zu speichern.

Aufzeichnungen exportieren

  1. Öffnen Sie eine Registerkarte Recordings (Aufzeichnungen).

  2. Wählen Sie die Kamera aus, von der Sie Aufzeichnungen exportieren möchten.

  3. Um sich die Auswahlmarkierungen anzeigen zu lassen, klicken Sie auf .

  4. Ziehen Sie die Markierungen, um die zu exportierenden Aufzeichnungen einzuschließen.

  5. Klicken Sie auf , um die Registerkarte Export zu öffnen.

  6. Klicken Sie auf Export... (Exportieren...).

Aufzeichnungen mit AXIS File Player wiedergeben und überprüfen

  1. Wechseln Sie in den Ordner mit den exportierten Aufzeichnungen.

  2. AXIS File Player doppelklicken.

  3. Klicken Sie , um die Aufzeichnungshinweise anzeigen zu können.

  4. Die digitale Signatur überprüfen:

    1. Tools > Verify digital signature (Tools > Digitale Signatur überprüfen) aufrufen.

    2. Wählen Sie Validate with password (Mit Kennwort validieren) und geben Sie Ihr Kennwort ein.

    3. Klicken Sie auf Verify (Überprüfen). Die Seite mit dem entsprechenden Überprüfungsergebnis erscheint.

  5. Hinweis

    Digitale Signatur unterscheidet sich von Signiertes Video. Mit signierten Videos lassen sich Videos auf die aufzeichnende Kamera rückverfolgen und Aufzeichnungen so auf etwaige Manipulationen überprüfen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Signed video (Signierte Videos) und in der Bedienungsanleitung der Kamera.

Netzwerk-Konfiguration

Konfigurieren Sie vor Verwendung von AXIS Camera Station die Einstellungen für Proxyserver oder Firewall, wenn sich der AXIS Camera Station Client, AXIS Camera Station Server und die Netzwerk-Geräte in verschiedenen Netzwerken befinden.

Proxyeinstellungen des Clients

Wenn der Client und der Server durch einen Proxyserver getrennt sind, müssen die Proxyeinstellungen des Clients angepasst werden.

  1. Öffnen Sie AXIS Camera Station Client.

  2. Klicken Sie auf Proxyeinstellungen des Clients ändern.

  3. Ändern Sie die Proxyeinstellungen des Clients.

  4. Klicken Sie auf OK.

Proxyeinstellungen des Servers

Wenn die Netzwerk-Geräte und der Server durch einen Proxyserver getrennt sind, müssen die Proxyeinstellungen des Servers konfiguriert werden.

  1. Öffnen Sie die Dienststeuerung der AXIS Camera Station.

  2. Wählen Sie Einstellungen ändern.

  3. Verwenden Sie Im Abschnitt Proxyeinstellungen die Standardeinstellung Option Internetkonto System oder wählen Sie Proxyeinstellungen manuell einrichten.

  4. Klicken Sie auf Speichern.

NAT und Firewall

Wenn Client und Server durch NAT, Firewall oder eine ähnliche Einrichtung getrennt sind, konfigurieren Sie diese so, dass die in AXIS Camera Station Service Control angegebenen Ports HTTP, TCP und Streaming nicht von NAT/Firewall blockiert werden. Wenden Sie an den Administrator des Netzwerks, um zu erfahren, wie sich NAT oder die Firewall konfigurieren lassen.

Server-Port-Konfiguration

AXIS Camera Station Server verwendet die Ports 55752 (HTTP), 55754 (TCP), 55756 (mobile Kommunikation) und 55757 (mobiles Streaming) für die Kommunikation zwischen dem Server und dem Client. Bei Bedarf können Sie die Ports über AXIS Camera Station Service Control ändern. Siehe Allgemein in AXIS Camera Station Service Control.

Hinweise zur Systemsicherheit

Um unbefugten Zugriff auf Kameras und Aufzeichnungen zu verhindern, Folgendes beachten:

  • Verwenden Sie für alle Netzwerk-Geräte (Kameras, Video-Encoder und Zusatzgeräte) starke Kennwörter.

  • Den AXIS Camera Station Server, die Kameras, Video-Encoder und Zusatzgeräte in einem sicheren, vom Büronetz separaten Netzwerk installieren. Sie können den AXIS Camera Station Client auf einem Computer eines anderen Netzwerks installieren, zum Beispiel einem Netzwerk mit Internetzugang.

  • Sicherstellen, dass alle Benutzer starke Kennwörter verwenden. Windows Active Directory bietet ein hohes Maß an Sicherheit.

System online lizensieren

Hierfür müssen sowohl der AXIS Camera Station-Client als auch der Server mit dem Internet verbunden sein.

  1. Wechseln Sie zu Configuration > Licenses > Management (Konfiguration > Lizenzen > Verwaltung).

  2. Stellen Sie sicher, dass die Option Manage licenses online (Lizenzen online verwalten) aktiviert ist.

  3. Melden Sie sich mit den Zugangsdaten Ihres MyAxis-Kontos an.

  4. Der Lizenzschlüssel wird automatisch generiert und erscheint unter License keys (Lizenzschlüssel).

  5. Falls Sie Ihren Lizenzschlüssel separat erworben haben, geben Sie diesen unter Add license key (Lizenzschlüssel hinzufügen) ein.

  6. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

  7. Überprüfen Sie im AXIS Camera Station-Client, ob Ihre Lizenzschlüssel unter Configuration > Licenses > Keys (Konfiguration > Lizenzen > Schlüssel) angezeigt werden.

Online-Lizenzregistrierung für AXIS Camera Station

System offline lizensieren

  1. Wechseln Sie zu Configuration > Licenses > Management (Konfiguration > Lizenzen > Verwaltung).

  2. Deaktivieren Sie Manage licenses online (Lizenzen online verwalten).

  3. Klicken Sie auf Export system file (Systemdatei exportieren).

  4. Speichern Sie Ihre Systemdatei auf einem USB-Flashlaufwerk.

  5. Rufen Sie das AXIS License Portal www.axis.com/licenses auf.

  6. Melden Sie sich mit den Zugangsdaten Ihres MyAxis-Kontos an.

  7. Klicken Sie auf Upload system file (Systemdatei hochladen), um die Systemdatei von Ihrem USB-Flashlaufwerk hochzuladen.

  8. Der Lizenzschlüssel wird automatisch generiert und unter License keys (Lizenzschlüssel) angezeigt.

  9. Falls Sie Ihren Lizenzschlüssel separat erworben haben, geben Sie diesen unter Add license key (Lizenzschlüssel hinzufügen) ein.

  10. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

  11. Klicken Sie unter License keys (Lizenzschlüssel) auf Download license file (Lizenzdatei herunterladen), und speichern Sie die Datei auf einem USB-Flashlaufwerk.

  12. Wechseln Sie im AXIS Camera Station-Client zu Configuration > Licenses > Management (Konfiguration > Lizenzen > Verwaltung).

  13. Klicken Sie auf Import license file (Lizenzdatei importieren), und wählen Sie die auf Ihrem USB-Flashlaufwerk gespeicherte Datei aus.

  14. Stellen Sie sicher, dass Ihre Lizenzschlüssel unter Configuration > Licenses > Keys (Konfiguration > Lizenzen > Schlüssel) angezeigt werden.

Offline-Lizenzregistrierung für AXIS Camera Station

Windows®-Benutzerkonten verwalten

Ein Benutzerkonto erstellen

Um Ihre persönlichen Daten und Informationen besser zu schützen, empfehlen wir Ihnen, für jedes lokale Konto ein Kennwort hinzuzufügen.

