AXIS D2123-VE Radar

Lösungsübersicht

Beispiel einer Videosicherheitslösung in einem Rechenzentrum.
  1. AXIS D2123-VE Radar in Kombination mit AXIS Q6358-LE PTZ Camera
  2. AXIS D4200–VE Network Strobe Speaker
  3. Überwachungszentrum
  4. AXIS C1310-E Network Horn Speaker
  5. AXIS D2122-VE Radar in Kombination mit AXIS Q6358-LE PTZ Camera

Installation

Dieses Video zeigt die Installation am Beispiel eines Radargeräts der Serie AXIS D21-VE. Anweisungen zu allen Installationsszenarien und Sicherheitsinformationen finden Sie in der Installationsanleitung.

Kriterien

  • Das Radargerät ist für die Überwachung offener Bereiche bestimmt (1). Jedes feste Objekt wie eine Wand, ein Zaun, ein Baum oder ein großer Busch in der Szene verursacht einen toten Winkel, einen sogenannten Radarschatten, hinter sich (2, 3). Die Montagehöhe wirkt sich auf die Größe des Radarschattens aus.

  • Bei komplexeren Szenen, zum Beispiel mit reflektierenden Oberflächen, wird die Nutzung der Radar-Video-Fusionstechnologie ausgewählter PTZ-Kameras empfohlen.

  • Das Radargerät funktioniert am zuverlässigsten bei befestigtem Untergrund wie Asphalt. Ist der Boden mit Kies oder Gras bedeckt, kann die Erfassung beeinträchtigt werden.

  • Stellen Sie bei der Installation des Radargeräts an einer Wand sicher, dass sich innerhalb eines Meters (drei Fuß) links und rechts vom Radargerät keine anderen Objekte oder Anlagen befinden. Solche Objekte können Funkwellen reflektieren und so die Leistung des Radargeräts beeinträchtigen.

  • Bei Installation des Radargeräts an einem Mast achten Sie darauf, dass der Mast stabil ist. Das Radargerät verfügt zwar über eine Stabilisierungsfunktion, die Sie aktivieren können, übermäßige Mastbewegungen können jedoch die Empfindlichkeit des Radargeräts oder die Dauer bis zur Detektion eines sich bewegenden Objekts beeinträchtigen.

  • Ein Metallobjekt oder eine reflektierende Oberfläche in einer Szene kann Personen oder Fahrzeuge in der Nähe reflektieren und zu einer Reflexradarerfassung oder Doppelerfassung führen (4). Das kann das Klassifizierungsergebnis des Radargeräts verfälschen und Fehlalarme auslösen. Mithilfe von Ausschlussbereichen können Sie störende Reflexionen herausfiltern. Außerdem können Sie die Auswirkungen von Reflexionen minimieren, indem Sie das Radargerät mit einer Kamera koppeln.

  • Die empfohlene Montagehöhe ist dem Datenblatt des Geräts auf axis.com zu entnehmen.

    Überwachen der Szene

    Das Radargerät kann sich bewegende Objekte detektieren und diese als Personen, Fahrzeuge oder unbekannte Objekte klassifizieren. Verwenden Sie zur Überwachung eines Bereichs das Profil Area monitoring (Bereichsüberwachung).

    Mehrere Radargeräte installieren

    Zur Überwachung von Bereichen wie der Umgebung eines Gebäudes oder der Pufferzone außerhalb eines Zauns können mehrere Radargeräte nahe beieinander installiert werden. Jedes Radargerät kann mit bis zu elf weiteren Radargeräten des Typs AXIS D2122-VE oder AXIS D2123-VE in einem Umkreis von 500 Metern (1640 Fuß), dem so genannten Koexistenzbereich, kombiniert werden. Dieses Radarmodell unterstützt außerdem die Installation im Koexistenzbereich früherer Radarmodelle von Axis, da sich die Modelle nicht gegenseitig stören. Weitere Informationen zum Koexistenzbereich finden Sie unter Koexistenzbereich.

    1. Koexistenzbereich
    2. Überwachungsbereich
    3. AXIS D2122-VE Radar
    1. Koexistenzbereich
    2. Überwachungsbereich
    3. AXIS D2123-VE Radar
    Hinweis

    Die Leistung des Radargeräts im Koexistenzbereich kann durch die Umwelt und die Ausrichtung des Radargeräts auf Zäune, Gebäude oder benachbarte Radaranlagen beeinflusst werden.

    Installationsbeispiele

    Erstellen eines virtuellen Zauns mit mehreren Radargeräten

    Um einen virtuellen Zaun zu erstellen, z. B. entlang eines Gebäudes, können Sie mehrere Radargeräte nebeneinander platzieren. Wir empfehlen Ihnen, zwischen den einzelnen Geräten einen Abstand von 200 m (656 ft) einzuhalten.

    Einen Bereich um ein Gebäude abdecken

    Um den Bereich um ein Gebäude herum zu überwachen, bringen Sie Radargeräte nach außen gerichtet an den Mauern des Gebäudes an.

    Einen offenen Bereich abdecken

    Zur Überwachung eines großen offenen Bereichs müssen zwei Radargeräte des Typs AXIS D2122-VE Radar an zwei Masthalterungen Rücken an Rücken positioniert werden.

    Hinweis

    Jedes Radargerät kann einen PoE-Ausgang von bis zu 60 W liefern, wenn es über einen 90-W-Midspan mit Strom versorgt wird. Ein PoE-Ausgang erfordert Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 4, Klasse 8.

    Installieren mehrerer gegenüberliegender Radargeräte

    Um zum Beispiel einen Bereich zwischen Gebäuden zu überwachen, empfiehlt sich die Installation gegenüberliegender Radargeräte. In einem Koexistenzbereich ist es möglich, bis zu 12 sich gegenüberliegende Radargeräte zu installieren.

    Erkennungs- und Erfassungsdistanz

    Bei Installation des Radargeräts in optimaler Montagehöhe:

    • Im Erkennungsbereich können Personen bis zu einer Distanz von maximal 100 bis 140 Metern (330–459 Fuß) vom Radargerät detektiert und klassifiziert werden, wobei die tatsächliche Reichweite von der Position der Person zum Radargerät abhängig ist.

    • Im Erfassungsbereich können Fahrzeuge bis zu einer Entfernung von maximal 140 bis 200 Metern (459–656 Fuß) vom Radargerät detektiert werden, wobei die tatsächliche Distanz von folgenden Faktoren abhängig ist:

      • Geschwindigkeit des Fahrzeugs

      • Richtung des Fahrzeugs zum Radargerät

      • Ebenheit des Untergrunds

      • Material des Untergrunds

    Weitere Informationen zu den Bereichen finden Sie unter Erkennungs- und Erfassungsbereich.

    Erkennungs- und Erfassungsdistanz
    Hinweis
    • Geben Sie die tatsächliche Montagehöhe bei der Radarkalibrierung des Radars in der Weboberfläche des Radargeräts ein.
    • Die Erkennungs- und die Erfassungsdistanz sind von der Szene abhängig.
    • Außerdem variieren Erkennungs- und Erfassungsdistanz je nach Typ des Objekts.
    • Die Erkennungs- und die Erfassungsdistanz wurden unter den folgenden Bedingungen gemessen:
    • Die Distanz wurde auf ebenem, horizontalem Untergrund gemessen.

    • Das Radargerät war ohne Neigung montiert.

    • Das Objekt war eine Person mit einer Größe von 170 cm (5 ft 7 in).

    • Es bestand eine ungehinderte Sichtverbindung zwischen Radargerät und Person.

    • Die Radarempfindlichkeit wurde auf Mittel eingestellt.

    Das Radargerät kann Objekte unterhalb der minimalen Erfassungsdistanz nicht detektieren. Die minimale Erfassungsdistanz ist von der Montagehöhe des Radargeräts abhängig:

    MontagehöheMinimale Erfassungsdistanz

    4 m
    (9,8 ft)

    4 m
    (9,8 ft)

    5 m
    (16,4 ft)

    6 m
    (19,7 ft)

    6 m
    (19,7 ft)

    8 m
    (26 ft)

    7 m
    (23 ft)

    11 m
    (36 ft)

    8 m
    (26 ft)

    13 m
    (42,7 ft)

    9 m
    (29,5 ft)

    15 m
    (49,2 ft)

    10 m
    (32,85 ft)

    18 m
    (59 ft)

    Hinweis

    Wenn Sie das Radargerät mit einer PTZ-Kamera kombinieren, kann die Kamera ein Objekt auch unterhalb der minimalen Erfassungsdistanz des Radargeräts weiter verfolgen.

