AXIS Q6225-LE PTZ Camera

Funktionsweise

Das Gerät im Netzwerk ermitteln

Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Zuweisen von IP-Adressen finden Sie unter Zuweisen von IP-Adressen und Zugreifen auf das Gerät.

Unterstützte Browser

Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:

ChromeTM

EdgeTM

Firefox®

Safari®

Windows®

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macOS®

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Linux®

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Andere Betriebssysteme

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✓: Empfohlen
*: Unterstützt mit Einschränkungen

Weboberfläche des Geräts öffnen

  1. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Host-Namen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

    Bei unbekannter IP-Adresse AXIS IP Utility oder AXIS Device Manager verwenden, um das Gerät im Netzwerk zu ermitteln.

  2. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein. Wenn Sie zum ersten Mal auf das Gerät zugreifen, müssen Sie ein Administratorkonto erstellen. Siehe Administratorkonto erstellen.

Eine Beschreibung aller Funktionen und Einstellungen in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS finden Sie unter Hilfe zur Weboberfläche von AXIS OS.

Administratorkonto erstellen

Beim ersten Anmelden an Ihrem Gerät muss ein Administratorkonto erstellt werden.

  1. Einen Benutzernamen eingeben.

  2. Geben Sie ein Passwort ein. Siehe Sichere Kennwörter.

  3. Geben Sie das Kennwort erneut ein.

  4. Stimmen Sie der Lizenzvereinbarung zu.

  5. Klicken Sie auf Konto hinzufügen.

Wichtig

Das Gerät verfügt über kein Standardkonto. Wenn Sie das Kennwort für Ihr Administratorkonto verloren haben, müssen Sie das Gerät zurücksetzen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Sichere Kennwörter

Wichtig

Verwenden Sie HTTPS (standardmäßig aktiviert), um Ihr Kennwort oder andere sensible Konfigurationen über das Netzwerk einzustellen. HTTPS ermöglicht sichere und verschlüsselte Netzwerkverbindungen und schützt so sensible Daten wie Kennwörter.

Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.

Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:

  • Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.

  • Das Kennwort geheimzuhalten.

  • Ändern Sie das Kennwort regelmäßig und mindestens einmal jährlich.

Stellen Sie sicher, dass keiner die Gerätesoftware manipuliert hat.

  1. So stellen Sie sicher, dass das Gerät über seine ursprüngliche AXIS OS-Version verfügt, bzw. übernehmen nach einem Sicherheitsangriff die volle Kontrolle über das Gerät:
  2. Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

    Nach dem Zurücksetzen gewährleistet Secure Boot den Status des Geräts.

  3. Konfigurieren und installieren Sie das Gerät.

Übersicht über die Weboberfläche

In diesem Video erhalten Sie einen Überblick über die Weboberfläche des Geräts.

Weboberfläche des Axis Geräts

Ihr Gerät konfigurieren

Grundlegende Einstellungen

Aufnahmemodus einstellen

  1. Gehen Sie zu Video > Installation > Aufnahmemodus.

  2. Klicken Sie auf Ändern.

  3. Wählen Sie einen Aufnahmemodus aus und klicken Sie auf Speichern und neu starten.

    Siehe auch Aufnahmemodi.

Netzfrequenz einstellen

  1. Gehen Sie auf Video > Installation > Netzfrequenz.

  2. Wählen Sie eine Netzfrequenz aus und klicken Sie auf Speichern und neu starten.

Bild einstellen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zur Arbeitsweise bestimmter Funktionen finden Sie unter Mehr erfahren.

Ausrichten der Kamera

  1. Um die Ansicht in Bezug auf einen Referenzbereich oder ein Referenzobjekt anzupassen, richten Sie die Kamera mithilfe des Nivellierrasters mechanisch aus.
  2. Wechseln Sie zu Video > Image (Video > Bild) > und klicken Sie auf .

  3. Klicken Sie auf , um das Nivellierraster anzuzeigen.

  4. Richten Sie die Kamera mechanisch aus, bis die Position des Referenzbereichs oder des Objekts entsprechend des Nivellierrasters ausgerichtet ist.

Zoom und Fokus einstellen

Stellen Sie den Fokus schneller mit den Fokusabrufbereichen ein.

Um die Fokuseinstellungen des spezifischen Schwenk-/Neigungsbereichs zu speichern, fügen Sie einen Fokusabrufbereich hinzu. Jedes Mal, wenn die Kamera sich in diesen Bereich bewegt, ruft es den vorher gespeicherten Fokus ab. Es muss lediglich die Hälfte des Fokusabrufbereichs in der Live-Ansicht abgedeckt werden.

  • Es wird empfohlen, die Funktion Fokusabruf in folgenden Szenarios zu verwenden:
  • Bei sehr viel Handbetätigung in der Live-Ansicht, z.B. mit einem Joystick.

  • Wenn voreingestellte PTZ-Positionen mit manuellem Fokus nicht effizient sind, z.B. bei Bewegungen mit ständig wechselndem Fokus.

  • Ungünstige Lichtverhältnisse, unter denen der Einsatz des Autofokus problematisch ist.

Wichtig
  • Der Fokusabruf übersteuert die Autofokuseinstellungen des spezifischen Schwenk-/Neigungsbereichs.
  • Eine voreingestellte Position übersteuert die im Fokusabrufbereich gespeicherten Fokuseinstellungen.
  • Es sind maximal 20 Fokusabrufbereiche möglich.
  1. Fokusabrufbereich erstellen
  2. In den zu fokussierenden Bereich schwenken, neigen, zoomen.

    So lange die Schaltfläche „Fokusabruf“ ein Pluszeichen anzeigt, kann in dieser Position ein Fokusabrufbereich hinzugefügt werden.

  3. Stellen Sie den Fokus ein.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Fokusabruf“.

  1. Fokusabrufbereich löschen
  2. In den zu löschenden Fokusabrufbereich schwenken, neigen, zoomen.

    Sobald die Kamera in der Live-Ansicht einen Fokusabrufbereich erfasst, wechselt die Schaltfläche Fokusabruf auf ein Minuszeichen: .

  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Fokusabruf“.

Szene-Profil auswählen

Ein Szene-Profil ist ein Satz vordefinierter Bildeinstellungen einschließlich Farbstufe, Helligkeit, Schärfe, Kontrast und lokaler Kontrast. Auf dem Produkt sind für das schnelle Einrichten von Szenarios bereits Szene-Profile vorkonfiguriert wie zum Beispiel das auf Überwachung ausgerichtete Profil Beweissicherung. Beschreibungen der verfügbaren Einstellungen finden Sie unter Weboberfläche.

Das Szene-Profil kann beim ersten Einrichten der Kamera ausgewählt werden. Das Szene-Profil kann auch später eingerichtet oder geändert werden.

  1. Wechseln Sie zu Video > Image > Appearance.

  2. Gehen Sie auf Szene-Profil und wählen Sie ein Profil aus.

Den Belichtungsmodus wählen

Verwenden Sie Belichtungsmodi zur Verbesserung der Bildqualität bestimmter Überwachungsszenen. Mit den Belichtungsmodi können Sie Blendenöffnung, Verschlusszeit und Verstärkung steuern. Gehen Sie auf Video > Bild > Belichtung und wählen Sie zwischen folgenden Belichtungsmodi:

    Bei schlechten Lichtverhältnissen im Nachtmodus von Infrarotlicht profitieren

    Ihre Kamera nutzt sichtbares Licht, um tagsüber Farbbilder bereitzustellen. Wenn das sichtbare Licht jedoch abnimmt, werden die Farbbilder weniger hell und klar. Wenn Sie dann in den Nachmodus wechseln, greift die Kamera sowohl sichtbares als auch Nah-Infrarotlicht zurück, um stattdessen helle und detaillierte Schwarzweißbilder zu liefern. Sie können die Kamera so einrichten, dass automatisch in den Nachtmodus gewechselt wird.

    1. Gehen Sie auf Video > Bild > Tag- und Nachtmodus und stellen Sie sicher, dass der IR-Sperrfilter auf Auto eingestellt ist.

    2. Um das integrierten Infrarotlicht zu verwenden, wenn sich die Kamera im Nachtmodus befindet, aktivieren Sie Beleuchtung zulassen und Beleuchtung synchronisieren.

    Optimieren der IR-Beleuchtung

    Je nach Installationsumgebung und Bedingungen im Umfeld der Kamera, z. B. externe Lichtquellen in der Szene, kann die Bildqualität manchmal verbessert werden, indem Sie die Intensität der LEDs manuell anpassen. Wenn Sie Probleme mit Reflexionen von den LEDs haben, können Sie versuchen, die Intensität zu verringern.