Wichtig

Vergessen Sie die Kennwörter nicht, die Sie für die lokalen Konten erstellt haben! Es gibt keine Möglichkeit, verlorene Passwörter für lokale Konten wiederherzustellen.

  1. Settings > Accounts > Other people > Add someone else to this PC (Einstellungen > Konten > Andere Personen > Eine Person zu diesem PC hinzufügen) aufrufen.

  2. Auf I don’t have this person’s sign-in information (Ich habe die Anmeldeinformationen dieser Person nicht) klicken.

  3. Auf Add a user without a Microsoft account (Einen Benutzer ohne Microsoft-Konto hinzufügen) klicken.

  4. Einen Benutzernamen, ein Kennwort und einen Kennworthinweis eingeben.

  5. Auf Next (Weiter) klicken und den Anweisungen folgen.

Ein Administratorkonto erstellen

  1. Settings > Accounts > Other people (Einstellungen > Konten > Andere Personen) aufrufen.

  2. Zu dem Konto gehen, dessen Kontotyp geändert werden soll, und auf Change account type (Kontotypen ändern) klicken.

  3. Account type (Kontotyp) aufrufen und Administrator (Administrator) auswählen.

  4. Klicken Sie auf OK.

  5. Gerät neu starten und mit dem neuen Administratorkonto anmelden.

Eine lokale Benutzergruppe erstellen

  1. Computer Management (Computerverwaltung) aufrufen.

  2. Local Users and Groups > Group (Lokale Benutzer und Gruppen > Gruppe) aufrufen.

  3. Rechtsklick auf Group (Gruppe) und New Group (Neue Gruppe) auswählen.

  4. Einen Gruppennamen und eine Beschreibung eingeben.

  5. Gruppenmitglieder hinzufügen:

    1. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

    2. Auf Advanced (Erweitert) klicken.

    3. Suchen Sie die Benutzerkonten, die zur Gruppe hinzugefügt werden sollen, und klicken Sie auf OK.

    4. Klicken Sie noch einmal auf OK.

  6. Auf Create (Erstellen) klicken.

Ein Benutzerkonto löschen

Wichtig

Nach Löschen eines Benutzerkontos erscheint dieses nicht mehr auf dem Anmeldebildschirm. Außerdem werden alle Dateien, Einstellungen und Programmdaten gelöscht, die im entsprechenden Benutzerkonto gespeichert sind.

  1. Settings > Accounts > Other people (Einstellungen > Konten > Andere Personen) aufrufen.

  2. Zu dem Konto gehen, das gelöscht werden soll, und Remove (Entfernen) klicken.

Das Kennwort eines Benutzerkontos ändern

  1. Mit einem Administratorkonto anmelden.

  2. User Accounts > User Accounts > Manage another account in sequence (Benutzerkonten > Benutzerkonten > Anderes Konto verwalten) aufrufen.

    Es wird eine Liste mit allen Benutzerkonten auf dem Gerät angezeigt.

  3. Das Benutzerkonto auswählen, dessen Kennwort geändert werden soll.

  4. Auf Change the password (Kennwort ändern) klicken.

  5. Neues Kennwort eingeben und auf Change password (Kennwort ändern) klicken.

Einen Kennwortrücksetzdatenträger für ein Benutzerkonto erstellen

Es wird empfohlen, einen Kennwortrücksetzdatenträger zu erstellen. Als Datenträger bietet sich ein USB-Stick an. Damit lässt sich das Kennwort zurücksetzen, falls Sie es vergessen. Ohne USB-Rücksetzungsdatenträge kann das Kennwort nicht zurückgesetzt werden.

Wird Windows 10 verwendet, ist es nicht notwendig, einen Kennwortrücksetzungsdatenträger zu erstellen. In diesem Fall können Sicherheitsfragen zum lokalen Benutzerkonto hinzugefügt werden. Die Sicherheitsfragen können folgendermaßen hinzugefügt werden: Start (Start) auswählen und auf Settings > Sign-in options > Update your security questions (Einstellungen > Anmeldeoptionen > Sicherheitsfragen aktualisieren) klicken.

  1. Mit einem lokalen Benutzerkonto bei Ihrem Gerät anmelden. Für ein verbundenes Konto kann kein Kennwortrücksetzungsdatenträger erstellt werden.

  2. Einen USB-Stick an Ihr Gerät anschließen.

  3. Daten, die sich ggf. auf Ihrem USB-Stick befinden, sichern.

  4. Vom Windows®-Suchfeld zu Create a password reset disk (Kennwortrücksetzdatenträger erstellen) wechseln.

  5. Im Assistenten für vergessene Kennwörter auf Next (Weiter) klicken.

  6. Ihren USB-Stick auswählen und auf Next (Weiter) klicken.

  7. Ihr aktuelles Kennwort eingeben und auf Next (Weiter) klicken.

  8. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.

  9. Den USB-Stick entfernen und an einem sicheren Ort aufbewahren, an dem Sie ihn nicht vergessen. Wird das Kennwort geändert, muss kein neuer Kennwortrücksetzdatenträger erstellt werden – selbst dann nicht, wenn das Kennwort mehrfach geändert wird.

AXIS Camera Station Benutzerkonten verwalten

Benutzerrechte konfigurieren

Wechseln Sie zu Configuration > Security > User permissions (Konfiguration > Sicherheit > Benutzerrechte), um die in AXIS Camera Station angelegten Benutzer und Benutzergruppen anzuzeigen.

Hinweis

Administratoren des Rechners, auf dem der AXIS Camera Station-Server ausgeführt wird, erhalten automatisch Administratorenrechte für AXIS Camera Station. Die Zugriffsrechte der Benutzergruppe „Administratoren“ können nicht geändert oder gelöscht werden.

Vor Hinzufügen eines Benutzers oder einer Benutzergruppe müssen Sie den Benutzer oder die Benutzergruppe zunächst auf dem lokalen Rechner registrieren oder sicherstellen, dass dieser/diese über ein Windows Active Directory-Benutzerkonto verfügt. Weitere Informationen dazu, wie Sie Benutzer oder Benutzergruppen hinzufügen, finden Sie unter Benutzer oder Benutzergruppen hinzufügen.

Ein Benutzer, der zu einer bestimmten Benutzergruppe gehört, erhält die höchste einzeln oder für Benutzergruppe vergebene Rollenberechtigung. Der Nutzer erhält die entsprechenden Zugriffsrechte sowohl als Einzelperson als auch als Zugehöriger einer Benutzergruppe. Beispiel: Ein Benutzer besitzt als Einzelperson Zugriff auf Kamera X. Die Benutzergruppe hat Zugriff auf die Kameras Y und Z. Der Beispielbenutzer besitzt somit Zugriff auf die Kameras X, Y und Z.

Gibt an, ob es sich um einen Einzelbenutzer handelt.

Gibt an, ob es sich um eine Benutzergruppe handelt.

Name

Dies ist der gleiche Benutzername wie auf dem lokalen Rechner oder in Active Directory.

Domain (Domäne)

Domain, zu der der Benutzer oder die Benutzergruppe gehört.

Role (Rolle)

Die dem Benutzer oder der Benutzergruppe zugewiesene Zugriffsrolle.

Mögliche Werte: Administrator, Bediener und Betrachter.

Details

Detaillierte Benutzerinformationen wie diese auf dem lokalen Rechner oder in Active Directory erscheinen.

Server

Server, zu der der Benutzer oder die Benutzergruppe gehört.