    Anwendungsbeispiele

    Überwachung einer Dachfläche

    Ein großes Verteilerzentrum möchte Radargeräte zur Überwachung des Dachbereichs einsetzen. Die Radargeräte sind mit ARTPEC-9-PTZ-Kameras gekoppelt und Rücken an Rücken an Masten montiert, sodass der Überwachungsbereich das gesamte Dach abdeckt. Das Radargerät erkennt und klassifiziert sich bewegende Objekte auf dem Dach, richtet die Kamera auf diese aus und lässt die Klassifizierung von der Kamera bestätigen. Die Kamera verfolgt die Objekte dann per Objektverfolgung weiter.

    Verwendung eines mobilen Videosicherheitsanhängers zur Überwachung großer offener Bereiche

    Im Außenbereich eines Baumarkts kam es nach Geschäftsschluss zu mehreren Einbrüchen. Das Gelände wird immer von einer Person überwacht, aber die Sicherheitsvorkehrungen nachts sollen erhöht werden, ohne dass zusätzliche Kosten für mehr Personal anfallen. Es wurde beschlossen, zwei Rücken an Rücken montierte Radargeräte auf einem mobilen Videosicherheitsanhänger einzusetzen, die das gesamte Außengelände überwachen. Die Radargeräte sind so konfiguriert, dass das eingesetzte Sicherheitspersonal bei verdächtigem Verhalten alarmiert wird und die Szene sofort untersuchen kann. Außerdem wird erwogen, einen Blitzlicht-Lautsprecher zu installieren, der von den Radargeräten zur Abschreckung von Eindringlingen ausgelöst werden soll.

    Umzäuntes Gebäude abdecken

    Im folgenden Szenario wurde eine PTZ-Kamera mit dem Radargerät kombiniert, um Alarme zu überprüfen und eine genaue Klassifizierung mit Radar-Video-Fusionstechnologie zu ermöglichen.

    1. Eindringlinge bewegen sich außerhalb des Zauns, ohne einen Alarm auszulösen.

    2. Bei einem Einbruch dringen Eindringlinge durch den Zaun ein und werden vom Radargerät entdeckt, das einen Alarm auslöst.

    3. Das Radar richtet die PTZ-Kamera auf die Eindringlinge, die den Alarm per Videoanalyse überprüft.

    Weitere Informationen finden Sie unter Automatische Nachführung.

    Funktionsweise

    Das Gerät im Netzwerk ermitteln

    Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

    Weitere Informationen zum Zuweisen von IP-Adressen finden Sie unter Zuweisen von IP-Adressen und Zugreifen auf das Gerät.

    Unterstützte Browser

    Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:

    ChromeTM

    EdgeTM

    Firefox®

    Safari®

    Windows®

    *

    *

    macOS®

    *

    *

    Linux®

    *

    *

    Andere Betriebssysteme

    *

    *

    *

    *

    ✓: Empfohlen
    *: Unterstützt mit Einschränkungen

    Weboberfläche des Geräts öffnen

    1. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Host-Namen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

      Bei unbekannter IP-Adresse AXIS IP Utility oder AXIS Device Manager verwenden, um das Gerät im Netzwerk zu ermitteln.

    2. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein. Wenn Sie zum ersten Mal auf das Gerät zugreifen, müssen Sie ein Administratorkonto erstellen. Siehe Administratorkonto erstellen.

    Eine Beschreibung aller Funktionen und Einstellungen in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS finden Sie unter Hilfe zur Weboberfläche von AXIS OS.

    Administratorkonto erstellen

    Beim ersten Anmelden an Ihrem Gerät muss ein Administratorkonto erstellt werden.

    1. Einen Benutzernamen eingeben.

    2. Geben Sie ein Passwort ein. Siehe Sichere Kennwörter.

    3. Geben Sie das Kennwort erneut ein.

    4. Stimmen Sie der Lizenzvereinbarung zu.

    5. Klicken Sie auf Konto hinzufügen.

    Wichtig

    Das Gerät verfügt über kein Standardkonto. Wenn Sie das Kennwort für Ihr Administratorkonto verloren haben, müssen Sie das Gerät zurücksetzen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

    Sichere Kennwörter

    Wichtig

    Verwenden Sie HTTPS (standardmäßig aktiviert), um Ihr Kennwort oder andere sensible Konfigurationen über das Netzwerk einzustellen. HTTPS ermöglicht sichere und verschlüsselte Netzwerkverbindungen und schützt so sensible Daten wie Kennwörter.

    Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.

    Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:

    • Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.

    • Das Kennwort geheimzuhalten.

    • Ändern Sie das Kennwort regelmäßig und mindestens einmal jährlich.

    Ihr Gerät konfigurieren

    Zur optimalen Nutzung Ihres Geräts wird empfohlen, die folgenden Schritte auszuführen:

    1. Montagehöhe festlegen

    2. Bei Installation mehrerer Radargeräte in unmittelbarer Nähe zueinander: Angabe der Anzahl benachbarter Radargeräte

    3. Hinzufügen eines Lageplans als Referenz

    4. Erstellung eines Szenarios zur Erfassung von Objekten

    5. Fehlalarme minimieren

    6. Ihre Installation validieren

    Montagehöhe festlegen

    Stellen Sie die Montagehöhe des Radargeräts in der Weboberfläche ein. Die Angabe der Montagehöhe ist wichtig, damit das Radargerät die Geschwindigkeit vorbeifahrender Objekte richtig erfassen und messen kann. Außerdem wird sie für die ordnungsgemäße Objektverfolgung benötigt.

    Messen Sie die Höhe vom Boden bis zum Radar so genau wie möglich. Stellen Sie bei Szenen mit unebenen Oberflächen den Wert für die durchschnittliche Höhe der Szene ein.

    1. Gehen Sie zu Radar > Einstellungen > Allgemein.

    2. Legen Sie unter Montagehöhe die Höhe fest.

    Angabe der Anzahl benachbarter Radargeräte

    Bei der Installation weiterer Radargeräte desselben Modells im Koexistenzbereich dieses Radargeräts geben Sie die Anzahl der benachbarten Radargeräte in der Weboberfläche jedes Radargeräts an. Dadurch wird die Funktion der Radargeräte optimiert und das Risiko von Störungen minimiert.

    1. Gehen Sie zu Radar > Einstellungen > Koexistenz.

    2. Wählen Sie die Anzahl benachbarter Radargeräte im Koexistenzbereich dieses Radargeräts aus.

    Hinzufügen eines Lageplans als Referenz

    Für eine leichtere Erstellung von Szenarien und die schnellere Ortung der Punkte, an denen sich Objekte in der Szene bewegen, können Sie einen Lageplan als Hintergrund für den Radar-Stream wählen. Dies kann z. B. eine Planzeichnung oder ein Luftbild sein, das die vom Radar abgedeckte Fläche darstellt. Justieren und kalibrieren Sie die Karte so, dass die Radaransicht mit Position, Ausrichtung und Maßstab der Karte übereinstimmt, und zoomen Sie sie heran, wenn Sie sich bestimmte Teile der Szene genauer ansehen möchten.

    Sie können sich entweder Schritt für Schritt von einem Einrichtungsassistenten durch die Kartenkalibrierung führen lassen oder jede Einstellung einzeln bearbeiten.

    1. Einrichtungsassistent verwenden:
    2. Gehen Sie zu Radar > Kartenkalibrierung.

    3. Klicken Sie auf Setup assistent (Einrichtungsassistent) und befolgen Sie die Anweisungen.

    4. Klicken Sie auf Reset calibration (Kalibrierung zurücksetzen), um die hochgeladene Karte und die von Ihnen hinzugefügten Einstellungen zu entfernen.

    1. Jede Einstellung einzeln bearbeiten:
    2. Die Karte wird mit jeder Anpassung der einzelnen Einstellungen schrittweise kalibriert.
    3. Gehen Sie zu Radar (Radar)> Map calibration (Kartenkalibrierung)> Map (Karte).