    1. Wechseln Sie zu Video > Image > Tag-Nacht-Modus.

    2. Aktivieren Sie die Option Allow illumination (Beleuchtung zulassen).

    3. Klicken Sie in der Live-Ansicht auf und wählen Sie Manual (Manuell).

    4. Passen Sie die Intensität an.

    Bildrauschen bei schwachem Licht verringern

    Durch folgende Einstellungen lässt sich bei schwachem Licht das Bildrauschen verringern:

    • Den Kompromiss zwischen Rauschen und Bewegungsunschärfe einregeln. Gehen Sie auf Video > Bild > Belichtung und bewegen Sie den Schieberegler Kompromiss Rauschen zu Bewegungsunschärfe in Richtung Geringes Rauschen.

    • Hinweis

      Eine längere Verschlusszeit kann Bewegungsunschärfe verursachen.

    • Um die Verschlusszeit zu verlängern, die maximale Verschlusszeit auf den höchstmöglichen Wert einstellen.

    • Wenn der Schieber für Aperture (Blendenöffnung) vorhanden ist, bewegen Sie diesen in Richtung Open (Offen).

    Reduzieren der Bewegungsunschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen

    • Durch folgende Einstellungen unter Video > Bild > Belichtung) lässt sich die Bewegungsunschärfe bei schwachem Licht verringern:
    • Hinweis

      Wenn Sie die Verstärkung erhöhen, verstärkt sich das Bildrauschen.

    • Stellen Sie unter Max shutter (Maximierte Verschlusszeit) eine kürzere Zeit und unter Max gain (Maximierte Verstärkung) einen höheren Wert ein.

    • Falls weiterhin Probleme hinsichtlich Bewegungsunschärfe auftreten:
    • Erhöhen Sie die Lichtstärke in der Szene.

    • Positionieren Sie die Kamera so, dass sich die Objekte nicht seitwärts bewegen, sondern entweder auf die Kamera zu oder von ihr weg.

    Szenen mit starkem Gegenlicht bearbeiten

    Der Lichtstärkebereich eines Bildes wird als Dynamikbereich bezeichnet. Der Unterschied in der Lichtstärke des dunkelsten und des hellsten Bereichs kann stark ausgeprägt sein. Im Ergebnis sind dann lediglich die dunklen oder die hellen Bereiche sichtbar. Wide Dynamic Range (WDR) macht sowohl dunkle als auch helle Bereiche des Bildes sichtbar.

    1. Gehen Sie auf Video > Bild > Wide Dynamic Range.

    2. Wenn weiterhin Probleme auftreten, navigieren Sie zu Exposure (Belichtung) und passen Sie Exposure zone (Belichtungsbereich) an, um den ausgewählten Bereich abzudecken.

    Mehr über WDR und seine Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie auf axis.com/web-articles/wdr.

    Ein wackeliges Bild mit Bildstabilisierung ausgleichen

    Die Bildstabilisierung eignet sich für Umgebungen, in denen das Produkt an exponierter Stelle montiert und Vibrationen, z. B. durch Wind oder Straßenverkehr, auftreten können.

    Sie sorgt für ein fließendes, stetigeres und weniger unscharfes Bild. Es verringert ebenfalls die Dateigröße des komprimierten Bildes und reduziert die Bildrate des Videostreams.

    Hinweis

    Wenn Sie die Bildstabilisierung einschalten, wird das Bild leicht beschnitten, wodurch die maximale Auflösung sinkt.

    1. Gehen Sie zu Video > Installation > Bildkorrektur.

    2. Aktivieren Sie die Option Bildstabilisierung.

    Tonnenverzeichnung kompensieren

    Tonnenverzeichnung ist ein Phänomen, bei dem gerade Linien zum Bildrand hin zunehmend verzerrt dargestellt werden. Tonnenverzeichnung wird oft durch ein breites Sichtfeld hervorgerufen. Die Korrektur der Tonnenverzeichnung gleicht diesen Effekt aus.

    Hinweis

    Die Korrektur der Tonnenverzeichnung beeinträchtigt die Bildauflösung und das Sichtfeld.

    1. Gehen Sie zu Video > Installation > Bildkorrektur.

    2. Aktivieren Sie Barrel distortion correction (BDC) (Korrektur der Tonnenverzeichnung (BDC)).

    Überprüfen der Pixelauflösung

    Überprüfen Sie mithilfe des Pixelzählers, ob ein definierter Teil des Bilds genügend Pixel enthält, um z. B. ein Autokennzeichen zu erkennen.

    1. Gehen Sie auf Video > Bild.

    2. Klicken Sie auf .

    3. Klicken Sie für Pixel counter (Pixelzähler) auf .

    4. Passen Sie in der Live-Ansicht der Kamera Größe und Position des Rechtecks um den ausgewählten Bereich herum an, z. B. dort, wo Autokennzeichen voraussichtlich erscheinen werden.

    5. Sie können die Pixelanzahl für jede Seite des Rechtecks sehen und entscheiden, ob die Werte für Ihre Anforderungen ausreichen.

    Teile des Bildes mit Privatzonenmasken verbergen

    Sie können eine oder mehrere Privatzonenmasken erstellen, um Teile des Bilds auszublenden.

    1. Gehen Sie auf Video > Privacy masks (Video > Privatzonenmasken).

    2. Klicken Sie auf .

    3. Klicken Sie auf die neue Maske und geben Sie einen Namen ein.

    4. Passen Sie die Größe und Position Privatzonenmaske Ihren Wünschen entsprechend an.

    5. Um die Farbe aller Privatzonenmasken zu ändern, klicken Sie auf Privacy masks (Privatzonenmasken) und wählen die gewünschte Farbe aus.

    Siehe auch Privatzonenmasken

    Ein Bild-Overlay anzeigen

    Sie können ein Bild als Overlay im Videostream hinzufügen.

    1. Gehen Sie auf Video > Overlays.

    2. Klicken Sie auf Manage images (Bilder verwalten).

    3. Laden Sie ein Bild hoch oder ziehen Sie es und legen Sie es ab.

    4. Klicken Sie auf Upload (Hochladen).

    5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Image (Bild) und klicken Sie auf .

    6. Wählen Sie das Bild und eine Position. Sie können das Overlay-Bild auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.

    Einen Text-Overlay anzeigen

    Sie können ein Textfeld als Overlay im Videostream hinzufügen. Dies ist nützlich, wenn Sie das Datum, die Uhrzeit oder den Firmennamen im Videostream anzeigen möchten.

    1. Gehen Sie auf Video > Overlays.

    2. Wählen Sie Text aus und klicken Sie auf .

    3. Geben Sie den Text ein, der angezeigt werden soll, oder wählen Sie Modifikatoren aus, um beispielsweise das aktuelle Datum anzuzeigen.

    4. Position auswählen. Sie können das Overlay auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.

    Eine Schwenk- oder Neige-Position als Text-Overlay anzeigen

    Sie können die Schwenk- oder Neigeposition als Overlay im Bild anzeigen.

    1. Wechseln Sie zu Video > Overlays und klicken Sie auf .

    2. Geben Sie #x in das Textfeld ein, um die Schwenkposition anzuzeigen.

      Geben Sie #y ein, um die Neigungsposition anzuzeigen.

    3. Wählen Sie die Darstellung, Textgröße und Ausrichtung.

    4. Die aktuellen Schwenk- und Neigungspositionen werden in dem Bild der Live-Ansicht und in der Aufnahme angezeigt.

    Hinzufügen von Straßennamen und Kompassrichtung zum Bild

    Hinweis

    Die voreingestellten Positionen und die Himmelsrichtung werden in allen Videostreams und Aufzeichnungen im Kompassfeld angezeigt.

    1. Kompass aktivieren:
    2. Wechseln Sie zu PTZ > Preset positions (PTZ > Orientierungshilfe).

    3. Aktivieren Sie die Option Orientation aid (Orientierungshilfe).

    4. Richten Sie die Kamera mithilfe des Fadenkreuzes nach Norden aus. Klicken Sie auf Set north (Norden einstellen).

    1. Voreingestellte Position zur Anzeige im Kompassfeld hinzufügen:
    2. Gehen Sie zu PTZ > Voreingestellte Positionen.

    3. Verwenden Sie das Fadenkreuz, um die Ansicht an der gewünschten voreingestellten Position zu positionieren.

    4. Klicken Sie auf Add preset position (Voreingestellte Position hinzufügen), um eine neue voreingestellte Position zu erstellen.

    Einstellen der Kameraansicht (SNZ)

    Schwenk-, Neige- und Zoombewegungen limitieren

    Wenn es Teile der Szene gibt, die von der Kamera nicht erreicht werden sollen, können Sie die Bewegungen für Schwenken, Neigen und Zoomen einschränken. Sie möchten beispielsweise die Privatsphäre von Bewohnern in einem Apartmentgebäude schützen, das sich in der Nähe eines zu überwachenden Parkplatzes befindet.