Benutzer oder Benutzergruppen hinzufügen

Microsoft Windows- und Active Directory-Benutzern sowie -Benutzergruppen können Zugriffsberechtigungen für AXIS Camera Station erteilt werden. Um einen Benutzer zu AXIS Camera Station hinzufügen zu können, müssen Sie zuerst Benutzer oder eine entsprechende Benutzergruppe in Windows hinzufügen.

Das Hinzufügen von Benutzern in Windows erfolgt je nachdem, welche Windows-Version Sie verwenden, auf unterschiedliche Weise. Befolgen Sie hierzu die Anleitung auf der Website von Microsoft. Falls Sie ein Active Directory-Domänennetzwerk verwenden, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Netzwerkadministrator.

Benutzer oder Benutzergruppen hinzufügen

  1. Wechseln Sie zu Configuration > Security > User permissions (Konfiguration > Sicherheit > Benutzerrechte).

  2. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

    In der Liste erscheinen die verfügbaren Benutzer und Benutzergruppen.

  3. Wählen Sie unter Scope (Bereich) aus, wo nach Benutzern und Benutzergruppen gesucht werden soll.

  4. Wählen Sie unter Show (Anzeigen) aus, ob Sie Benutzer oder Benutzergruppen anzeigen möchten.

    Bei zu vielen Benutzern oder Benutzergruppen werden keine Suchergebnisse angezeigt. Verwenden Sie in diesem Fall die Filterfunktion.

  5. Wählen Sie die gewünschten Benutzer oder Benutzergruppen aus, und klicken Sie auf Add (Hinzufügen).

Bereich

Server

Wählen Sie diese Option, um auf Ihrem lokalen Rechner nach Benutzern oder Benutzergruppen zu suchen.

Domain (Domäne)

Wählen Sie diese Option, um nach Active Directory-Benutzern oder -Benutzergruppen zu suchen.

Selected server (Gewählter Server)

Falls eine Verbindung zu mehreren AXIS Camera Station-Servern besteht, wählen Sie unter Selected server (Ausgewählter Server) einen Server aus dem entsprechenden Dropdown-Menü aus.

Benutzer oder Benutzergruppen konfigurieren

  1. Wählen Sie einen Benutzer oder eine Benutzergruppe aus der Liste aus.

  2. Wählen Sie unter Role (Rolle) eine der Optionen Administrator, Operator (Bediener) oder Viewer (Betrachter) aus.

  3. Bei Auswahl von Operator (Bediener) oder Viewer (Betrachter) können Sie die entsprechenden Benutzer- oder Benutzergruppenberechtigungen konfigurieren. Siehe hierzu Benutzer- oder Benutzergruppenberechtigungen.

  4. Klicken Sie auf Save (Speichern).

Benutzer oder Benutzergruppe entfernen

  1. Wählen Sie einen Benutzer oder eine Benutzergruppe aus.

  2. Klicken Sie auf Remove (Entfernen).

  3. Klicken Sie in dem Dialogfenster auf OK, um den Benutzer oder die Benutzergruppe zu löschen.

Benutzer- oder Benutzergruppenberechtigungen

Einem Benutzer oder einer Benutzergruppe können drei verschiedene Rollen zugewiesen werden. Weitere Informationen dazu, wie Sie die Rolle eines Benutzers oder einer Benutzergruppe definieren, finden Sie unter Benutzer oder Benutzergruppen hinzufügen.

Administrator –
Vollständiger Zugriff auf das gesamte System, einschließlich Zugriff auf Live-Videos und Video-Aufzeichnungen sämtlicher Kameras, alle I/O-Ports und Ansichten. Diese Rolle ist zur Konfiguration von Systemeinstellungen erforderlich.
Operator (Bediener) –
Auswahl von Kameras, Ansichten und I/O-Ports für den Zugriff auf Live-Videos und Video-Aufzeichnungen. Bediener haben vollständigen Zugriff auf alle Funktionen von AXIS Camera Station mit Ausnahme der Systemkonfiguration.
Viewer (Betrachter) –
Zugriff auf Live-Videos bestimmter Kameras, I/O-Ports und Ansichten. Betrachter haben keinen Zugriff auf Video-Aufzeichnungen oder die Systemkonfiguration.

Cameras (Kameras)

Benutzern oder Benutzergruppen mit der Rolle Operator (Bediener) oder Viewer (Betrachter) können die folgenden Zugriffsrechte erteilt werden.

Access (Zugriff)

Gewährt den Zugriff auf die Kamera und sämtliche Kamerafunktionen.

Video

Gewährt den Zugriff auf Live-Videos der Kamera.

Audio listen (Audio – Hören):

Gewährt den Hörzugriff auf die Kamera.

Audio speak (Audio – Sprechen)

Gewährt den Sprechzugriff auf die Kamera.

Manual Recording (Manuelle Aufzeichnung)

Erlaubt das manuelle Starten und Stoppen von Aufzeichnungen.

Mechanical PTZ (Mechanischer PTZ)

Gewährt den Zugriff auf mechanische PTZ-Steuerungen. Nur für Kameras mit mechanischem PTZ-Antrieb.

PTZ priority (PTZ-Priorität):

Einstellung der PTZ-Priorität. Je niedriger die Zahl, desto höher ist die Priorität. Ist keine Priorität zugewiesen, beträgt die Einstellung 0. Administratoren besitzen die höchste Priorität. Bei Bedienung einer PTZ-Kamera durch eine Rolle mit höherer Priorität können andere Rollen dieselbe Kamera 10 Sekunden lang nicht ansteuern (Standardeinstellung). Nur möglich bei Kameras mit mechanischem PTZ-Antrieb und Auswahl von Mechanical PTZ (Mechanischer PTZ).

Ansichten

Benutzern oder Benutzergruppen mit der Rolle Operator (Bediener) oder Viewer (Betrachter) können die folgenden Zugriffsrechte erteilt werden. Es besteht die Möglichkeit, mehrere Ansichten auszuwählen und entsprechende Zugriffsrechte dafür zu vergeben.

Access (Zugriff)

Gewährt Zugriff auf die Ansichten in AXIS Camera Station.

Edit (Bearbeiten)

Erlaubt die Bearbeitung der Ansichten in AXIS Camera Station.

I/O

Benutzern oder Benutzergruppen mit der Rolle Operator (Bediener) oder Viewer (Betrachter) können die folgenden Zugriffsrechte erteilt werden.

Access (Zugriff)

Erlaubt den vollständigen Zugriff auf den I/O-Port.

Read (Lesen)

Erlaubt die Statusabfrage und Anzeige des I/O-Ports. Der Status des Ports kann durch den Benutzer nicht geändert werden.

Write (Schreiben)

Erlaubt die Statusänderung des I/O-Ports.

System

Ausgegraute Zugriffsrechte in der Liste können nicht konfiguriert werden. Mit einem Häkchen markierte Zugriffsrechte sind Zugriffsrechte, über die jeweilige Benutzer oder die Benutzergruppe standardmäßig verfügt.

Benutzern oder Benutzergruppen mit der Rolle Operator (Bediener) können die folgenden Zugriffsrechte erteilt werden. Die Option Take snapshots (Momentaufnahmen erstellen) ist ebenfalls für die Rolle Viewer (Betrachter) möglich.

Take snapshots (Momentaufnahme erstellen)

Erlaubt die Erstellung von Momentaufnahmen in den Betriebsarten „Live-Ansicht“ und „Aufzeichnen“.

Export recordings (Aufzeichnungen exportieren)

Erlaubt das Exportieren von Aufzeichnungen.

Generate incident report (Vorfallsbericht generieren)

Erlaubt die Generierung von Vorfallsberichten.