    4. Wählen Sie das hochzuladende Bild aus oder ziehen Sie es per Drag & Drop in den dafür vorgesehenen Bereich.

      Klicken Sie zum erneuten Verwenden eines Kartenbilds mit den aktuellen Einstellungen zum Schwenken und Zoomen auf Download map (Karte herunterladen).

    5. Unter Rotate map (Karte drehen) können Sie die Karte mit dem Schieberegler in die korrekte Position bringen.

    6. Gehen Sie auf Scale and distance on a map (Maßstab und Entfernung auf einer Karte) und klicken Sie auf zwei vorher festgelegte Punkte auf der Karte.

    7. Geben Sie unter Distance (Entfernung) die tatsächliche Entfernung zwischen den beiden Punkten ein, die Sie der Karte hinzugefügt haben.

    8. Gehen Sie auf Pan and zoom map (Karte schwenken und zoomen) und verwenden Sie die jeweiligen Schaltflächen zum Schwenken, Vergrößern und Verkleinern des Kartenbilds.

    9. Hinweis
      • Die Zoom-Funktion verändert die Radaransicht nicht. Auch wenn Teile der Ansicht nach dem Zoomen nicht sichtbar sind, detektiert das Radargerät weiterhin sich bewegende Objekte im gesamten Sichtbereich. Die einzige Möglichkeit, erfasste Bewegungen auszuschließen, besteht im Hinzufügen von Ausschlussbereichen.
      • Sie können die Schwenk- und Zoom-Funktion jederzeit auf den folgenden Seiten Map calibration (Kartenkalibrierung), Exclusion zones (Ausschlussbereiche) oder Scenarios (Szenarien) per Klick auf anpassen.
    10. Gehen Sie auf Radar position (Radarposition) und verschieben oder drehen Sie die Position des Radars auf der Karte mit den jeweiligen Schaltflächen.

    11. Klicken Sie auf Reset calibration (Kalibrierung zurücksetzen), um die hochgeladene Karte und die von Ihnen hinzugefügten Einstellungen zu entfernen.
    Das Video zeigt an einem Beispiel, wie eine Referenzkarte in einem Axis Radar oder einer Radar-Video-Fusionskamera kalibriert wird.

    Erstellung eines Szenarios zur Erfassung von Objekten

    Mit einem Szenario können Sie sich bewegende Objekte in einer Szene erfassen oder erkennen. Zum Auslösen von Aktionen bei Erfüllung der Bedingungen in Ihrem Szenario erstellen Sie eine Regel unter Events (Ereignisse). Sie können mehrere Szenarien erstellen, um unterschiedliche Verhaltensweisen zu erfassen oder verschiedene Teile der Szene zu überwachen.

    1. Gehen Sie zu Radar > Szenarien.

    2. Klicken Sie auf Szenario hinzufügen.

    3. Geben Sie den Namen des Szenarios ein.

    4. Wählen Sie aus, ob der Auslöser Objekte sein sollen, die sich in einem bestimmten Bereich bewegen, oder Objekte, die eine bestimmte Linie überqueren.

    5. Klicken Sie auf Next (Weiter).

    6. Für Szenarien des Typs Movement in area (Bewegung im Bereich):

      1. Wählen Sie die Form des Bereichs.

        Verschieben Sie den Bereich mit der Maus und passen Sie ihn so an, dass er den gewünschten Teil der Radaransicht oder der Referenzkarte abdeckt.

    7. Für Szenarien des Typs Line crossing (Überfahren von Linien / Überschreiten von Linien):

      1. Positionieren Sie die Linie in der Szene.

        Verwenden Sie die Maus, um die Linie zu verschieben und anzupassen.

      2. Um die Erfassungsrichtung zu ändern, aktivieren Sie die Option Richtung ändern.

      3. Um Aktionen nach dem Überfahren / Überschreiten von zwei Linien auslösen zu lassen, aktivieren Sie die Option Require crossing of two lines (Überschreiten von zwei Linien erforderlich).

        Positionieren Sie die zweite Linie in der Szene.

    8. Klicken Sie auf Next (Weiter).

    9. Fügen Sie Erfassungseinstellungen hinzu.

      1. Fügen Sie zu Szenarien des Typs Bewegung im Bereich und Überfahren von Linien / Überschreiten von Linien mit einer Linie unter Ignore short-lived objects (Nur kurz erscheinende Objekte ignorieren) eine Verzögerungszeit hinzu, um Fehlalarme zu minimieren.

      2. Legen Sie für Szenarien des Typs Überfahren von Linien / Überschreiten von Linien mit zwei Linien unter Max time between crossings (Max. Zeit zwischen Übertritten) das Zeitlimit zwischen dem Überfahren / Überschreiten der ersten und der zweiten Linie fest.

      3. Wählen Sie unter Trigger on object type (Auslöser für Objekttyp) den auslösenden Objekttyp aus.

      4. Fügen Sie unter Speed limit (Geschwindigkeitsbegrenzung) einen Geschwindigkeitsbereich hinzu.

    10. Klicken Sie auf Next (Weiter).

    11. Legen Sie die Mindestdauer des Alarms unter Minimum trigger duration (Minimale Triggerdauer) fest.

      Verringern Sie die Zeit bei Szenarien des Typs Überfahren von Linien / Überschreiten von Linien auf 0 Sekunden, wenn die Objekte Aktionen sofort bei Übertritt auslösen sollen.

    12. Save (Speichern) anklicken.

    Fehlalarme minimieren

    Bei häufigen Fehlalarmen können Sie versuchen, diese durch Anpassung verschiedener Einstellungen zu minimieren. Sie können zum Beispiel bestimmte Typen von Bewegungsabläufen oder Objekten herausfiltern, Bereiche für das Auslösen von Alarmen anpassen oder die Erfassungsempfindlichkeit ändern.

    • Erfassungsempfindlichkeit des Radarmelders einstellen:

      Gehen Sie zu Radar > Settings (Einstellungen) > Detection (Erfassung) und reduzieren Sie die Empfindlichkeit unter Detection sensitivity (Erfassungsempfindlichkeit).

      Die Empfindlichkeitseinstellung wirkt sich auf alle Bereiche aus.

      • Eine geringere Erfassungsempfindlichkeit ist sinnvoll, wenn sich viele Metallobjekte oder große Fahrzeuge in einer Szene befinden. Sie senkt das Risiko von Fehlalarmen, reduziert jedoch auch die Fähigkeit des Radars, kleine Objekte zu klassifizieren.

      • Eine höhere Erfassungsempfindlichkeit eignet sich für offene Szenen, wie zum Beispiel Felder, in denen keine Metallobjekte vorhanden sind.

    • Anpassung von Einschluss- und Ausschlussbereichen:

      Harte Oberflächen in einer Szene können Reflexionen verursachen, die zu einer Mehrfacherfassung eines einzelnen physischen Objekts führen können. Hier haben Sie entweder die Möglichkeit, die Form des Einschlussbereichs im Szenario anzupassen oder eine allgemeine Ausschlusszone hinzufügen, um einen bestimmten Teil der Szene zu ignorieren.

    • Auslösen bei Objekten, die zwei Linien überschreiten anstelle einer:

      Wenn sich in einem Szenario mit Überfahren / Überschreiten von Linien schaukelnde Objekte oder Tiere in der Szene befinden, besteht die Gefahr, dass diese die Linie übertreten und einen Fehlalarm auslösen. In diesem Fall können Sie das Szenario so anpassen, dass es nur ausgelöst wird, wenn ein Objekt zwei Linien überschritten hat.

    • Filter für bestimmte Bewegungen:

      • Um Fehlalarme durch Bäume, Büsche und Flaggen in einer Szene zu minimieren, gehen Sie zu Radar > Settings (Einstellungen) > Detection (Erfassung) und aktivieren Sie die Option Ignore swaying objects (Schaukelnde Objekte ignorieren).

      • Um Fehlalarme durch kleine Objekte oder Tiere wie Katzen oder Hasen in einer Szene zu minimieren, gehen Sie zu Radar > Settings (Einstellungen) > Detection (Erfassung) und aktivieren Sie die Option Ignore small objects (Kleine Objekte ignorieren). Die Einstellung ist im Bereichsüberwachungsprofil verfügbar.