    So schränken Sie die Bewegungen ein:

    1. Gehen Sie zu PTZ > Limits (Einstellungen > PTZ > Grenzen).

    2. Legen Sie die Grenzwerte nach Bedarf fest.

    Eine Rundgangüberwachung mit voreingestellten Positionen erstellen

    Eine Guard-Tour zeigt den Videostream aus verschiedenen voreingestellten Positionen über eine bestimmte, einstellbare Laufzeit entweder in einer vorgegebenen oder zufälligen Reihenfolge an.

    1. Wechseln Sie zu PTZ > Guard tours (PTZ > Guard-Tours).

    2. Klicken Sie auf Guard tour (Guard-Tour).

    3. Wählen Sie Preset position (Vordefinierte Position) aus und klicken Sie auf Create (Erstellen).

    4. Unter General settings (Allgemeine Einstellungen):

      • Geben Sie einen Namen für die Guard-Tour ein und geben Sie die Pausendauer zwischen zwei Rundgängen an.

      • Soll die Guard-Tour die vordefinierten Positionen in zufälliger Reihenfolge durchlaufen, aktivieren Sie Play guard tour in random order (Guard-Tour in zufälliger Reihenfolge wiedergeben).

    5. Unter Step settings (Schritteinstellungen):

      • Legen Sie die Dauer der Voreinstellung fest.

      • Legen Sie die Bewegungsgeschwindigkeit fest. Diese steuert, wie schnell zur nächsten Voreinstellung gewechselt wird.

    6. Gehen Sie zu Preset positions (vordefinierte Positionen).

      1. Wählen Sie die vordefinierten Positionen aus, die in der Guard-Tour enthalten sein sollen.

      2. Ziehen Sie diese in den Bereich „View order“ (Reihenfolge anzeigen) und klicken Sie auf Done (Fertig).

    7. Um einen Zeitplan für die Rundgangüberwachung einzurichten, System > Ereignisse aufrufen.

    Aufgezeichnete Guard-Tour erstellen

    1. Wechseln Sie zu PTZ > Guard tours (PTZ > Guard-Tours).

    2. Klicken Sie auf Guard tour (Guard-Tour).

    3. Wählen Sie Recorded (Aufgezeichnet) aus und klicken Sie auf Create (Erstellen).

    4. Geben Sie einen Namen für die Guard-Tour ein und geben Sie die Pausendauer zwischen zwei Rundgängen an.

    5. Klicken Sie auf Start recording tour (Rundgangaufzeichnung starten), um mit der Aufzeichnung der PTZ-Bewegungen zu beginnen.

    6. Wenn Sie mit der Rundgangaufzeichnung zufrieden sind, klicken Sie auf Stop recording tour (Rundgangaufzeichnung anhalten).

    7. Fertig anklicken.

    8. Um einen Zeitplan für die Rundgangüberwachung einzurichten, System > Ereignisse aufrufen.

    Video ansehen und aufnehmen

    In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter Streaming und Speicher.

    Bandbreite und Speicher reduzieren

    Wichtig

    Eine Reduzierung der Bandbreite kann zum Verlust von Details im Bild führen.

    1. Gehen Sie auf Video > Videostream.

    2. Klicken Sie in der Live-Ansicht auf .

    3. Wählen Sie Videoformat AV1 aus, wenn Ihr Gerät dies unterstützt. Andernfalls wählen Sie H.264.

    4. Gehen Sie auf Video > Videostream > Allgemein und erhöhen Sie die Komprimierung.

    5. Gehen Sie zu Video > Stream > Zipstream (Video > Videostream > Zipstream) und führen Sie eine oder mehrere der folgenden Schritte durch:

      • Hinweis

        Die Einstellungen Zipstream werden für alle Video-Encoder außer MJPEG verwendet.

      • Wählen Sie die Strength (Stärke) des Zipstreams aus, die Sie verwenden möchten.

      • Aktivieren Sie Optimize for storage (Speicher optimieren). Dies kann nur verwendet werden, wenn die Video Management Software B-Rahmen unterstützt.

      • Aktivieren Sie Dynamische FPS.

      • Aktivieren Sie Dynamisches GOP und wählen Sie eine hohe Obere Grenze als Wert für die GOP-Länge.

    Hinweis

    Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund unterstützt das Gerät es auf dessen Weboberfläche nicht. Stattdessen können Sie auf ein Video Management System oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

    Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

    1. Um Aufzeichnungen im Netzwerk zu speichern, müssen Sie Ihren Netzwerk-Speicher einrichten.
    2. Gehen Sie auf System > Storage (System > Speicher).

    3. Klicken Sie unter Network storage (Netzwerk-Speicher) auf Add network storage (Netzwerk-Speicher hinzufügen).

    4. Geben Sie die IP-Adresse des Host-Servers an.

    5. Geben Sie unter Network share (Netzwerk-Freigabe) den Namen des freigegebenen Speicherorts auf dem Host-Server ein.

    6. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.

    7. Wählen Sie die SMB-Version aus oder lassen Sie Auto stehen.

    8. Wählen Sie Add share without testing (Freigabe ohne Test hinzufügen), wenn vorübergehende Verbindungsprobleme auftreten oder die Freigabe noch nicht konfiguriert ist.

    9. Klicken Sie auf Hinzufügen.

    Video aufzeichnen und ansehen

    1. Video direkt von der Kamera aufzeichnen
    2. Gehen Sie auf Video > Videostream.

    3. Um eine Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf .

      Wenn Sie noch keinen Speicher eingerichtet haben, klicken Sie auf und . Anweisungen zum Einrichten des Netzwerk-Speichers finden Sie unter Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

    4. Um die Aufzeichnung anzuhalten, klicken Sie erneut auf .

    1. Video ansehen
    2. Gehen Sie auf Recordings (Aufzeichnungen).

    3. Klicken Sie auf für Ihre Aufzeichnung in der Liste.

    Stellen Sie sicher, dass keiner das Video manipuliert hat.

    Mit einem signierten Video können Sie sicherstellen, dass das von der Kamera aufgezeichnete Video von niemanden manipuliert wurde.

    1. Wechseln Sie zu Video > Stream > General (Allgemein) und aktivieren Sie Signed Video (Signiertes Video).

    2. Verwenden Sie AXIS Camera Station (5.46 oder höher) oder eine andere kompatible Video Management Software, um ein Video aufzeichnen. Anweisungen dazu finden Sie im Benutzerhandbuch von AXIS Camera Station.

    3. Das aufgezeichnete Video exportieren.

    4. Geben Sie das Video mit dem AXIS File Player wieder. AXIS File Player herunterladen.

      zeigt an, dass keiner das Video manipuliert hat.

    Hinweis

    Um weitere Informationen über das Video zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Video und wählen Sie Digitale Signatur anzeigen aus.

    Einrichten von Regeln für Ereignisse

    Es können Regeln erstellt werden, damit das Gerät beim Auftreten bestimmter Ereignisse eine Aktion ausführt. Eine Regel besteht aus Bedingungen und Aktionen. Die Bedingungen können verwendet werden, um die Aktionen auszulösen. Beispielsweise kann das Gerät beim Erfassen einer Bewegung eine Aufzeichnung starten, eine E-Mail senden oder während der Aufzeichnung einen Overlay-Text anzeigen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Erste Schritte mit Regeln für Ereignisse.

    Lösen Sie eine Aktion aus

    1. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu. Die Regel legt fest, wann das Gerät bestimmte Aktionen durchführt. Regeln können als geplant, wiederkehrend oder manuell ausgelöst eingerichtet werden.

    2. Unter Name einen Dateinamen eingeben.

    3. Wählen Sie die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit die Aktion ausgelöst wird. Wenn für die Regel mehrere Bedingungen definiert werden, müssen zum Auslösen der Aktion alle Bedingungen erfüllt sein.

    4. Wählen Sie, welche Aktion bei erfüllten Bedingungen durchgeführt werden soll.

    Hinweis
    • Damit Änderungen an einer aktiven Aktionsregel wirksam werden, muss die Regel wieder eingeschaltet werden.

    Strom sparen, wenn keine Bewegung erkannt wird

    In diesem Beispiel wird erläutert, wie Sie den Energiesparmodus aktivieren, wenn in der Szene keine Bewegung erkannt wird.

    Hinweis

    Wenn Sie den Energiesparmodus aktivieren, ist die Reichweite der IR-Beleuchtung herabgesetzt.

    1. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.

    1. Eine Regel erstellen:
    2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

    4. Wählen Sie Diese Bedingung umkehren.

    5. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Power saving mode (Energiesparmodus) die Option Use power saving mode while the rule is active (Den Energiesparmodus bei aktiver Regel verwenden) aus.

    6. Save (Speichern) anklicken.

    Video aufzeichnen, wenn die Kamera ein Objekt erfasst

    Dieses Beispiel erläutert, wie Sie die Kamera so einrichten, dass die bei Erfassung eines Objekts mit der Aufzeichnung auf SD-Karte startet. Die Aufzeichnung schließt einen Zeitabschnitt von fünf Sekunden vor und einer Minute nach Ende der Objekterkennung ein.