Prevent access to recordings older than (Zugriff auf Aufzeichnungen verhindern, wenn älter als)

Verhindert den Zugriff auf Aufzeichnungen, die älter sind als die angegebene Minutenzahl. Bei Verwendung der Suche werden keine Aufzeichnungen gefunden, die älter sind als die angegebene Uhrzeit.

Access alarms, tasks, and logs (Zugriff auf Alarme, Aufgaben und Protokolle)

Erlaubt den Erhalt von Alarmbenachrichtigungen und den Zugriff auf die Funktionsleiste Alarms and tasks (Alarme und Aufgaben) sowie die Registerkarte Logs (Protokollierung).

Access control (Zutrittskontrolle)

Benutzern oder Benutzergruppen mit der Rolle Operator (Bediener) können die folgenden Zugriffsrechte erteilt werden. Die Option Access management (Zugriffsverwaltung) ist ebenfalls für die Rolle Viewer (Betrachter) möglich.

Access control configuration (Zutrittskontrolle konfigurieren)

Erlaubt die Konfiguration von Türen und Zonen, Identifikationsprofilen, Kartenformaten und PIN, verschlüsselter Kommunikation und Multi-Server.

Access management (Zugriffsverwaltung)

Erlaubt die Zugriffsverwaltung und den Zugriff auf die Active Directory-Einstellungen.

Überwachung des Systemzustands

Benutzern oder Benutzergruppen mit der Rolle Operator (Bediener) können die folgenden Zugriffsrechte erteilt werden. Die Option Access to system health monitoring (Zugriff auf Systemzustandsüberwachung) ist ebenfalls für die Rolle Viewer (Betrachter) möglich.

Configuration of system health monitoring (Systemzustandsüberwachung konfigurieren)

Erlaubt die Konfiguration der Systemzustandsüberwachung der Anlage.

Access to system health monitoring (Zugriff auf Systemzustandsüberwachung)

Erlaubt den Zugriff auf die Systemzustandsüberwachung der Anlage.

Ihr Gerät verwalten

Windows® aktualisieren

Windows® 10 sucht regelmäßig nach Updates. Wenn ein Update verfügbar ist, lädt Ihr Gerät das Update automatisch herunter – Sie müssen es jedoch manuell installieren.

Hinweis

Die Aufzeichnung wird während eines geplanten Systemneustarts unterbrochen.

So erfolgt die manuelle Suche nach Updates:

  1. Settings > Update & Security > Windows Update (Einstellungen > Updates & Sicherheit > Windows-Update) aufrufen.

  2. Auf Check for updates (Auf Updates überprüfen) klicken.

Update-Einstellungen für Windows konfigurieren

Gelegentlich ist es notwendig, die Aktualisierungseinstellungen für Windows® zu ändern.

Hinweis

Während eines geplanten Systemneustarts werden alle laufenden Aufzeichnungen angehalten.

  1. Die Run-App öffnen.

    • Windows System > Run (Windows-System > Ausführen) aufrufen oder

    • die folgenden Tasten drücken: Win und R.

  2. Geben Sie gpedit.msc ein und klicken Sie auf OK. Der Richtlinieneditor für die lokalen Gruppen wird geöffnet.

  3. Computer Configuration > Administrative Templates > Windows Components > Windows Update (Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows-Update) aufrufen.

  4. Einstellungen nach Bedarf konfigurieren; siehe Beispiel.

Example

Um Updates ohne Benutzerinteraktion automatisch herunterzuladen und zu installieren und das Gerät bei Bedarf außerhalb der Geschäftszeiten neu zu starten, muss die folgende Konfiguration vorgenommen werden:

  1. Always automatically restart at the scheduled time (Immer automatisch zum geplanten Zeitpunkt neu starten) öffnen und folgende Option auswählen:

    1. Enabled (Aktiviert)

    2. The restart timer will give users this much time to save their work (minutes) (Der Neustart-Timer gibt Benutzer die angegebene Zeit (Minuten), um ihre Arbeit zu speichern): 15.

    3. Klicken Sie auf OK.

  2. Configure Automatic Updates (Automatische Updates konfigurieren) und folgende Option auswählen:

    1. Enabled (Aktiviert)

    2. Configure Automatic updates (Automatische Updates konfigurieren): Automatisch herunterladen und Installation planen

    3. Schedule Install day (Installationstag planen): Jeden Sonntag

    4. Schedule Install time (Installationszeit planen): 00:00

    5. Klicken Sie auf OK.

  3. Auf Allow Automatic Updates immediate installation (Automatische Updates sofort installieren) klicken und folgende Option auswählen:

    1. Enabled (Aktiviert)

    2. Klicken Sie auf OK.

RAID ändern

VORSICHT

Durch Ändern des RAID werden alle Daten von Ihren Datenträgern gelöscht.

  1. Lifecycle Controller starten:

    1. Gerät einschalten.

    2. Wenn der Startbildschirm von Axis angezeigt wird, die folgende Taste drücken: F10.

  2. Im Lifecycle Controller Hardware Configuration > Configuration Wizards (Hardwarekonfiguration > Konfigurationsassistenten) aufrufen und RAID Configuration (RAID-Konfiguration) auswählen.

  3. Den RAID Controller (RAID-Controller) auswählen, auf dem das RAID erstellt werden soll. Details zu allen virtuellen Laufwerken, die auf dem ausgewählten Controller verfügbar sind, werden in der Tabelle angezeigt, die auf der Seite unter der Controllerliste zu sehen ist. Foreign Configuration (Fremdkonfiguration) wird angezeigt, wenn auf dem Server fremde oder nicht initialisierte HDDs verfügbar sind.

  4. Hinweis
    • Durch das Löschen der Fremdkonfiguration werden alle fremden HDDs, die auf dem ausgewählten RAID-Controller verfügbar sind, gelöscht.
    • Durch das Ignorieren der Fremdkonfiguration werden die fremden HDDs, die auf dem RAID-Controller verfügbar sind, bei der RAID-Erstellung ignoriert.
  5. Fremde HDDs und nicht initialisierte HDDs löschen oder ignorieren.

    Wenn Sie möchten, können Sie die nicht initialisierten Festplatten initialisieren:

    1. In der Liste aller (nicht initialisierten) Nicht-RAID-HDDs die HDDs auswählen, die in RAID-fähig konvertiert (d. h. initialisiert) werden sollen, und auf Next (Weiter) klicken, um sie zu initialisieren.

    2. Die entsprechende Option im Konfigurationsassistenten auswählen: Seite für die RAID-Konfiguration.

  6. RAID-Ebene auswählen.

  7. Die physischen Festplatten aus der Tabelle auswählen und auf Weiter klicken.

    Bei Auswahl von Ignore foreign configuration (Fremdkonfiguration ignorieren) werden die fremden HDDs nicht in der Tabelle angezeigt.

  8. Die Attribute des virtuellen Laufwerks eingeben.

  9. Klicken Sie auf Next (Weiter).

  10. Die Einstellungen prüfen und auf Finish (Fertigstellen) klicken.

  11. Lifecycle Controller zeigt eine Meldung an, die besagt, dass alle aktuellen Daten über die auf dem Controller verfügbaren virtuellen Festplatten verloren gehen. Zum Fortfahren auf OK klicken.

  12. Auf OK und Finish (Fertigstellen) klicken.

  13. Den Assistenten beenden und das System neu starten.

Festplattenlaufwerk hinzufügen

Der Speicherplatzbedarf kann variieren. Die Vorhaltezeit der gespeicherten Daten oder die Speicherung von Aufzeichnungen mit hoher Bildauflösung führt oft zum selben Problem: es wird mehr Speicherplatz benötigt. In diesem Abschnitt ist beschrieben, wie Sie Ihre AXIS S12-Serie mit zusätzlichen Festplatten erweitern und diese zu Ihrer RAID-5-Konfiguration hinzufügen.