    • Zeit filtern:

      • Gehen Sie zu Radar > Szenarien.

      • Wählen Sie ein Szenario und klicken Sie auf , um die Einstellungen zu ändern.

      • Erhöhen Sie unter Seconds until trigger (Sekunden bis zum Auslösen) die Zeit bis zum Auslösen. Dabei handelt es sich um die Verzögerungszeit zwischen dem Beginn der radargestützten Objektverfolgung und der Auslösung eines Alarms. Der Timer startet, wenn das Radargerät ein Objekt erkennt, und nicht, wenn das Objekt den spezifischen Einschlussbereich im Szenario betritt.

    • Objekttyp filtern:

      • Gehen Sie zu Radar > Szenarien.

      • Wählen Sie ein Szenario und klicken Sie auf , um die Einstellungen zu ändern.

      • Wenn bei bestimmten Objekttypen kein Ereignis ausgelöst werden soll, entfernen Sie die Objekttypen aus der Auswahl, die in diesem Szenario keinen Alarm auslösen sollen.

    Ihre Installation validieren

    Installation des Radars validieren

    Vor der Benutzung des Radargeräts wird die Validierung der Installation empfohlen. Die Validierung kann Ihnen dabei helfen, Installationsprobleme zu identifizieren oder die Konfiguration an statische Objekte wie Bäume oder reflektierende Oberfläche in der Szene anzupassen.

    Hinweis

    Die Installation wird unter den zum Zeitpunkt der Validierung geltenden Bedingungen überprüft. Eine Veränderung der Bedingungen in der Szene kann die normale Funktion Ihrer Installation beeinträchtigen.

    Überprüfen Sie, dass keine falschen Erfassungen vorhanden sind.

    1. Stellen Sie sicher, dass im Erkennungsbereich keine menschlichen Aktivitäten stattfinden.

    2. Bitte warten Sie einige Minuten, um sicherzustellen, dass das Radargerät keine statischen Objekte im Erkennungsbereich detektiert.

    3. Bei einer unerwünschten Detektion können Sie bestimmte Typen von Bewegungsabläufen oder Objekten herausfiltern, Bereiche für das Auslösen von Alarmen anpassen oder die Erfassungsempfindlichkeit ändern. Anweisungen finden Sie unter Fehlalarme minimieren.

    Überprüfung des korrekten Symbols, der Fahrtrichtung und der Position auf dem Lageplan

    1. Starten Sie in der Weboberfläche des Radargeräts eine Aufzeichnung. Anweisungen finden Sie unter Video aufzeichnen und ansehen.

    2. Laufen Sie von einem Punkt knapp außerhalb des Erkennungsbereichs direkt auf das Radargerät zu.

    3. Überprüfen Sie, ob das Klassifizierungssymbol für eine Person angezeigt wird, wenn die Person den Erkennungsbereich betritt.

    4. Stellen Sie sicher, dass auf der Weboberfläche des Radars die korrekte Richtung angezeigt wird.

    5. Überprüfen Sie, ob die tatsächliche Position der Person mit der Position auf dem Lageplan übereinstimmt.

    Erstellen Sie eine ähnliche Tabelle wie unten, um die Daten Ihrer Prüfung aufzeichnen zu können.

    TestBestanden/FehlgeschlagenKommentar
    1. Überprüfen Sie, dass bei Inaktivität im Bereich keine unerwünschten Erfassungen gemacht werden.
    2. Überprüfen Sie, ob das Klassifizierungssymbol für eine Person angezeigt wird, wenn die Person den Erkennungsbereich betritt.
    3. Überprüfen Sie, ob die Bewegungsrichtung korrekt ist.
    4. Überprüfen Sie, ob die tatsächliche Position der Person mit der Position auf dem Lageplan übereinstimmt.

    Validierung abschließen

    Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Validierung sollten Sie zum Abschließen des Validierungsprozesses folgende Tests durchführen.

    1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Radargerät anweisungsgemäß konfiguriert wurde.

    2. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Referenzlageplan hinzugefügt und kalibriert haben.

    3. Stellen Sie das Radarszenario ein, dass bei Erfassung einer Person ausgelöst werden soll. Standardmäßig ist die Zeit unter Seconds until trigger (Sekunden bis zum Auslösen) auf zwei Sekunden eingestellt, was Sie jedoch bei Bedarf in der Weboberfläche ändern können.

    4. Legen Sie fest, dass das Radargerät eine Videoaufzeichnung auslösen soll, wenn ein geeignetes Objekt erkannt wird.

      Anweisungen finden Sie unter Video aufzeichnen und ansehen.

    5. Gehen Sie zu Radar > Settings (Einstellungen) > Object visualization (Objektvisualisierung) und legen Sie als Trail lifetime (Spurdauer) eine Stunde fest, sodass Sie ausreichend Zeit haben, um Ihren Platz zu verlassen, zu Fuß durch den Überwachungsbereich zu gehen und zu Ihrem Platz zurückzukehren. Die Spurdauer setzt die Verfolgung in der Live-Ansicht des Radars für die eingestellte Zeit fort. Nach Abschluss der Validierung können Sie sie deaktivieren.

    6. Gehen Sie an der Grenze des Erkennungsbereichs entlang und vergewissern Sie sich, dass die Spur auf dem System mit der Route übereinstimmt, die Sie zurückgelegt haben.

    7. Wenn Sie mit den Ergebnissen Ihrer Validierung nicht zufrieden sind, kalibrieren Sie die Referenzkarte neu und wiederholen Sie die Validierung.

    Das Radarbild anpassen

    Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zur Konfiguration des Radarbildes. Weitere Informationen zur Arbeitsweise bestimmter Funktionen finden Sie unter Mehr erfahren.

    Ein Bild-Overlay anzeigen

    Sie können ein Bild als Overlay im Radarstream hinzufügen.

    1. Rufen Sie Radar > Overlays auf.

    2. Klicken Sie auf Manage images (Bilder verwalten).

    3. Laden Sie ein Bild hoch oder ziehen Sie es und legen Sie es ab.

    4. Klicken Sie auf Upload (Hochladen).

    5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Image (Bild) und klicken Sie auf .

    6. Wählen Sie das Bild und eine Position. Sie können das Overlay-Bild auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.

    Video ansehen und aufnehmen

    In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter Streaming und Speicher.

    Video aufzeichnen und ansehen

    1. Video direkt vom Radar aufzeichnen
    2. Gehen Sie zu Radar > Videostream.

    3. Um eine Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf .

      Wenn Sie noch keinen Speicher eingerichtet haben, klicken Sie auf und . Anweisungen zum Einrichten des Netzwerk-Speichers finden Sie unter

    4. Um die Aufzeichnung anzuhalten, klicken Sie erneut auf .

    1. Video ansehen
    2. Gehen Sie auf Recordings (Aufzeichnungen).

    3. Klicken Sie auf für Ihre Aufzeichnung in der Liste.

    Einrichten von Regeln für Ereignisse

    Es können Regeln erstellt werden, damit das Gerät beim Auftreten bestimmter Ereignisse eine Aktion ausführt. Eine Regel besteht aus Bedingungen und Aktionen. Die Bedingungen können verwendet werden, um die Aktionen auszulösen. Beispielsweise kann das Gerät beim Erfassen einer Bewegung eine Aufzeichnung starten, eine E-Mail senden oder während der Aufzeichnung einen Overlay-Text anzeigen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Erste Schritte mit Regeln für Ereignisse.

    Lösen Sie eine Aktion aus

    1. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu. Die Regel legt fest, wann das Gerät bestimmte Aktionen durchführt. Regeln können als geplant, wiederkehrend oder manuell ausgelöst eingerichtet werden.

    2. Unter Name einen Dateinamen eingeben.

    3. Wählen Sie die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit die Aktion ausgelöst wird. Wenn für die Regel mehrere Bedingungen definiert werden, müssen zum Auslösen der Aktion alle Bedingungen erfüllt sein.

    4. Wählen Sie, welche Aktion bei erfüllten Bedingungen durchgeführt werden soll.

    Hinweis
    • Damit Änderungen an einer aktiven Aktionsregel wirksam werden, muss die Regel wieder eingeschaltet werden.
    • Werden Definitionen von in Regeln verwendeten Videostream-Profilen geändert, dann müssen alle Regeln, die diese Videostream-Profile verwenden, neu gestartet werden.