    Vorbereitungen:

    • Stellen Sie sicher, dass Sie eine SD-Karte eingesetzt haben.

    1. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.

    1. Eine Regel erstellen:
    2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

    4. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen, während die Regel aktiv ist.

    5. Wählen Sie in der Liste der Speicheroptionen SD_DISK.

    6. Wählen Sie eine Kamera und ein Videostreamprofil aus.

    7. Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.

    8. Stellen Sie die Nachpufferzeit auf 1 Minute ein.

    9. Save (Speichern) anklicken.

    Ein Text-Overlay im Videostream anzeigen, wenn das Gerät ein Objekt erkennt

    Dieses Beispiel erläutert, wie der Text „Bewegung erkannt“ angezeigt wird, wenn die Kamera ein Objekt erkennt.

    1. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.

    1. Overlay-Text hinzufügen:
    2. Gehen Sie auf Video > Overlays.

    3. Wählen Sie unter Overlays die Option Text und klicken Sie auf .

    4. Geben Sie #D in das Textfeld ein.

    5. Wählen Sie die Textgröße und Darstellung aus.

    6. Klicken Sie auf , um das Text-Overlay zu positionieren, und wählen Sie eine Option.

    1. Eine Regel erstellen:
    2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

    4. Wählen Sie unter Overlay-Text aus der Liste der Aktionen Overlay-Text verwenden.

    5. Wählen Sie einen Videokanal aus.

    6. Geben Sie in Text „Bewegung erkannt” ein.

    7. Legen Sie die Dauer fest.

    8. Save (Speichern) anklicken.

    Die Kamera auf eine voreingestellte Position lenken, wenn die Kamera eine Bewegung entdeckt

    Dieses Beispiel erläutert, wie die Kamera eingestellt wird, damit Sie zu einer voreingestellten Position geht, wenn sie eine Bewegung in dem Bild erkennt.

    1. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.

    Hinzufügen einer voreingestellten Position:

    Gehen Sie zu PTZ und stellen Sie durch die Einrichtung einer voreingestellten Position ein, wo die Kamera hingelenkt werden soll.

    1. Eine Regel erstellen:
    2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

    4. Wählen Sie in der Liste der Aktionen die Option Go to preset position (Auf voreingestellte Position gehen) aus.

    5. Wählen Sie die voreingestellte Position, zu der die Kamera gehen soll.

    6. Klicken Sie auf Save.

    Video aufzeichnen, wenn die Kamera einen Stoß erfasst

    Dank der Stoßerkennung kann die Kamera Manipulation durch Vibration oder Stöße erfassen. Je nach Stoßempfindlichkeit, die sich in einem Bereich von 0 bis 100 einstellen lässt, können von der Umgebung oder einem Objekt ausgehende Erschütterungen eine Aktion auslösen. In diesem Szenario bewirft jemand nach Geschäftsschluss die Kamera mit Steinen, und Sie möchten ein Video von diesem Ereignis aufnehmen.

    1. Stoßerkennung aktivieren:
    2. Wechseln Sie zu System > Detectors > Shock detection (System > Detektoren > Stoßerkennung).

    3. Aktivieren Sie die Stoßerkennung, und stellen Sie die Stoßempfindlichkeit ein.

    4. Eine Regel erstellen:
    5. Gehen Sie auf System > Events > Rules (System > Ereignisse > Regeln) und fügen Sie eine Regel hinzu.

    6. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

    7. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Device status (Gerätestatus) die Option Shock detected (Stoß erkannt)aus.

    8. Klicken Sie auf +, um eine zweite Bedingung hinzuzufügen.

    9. Wählen Sie in der Bedingungsliste unter Scheduled and recurring (Geplant und wiederkehrend) die Option Schedule (Zeitplan) aus.

    10. Wählen Sie aus der Liste der Zeitpläne After hours (Nach Geschäftsschluss) aus.

    11. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen, während die Regel aktiv ist.

    12. Wählen Sie aus, wo die Aufzeichnungen gespeichert werden sollen.

    13. Wählen Sie eine Camera (Kamera) aus.

    14. Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.

    15. Stellen Sie die Nachpufferzeit für Nachalarmbilder auf 50 Sekunden ein.

    16. Klicken Sie auf Save.

    Automatisch einen bestimmten Bereich mit dem Torwächter vergrößern

    In diesem Beispiel wird gezeigt, wie die Funktionen des Gatekeeper genutzt werden, um die Kamera per Zoom automatisch das Kennzeichen eines durch ein Tor fahrendes Fahrzeug erfassen zu lassen. Nach dem Passieren des Fahrzeugs kehrt die Kamera in die Ausgangsstellung zurück.

    1. Die voreingestellten Positionen erstellen:
    2. Gehen Sie zu PTZ > Voreingestellte Positionen.

    3. Eine Startposition erstellen, die den Eingangsbereich des Tores einschließt.

    4. Die voreingestellte Zoomposition so einrichten, dass sie den voraussichtlichen Kennzeichenbereich abdeckt.

    1. Eine Regel erstellen:
    2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

    3. Geben Sie der Regel den Namen „Gatekeeper“.

    4. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter Voreingestellte PositionenZur voreingestellten Position gehen.

    5. Wählen Sie einen Videokanal.

    6. Wählen Sie die Voreingestellte Position.

    7. Damit die Kamera vor Rückkehr in die Grundstellung eine bestimmte Zeit wartet, stellen Sie unter Home timeout (Timeout Grundstellungsfahrt) die entsprechende Wartezeit ein.

    8. Klicken Sie auf Save.

    Audio

    Videoaufzeichnungen mit Audio ergänzen

    1. Audio aktivieren:
    2. Gehen Sie auf Video > Videostream > Audio und beziehen Sie Audio ein.

    3. Wenn das Gerät über mehrere Eingangsquellen verfügt, wählen Sie unter Quelle die richtige aus.

    4. Gehen Sie auf Audio > Geräteeinstellungen und aktivieren Sie die richtige Eingangsquelle.

    5. Wenn Sie Änderungen an der Eingangsquelle vornehmen, klicken Sie auf Änderungen übernehmen.

    6. Das zum Aufzeichnen verwendete Videostreamprofil bearbeiten:
    7. Gehen Sie auf System > Videostreamprofile und wählen Sie das Videostreamprofil.

    8. Wählen Sie Audio einbeziehen und aktivieren Sie es.

    9. Save (Speichern) anklicken.

    Ihrem Produkt mithilfe von Portcast Audiofunktion hinzufügen

    Mithilfe der Portcast-Technologie können Sie Ihrem Produkt eine Audiofunktion hinzufügen. Sie ermöglicht Audio- und E/A-Kommunikation digital über das Netzwerkkabel zwischen Kamera und Schnittstelle.

    • Um dem Axis Netzwerk-Videogerät eine Audiofunktion hinzuzufügen, verbinden Sie das Portcast-fähige Axis Audiogerät und die E/A-Schnittstelle mit Ihrem Gerät und dem PoE-Switch für die Stromversorgung.
    1. Verbinden Sie das Axis Netzwerk-Videogerät (1) und Axis Portcast-Gerät (2) mit einem PoE-Kabel.

    2. Schließen Sie das Axis Portcast-Gerät (2) und den PoE-Switch (3) über ein PoE-Kabel an.

    1. Axis Netzwerk-Videogerät
    2. Axis Portcast-Gerät
    3. Switch

    Sobald die Geräte angeschlossen sind, wird in den Einstellungen Ihres Axis Netzwerk-Videogeräts eine Audio-Registerkarte angezeigt. Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Audio“ die Option Audio zulassen.

    Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch zu Ihrem Axis Portcast-Gerät.

    Weboberfläche

    Um sich über alle Funktionen und Einstellungen zu informieren, die in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS verfügbar sind, rufen Sie Hilfe für die AXIS OS-Weboberfläche auf.

    Mehr erfahren

    Aufnahmemodi

    Ein Aufnahmemodus ist eine voreinstellte Konfiguration, in der festzulegt wird, wie die Kamera Bilder aufnehmen soll.

    • Die Einstellung Erfassungsmodus kann die maximal verfügbare Auflösung und Bildrate des Axis Geräts beeinflussen.

    • Der Erfassungsmodus mit einer geringeren Auflösung als der maximalen kann das Sichtfeld einschränken.

    • Der Erfassungsmodus wirkt sich auch auf die Verschlusszeit aus, was wiederum die Lichtempfindlichkeit beeinflusst. Das liegt daran, dass ein Erfassungsmodus mit einer hohen maximalen Bildrate eine geringere Lichtempfindlichkeit hat und umgekehrt.

    • Bei einigen Erfassungsmodi können Sie WDR (Wide Dynamic Range) nicht verwenden.