Hinweis

Für die Erweiterung bestimmter AXIS S12-Serien mit zusätzlichen Datenspeichern sind die nachstehenden Anweisungen zu befolgen. Die Anweisungen gelten ohne Gewähr. Axis Communications AB übernimmt keine Haftung für dabei entstehende Datenverluste und/oder eine fehlerhafte Konfiguration. Zur Sicherung geschäftskritischer Daten sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Das folgende Verfahren zum Erweitern des Speichers wird vom technischen Support von Axis nicht unterstützt.

Hinweis

Zur Vermeidung elektrostatischer Entladungen sollte bei Arbeiten an innenliegenden Systemkomponenten stets eine Antistatikmatte und ein Antistatikband verwendet werden.

Gewährleistung

Ausführliche Informationen zur Gewährleistung finden Sie unter: www.axis.com/support/warranty.

Vorgehensweise

Hot-Swap-Festplatte installieren

Blende entfernen
  1. Suchen Sie den Blendenschlüssel.

  2. Entriegeln Sie die Blende mithilfe des Blendenschlüssels.

  3. Schieben Sie die Entriegelungslasche nach oben, und ziehen Sie die Blende nach links ab.

  4. Das rechte Ende aushaken und die Blende entfernen.

Blindeinschub entfernen
  • Drücken Sie die Entriegelungstaste an der Vorderseite des Blindeinschubs, und ziehen Sie diesen aus dem Festplattenschacht.

Festplatte installieren
VORSICHT
  • Verwenden Sie nur für den Betrieb mit der AXIS S12-Serie getestete und zugelassene Festplatten.
  • Achten Sie beim Einbau einer Festplatte darauf, dass die benachbarten Festplatten fertig installiert sind. Der Versuch, einen Festplattenträger beim Einsetzen neben einem nicht vollständig installierten Carrier zu verriegeln, kann die Schutzfeder des unvollständig installierten Festplattenträgers beschädigen und diesen unbrauchbar machen.
  • Eine Kombination von SAS- und SATA-Festplatten im selben RAID-Volume wird nicht unterstützt.
  1. Falls ein Blindeinschub im Festplattenschacht installiert ist, entfernen Sie diesen.

  2. Setzen Sie eine Festplatte in den Festplattenträger ein.

  3. Drücken Sie die Entriegelungstaste an der Vorderseite des Festplattenträgers und öffnen Sie den Verriegelungshebel des Festplattenträgers.

  4. Schieben Sie den Festplattenträger in den Festplattenschacht, bis der Träger an der Rückwand einrastet.

  5. Schließen Sie den Verriegelungshebel des Festplattenträgers, um die Festplatte zu sichern.

Neues RAID-Array erstellen

Das Konfigurationsdienstprogramm HII (Human Interface Infrastructure) ist ein im System-BIOS integriertes Speicherverwaltungsprogramm. Es wird zur Konfiguration und Verwaltung von Controllern sowie virtuellen und physischen Laufwerken verwendet. Das Dienstprogramm ist eine vom Betriebssystem unabhängige Anwendung.

Rufen Sie das Konfigurationsdienstprogramm Dell PERC 11 auf.
  1. Schalten Sie das System ein.

  2. Drücken Sie beim Hochfahren des Systems die Taste F2 , um die Systemeinstellungen aufzurufen.

  3. Klicken Sie auf Device Settings (Geräteeinstellungen), um alle RAID-Controller im System anzuzeigen.

RAID-Storage-Array erstellen
  1. Rufen Sie das Konfigurationsdienstprogramm Dell PERC 11 auf..

  2. Klicken Sie auf Main Menu > Configuration Management > Create Virtual Disk (Hauptmenü > Konfiguration verwalten > Virtuelles Laufwerk erstellen), und legen Sie die folgenden Parameter für das virtuelle Laufwerk fest.

    • Select RAID Level (RAID-Level auswählen): Wählen Sie den gewünschten RAID-Level aus.

    • Select Physical Disks (Physische Laufwerke auswählen): Wählen Sie das physische Laufwerk aus, von dem aus die virtuellen Laufwerke erstellt werden sollen. Diese Option wird nur bei Auswahl von Unconfigured Capacity (Unkonfigurierte Speicherkapazität) als physische Laufwerkskapazität angezeigt.

    • Configure Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk konfigurieren): Konfigurieren Sie das virtuelle Laufwerk mithilfe der folgenden Parameter.

      • Virtual Disk Name (Name des virtuellen Laufwerks): Geben Sie den Namen des virtuellen Laufwerks ein.

        Zulässig sind die Zeichen A-Z, a-z, 0-9, Unterstrich (_) und Bindestrich (-).

      • Virtual Disk Size (Größe des virtuellen Laufwerks): Legen Sie die Speicherkapazität des virtuellen Laufwerks fest.

  3. Klicken Sie auf Create Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk erstellen).

  4. VORSICHT

    Es stehen außerdem noch weitere Parameter zur Verfügung, die Sie ändern können. Axis Communications AB übernimmt in diesem Fall jedoch keine Haftung für eine etwaige fehlerhafte Konfiguration durch die Änderung dieser Parameter. Gehen Sie bei der Änderung von Parametern stets vorsichtig vor.

RAID-Storage-Array rekonfigurieren

Die Speicherkapazität und der RAID-Level virtueller Online-Laufwerke können auf verschiedene Weise erweitert oder geändert werden.

VORSICHT
  • Übergreifende virtuelle Laufwerke wie RAID 50 und 60 können nicht rekonfiguriert werden.
  • Die Rekonfiguration virtueller Laufwerke wirkt sich normalerweise auf die Speicherleistung aus, bis der Rekonfigurationsvorgang abgeschlossen ist. Die Bearbeitungszeit kann stark variieren und bis zu mehrere Tage in Anspruch nehmen. Dieser Vorgang sollte daher unbedingt während eines geeigneten Wartungsintervalls durchgeführt werden.
  • Erstellen Sie stets eine geprüfte Sicherungskopie Ihrer Daten, bevor Sie eine Aktion ausführen.
  1. Rufen Sie das Konfigurationsdienstprogramm Dell PERC 11 auf..

  2. Klicken Sie auf Main Menu > Virtual Disk Management (Hauptmenü > Virtuelle Datenträgerverwaltung). Es werden alle mit dem RAID-Controller verknüpften virtuellen Laufwerke angezeigt.

  3. Um die entsprechenden Eigenschaften anzuzeigen, klicken Sie auf das virtuelle Laufwerk.

  4. Wählen Sie im Dropdown-Feld Operations (Aktionen) die Option Reconfigure Virtual Disks (Virtuelle Laufwerke rekonfigurieren) aus, und klicken Sie auf GO (Starten).

  5. Wählen Sie den gewünschten RAID Level aus, und klicken Sie auf Choose the Operation (Aktion wählen).

  6. Wählen Sie die Laufwerke aus, die dem virtuellen Laufwerk hinzugefügt werden sollen, und klicken Sie auf Apply Changes (Änderungen übernehmen).

  7. Bestätigen Sie den Vorgang mit YES (JA).

  8. Klicken Sie auf Start Operation (Vorgang starten).

  9. Klicken Sie auf OK.

Den Status der Rekonstruktion des geänderten virtuellen Laufwerks können Sie in der virtuellen Datenträgerverwaltung einsehen.

Nach Starten der Rekonstruktion kann das System bis zum Abschluss des Vorgangs im Konfigurationsdienstprogramm Dell PERC 11 bleiben oder neu in das Betriebssystem geladen werden.