    Abwechselnd aufblinkendes rotes Lichts am Radar

    Mithilfe der dynamischen LED-Leiste an der Vorderseite des Radargeräts können Sie zeigen, dass der Bereich überwacht wird.

    Dieses Beispiel erläutert, wie Sie ein wechselndes rotes Licht nach Geschäftsschluss an Werktagen aktivieren.

    1. Einen Zeitplan erstellen:
    2. Gehen Sie zu System > Ereignisse > Zeitpläne und fügen Sie einen Zeitplan hinzu.

    3. Geben Sie einen Namen für den Zeitplan ein, z. B. Weekday nights.

    4. Wählen Sie unter Typ die Option Zeitplan.

    5. Wählen Sie unter Recurrence (Wiederholung) die Option Daily (Täglich).

    6. Legen Sie die Startzeit 6 Uhr morgens fest.

    7. Legen Sie die Endzeit auf 6 Uhr morgens fest.

    8. Wählen Sie unter Tage Montag bis Freitag.

    9. Save (Speichern) anklicken.

    1. Eine Regel erstellen:
    2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein, z. B. Red sweeping light.

    4. Wählen Sie in der Bedingungsliste unter Scheduled and recurring (Geplant und wiederkehrend) die Option Schedule (Zeitplan) aus.

    5. Wählen Sie aus der Liste der Zeitpläne Weekday nights (Nach Geschäftsschluss) aus.

    6. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Radar die Option Dynamic LED strip (Dynamische LED-Leiste) aus.

    7. Wählen Sie das Muster Sweeping red (Wechselndes Rot) aus.

    8. Stellen Sie die Dauer auf 12 Stunden ein.

    9. Save (Speichern) anklicken.

    E-Mail senden, wenn jemand den Radar mit einem metallischen Gegenstand abdeckt

    In diesem Beispiel wird erläutert, wie Sie eine Regel erstellen, die eine E-Mail-Benachrichtigung sendet, wenn das Radar durch Abdecken mit einem metallischen Gegenstand wie Metallfolie oder -blech manipuliert wird.

    1. Einen E-Mail-Empfänger hinzufügen:
    2. Wechseln Sie zu Settings > Events > Recipients (Einstellungen > Ereignisse > Empfänger) und fügen Sie einen Empfänger hinzu.

    3. Geben Sie den Namen des Empfängers ein.

    4. Wählen Sie unter Typ die Option Email (E-Mail).

    5. Geben Sie eine E-Mail-Adresse ein, an die die E-Mail gesendet werden soll.

    6. Geben Sie die anderen Informationen gemäß Ihrem E-Mail-Anbieter ein.

      Das Radargerät besitzt keinen eigenen E-Mail-Server. Um E-Mails senden zu können, muss es sich bei einem anderen E-Mail-Server anmelden.

    7. Klicken Sie auf Test, um eine Test-E-Mail zu senden.

    8. Save (Speichern) anklicken.

    9. Eine Regel erstellen:
    10. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    11. Geben Sie einen Namen für die Regel ein, z. B. Tampering mail.

    12. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Device status (Gerätestatus) die Option Radar data failure (Radardatenfehler) aus.

    13. Wählen Sie unter Reason (Grund) die Option Tampering (Manipulation) aus.

    14. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Notifications (Benachrichtigungen) die Option Send notification to email (Benachrichtigung an E-Mail senden) aus.

    15. Wählen Sie den von Ihnen erstellten Empfänger aus.

    16. Geben Sie einen Betreff und eine Nachricht für die E-Mail ein.

    17. Save (Speichern) anklicken.

    Weboberfläche

    Um sich über alle Funktionen und Einstellungen zu informieren, die in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS verfügbar sind, rufen Sie Hilfe für die AXIS OS-Weboberfläche auf.

    Mehr erfahren

    Radar

    Erkennungs- und Erfassungsbereich

    Der Erkennungsbereich ist der Bereich, in dem das Radargerät Objekte mit Sicherheit als Personen oder Fahrzeuge klassifizieren kann.

    Der Erfassungsbereich ist der Bereich, in dem das Radargerät schnell fahrende Fahrzeuge detektieren kann.

    Die Größe der Bereiche hängt von der Montagehöhe des Radargeräts sowie anderen Faktoren ab.

    Der Koexistenzbereich ist dunkelgelb und der Erfassungsbereich ist hellgelb.

    Szenarien, Einschlussbereiche und Ausschlussbereiche

    Ein Szenario besteht aus einer Reihe von Bedingungen, die sich bewegende Objekte erfüllen müssen, um Regeln im Ereignissystem auszulösen. Zu den Bedingungen gehören die folgenden:

    • Objekttyp (Person, Fahrzeug, unbekannt)

    • Objektverhalten (Bewegung im Bereich oder Überfahren von Linien / Überschreiten von Linien)

    • Teil der Szene (Einschlussbereich oder virtuelle Linie)

    • Objektgeschwindigkeit

    Der Einschlussbereich ist der Teil der Szene, in dem Objekte in einem Szenario des Typs „Bewegung im Bereich“ detektiert und klassifiziert werden.

    Gibt es in einer Szene Bereiche, in denen sich bewegende Objekte keinen Alarm auslösen sollen, können Sie Ausschlussbereiche für diese festlegen. Außerdem können Sie Ausschlussbereiche für Zonen in einem Einschlussbereich verwenden, in denen häufig Fehlalarme ausgelöst werden. In einem Ausschlussbereich werden sich bewegende Objekte ignoriert. Sie erlauben zum Beispiel das Herausfiltern von schaukelndem Laub am Straßenrand oder Doppelerfassungen, die durch Objekte aus radarreflektierenden Materialien wie Metallzäunen verursacht werden.

    Koexistenzbereich

    Sie können mehrere Radargeräte installieren, um Bereiche abzudecken, die größer sind als der angegebene Erfassungsbereich eines einzelnen Radargeräts. Radargeräte mit derselben Funkfrequenz können sich gegenseitig elektromagnetisch stören, was ihre Leistung beeinträchtigen kann. Jedes Radarmodell von Axis besitzt einen festgelegten Koexistenzbereich. Innerhalb dieses Bereichs können Sie eine bestimmte Anzahl von Radargeräten installieren, ohne dass sich diese gegenseitig stören. Informationen zum Radius und zur empfohlenen maximalen Anzahl von Radargeräten in einem Koexistenzbereich finden Sie im Datenblatt des Geräts auf axis.com.

    Radar-Video-Fusionstechnologie

    Die Radar-Video-Fusion vereint die Vorteile eines Axis Radargeräts mit denen einer Axis Kamera. Diese Kombination ermöglicht ein hervorragendes Situationsbewusstsein und reduziert Fehlalarme. Bei Kopplung einer ARTPEC-9-PTZ-Kamera mit einem ARTPEC-9-Radargerät in der Weboberfläche der Kamera kann das Radargerät ein sich bewegendes Objekt erkennen und klassifizieren, die Kamera auf das Objekt ausrichten und die Klassifizierung von der Kamera überprüfen lassen. Die Kamera kann das Objekt dann mit der Objektverfolgung weiter verfolgen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Benutzerhandbuch der PTZ-Kamera.

    Automatische Nachführung

    Sie können Radardaten zu den Positionen verschiedener Objekte verwenden, um eine PTZ-Kamera Objekte verfolgen zu lassen. Es gibt drei verschiedene Optionen:

    • Die Kopplung mehrerer PTZ-Kameras und Radargeräte ist mit der Anwendung AXIS Radar Autotracking for PTZ möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Steuern einer PTZ-Kamera mit AXIS Radar Autotracking for PTZ.

    • Zur Kopplung eines Radargeräts und einer ARTPEC-7-PTZ-Kamera bei benachbarter Montage können Sie die integrierte Radar-Objektverfolgung über die Kamerakopplung verwenden.