    Der Aufnahmemodus mit geringerer Auflösung kann von der Originalauflösung abgetastet werden, oder er kann vom Original abgeschnitten werden, wobei auch das Sichtfeld beeinträchtigt werden könnte.

    Das Bild zeigt, wie das Sichtfeld und Seitenverhältnis zwischen zwei verschiedenen Aufnahmemodi wechseln kann.

    Die Wahl des Aufnahmemodus richtet sich nach den Anforderungen des Überwachungsszenarios an die Bildrate und die Auflösung. Weitere technische Angaben zu verfügbaren Aufnahmemodi finden Sie im entsprechenden Datenblatt auf axis.com.

    Fernsteuerbare Fokussier- und Zoomfunktionen

    Die Remote-Fokus und -Zoom-Funktion ermöglicht Ihnen, Fokus-und Zoom-Änderungen auf Ihrer Kamera über den Computer vorzunehmen. Somit lassen sich auf bequeme Art der für die Szene optimale Fokus, Blickwinkel sowie die erforderliche Auflösung einstellen, ohne dass der Installationspfad der Kamera aufgesucht werden muss.

    Privatzonenmasken

    Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, mit dem das Anzeigen von Teilen des überwachten Bereichs durch Benutzer verhindert wird. Privatzonenmasken werden im Videostream als nicht transparente Farbflächen angezeigt.

    Die Privatzonenmaske ist relativ zu den Schwenk-, Neigungs- und Zoomkoordinaten, sodass unabhängig davon, worauf Sie die Kamera richten, die Privatzonenmaske denselben Ort oder dasselbe Objekt abdeckt.

    Die Privatzonenmaske wird auf bzw. in allen Schnappschüssen, aufgezeichneten Videos und Live-Videostreams angezeigt.

    Mit dem VAPIX® Application Programming Interface (API) können Sie die Privatzonenmasken verbergen.

    Wichtig

    Wenn Sie mehrere Privatzonenmasken nutzen, beeinträchtigt dies möglicherweise die Leistung des Produkts.

    Sie können mehrere Privatzonenmasken erstellen. Jede Maske kann maximal 3 bis 10 Ankerpunkte haben.

    Overlays

    Overlays werden über den Videostream gelegt. Sie werden verwendet, um weitere Informationen anzuzeigen, wie etwa Zeitstempel oder auch während des Installierens und Konfigurierens des Produkts. Sie können entweder Text oder ein Bild hinzufügen.

    Schwenken, Neigen und Zoomen (SNZ)

    Positionen voreinstellbar

    Eine voreingestellte Position ist eine gespeicherte Position, mit der die Kameraansicht schnell auf einen bestimmten Punkt ausgerichtet werden kann.

    Eine vordefinierte Position kann aus den folgenden Werten bestehen:

    • Zoomposition

    • Fokusposition (manuell oder automatisch)

    • Blendenposition (manuell oder automatisch)

    Die voreingestellten Positionen können jederzeit erreicht werden:

    • über das Aufklappmenü im Menu Live-Ansicht

    • über Aktionen im Ereignissystem

    • über Auslöser im Ereignissystem

    • bei Erstellung einer Guard-Tour

    Guard-Tours

    Eine Guard-Tour zeigt den Videostream aus verschiedenen voreingestellten Positionen über eine bestimmte, einstellbare Laufzeit entweder in einer vorgegebenen oder zufälligen Reihenfolge an. Eine einmal gestartete Guard-Tour läuft auch ohne aktive Anzeige-Clients (Webbrowser) so lange durch, bis sie gestoppt wird.

    Die Guard-Tour-Funktion beinhaltet ebenfalls die Touraufzeichnung. Dies ermöglicht das Aufzeichnen eines benutzerdefinierten Rundgangs mithilfe eines Eingabegerätes wie einem Joystick, einer Maus, einer Tastatur oder mittels der Programmierschnittstelle VAPIX® Application Programming Interface (API). Eine aufgezeichnete Tour ist eine Wiedergabe einer aufgezeichneten Sequenz von PTZ-Bewegungen, einschließlich ihrer variablen Geschwindigkeiten und Dauer

    Streaming und Speicher

    Video-Komprimierungsformate

    Die Wahl des Komprimierungsverfahrens richtet sich nach den Wiedergabeanforderungen und den Netzwerkeigenschaften. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

    H.264 oder MPEG-4 Part 10/AVC

    Hinweis

    H.264 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.264. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.

    Mit H.264 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zum Format Motion JPEG um mehr als 80 % und im Vergleich zum älteren MPEG-Formaten um mehr als 50 % reduziert werden. Das bedeutet weniger Bandbreite und Speicherplatz für eine Videodatei. Anders ausgedrückt: Bei einer bestimmten Bitrate kann eine höhere Videoqualität erzielt werden.

    H.265 oder MPEG-H Part 2/HEVC

    Mit H.265 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zu H.264 um mehr als 25 % reduziert werden.

    Hinweis
    • H.265 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.265. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.
    • Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund wird sie auf der Weboberfläche der Kamera nicht unterstützt. Stattdessen können Sie auf ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

    Wie stehen Bild-, Videostream- und Videostream-Profileinstellungen miteinander in Beziehung?

    Die Registerkarte Image (Bild) enthält Kameraeinstellungen, die alle Videostreams des Produkts betreffen. Wenn Sie etwas auf dieser Registerkarte ändern, wirkt sich dies sofort auf alle Videoströme und Aufzeichnungen aus.

    Die Registerkarte Stream (Videostream) enthält Einstellungen für Videostreams. Diese Einstellungen erhalten Sie, wenn Sie einen Videostream vom Produkt anfordern und keine Beispielauflösung oder Bildrate angeben. Wenn Sie die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream) ändern, wirkt sich dies nicht auf laufende Videostreams aus, wird jedoch beim Starten eines neuen Videostreams wirksam.

    Die Einstellungen der Stream profiles (Videostream-Profile) überschreiben die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream). Wenn Sie einen Videostream mit einem bestimmten Videostream-Profil anfordern, enthält der Videostream die Einstellungen dieses Profils. Wenn Sie einen Videostream anfordern, ohne ein Videostream-Profil anzugeben, oder ein Videostream-Profil anfordern, das im Produkt nicht vorhanden ist, enthält der Videostream die Einstellungen der RegisterkarteStream (Videostream).

    Bitrate-Steuerung

    Die Bitratensteuerung hilft Ihnen bei der Verwaltung der Bandbreitennutzung Ihres Videostreams.

    Variable Bitrate (VBR)
    Mit der variablen Bitrate können Sie den Bandbreitenverbrauch je nach Aktivitätslevel in der Szene ändern. Je mehr Aktivität stattfindet, desto mehr Bandbreite ist erforderlich. Mit der variablen Bitrate ist eine konstante Bildqualität garantiert, wobei jedoch sichergestellt sein muss, dass Speichermargen vorhanden sind.

    Maximale Bitrate (MBR)
    Mit der maximalen Bitrate können Sie eine Zielbitrate einstellen, um die Bitratenbeschränkungen in Ihrem System einzubeziehen. Möglicherweise wird die Bildqualität oder die Bildrate verringert, da die augenblickliche Bitrate unterhalb der angegebenen Zielbitrate gehalten wird. Sie können festlegen, ob die Bildqualität oder die Bildrate priorisiert werden soll. Wir empfehlen Ihnen, die Zielbitrate auf einen höheren Wert als die erwartete Bitrate zu konfigurieren. Dadurch haben Sie einen Spielraum, wenn sich das Aktivitätsniveau in der Szene erhöht.

    1. Zielbitrate

    Durchschnittliche Bitrate (Average Bitrate, ABR)
    Bei durchschnittlicher Bitrate wird die Bitrate automatisch über einen längeren Zeitraum angepasst. Dadurch können Sie das angegebene Ziel erfüllen und die beste Videoqualität auf Grundlage Ihres verfügbaren Speichers bereitstellen. Im Vergleich zu statischen Szenen ist die Bitrate in Szenen mit viel Aktivität höher. In Szenen mit viel Aktivität erhalten Sie mit der Option „durchschnittliche Bitrate” eher eine bessere Bildqualität. Sie können den erforderlichen Gesamtspeicher für die Speicherung des Videostreams für eine festgelegte Zeitspanne (Aufbewahrungszeit) festlegen, wenn die Bildqualität auf die angegebene Zielbitrate eingestellt wird. Stellen Sie die durchschnittliche Bitrate auf folgende Arten ein:

    • Um den geschätzten Speicherbedarf zu berechnen, stellen Sie die Zielbitrate und die Aufbewahrungszeit ein.

    • Um die durchschnittliche Bitrate auf Grundlage des verfügbaren Speichers und der erforderlichen Aufbewahrungszeit zu berechnen, verwenden Sie den Zielbitratenrechner.