Beim Neuladen des Systems in das Betriebssystem ist die Systemleistung bis zum Abschluss des Neuaufbaus beeinträchtigt.

Solange der Neuaufbau nicht abgeschlossen ist, kann das Laufwerk außerdem NICHT unter Windows® erweitert werden.

VORSICHT

Die für den Wiederaufbau benötigte Zeit ist von System zu System unterschiedlich und kann bis zu mehreren Tagen in Anspruch nehmen.

Microsoft Windows® konfigurieren

Neues Volume konfigurieren:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü, und wählen Sie Datenträgerverwaltung.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen nicht zugeordneten Datenträgerbereich, und wählen Sie Neues einfaches Volumen.

  3. Klicken Sie im Assistent zum Erstellen neuer einfacher Volumes auf Weiter.

  4. Geben Sie die Größe des zu erstellenden Volumes in Megabyte (MB) ein oder übernehmen Sie die maximale Standardgröße, und klicken Sie auf Weiter.

  5. Übernehmen Sie den Standard-Laufwerksbuchstaben, oder wählen Sie einen anderen Laufwerksbuchstaben für die Partition aus und klicken Sie auf Weiter.

  6. Im Dialogfenster „Partition formatieren”:

    • Wenn Sie das Volume nicht sofort formatieren möchten, wählen Sie die Option Dieses Volume nicht formatieren aus und klicken anschließend auf Weiter.

    • Um das Volume mit den Standardeinstellungen zu formatieren, klicken Sie auf Weiter.

  7. Überprüfen Sie Ihre Auswahl, und klicken Sie auf Fertig stellen.

    In der Datenträgerverwaltung wird nun das neue Volume angezeigt. Sie können die Datenträgerverwaltung nun schließen, und das Volume kann jetzt von Ihrem System verwendet werden.

Vorhandenes Volume konfigurieren:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü, und wählen Sie Datenträgerverwaltung.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Volume, und wählen Sie Volume erweitern.

  3. Klicken Sie im Assistenten zur Datenträgererweiterung auf Weiter.

  4. Wählen Sie den Datenträger mit dem ungenutzten Speicherplatz aus, und klicken Sie auf Weiter. Diese Einstellung ist in der Regel standardmäßig aktiviert.

  5. Überprüfen Sie Ihre Auswahl, und klicken Sie auf Fertig stellen.

    In der Datenträgerverwaltung wird nun das erweiterte Volume angezeigt. Sie können die Datenträgerverwaltung nun schließen, und das Volume kann jetzt von Ihrem System verwendet werden.

Konfigurieren von iDRAC

Der Integrated Dell Remote Access Controller 9 (iDRAC9) mit Lifecycle Controller wurde entwickelt, um die Produktivität von Systemadministratoren zu steigern und die Gesamtverfügbarkeit von Dell-Systemen zu verbessern. iDRAC macht Administratoren auf Systemprobleme aufmerksam, unterstützt sie bei der Remote-Systemverwaltung und reduziert die Notwendigkeit des physischen Zugriffs auf das System. Sie müssen die anfänglichen Netzwerkeinstellungen auf der Grundlage Ihrer Netzwerkinfrastruktur konfigurieren, um die Kommunikation zum und vom iDRAC zu ermöglichen.

  1. Die Taste F10 während des Einschaltselbsttests (POST) drücken.

  2. Hinweis

    Der Assistent für die erste Einrichtung des Lifecycle Controllers wird nur zum ersten Mal angezeigt. Wählen Sie mit dem Assistenten für die Ersteinrichtung Sprache und Tastatur aus, konfigurieren Sie Netzwerkeinstellungen, iDRAC-Netzwerkeinstellungen, Konfiguration von Zugangsdaten und sehen Sie sich die Zusammenfassung der Einstellungen an. Um Konfigurationsänderungen später vorzunehmen, wählen Sie auf der Startseite des Lifecycle Controllers die Option Einstellungen aus.

  3. Konfigurieren Sie die Sprache und Tastatur, und klicken Sie auf Weiter.

  4. Überprüfen Sie die Produktübersicht und klicken Sie auf Weiter.

  5. Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen des Lifecycle Controllers:

    1. Wählen Sie in der Dropdown-Liste der NIC-Karte den zu konfigurierenden NIC-Port aus.

    2. Wählen Sie in der Dropdown-Liste IPv4-Netzwerkeinstellungen > Quelle der IP-Adresse eine der folgenden Optionen aus:

      • DHCP: zeigt an, dass die NIC mit einer IP-Adresse eines DHCP-Servers konfiguriert werden muss. DHCP ist die Standardoption und die DHCP-IP-Adresse wird auf der Seite mit den Netzwerkeinstellungen angezeigt.

      • Statische IP: Zeigt an, dass die NIC mit einer statischen IP konfiguriert werden muss. Geben Sie die IP-Adresseigenschaften einschließlich IP-Adresse, Subnetzmaske, Standardgateway und DNS-Adresse ein. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, wenn Sie nicht über diese Informationen verfügen.

      • Keine Konfiguration: zeigt an, dass die NIC nicht konfiguriert werden darf.

    3. Wenn VLAN verwendet wird, klicken Sie auf Aktiviert und geben Sie die VLAN-ID und die Priorität unter Lifecycle Controller VLAN-Einstellungen ein, um die VLAN-Einstellungen einer NIC zu konfigurieren.

    4. Klicken Sie auf Next (Weiter). Wenn die Einstellungen des Lifecycle Controllers nicht korrekt konfiguriert wurden, wird eine Fehlermeldung angezeigt.

  6. Konfigurieren von iDRAC-Netzwerk und Zugangsdaten:

    1. IPv4 Configuration > IP Address Source (IP-Adressquelle) wählen und eine der folgenden Optionen wählen:

      • Statisch: Zeigt an, dass das Netzwerk mit einer statischen IP konfiguriert werden muss. Geben Sie die IP-Adresseigenschaften einschließlich IP-Adresse, Subnetzmaske, Standardgateway, DNS-Adressquelle und DNS-Adresse ein. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, wenn Sie nicht über diese Informationen verfügen.

      • DHCP: zeigt an, dass die NIC mit einer IP-Adresse eines DHCP-Servers konfiguriert werden muss. DHCP ist die Standardoption und die DHCP-IP-Adresse wird auf der Seite mit den Netzwerkeinstellungen angezeigt.

    2. Geben Sie unter Anmeldeinformationen den Benutzernamen und das Kennwort ein, um auf das iDRAC-Netzwerk zu zugreifen.

    3. Klicken Sie auf Next (Weiter).

  7. Überprüfen Sie die Zusammenfassung des Lebenszyklus-Controllers und der iDRAC-Netzwerkkonfiguration und klicken Sie auf Fertig stellen.

Fehlerbehebung

Aktuelle BIOS-Version überprüfen

So überprüfen Sie das aktuelle BIOS:

  1. Gerät einschalten.

  2. Warten, bis der Startbildschirm von Axis angezeigt wird. Die Versionsnummer wird über dem Startbildschirm angezeigt.

BIOS-Aktualisierung

Das BIOS nur nach Aufforderung durch den technischen Support von AXIS aktualisieren.

Wenn Sie keinen Zugriff auf Windows® haben: Anweisungen zum Updatepaket für EFI

  1. Die Support-Seiten auf dell.com aufrufen und Ihr Service-Tag eingeben. Drivers & Downloads (Treiber & Downloads) aufrufen und die .efi-Datei herunterladen.