    • Wenn Sie ein Radargerät und eine ARTPEC-9-PTZ-Kamera bei kombinierter Montage koppeln möchten, können Sie die integrierte Objektverfolgung mit Radar-Video-Fusion über die Kamerakopplung verwenden. Diese Option kombiniert KI-gestützte Radar- und Videoanalysefunktionen zur Minimierung von Fehlalarmen. Anweisungen zur Einrichtung der Objektverfolgung mit Radar-Video-Fusion finden Sie im Benutzerhandbuch der PTZ-Kamera auf help.axis.com/axis-q6325-le.

    Steuern einer PTZ-Kamera mit AXIS Radar Autotracking for PTZ

    AXIS Radar Autotracking for PTZ ist eine serverbasierte Lösung, die verschiedene Setups bei der Verfolgung von Objekten bewältigen kann:

    • Steuerung mehrerer PTZ-Kameras mit einem Radar.

    • Steuerung einer PTZ-Kamera mit mehreren Radars.

    • Steuerung mehrerer PTZ-Kameras mit mehreren Radars.

    • Steuerung einer PTZ-Kamera mit einem Radar bei Montage in unterschiedlichen Positionen und Abdeckung ein und desselben Erfassungsbereichs.

    Die Anwendung ist mit einem bestimmten Satz von PTZ-Kameras kompatibel. Weitere Informationen finden Sie unter axis.com/products/axis-radar-autotracking-for-ptz#compatible-products.

    Laden Sie die Anwendung herunter und lesen Sie im Benutzerhandbuch nach, wie Sie die Anwendung einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter axis.com/products/axis-radar-autotracking-for-ptz/support.

    Overlays

    Overlays werden über den Videostream gelegt. Sie werden verwendet, um weitere Informationen anzuzeigen, wie etwa Zeitstempel oder auch während des Installierens und Konfigurierens des Produkts. Sie können entweder Text oder ein Bild hinzufügen.

    Streaming und Speicher

    Video-Komprimierungsformate

    Die Wahl des Komprimierungsverfahrens richtet sich nach den Wiedergabeanforderungen und den Netzwerkeigenschaften. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

    Motion JPEG

    Motion JPEG oder MJPEG ist eine digitale Videosequenz, die aus einer Reihe von einzelnen JPEG-Bildern erstellt wird. Diese Bilder werden mit einer Bildrate dargestellt und aktualisiert, die ausreicht, um einen ständig aktualisierten Videostream wiederzugeben. Um für das menschliche Auge Videobewegung darzustellen, muss die Bildrate mindestens 16 Bilder pro Sekunde betragen. Video wird bei 30 (NTSC) oder 25 (PAL) Bildern pro Sekunde als vollbewegt wahrgenommen.

    Ein Videostream des Typs Motion JPEG erfordert erhebliche Bandbreite, liefert jedoch ausgezeichnete Bildqualität und ermöglicht Zugriff auf jedes einzelne Bild des Videostreams.

    H.264 oder MPEG-4 Part 10/AVC

    Hinweis

    H.264 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.264. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.

    Mit H.264 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zum Format Motion JPEG um mehr als 80 % und im Vergleich zum älteren MPEG-Formaten um mehr als 50 % reduziert werden. Das bedeutet weniger Bandbreite und Speicherplatz für eine Videodatei. Anders ausgedrückt: Bei einer bestimmten Bitrate kann eine höhere Videoqualität erzielt werden.

    AV1

    AV1 (AOMedia Video 1) ist ein lizenzfreies Videocodierungsformat, das für Videostreaming optimiert ist. AV1 aktiviert Videostreams in hoher Qualität auch in Umgebungen mit begrenzter Bandbreite. Durch die Reduzierung der Bitrate eines Videos bewahrt AV1 die Videoqualität und minimiert gleichzeitig den Datenverbrauch.

    AV1 unterstützt alle wichtigen Browser, Computer-Betriebssysteme und mobilen Plattformen.

    Hinweis

    AV1 erfordert im Vergleich zu einigen anderen Codecs mehr Rechenleistung für die Encoder und Decoder.

    Bitrate-Steuerung

    Die Bitratensteuerung hilft Ihnen bei der Verwaltung der Bandbreitennutzung Ihres Videostreams.

    Variable Bitrate (VBR)
    Mit der variablen Bitrate können Sie den Bandbreitenverbrauch je nach Aktivitätslevel in der Szene ändern. Je mehr Aktivität stattfindet, desto mehr Bandbreite ist erforderlich. Mit der variablen Bitrate ist eine konstante Bildqualität garantiert, wobei jedoch sichergestellt sein muss, dass Speichermargen vorhanden sind.

    Maximale Bitrate (MBR)
    Mit der maximalen Bitrate können Sie eine Zielbitrate einstellen, um die Bitratenbeschränkungen in Ihrem System einzubeziehen. Möglicherweise wird die Bildqualität oder die Bildrate verringert, da die augenblickliche Bitrate unterhalb der angegebenen Zielbitrate gehalten wird. Sie können festlegen, ob die Bildqualität oder die Bildrate priorisiert werden soll. Wir empfehlen Ihnen, die Zielbitrate auf einen höheren Wert als die erwartete Bitrate zu konfigurieren. Dadurch haben Sie einen Spielraum, wenn sich das Aktivitätsniveau in der Szene erhöht.

    1. Zielbitrate

    Durchschnittliche Bitrate (Average Bitrate, ABR)
    Bei durchschnittlicher Bitrate wird die Bitrate automatisch über einen längeren Zeitraum angepasst. Dadurch können Sie das angegebene Ziel erfüllen und die beste Videoqualität auf Grundlage Ihres verfügbaren Speichers bereitstellen. Im Vergleich zu statischen Szenen ist die Bitrate in Szenen mit viel Aktivität höher. In Szenen mit viel Aktivität erhalten Sie mit der Option „durchschnittliche Bitrate” eher eine bessere Bildqualität. Sie können den erforderlichen Gesamtspeicher für die Speicherung des Videostreams für eine festgelegte Zeitspanne (Aufbewahrungszeit) festlegen, wenn die Bildqualität auf die angegebene Zielbitrate eingestellt wird. Stellen Sie die durchschnittliche Bitrate auf folgende Arten ein:

    • Um den geschätzten Speicherbedarf zu berechnen, stellen Sie die Zielbitrate und die Aufbewahrungszeit ein.

    • Um die durchschnittliche Bitrate auf Grundlage des verfügbaren Speichers und der erforderlichen Aufbewahrungszeit zu berechnen, verwenden Sie den Zielbitratenrechner.

      1. Zielbitrate
      2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate
    • Sie können auch die maximale Bitrate aktivieren und innerhalb der durchschnittlichen Bitrate eine Zielbitrate festlegen.
      1. Zielbitrate
      2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate

    Edge-to-Edge-Technologie

    Edge-to-Edge ist eine Technologie, mit der IP-Geräte direkt miteinander kommunizieren. Sie bietet eine intelligente Koppelungsfunktion z. B. zwischen Axis Kameras und Axis Audio- oder Radarprodukten.

    Hinweis

    Stellen Sie sicher, dass die gekoppelten Geräte dieselbe AXIS OS-Version verwenden.

    Weitere Informationen finden Sie im Whitepaper „Edge-to-Edge-Technologie“ unter whitepapers.axis.com/edge-to-edge-technology.

    Lautsprecherkopplung

    Mit der Edge-to-edge-Lautsprecher-Kopplung können kompatible Netzwerk-Lautsprecher von Axis so eingesetzt werden, als seien sie ein Teil der Kamera. Nach der Kopplung werden die Lautsprecherfunktionen in die Weboberfläche der Kamera integriert. Der Netzwerklautsprecher fungiert als Audio-Out-Gerät, mit dem Sie Audio-Clips wiedergeben und Audiosignale über die Kamera übertragen können.

    Die Kamera identifiziert sich zur VMS als Kamera mit integriertem Audioausgang und leitet alle abgespielten Audiosignale an den Lautsprecher weiter.

    Mikrofonkopplung

    Mit der Edge-to-edge-Mikrofon-Kopplung können kompatible Mikrofon von Axis so eingesetzt werden, als seien sie ein Teil der Kamera. Nach der Kopplung nimmt das Netzwerk-Mikrofon Geräusche aus der Umgebung auf und steht als Audioeingabegerät zur Verfügung, das in Medienstreams und Aufzeichnungen verwendet werden kann.