      1. Zielbitrate
      2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate
    • Sie können auch die maximale Bitrate aktivieren und innerhalb der durchschnittlichen Bitrate eine Zielbitrate festlegen.
      1. Zielbitrate
      2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate

    Analysefunktionen und Anwendungen

    Mit den Analysefunktionen und Anwendungen können Sie den Funktionsumfang Ihres Axis Geräts erweitern. Die AXIS Camera Application Platform (ACAP) ist eine offene Plattform, die es anderen Anbietern ermöglicht, Analysefunktionen und andere Anwendungen für Axis Geräte zu entwickeln. Anwendungen können auf dem Gerät vorinstalliert und kostenlos oder für eine Lizenzgebühr heruntergeladen werden.

    Benutzerhandbücher zu Axis Analysefunktionen und Anwendungen finden Sie auf help.axis.com.

    Hinweis
    • Es können mehrere Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, allerdings sind einige Anwendungen möglicherweise nicht miteinander kompatibel. Bei der gleichzeitigen Ausführung bestimmter Kombinationen von Anwendungen sind eventuell zu viel Rechenleistung oder Speicherressourcen erforderlich. Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme das reibungslose Zusammenspiel der Anwendungen.

    AXIS People Counter

    Die Analyseanwendung AXIS People Counter kann auf einer Netzwerk-Kameras installiert werden. Mithilfe der Anwendung kann gezählt werden, wie viele Personen einen Eingang passieren, in welche Richtung sie gehen und ob in einem vordefinierten Intervall mehrere Personen vorbeigehen. Mit ihr können auch die Anzahl der Personen, die sich gerade in einem bestimmten Bereich aufhalten, und die durchschnittliche Besuchsdauer geschätzt werden.

    Die Anwendung ist in die Kamera integriert und muss somit nicht auf einem separaten Computer ausgeführt werden. AXIS People Counter ist für jeden Innenbereich geeignet, z. B. für Geschäfte, Bibliotheken oder Fitnessstudios.

    Wie funktioniert die Belegungsschätzung?

    Mit dieser Anwendung lässt sich die Belegung von Bereichen mit einem oder mehreren Ein- und Ausgängen abschätzen. An jedem Ein- und Ausgang muss eine Netzwerk-Kamera montiert sein, auf der AXIS People Counter installiert ist. Sind mehrere Kamera vorhanden, kommunizieren diese über das Netzwerk nach dem Primary-/Secondary-Prinzip miteinander. Die primäre Kamera bezieht kontinuierlich Daten von den sekundären Kameras und übermittelt diese an die Live-Ansicht. Die primäre Kamera sendet alle 15 Minuten die statistischen Daten an den AXIS Store Data Manager. Die vom AXIS Store Data Manager erstellten Daten sind also in Mindestintervallen von 15 Minuten zusammengefasst.

    Automatische Nachführung

    Autotracking 2 einrichten

    In diesem Beispiel wird erläutert, wie die Kamera so eingerichtet wird, dass sich bewegende Objekte in einem ausgewählten Bereich verfolgt werden.

    In der Weboberfläche des Geräts:

    1. Gehen Sie zu PTZ > Voreingestellte Positionen.

    2. Richten Sie die Kameraansicht auf den Bereich, den Sie überwachen möchten, und klicken Sie auf Add preset position (Voreingestellte Position hinzufügen), um eine voreingestellte Position zu erstellen.

    3. Gehen Sie zu PTZ > Autotracking (Einstellungen > PTZ > Auto-Tracking).

    4. Klicken Sie auf Auto-Tracking, um die Anwendung zu starten und zu öffnen.

    In der Anwendungsschnittstelle:

    1. Wechseln Sie zu Settings > Profiles (Einstellungen > Profile).

    2. Klicken Sie auf und wählen Sie die voreingestellte Position aus, die Sie über die Webschnittstelle des Geräts erstellt haben.

    3. Fertig anklicken.

    4. Wählen Sie einen Triggerbereich.

    5. Gehen Sie auf Einstellungen > Filter:

      • Legen Sie zum Ausschließen kleiner Objekte Breite und Höhe fest.

      • Legen Sie zum Ausschließen kurzlebiger Objekte eine Zeit zwischen 1 und 5 Sekunden fest.

    6. Klicken Sie auf Objektverfolgung, um die Nachverfolgung zu starten.

    AXIS Object Analytics

    AXIS Object Analytics ist eine Analyseanwendung, die auf der Kamera vorinstalliert ist. Es erkennt Objekte, die sich in der Szene bewegen, und klassifiziert sie z. B. als Menschen oder Fahrzeuge. Sie können die Anwendung so einrichten, dass sie Alarme für verschiedene Arten von Objekten sendet. Mehr zur Funktionsweise der Anwendung erfahren Sie im Benutzerhandbuch zu AXIS Object Analytics.

    Metadaten-Visualisierung

    Metadaten für Analysefunktionen sind für sich bewegende Objekte in der Szene verfügbar. Unterstützte Objektklassen werden im Videostream über ein Umgrenzungsfeld um das Objekt herum dargestellt. Dort finden Sie außerdem Informationen über den Objekttyp und die Zuverlässigkeitsstufe der Klassifizierung. Weitere Informationen zum Konfigurieren und Nutzen von Analyse-Metadaten finden Sie im AXIS Scene Metadata-Integrationsleitfaden.

    Cybersicherheit

    Produktspezifische Informationen zur Cybersicherheit finden Sie im Datenblatt des Produkts auf axis.com.

    Ausführliche Informationen zur Cybersicherheit in AXIS OS finden Sie im AXIS OS Härtungsleitfaden.

    Axis Edge Vault

    Axis Edge Vault stellt eine Hardware-basierte Cybersicherheitsplattform bereit, die das Axis Gerät schützt. Sie bietet Funktionen, die die Identität und Integrität des Geräts gewährleisten und Ihre vertraulichen Daten vor unbefugtem Zugriff schützen. Es sorgt für eine starke Grundlage kryptografischer Berechnungsmodule (Sicherheitselement und TPM) und SoC-Sicherheit (TEE und Secure Boot), die wir mit Expertise in Edge-Gerätesicherheit kombinieren.

    Signiertes Betriebssystem

    Signiertes OS wird vom Softwarehersteller implementiert, der das AXIS OS-Image mit einem privaten Schlüssel signiert. Wenn die Signatur an das Betriebssystem angefügt wurde, validiert das Gerät die Software vor der Installation. Wenn das Gerät feststellt, dass die Integrität der Software beeinträchtigt ist, wird die Aktualisierung von AXIS OS abgelehnt.

    Sicheres Hochfahren

    Sicheres Hochfahren ist ein Boot-Prozess, der aus einer ununterbrochenen Kette von kryptografisch validierter Software besteht, die im unveränderlichen Speicher (Boot-ROM) beginnt. Da sicheres Hochfahren auf der Verwendung von signiertem OS basiert, wird sichergestellt, dass ein Gerät nur mit autorisierter Software booten kann.

    Sicherer Schlüsselspeicher

    Der sichere Schlüsselspeicher ist eine manipulationssichere Umgebung für den Schutz privater Schlüssel und die sichere Ausführung kryptographischer Operationen. Verhindert unbefugte Zugriffe und böswillige Extraktion im Falle eines Sicherheitsverstoßes. Je nach Sicherheitsbedarf kann ein Axis Gerät einen oder mehrere kryptografische Berechnungsmodule haben, die einen durch die Hardware geschützten sicheren Schlüsselspeicher bereitstellen. Je nach Sicherheitsanforderungen kann ein Axis Gerät entweder über ein oder mehrere hardwarebasierte kryptografische Rechenmodule wie ein TPM 2.0 (Trusted Platform Module) oder ein sicheres Element und/oder eine vertrauenswürdige Ausführungsumgebung (Trusted Execution Environment, TEE) verfügen, die einen hardwaregeschützten sicheren Schlüsselspeicher bereitstellen. Darüber hinaus verfügen ausgewählte Axis Produkte über einen nach FIPS 140-2 Level 2 zertifizierten sicheren Schlüsselspeicher.

    Axis Geräte-ID

    Den Ursprung eines Gerätes überprüfen zu können, ist der Schlüssel zum Vertrauen in die Geräteidentität. In der Produktion wird Geräten mit Axis Edge Vault ein eindeutiges, von der Fabrik bereitgestelltes und IEEE 802.1AR-kompatibles Zertifikat für die Axis Geräte-ID zugewiesen. Dies funktioniert wie ein Reisepass und weist den Ursprung des Gerätes nach. Die Geräte-ID wird sicher und permanent als vom Axis Root-Zertifikat signiertes Zertifikat im sicheren Schlüsselspeicher aufbewahrt. Die Geräte-ID kann über die IT-Infrastruktur des Kunden für ein automatisiertes, sicheres Geräte-Onboarding und sichere Geräteidentifizierung genutzt werden.