  2. Datei auf ein USB-Gerät kopieren.

  3. Das USB-Gerät anschließen und die Taste F11 während des POST drücken, um den BIOS-Start-Manager zu öffnen.

  4. System Utilities menu > BIOS Update File Explorer (Systemprogramme > Datei-Explorer für BIOS-Update) aufrufen.

  5. Das USB-Gerät auswählen und durch den Verzeichnisinhalt navigieren, um die ausführbare Datei (.efi) zu finden.

  6. Die ausführbare Datei öffnen und den Anweisungen des Flash-Dienstprogramms folgen.

Wenn Sie Zugriff auf Windows haben®: Anweisungen zum Updatepaket für Windows® Dup

  1. Zu dem Speicherort, an dem Sie die Datei heruntergeladen haben, navigieren und auf die neue Datei doppelklicken.

  2. Die Versionsinformationen im Dialogfenster lesen.

  3. Vor dem Fortfahren alle im Dialogfenster genannten Voraussetzungen herunterladen und installieren.

  4. Vor diesem BIOS-Update die erforderliche Embedded Systems Management-Firmware installieren.

  5. Klicken Sie auf Install (Installieren).

  6. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.

Diagnose ausführen

Durch das Ausführen der Diagnose können Sie die Ursache für ein Systemproblem ermitteln. Die Diagnose testet Ihre Systemhardware, ohne dass zusätzliche Geräte erforderlich sind oder Datenverluste riskiert werden.

  1. Während das System hochfährt, die Taste F10 drücken, um den Lifecycle Controller zu öffnen.

  2. Die Hardwarediagnose öffnen und Hardwarediagnose ausführen anklicken.

  3. Notieren Sie den Fehlercode und wenden Sie sich an den technischen Support von Axis.

Eine Systemwiederherstellung durchführen

Nach einem kompletten Systemfehler muss das Windows®-System mit einem Wiederherstellungsabbild wiederhergestellt werden. Wenden Sie sich an den technischen Support von AXIS, um das AXIS Recovery Kit herunterzuladen, und geben Sie die Seriennummer Ihres Geräts an.

  1. AXIS Recovery Kit und AXIS ISO to USB Tool herunterladen.

  2. USB-Stick an Computer anschließen.

    • Der USB-Stick sollte mindestens 16 GB bis 32 GB haben.

    • Der USB-Stick wird formatiert und alle vorhandenen Daten werden gelöscht.

  3. Das AXIS ISO to USB Tool ausführen und die Anweisungen auf dem Bildschirm befolgen.

    Es dauert ca. 10 bis 15 Minuten, bis die Daten auf den USB-Stick geschrieben wurden. Entfernen Sie den USB-Stick erst, wenn der Schreibvorgang abgeschlossen wurde.

  4. Wenn das ISO to USB Tool vollständig ist, den USB-Stick nehmen und in das Gerät stecken.

  5. Gerät starten.

  6. Wenn der Startbildschirm von Axis angezeigt wird, die folgende Taste drücken: F11.

  7. Auf One-shot UEFI Boot Menu (One-Shot-UEFI-Startmenü) klicken.

  8. Zum USB-Laufwerk navigieren und auf folgende Taste drücken: Eingabe. Das System wird im AXIS Recovery Kit gebootet.

  9. Reinstall Operating System (Betriebssystem neu installieren) anklicken.

    Die Wiederherstellung dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Eine detaillierte Anleitung ist im Download des Recovery-Kits enthalten.

Eine SupportAssist Sammlung exportieren

Sie können die SupportAssist Sammlung auf ein USB-Laufwerk oder eine Netzwerk-Freigabe (CIFS/NFS) exportieren. Die Sammlung umfasst folgende Daten:

  • Hardware

  • RAID-Controller-Protokolle

So exportieren Sie die SupportAssist Sammlung:

  1. Während des Einschaltselbsttests (POST) die Taste F10 drücken, um den Lifecycle Controller zu starten.

  2. Hardware Diagnostics > Export SupportAssist Sammlung aufrufen.

  3. Geschäftsbedingungen lesen und auf Weiter klicken.

    Sie müssen die Geschäftsbedingungen akzeptieren, damit der technische Support die Daten der SupportAssist Sammlung verwenden kann.

  4. Die Datenoptionen auswählen, die in die SupportAssist Sammlung aufgenommen werden sollen, und auf Weiter klicken.

  5. Die erforderlichen Exporteinstellungen eingeben und auf Weiter klicken.

    • So exportieren Sie auf ein USB-Laufwerk: Die USB-Laufwerk-Option auswählen und dann den Namen des USB-Laufwerks auswählen. Die Informationen zum Dateipfad eingeben, an den die Sammlung exportiert werden soll.

    • Als NFS exportieren: Die NFS-Option auswählen und die erforderlichen Informationen eingeben.

    • Als CIFS exportieren: Die CIFS-Option auswählen und die erforderlichen Informationen eingeben.

      Auf Test Network Connection (Netzwerkverbindung testen) klicken, um zu überprüfen, ob der Lifecycle Controller eine Verbindung mit der angegebenen IP-Adresse herstellen kann. Standardmäßig werden die Gateway-IP, DNS-Server-IP, Host-IP und Proxy-IP angepingt.

  6. Auswahl überprüfen und auf Finish (Fertigstellen) klicken.

    Lifecycle Controller ruft die ausgewählten Sammlungsdaten ab und exportiert sie an den angegebenen Speicherort. Dies kann ein paar Minuten dauern.

Fehlerbehebung beim Netzteil

Hinweis

Nach der Installation eines Netzteils einige Sekunden warten, bis das System das Netzteil erkennt und feststellen kann, ob das Netzteil ordnungsgemäß funktioniert.

  1. Sicherstellen, dass keine losen Verbindungen vorhanden sind. Zum Beispiel lose Stromkabel.

  2. Sicherstellen, dass die LED des Netzteils anzeigt, dass das Netzteil ordnungsgemäß funktioniert.

  3. Den Status der Betriebsanzeige am Netzteil überprüfen. Siehe hierzu Technische Daten.

  4. Bei einer redundanten Stromversorgungskonfiguration sicherstellen, dass beide Netzteile vom gleichen Typ und der gleichen Wattleistung sind.

  5. Sicherstellen, dass nur Netzteile mit EPP-Kennzeichnung (Extended Power Performance) auf der Rückseite verwendet werden.

  6. Das Netzteil zurücksetzen.

  7. Wenn das Problem weiterhin besteht, den technischen Support von AXIS kontaktieren.

Speicherfehler beheben

  1. Das BIOS auf die neueste Version aktualisieren.

  2. Wenn die Fehler weiterhin bestehen, den technischen Support von AXIS kontaktieren.

Fehlerbehebung bei AXIS Camera Station

Informationen zur Behebung von Problemen bei AXIS Camera Station finden Sie im Benutzerhandbuch zu AXIS Camera Station.