    Cybersicherheit

    Produktspezifische Informationen zur Cybersicherheit finden Sie im Datenblatt des Produkts auf axis.com.

    Ausführliche Informationen zur Cybersicherheit in AXIS OS finden Sie im AXIS OS Härtungsleitfaden.

    Axis Sicherheitsbenachrichtigungsdienst

    Axis bietet einen Benachrichtigungsdienst mit Informationen zu Sicherheitslücken und anderen sicherheitsrelevanten Angelegenheiten für Axis Geräte. Um Benachrichtigungen zu erhalten, können Sie sich unter axis.com/security-notification-service registrieren.

    Schwachstellen-Management

    Um das Risiko für die Kunden zu minimieren, hält sich Axis als Common Vulnerability and Exposures (CVE) Numbering Authority (CNA) an Branchenstandards, um entdeckte Schwachstellen in unseren Geräten, unserer Software und unseren Dienstleistungen zu verwalten und darauf zu reagieren. Weitere Informationen zu den Richtlinien von Axis für das Management von Schwachstellen, zur Meldung von Schwachstellen, zu bereits bekannt gewordenen Schwachstellen und zu entsprechenden Sicherheitshinweisen finden Sie unter axis.com/vulnerability-management.

    Sicherer Betrieb von Axis Geräten

    Axis Geräte mit werksseitig festgelegten Standardeinstellungen sind mit sicheren Standardschutzeinrichtungen vorkonfiguriert. Es wird empfohlen, das Gerät mit mehr Sicherheit zu konfigurieren. Mehr über den Ansatz von Axis für die Cybersicherheit, einschließlich bewährter Verfahren, Ressourcen und Richtlinien zur Sicherung Ihrer Geräte, lesen Sie auf axis.com/about-axis/cybersecurity.

    Technische Daten

    Produktübersicht

    1. Netzwerk-Anschluss (PoE out)
    2. Dynamische LED-Leiste
    3. Haken für Sicherheitsdraht
    4. Netzwerk-Anschluss (PoE in)
    5. Erdungsschraube
    6. Einschub für microSD-Speicherkarte
    7. Steuertaste
    8. Aktionsschaltfläche
    9. Funktionsschaltfläche (nicht verwendet)

    LED-Anzeigen

    Status-LEDAnzeige
    Grün

    Leuchtet bei Normalbetrieb grün.

    Gelb

    Leuchtet beim Start. Blinkt während Gerätesoftwareaktualisierung und Wiederherstellung der Werkseinstellungen.

    Muster dynamischer LED-Leisten
    Rot
    Blau
    Grün
    Gelb
    Weiß
    Wechselndes Rot
    Wechselndes Blau
    Wechselndes Grün
    Blinkend rot, blau, weiß

    Einschub für SD-Speicherkarte

    Dieses Gerät unterstützt Karten des Typs microSD/microSDHC/microSDXC.

    Für Empfehlungen zu SD-Karten siehe axis.com.

    Die Logos microSD, microSDHC und microSDXC sind Marken von SD-3C, LLC. microSD, microSDHC und microSDXC sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC.

    Tasten

    Steuertaste

    Anschlüsse

    Netzwerk-Anschluss (PoE in)

    RJ45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 4 Klasse 8.

    Hinweis

    Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 4 Klasse 8 ist für PoE-Ausgang erforderlich. Wenn kein zweites Gerät mit Strom zu versorgen ist, reicht Power over Ethernet IEEE 802.3at, Typ 2 Klasse 4, aus.

    Netzwerk-Anschluss (PoE out)

    Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 3 Klasse 6.

    Über diesem Anschluss können Sie ein anderes PoE-Gerät mit Strom versorgen, z. B. eine Kamera, einen Hornlautsprecher oder zweiten Axis Radar.

    Hinweis
    • Die Stromversorgung des Radargeräts über Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 4, Klasse 8 ermöglicht den Anschluss eines zweiten Geräts, das Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 3, Klasse 6 verwendet.
    • Die Stromversorgung des Radargeräts über Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 3, Klasse 6 ermöglicht den Anschluss eines zweiten Geräts, das Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 2, Klasse 4 verwendet.
    • Bei der Stromversorgung des Radargeräts über Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 2, Klasse 4 ist der PoE-Ausgang deaktiviert.
    Hinweis

    Die maximale Ethernet-Kabellänge beträgt 100 m insgesamt für PoE-Ausgang und PoE-Eingang kombiniert. Sie können sie mit einem PoE-Extender verlängern.

    Gerät reinigen

    Sie können Ihr Gerät mit lauwarmem Wasser und milder, nicht scheuernder Seife reinigen.

    HINWEIS
    • Aggressive Chemikalien können das Gerät beschädigen. Verwenden Sie zur Reinigung Ihres Geräts keine chemischen Substanzen wie Fensterreiniger oder Aceton.
    • Sprühen Sie Reinigungsmittel nicht direkt auf das Gerät. Sprühen Sie das Reinigungsmittel stattdessen auf ein nicht scheuerndes Tuch, und verwenden Sie dieses zur Reinigung des Geräts.
    • Vermeiden Sie die Reinigung bei direktem Sonnenlicht oder bei erhöhten Temperaturen, da dies zu Flecken führen kann.
    1. Verwenden Sie eine Druckluft-Dose zum Entfernen von Staub und Schmutz von dem Gerät.

    2. Reinigen Sie das Gerät ggf. mit einem weichen, mit lauwarmem Wasser und lauwarmer, nicht scheuernder Seife angefeuchteten Mikrofasertuch.

    3. Trocknen Sie das Gerät mit einem sauberen, nicht scheuernden Tuch ab, um Flecken zu vermeiden.

    Fehlerbehebung

    Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

    Wichtig

    Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen muss mit Umsicht geschehen. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.

    Um das Produkt auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen:

    1. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.

    2. Halten Sie die Steuertaste gedrückt und stellen Sie die Stromversorgung wieder her. Siehe Produktübersicht.

    3. Halten Sie die Steuertaste etwa 15–30 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt.

    4. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

      • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

      • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

    5. Verwenden Sie Installations- und Verwaltungstools, um IP-Adressen zuzuweisen, das Kennwort festzulegen und auf das Gerät zuzugreifen.

      Die Softwaretools für die Installation und Verwaltung stehen auf den Supportseiten unter axis.com/support zur Verfügung.

    Die Parameter können auch über die Weboberfläche des Geräts auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Gehen Sie auf Wartung > Werkseinstellungen und klicken Sie auf Standardeinstellungen.

    Stellen Sie sicher, dass keiner die Gerätesoftware manipuliert hat.

    1. So stellen Sie sicher, dass das Gerät über seine ursprüngliche AXIS OS-Version verfügt, bzw. übernehmen nach einem Sicherheitsangriff die volle Kontrolle über das Gerät:
    2. Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

      Nach dem Zurücksetzen gewährleistet Secure Boot den Status des Geräts.

    3. Konfigurieren und installieren Sie das Gerät.

    Optionen für AXIS OS

    Axis bietet eine Softwareverwaltung für Geräte entweder gemäß des aktiven Tracks oder gemäß Tracks für Langzeitunterstützung (LTS). Beim aktiven Track erhalten Sie einen kontinuierlichen Zugriff auf alle aktuellen Funktionen des Produkts. Die LTS-Tracks bieten eine feste Plattform, die regelmäßig Veröffentlichungen mit Schwerpunkt auf Bugfixes und Sicherheitsaktualisierungen bereitstellt.

    Es wird empfohlen, AXIS OS vom aktiven Track zu verwenden, wenn Sie auf die neuesten Funktionen zugreifen möchten oder Axis End-to-End-Systemangebote nutzen. Die LTS-Tracks werden empfohlen, wenn Sie Integrationen von Drittanbietern verwenden, die nicht kontinuierlich auf den neuesten aktiven Track überprüft werden. Mit LTS kann die Cybersicherheit der Produkte gewährleistet werden, ohne dass signifikante Funktionsänderungen neu eingeführt oder vorhandene Integrationen beeinträchtigt werden. Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise von Axis in Bezug auf Gerätesoftware finden Sie unter axis.com/support/device-software.

    Aktuelle AXIS OS-Version überprüfen

    AXIS OS bestimmt die Funktionalität unserer Geräte. Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Problembehebung zunächst die aktuelle AXIS OS-Version zu überprüfen. Die aktuelle Version enthält möglicherweise eine Verbesserung, die das Problem behebt.