    Signiertes Video

    Signiertes Video sorgt dafür, dass Videobeweise als nicht manipuliert verifiziert werden können, ohne die Produktkette der Videodatei überprüfen zu müssen. Jede Kamera hat ihren eigenen, eindeutigen Videosignierschlüssel, der zuverlässig im sicheren Schlüsselspeicher aufbewahrt wird und eine Signatur zum Videostream hinzufügt. Beim Abspielen des Videos zeigt der Datei-Player an, ob das Video intakt ist. Signiertes Video ermöglicht die Nachverfolgung des Videos bis zur Kamera und die Überprüfung, ob das Video nach der Aufzeichnung verfälscht wurde.

    Um mehr zu den Cybersicherheitsfunktionen von Axis Geräten zu erfahren, gehen Sie auf axis.com/learning/white-papers und suchen Sie nach Cybersicherheit.

    Technische Daten

    Produktübersicht

    1. Einschub für SD-Speicherkarte
    2. Steuertaste
    3. Erdungsschraube
    4. Teilenummer (P/N) und Seriennummer (S/N)
    5. Netzwerk-Anschluss (Startseite)
    6. Halterung für Schlagschutz
    7. Status-LED
    8. Wischer

    LED-Anzeigen

    Status-LEDAnzeige
    Aus

    Anschluss und Normalbetrieb.

    Grün

    Leuchtet bei Normalbetrieb nach Abschluss des Startvorgangs 10 Sekunden lang grün.

    Gelb

    Dauerlicht beim Hochfahren oder Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Blinkt bei der Firmwareaktualisierung.

    Gelb/rot

    Blinkt orange/rot, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht verfügbar ist oder unterbrochen wurde.

    Einschub für SD-Speicherkarte

    HINWEIS
    • Gefahr von Schäden an der SD-Karte Benutzen Sie beim Einsetzen oder Entfernen der SD-Karte keine scharfen Werkzeuge oder Gegenstände aus Metall und wenden Sie keine übermäßige Kraft an. Setzen Sie die Karte per Hand ein. Das Gleiche gilt für das Entfernen.
    • Gefahr von Datenverlust und beschädigten Aufzeichnungen. Entfernen Sie vor dem Herausnehmen die SD-Karte von der Weboberfläche des Geräts. Die SD-Karte darf nicht entfernt werden, während das Produkt in Betrieb ist.

    Dieses Gerät unterstützt Karten des Typs SD/SDHC/SDXC.

    Für Empfehlungen zu SD-Karten siehe axis.com.

    Die Logos SD, SDHC und SDXC sind Marken von SD-3C, LLC. SD, SDHC und SDXC sind Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC in den Vereinigten Staaten, in anderen Ländern bzw. in beiden Ländern.

    Tasten

    Steuertaste

    Anschlüsse

    Netzwerk-Anschluss

    RJ-45-Anschluss zum Stecken/Ziehen (IP66) mit High Power over Ethernet (High PoE).

    HINWEIS

    Verwenden Sie den im Lieferumfang enthaltenen RJ45-Anschluss zum Stecken/Ziehen (IP66), um die Schutzklasse IP66 der Kamerabauweise einzuhalten und den IP66-Schutz beizubehalten. Sie können auch das RJ45-Kabel mit IP66-Rating und vorbelegtem Stecker verwenden. Dieses erhalten Sie bei Ihrem Axis Händler. Entfernen Sie nicht die Kunststoffabschirmung des Anschlusses von der Kamera.

    Gerät reinigen

    Sie können das Gerät mit Hochdruckwasser und Reinigungsmitteln reinigen.

    VORSICHT

    Lesen Sie vor der Verwendung eines Reinigungsmittels das vom Reinigungsmittelhersteller bereitgestellte Sicherheitsdatenblatt (SDS).

    HINWEIS
    • Hochdruckwasser kann das Gerät beschädigen. Halten Sie einen Abstand von mindestens 1 m (3.3 ft) zwischen der Düse und dem Gerät ein.
    • Warmes Wasser kann das Gerät beschädigen. Verwenden Sie kein Wasser, das heißer als 80° C (176° F) ist.
    • Vermeiden Sie die Reinigung bei direktem Sonnenlicht oder bei erhöhten Temperaturen, da dies zu Flecken führen kann.
    1. Verwenden Sie einen Wasserschlauch oder Hochdruckwasser, um das Gerät abzuspülen.

    2. Verwenden Sie ggf. Reinigungsmittel gemäß den Anweisungen des Herstellers.

    3. Trocknen Sie das Gerät mit einem sauberen, nicht scheuernden Tuch ab, um Flecken zu vermeiden.

    Fehlerbehebung

    Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

    WARNUNG

    Von diesem Produkt geht potenziell gefährliche optische Strahlung aus. Diese kann zu Augenschäden führen. Nicht in die Lampe blicken, während das Gerät in Betrieb ist.

    Wichtig

    Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen muss mit Umsicht geschehen. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.

    Um das Produkt auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen:

    1. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.

    2. Drücken und halten Sie die Steuertaste, um das Gerät wieder einzuschalten. Siehe Produktübersicht.

    3. Halten Sie die Steuertaste etwa 15–30 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt.

    4. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

      • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

      • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

    5. Verwenden Sie Installations- und Verwaltungstools, um IP-Adressen zuzuweisen, das Kennwort festzulegen und auf das Gerät zuzugreifen.

      Die Softwaretools für die Installation und Verwaltung stehen auf den Supportseiten unter axis.com/support zur Verfügung.

    Die Parameter können auch über die Weboberfläche des Geräts auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Gehen Sie auf Wartung > Werkseinstellungen und klicken Sie auf Standardeinstellungen.

    Optionen für AXIS OS

    Axis bietet eine Softwareverwaltung für Geräte entweder gemäß des aktiven Tracks oder gemäß Tracks für Langzeitunterstützung (LTS). Beim aktiven Track erhalten Sie einen kontinuierlichen Zugriff auf alle aktuellen Funktionen des Produkts. Die LTS-Tracks bieten eine feste Plattform, die regelmäßig Veröffentlichungen mit Schwerpunkt auf Bugfixes und Sicherheitsaktualisierungen bereitstellt.

    Es wird empfohlen, AXIS OS vom aktiven Track zu verwenden, wenn Sie auf die neuesten Funktionen zugreifen möchten oder Axis End-to-End-Systemangebote nutzen. Die LTS-Tracks werden empfohlen, wenn Sie Integrationen von Drittanbietern verwenden, die nicht kontinuierlich auf den neuesten aktiven Track überprüft werden. Mit LTS kann die Cybersicherheit der Produkte gewährleistet werden, ohne dass signifikante Funktionsänderungen neu eingeführt oder vorhandene Integrationen beeinträchtigt werden. Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise von Axis in Bezug auf Gerätesoftware finden Sie unter axis.com/support/device-software.

    Aktuelle AXIS OS-Version überprüfen

    AXIS OS bestimmt die Funktionalität unserer Geräte. Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Problembehebung zunächst die aktuelle AXIS OS-Version zu überprüfen. Die aktuelle Version enthält möglicherweise eine Verbesserung, die das Problem behebt.

    So überprüfen Sie die aktuelle AXIS OS-Version:

    1. Rufen Sie die Weboberfläche des Geräts > Status auf.

    2. Die AXIS OS-Version ist unter Device info (Geräteinformationen) angegeben.

    AXIS OS aktualisieren

    Wichtig
    • Bei der Aktualisierung der Gerätesoftware werden Ihre vorkonfigurierten und benutzerdefinierten Einstellungen gespeichert. Axis Communications AB kann nicht garantieren, dass die Einstellungen gespeichert werden, selbst wenn die Funktionen in der neuen AXIS OS-Version verfügbar sind.
    • Ab AXIS OS 12.6 müssen Sie jede einzelne LTS-Version zwischen der aktuellen Version Ihres Geräts und der Zielversion installieren. Wenn beispielsweise die derzeit installierte Gerätesoftwareversion AXIS OS 11.2 ist, müssen Sie die LTS-Version AXIS OS 11.11 installieren, bevor Sie das Gerät auf AXIS OS 12.6 aktualisieren können. Weitere Informationen finden Sie unter AXIS OS Portal: Upgrade-Pfad.
    • Stellen Sie sicher, dass das Gerät während der Aktualisierung an die Stromversorgung angeschlossen ist.
    Hinweis
    • Beim Aktualisieren mit der aktuellen AXIS OS-Version im aktiven Track werden auf dem Gerät die neuesten verfügbaren Funktionen bereitgestellt. Lesen Sie vor der Aktualisierung stets die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise. Die aktuelle AXIS OS-Version und die Versionshinweise finden Sie unter axis.com/support/device-software.
    1. Die AXIS OS-Datei können Sie von axis.com/support/device-software kostenlos auf Ihren Computer herunterladen.

    2. Melden Sie sich auf dem Gerät als Administrator an.

    3. Rufen Sie Maintenance (Wartung) > AXIS OS upgrade (AXIS OS-Aktualisierung) auf und klicken Sie Upgrade (Aktualisieren) an.