Produktübersicht

Vorder- und Rückseite

  1. Systemabfragetaste und -anzeige
  2. Festplattenstatus-LED
  3. Hauptschalter/Netz-LED
  4. USB 2.0 Port
  5. Festplattenaktivität LED
  6. Entriegelungstaste für den Festplatteneinschub
  7. Einschub für Festplatte
  8. Beschriftung
  9. iDRAC-Schnittstelle
  10. VGA-Port
  11. 1 GbE Ethernet Port 1 (nicht verwenden)
  12. 1 GbE Ethernet Port 2 (nicht verwenden)
  13. iDRAC-Ethernet-Schnittstelle
  14. USB 2.0 Port
  15. USB 3.0 Port
  16. 10 GbE Ethernet Port 1
  17. 10 GbE Ethernet Port 2
  18. Systemabfragetaste und -anzeige
  19. VGA-Port
  20. Einschub für Solid State Drive
  21. Netzteile

Technische Daten

Status LEDs

LEDBeschreibungAktion
LaufwerksanzeigeBei Laufwerksfehlern leuchtet die LED-Anzeige durchgehend gelb.Überprüfen Sie das Systemereignisprotokoll, um zu ermitteln, ob das Laufwerk einen Fehler hat.
TemperaturanzeigeWenn im System ein Temperaturfehler auftritt, leuchtet die LED-Anzeige durchgehend gelb. Beispielsweise wenn die Umgebungstemperatur außerhalb eines Bereichs liegt oder ein Lüfterausfall vorliegt.Stellen Sie sicher, dass keine der folgenden Bedingungen gegeben ist:
  • Ein Lüfter wurde entfernt oder ist defekt.

  • Systemabdeckung, Zuluftführungen oder Luftfilterhalterung wurden entfernt.

  • Umgebungstemperatur ist zu hoch.

  • Der äußere Luftstrom ist blockiert.

Elektrische AnzeigeWenn im System ein elektrischer Fehler auftritt, leuchtet die LED-Anzeige durchgehend gelb. Dies kann beispielsweise eine Spannung außerhalb des Bereiches oder ein Defekt am Netzteil oder am Spannungsregler sein.Überprüfen Sie das Systemereignisprotokoll oder die Systemmeldungen auf das spezifische Problem. Wenn es ein Problem mit dem Netzteil gibt, überprüfen Sie die LED am Netzteil. Setzen Sie das Netzteil erneut ein.
SpeicheranzeigeBei Speicherfehlern leuchtet die LED-Anzeige durchgehend gelb.Überprüfen Sie das Systemereignisprotokoll oder die Systemmeldungen auf die Position des defekten Speichers. Setzen Sie das Speichermodul erneut ein.
PCIe-AnzeigeWenn ein Problem mit einer PCIe-Karte auftritt, leuchtet die LED-Anzeige durchgehend gelb.System neu starten. Aktualisieren Sie alle erforderlichen Treiber für die PCIe-Karte. Installieren Sie die Karte erneut.

Systemzustand und ID-Anzeigen

LEDBeschreibungAktion
Durchgehend blauDas System ist eingeschaltet, das System ist fehlerfrei und der System-ID-Modus ist nicht aktiv.Taste für Systemzustand und System-ID drücken, um in den System-ID-Modus zu wechseln.
Blinkt blauDer System-ID-Modus ist aktiv.Taste für Systemzustand und System-ID drücken, um in den Systemzustands-Modus zu wechseln.
Durchgehend gelbDas System befindet sich im abgesicherten Modus.
Blinkt gelbBei dem System ist ein Fehler aufgetreten.Systemereignisprotokoll auf die spezifische Fehlermeldung überprüfen.

iDRAC Direkt-LED-Anzeigen

LEDBeschreibung
Zwei Sekunden grünLaptop oder Tablet ist angeschlossen.
Blinkt grün (zwei Sekunden eingeschaltet und zwei Sekunden ausgeschaltet)Laptop oder Tablet ist angeschlossen und wird erkannt.
AusLaptop oder Tablet sind nicht eingesteckt.

NIC-Anzeigen

LEDBeschreibung
Verbindungs- und Aktivitätsanzeigen sind deaktiviertDer NIC ist nicht mit dem Netzwerk verbunden.
Verbindungsanzeige ist grün und Aktivitätsanzeige blinkt grünDer NIC ist mit der maximalen Portgeschwindigkeit mit einem gültigen Netzwerk verbunden, und Daten werden gesendet oder empfangen.
Verbindungsanzeige ist gelb und Aktivitätsanzeige blinkt grünDer NIC ist mit weniger als der maximalen Portgeschwindigkeit mit einem gültigen Netzwerk verbunden, und Daten werden gesendet oder empfangen.
Verbindungsanzeige ist grün und Aktivitätsanzeige ist ausgeschaltetDer NIC ist mit der maximalen Portgeschwindigkeit mit einem gültigen Netzwerk verbunden, und es werden keine Daten gesendet oder empfangen.
Verbindungsanzeige ist gelb und Aktivitätsanzeige ist ausgeschaltetDer NIC ist mit weniger als der maximalen Portgeschwindigkeit mit einem gültigen Netzwerk verbunden, und es werden keine Daten gesendet oder empfangen.

Netzteilanzeigen (PSU)

LEDBeschreibung
GrünEine gültige Stromquelle ist an das Netzteil angeschlossen, und das Netzteil ist betriebsbereit.
Blinkt gelbEs liegt bei diesem Netzteil ein Problem vor.
Nicht eingeschaltetDas Netzteil ist nicht mit einer Stromversorgung verbunden.
Blinkt grünDie Firmware des Netzteils wird aktualisiert.
VORSICHT

Das Netzkabel nicht trennen und das Netzteil nicht abziehen, wenn die Firmware aktualisiert wird. Wenn das Firmware-Update unterbrochen wird, funktionieren die Netzteile nicht.

Blinkt grün und schaltet sich ausWenn ein Netzteil mit Hot Plugging betrieben wird, blinkt es fünfmal grün mit einer Frequenz von 4 Hz und schaltet sich aus. Dies weist auf einen Netzteilfehler in Bezug auf Effizienz, Funktionsumfang, Integritätsstatus oder unterstützte Spannung hin.
VORSICHT
  • Wenn zwei Netzteile installiert sind, müssen beide Netzteilarten die gleiche Art von Kennzeichnung aufweisen. Beispiel: Kennzeichnung als Extended Power Performance (EPP). Das Kombinieren von Netzteilen aus früheren Generationen von PowerEdge-Servern wird nicht unterstützt, selbst wenn die Netzteile die gleiche Nennleistung haben. Dies führt zu einem Netzteilfehler oder einem Fehler beim Einschalten des Systems.
  • Wenn zwei Netzteile verwendet werden, müssen sie vom gleichen Typ sein und die gleiche maximale Ausgangsleistung aufweisen.
  • Beim Korrigieren eines Netzteilfehlers das Netzteil mit der blinkenden Anzeige ersetzen. Der Austausch des Netzteils zur Erzeugung eines übereinstimmenden Paares kann zu einem Fehler und einem unerwarteten Herunterfahren des Systems führen. Um von einer Konfiguration mit hoher Leistung zu einer Konfiguration mit niedriger Leistung zu wechseln oder umgekehrt, müssen Sie das System ausschalten.

Laufwerksanzeigen

LEDBeschreibung
Blinkt zweimal pro Sekunde grünDas Laufwerk wird identifiziert oder die Entfernung wird vorbereitet.
AusDas Laufwerk kann entfernt werden.
Hinweis

Die Laufwerkstatusanzeige bleibt ausgeschaltet, bis alle Laufwerke nach dem Einschalten des Systems initialisiert sind. Laufwerke sind während dieser Zeit nicht zum Entfernen bereit.

Blinkt grün, gelb und schaltet sich dann ausEs liegt ein unerwarteter Laufwerksfehler vor.
Blinkt viermal pro Sekunde gelbEin Laufwerksfehler ist aufgetreten.
Blinkt langsam grünDas Laufwerk wird wiederhergestellt.
Durchgehend grünDas Laufwerk ist online.
Blinkt drei Sekunden grün, drei Sekunden lang gelb und schaltet sich dann nach sechs Sekunden ausDie Wiederherstellung wurde gestoppt.

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Support kontaktieren

Weitere Hilfe erhalten Sie hier: axis.com/support.