    So überprüfen Sie die aktuelle AXIS OS-Version:

    1. Rufen Sie die Weboberfläche des Geräts > Status auf.

    2. Die AXIS OS-Version ist unter Device info (Geräteinformationen) angegeben.

    AXIS OS aktualisieren

    Wichtig
    • Bei der Aktualisierung der Gerätesoftware werden Ihre vorkonfigurierten und benutzerdefinierten Einstellungen gespeichert. Axis Communications AB kann nicht garantieren, dass die Einstellungen gespeichert werden, selbst wenn die Funktionen in der neuen AXIS OS-Version verfügbar sind.
    • Ab AXIS OS 12.6 müssen Sie jede einzelne LTS-Version zwischen der aktuellen Version Ihres Geräts und der Zielversion installieren. Wenn beispielsweise die derzeit installierte Gerätesoftwareversion AXIS OS 11.2 ist, müssen Sie die LTS-Version AXIS OS 11.11 installieren, bevor Sie das Gerät auf AXIS OS 12.6 aktualisieren können. Weitere Informationen finden Sie unter AXIS OS Portal: Upgrade-Pfad.
    • Stellen Sie sicher, dass das Gerät während der Aktualisierung an die Stromversorgung angeschlossen ist.
    • Stellen Sie zur Vermeidung von Fehlschlägen bei der Installation sicher, dass während des Aktualisierens die Abdeckung angebracht ist.
    Hinweis
    • Beim Aktualisieren mit der aktuellen AXIS OS-Version im aktiven Track werden auf dem Gerät die neuesten verfügbaren Funktionen bereitgestellt. Lesen Sie vor der Aktualisierung stets die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise. Die aktuelle AXIS OS-Version und die Versionshinweise finden Sie unter axis.com/support/device-software.
    1. Die AXIS OS-Datei können Sie von axis.com/support/device-software kostenlos auf Ihren Computer herunterladen.

    2. Melden Sie sich auf dem Gerät als Administrator an.

    3. Rufen Sie Maintenance (Wartung) > AXIS OS upgrade (AXIS OS-Aktualisierung) auf und klicken Sie Upgrade (Aktualisieren) an.

    4. Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.

    Technische Probleme und mögliche Lösungen

    Probleme beim Aktualisieren von AXIS OS

    Aktualisierung von AXIS OS fehlgeschlagen

    Nach fehlgeschlagener Aktualisierung lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche AXIS OS-Datei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der AXIS OS-Datei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.

    Probleme nach der AXIS OS-Aktualisierung

    Bei nach dem Aktualisieren auftretenden Problemen die Installation über die Wartungsseite auf die Vorversion zurücksetzen.

    Probleme beim Einrichten der IP-Adresse

    IP-Adresse kann nicht eingestellt werden

    • Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.

    • Die IP-Adresse wird unter Umständen von einem anderen Gerät verwendet. Zur Überprüfung:

      1. Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk.

      2. Geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein.

      3. Erscheint daraufhin Reply from <IP address>: bytes=32; time=10..., heißt das, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.

      4. Wenn Sie Request timed out empfangen, bedeutet dies, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.

    • Es besteht unter Umständen ein Konflikt mit der IP-Adresse eines anderen Geräts im selben Subnetz. Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Verwendet also ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.

    Probleme beim Zugriff auf das Gerät

    Anmeldung bei Gerätezugriff über einen Browser nicht möglich

    Stellen Sie bei aktiviertem HTTPS sicher, dass Sie das richtige Protokoll (HTTP oder HTTPS) bei der Anmeldung verwenden. Gegebenenfalls müssen Sie manuell http oder https in das Adressfeld des Browsers eingeben.

    Bei Verlust des Kennworts für das Haupt-Konto müssen Sie das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Anweisungen finden Sie unter Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

    Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert

    Von einem DHCP-Server zugeteilte IP-Adressen sind dynamisch und können sich ändern. Wenn die IP-Adresse geändert wurde, das Gerät mit AXIS IP Utility oder AXIS Camera Management im Netzwerk zu ermitteln. Das Gerät anhand seiner Modellnummer, Seriennummer oder anhand des DNS-Namens (sofern der Name konfiguriert wurde) ermitteln.

    Bei Bedarf können Sie manuell eine statische IP-Adresse zuweisen. Anweisungen dazu finden Sie auf axis.com/support.

    Zertifikatfehler beim Verwenden von IEEE 802.1X

    Damit die Authentifizierung ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Datums- und Uhrzeiteinstellungen des Axis Geräts mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Datum und Uhrzeit.

    Der Browser wird nicht unterstützt.

    Eine Liste der empfohlenen Browser finden Sie unter Unterstützte Browser.

    Externer Zugriff auf das Gerät ist nicht möglich

    Für den externen Zugriff auf das Gerät wird die Verwendung einer der folgenden Anwendungen für Windows® empfohlen:

    • AXIS Camera Station Edge: Kostenlos, ideal für kleine Systeme mit grundlegenden Überwachungsanforderungen.

    • AXIS Camera Station Pro: Kostenlose 90-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.

    Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.

    Probleme mit MQTT

    Verbindung über Port 8883 mit MQTT über SSL kann nicht hergestellt werden

    Die Firewall blockiert den Datenaustausch über Port 8883, da dieser als unsicher gilt.

    In einigen Fällen stellt der Server/Broker möglicherweise keinen bestimmten Port für die MQTT-Kommunikation bereit. Möglicherweise kann MQTT über einen Port verwendet werden, der normalerweise für HTTP/HTTPS-Datenverkehr verwendet wird.

    • Wenn der Server/Broker WebSocket/WebSocket Secure (WS/WSS) unterstützt (in der Regel auf Port 443, verwenden Sie stattdessen dieses Protokoll. Prüfen Sie mit dem Betreiber des Servers/Brokers, ob WS/WSS unterstützt wird und welcher Port und welcher Basispfad verwendet werden soll.

    • Wenn der Server/Broker ALPN unterstützt, kann darüber verhandelt werden, ob MQTT über einen offenen Port (wie z. B. 443) verwendet werden soll. Prüfen Sie in Rücksprache mit dem Betreiber Ihres Servers/Brokers, ob ALPN unterstützt wird und welches Protokoll und welcher Port verwendet werden soll.

    Probleme beim Betrieb des Geräts

    Die Frontheizung und der Scheibenwischer funktionieren nicht

    Sollten die Frontheizung oder der Scheibenwischer nicht eingeschaltet werden, überprüfen Sie bitte, ob die obere Abdeckung ordnungsgemäß an der Unterseite des Gehäuses befestigt ist.

    Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich „Fehlerbehebung“ unter axis.com/support aufrufen.

    Probleme mit dem Bild

    Bildverschlechterung oder Bildverlust

    • Überprüfen Sie den Server-Bericht des Geräts auf die Anzahl der zur Sensoreinheit verloren gegangenen Verbindungen.

    • Stellen Sie sicher, dass das Verbindungskabel zwischen Sensoreinheit und Haupteinheit fest sitzt.

    • Wechseln Sie das Kabel der Sensoreinheit.

    Probleme aufgrund von Selbstabschaltung des Geräts

    Das Gerät schaltet sich ab

    • Trennen Sie das Gerät und schließen Sie es erneut an.

    • Überprüfen Sie, ob das Verzögerte Herunterfahren aktiviert ist. Ist diese Option aktiviert, wird die Haupteinheit gemäß der festgelegten Verzögerungszeit ausgeschaltet. Sie können die Option Delayed shutdown (Verzögertes Herunterfahren) innerhalb von 300 Sekunden deaktivieren, bevor sich das Gerät erneut ausschaltet.

    Leistungsaspekte

    Achten Sie bei der Einrichtung Ihres Systems unbedingt darauf, wie sich die verschiedenen Einstellungen und Situationen auf die erforderliche Bandbreite (Bitrate) auswirken.

    Die wichtigsten Umstände, die Sie berücksichtigen müssen, sind die folgenden:

    • Durch Entfernen oder Anbringen der Abdeckung wird die Kamera neu gestartet.

    • Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.

    Support

    Weitere Hilfe erhalten Sie hier: axis.com/support.