    4. Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.

    Mithilfe des AXIS Device Managers lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig aktualisieren. Weitere Informationen dazu finden Sie auf axis.com/products/axis-device-manager.

    Technische Probleme und mögliche Lösungen

    Probleme beim Aktualisieren von AXIS OS

    Aktualisierung von AXIS OS fehlgeschlagen

    Nach fehlgeschlagener Aktualisierung lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche AXIS OS-Datei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der AXIS OS-Datei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.

    Probleme nach der AXIS OS-Aktualisierung

    Bei nach dem Aktualisieren auftretenden Problemen die Installation über die Wartungsseite auf die Vorversion zurücksetzen.

    Probleme beim Einrichten der IP-Adresse

    IP-Adresse kann nicht eingestellt werden

    • Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.

    • Die IP-Adresse wird unter Umständen von einem anderen Gerät verwendet. Zur Überprüfung:

      1. Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk.

      2. Geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein.

      3. Erscheint daraufhin Reply from <IP address>: bytes=32; time=10..., heißt das, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.

      4. Wenn Sie Request timed out empfangen, bedeutet dies, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.

    • Es besteht unter Umständen ein Konflikt mit der IP-Adresse eines anderen Geräts im selben Subnetz. Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Verwendet also ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.

    Probleme beim Zugriff auf das Gerät

    Anmeldung bei Gerätezugriff über einen Browser nicht möglich

    Stellen Sie bei aktiviertem HTTPS sicher, dass Sie das richtige Protokoll (HTTP oder HTTPS) bei der Anmeldung verwenden. Gegebenenfalls müssen Sie manuell http oder https in das Adressfeld des Browsers eingeben.

    Bei Verlust des Kennworts für das Haupt-Konto müssen Sie das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Anweisungen finden Sie unter Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

    Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert

    Von einem DHCP-Server zugeteilte IP-Adressen sind dynamisch und können sich ändern. Wenn die IP-Adresse geändert wurde, das Gerät mit AXIS IP Utility oder AXIS Camera Management im Netzwerk zu ermitteln. Das Gerät anhand seiner Modellnummer, Seriennummer oder anhand des DNS-Namens (sofern der Name konfiguriert wurde) ermitteln.

    Bei Bedarf können Sie manuell eine statische IP-Adresse zuweisen. Anweisungen dazu finden Sie auf axis.com/support.

    Zertifikatfehler beim Verwenden von IEEE 802.1X

    Damit die Authentifizierung ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Datums- und Uhrzeiteinstellungen des Axis Geräts mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Datum und Uhrzeit.

    Der Browser wird nicht unterstützt.

    Eine Liste der empfohlenen Browser finden Sie unter Unterstützte Browser.

    Externer Zugriff auf das Gerät ist nicht möglich

    Für den externen Zugriff auf das Gerät wird die Verwendung einer der folgenden Anwendungen für Windows® empfohlen:

    • AXIS Camera Station Edge: Kostenlos, ideal für kleine Systeme mit grundlegenden Überwachungsanforderungen.

    • AXIS Camera Station Pro: Kostenlose 90-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.

    Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.

    Probleme beim Streaming

    Auf Multicast H.264 kann nur von lokalen Clients aus zugegriffen werden

    Prüfen Sie, ob der Router Multicasting unterstützt und ob die Routereinstellungen zwischen dem Client und dem Gerät konfiguriert werden müssen. Möglicherweise müssen Sie den TTL-Wert (Time To Live) erhöhen.

    Multicast H.264 wird im Client nicht angezeigt

    Prüfen Sie mit dem Netzwerkadministrator, ob die vom Axis Gerät verwendeten Multicast-Adressen für das Netzwerk gültig sind.

    Prüfen Sie gemeinsam mit dem Netzwerkadministrator, ob eine Firewall die Wiedergabe verhindert.

    Schlechte Bildqualität bei der Wiedergabe mit H.264

    Stellen Sie sicher, dass die Grafikkarte den aktuellen Treiber verwendet. Die aktuellen Treiber können in der Regel von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.

    Abweichende Farbsättigung zwischen H.264 und Motion JPEG

    Die Einstellungen des Grafikadapters ändern. Weitere Informationen sind der Dokumentation zum Adapter zu entnehmen.

    Niedrigere Bildrate als erwartet

    • Siehe Leistungsaspekte.

    • Verringern Sie die Anzahl der auf dem Clientcomputer ausgeführten Anwendungen.

    • Begrenzen Sie die Anzahl der gleichzeitigen Anzeigen.

    • Gemeinsam mit dem Netzwerkadministrator prüfen, ob ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht.

    • Die Bildauflösung verringern.

    • Melden Sie auf der Weboberfläche des Geräts an und wählen Sie einen Aufnahmemodus, der die Bildrate bevorzugt behandelt. Die Änderung zu einem Aufnahmemodus, der die Bildrate bevorzugt behandelt, kann je nach verwendeten Gerät und den verfügbaren Aufnahmemodi zu einer geringeren maximalen Auflösung führen.

    • Die maximale Bildrate hängt von der Netzfrequenz (60/50 Hz) des Axis Geräts ab.

    Die Codierung H.265 steht in der Live-Ansicht nicht zur Verfügung.

    Webbrowser unterstützen nicht die Decodierung von H.265. Verwenden Sie ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

    Probleme mit MQTT

    Verbindung über Port 8883 mit MQTT über SSL kann nicht hergestellt werden

    Die Firewall blockiert den Datenaustausch über Port 8883, da dieser als unsicher gilt.

    In einigen Fällen stellt der Server/Broker möglicherweise keinen bestimmten Port für die MQTT-Kommunikation bereit. Möglicherweise kann MQTT über einen Port verwendet werden, der normalerweise für HTTP/HTTPS-Datenverkehr verwendet wird.

    • Wenn der Server/Broker WebSocket/WebSocket Secure (WS/WSS) unterstützt (in der Regel auf Port 443, verwenden Sie stattdessen dieses Protokoll. Prüfen Sie mit dem Betreiber des Servers/Brokers, ob WS/WSS unterstützt wird und welcher Port und welcher Basispfad verwendet werden soll.

    • Wenn der Server/Broker ALPN unterstützt, kann darüber verhandelt werden, ob MQTT über einen offenen Port (wie z. B. 443) verwendet werden soll. Prüfen Sie in Rücksprache mit dem Betreiber Ihres Servers/Brokers, ob ALPN unterstützt wird und welches Protokoll und welcher Port verwendet werden soll.

    Probleme beim Betrieb des Geräts

    Die Frontheizung und der Scheibenwischer funktionieren nicht

    Sollten die Frontheizung oder der Scheibenwischer nicht eingeschaltet werden, überprüfen Sie bitte, ob die obere Abdeckung ordnungsgemäß an der Unterseite des Gehäuses befestigt ist.

    Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich „Fehlerbehebung“ unter axis.com/support aufrufen.

    Leistungsaspekte

    Achten Sie bei der Einrichtung Ihres Systems unbedingt darauf, wie sich die verschiedenen Einstellungen und Situationen auf die Leistung auswirken. Einige Faktoren beeinflussen die Bandbreite (Bitrate), andere die Bildrate und wieder andere beides.

    Die wichtigsten Umstände, die Sie berücksichtigen müssen, sind die folgenden:

    • Hohe Bildauflösung und geringe Komprimierung führen zu Bildern mit mehr Daten, die wiederum mehr Bandbreite erfordern.

    • Durch Drehen des Bildes in der GUI kann sich die CPU-Auslastung des Geräts erhöhen.

    • Der Zugriff von vielen Clients des Typs Motion JPEG oder Unicast H.264/H.265/AV1 beeinflusst die Bandbreite.

    • Die gleichzeitige Wiedergabe verschiedener Videostreams (Auflösung, Komprimierung) durch mehrere Clients beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

      Wo immer möglich, identisch konfigurierte Videostreams verwenden, um eine hohe Bildrate zu erhalten. Videostreamprofile werden verwendet, um identische Videostreams sicherzustellen.

    • Der gleichzeitige Zugriff auf Video-Streams mit unterschiedlichen Codecs wirkt sich sowohl auf die Bildrate als auch auf die Bandbreite aus. Für eine optimale Leistung sollten Sie Video-Streams mit demselben Codec verwenden.

    • Die intensive Verwendung von Ereignissen beeinflusst die CPU-Auslastung, die sich wiederum auf die Bildrate auswirkt.

    • Die Verwendung von HTTPS kann, besonders beim Streaming im Format Motion JPEG, die Bildrate reduzieren.

    • Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.

    • Die Wiedergabe auf schlecht arbeitenden Clientcomputern verringert die wahrgenommene Leistung und beeinflusst die Bildrate.

    • Mehrere gleichzeitig ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinflussen.

    Support

    Weitere Hilfe erhalten Sie hier: axis.com/support.