AXIS F9114-B Haupteinheit

Funktionsweise

Sensoreinheiten anschließen

Wenn Sie eine Sensoreinheit an eine Haupteinheit anschließen, wird empfohlen, die Verbindung herzustellen, bevor die Haupteinheit eingeschaltet wird. Wenn Sie eine Sensoreinheit trennen und eine andere anschließen, muss die Haupteinheit neu gestartet werden.

Kürzen des Kabels der Sensoreinheit

Hinweis
  • Ein fehlerhaftes Kürzen des Kabels kann zu Bildverschlechterung oder Bildverlust führen.
  • Überprüfen Sie, ob Sie den richtigen FAKRA-Anschluss haben, bevor Sie das Kabel abschneiden.

Kürzen Sie das Kabel anhand folgender Schritte:

  1. Schneiden Sie das Kabel auf die gewünschte Länge. Messen Sie die Länge ab der Sensoreinheit.

  2. Entfernen Sie die Kunststoffbeschichtung vom Kabelende.

  3. Setzen Sie die kleine Mantelmanschette auf den inneren Kabelleiter, und schweißen oder crimpen Sie den mittleren Pol am inneren Kabeldraht.

  4. Setzen Sie den Schrumpfschlauch und das Kupferrohr auf das Kabel.

  5. Setzen Sie das Kabel in den Anschluss ein.

  6. Drücken Sie das Kupferrohr auf den Anschluss und dann auf Hexadezimal. Befestigen Sie das Kupferrohr mithilfe eines Crimpwerkzeugs am Steckverbinder.

  7. Erhitzen Sie den Schrumpfschlauch.

Weitere Informationen finden Sie in der Installationsanleitung für das FAKRA-Steckerset.

Das Gerät im Netzwerk ermitteln

Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

Ermitteln Sie mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager Extend die Axis Geräte im Netzwerk und weisen Sie ihnen unter Windows® IP-Adressen zu. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Zuweisen von IP-Adressen finden Sie unter Zuweisen von IP-Adressen und Zugreifen auf das Gerät.

Unterstützte Browser

AXIS OS 7.10 und höher
Videoprodukte mit AXIS OS 7.10 oder höher sind mit der neuen Weboberfläche ausgestattet. Sie besitzt eine rundum verbesserte und vereinfachte grafische Benutzeroberfläche mit dem Schwerpunkt auf Kamerainstallation, Konfiguration und Problemlösung. Die Weboberfläche ist für Chromium-Browser getestet und optimiert. Sie ist plattformunabhängig und arbeitet mit Windows® (Versionen 7 und höher) sowie mit Linux® und macOS®. Mit anderen Browsern ist der Funktionsumfang und die Unterstützung möglicherweise eingeschränkt. Weitere Informationen zur aktuellen AXIS OS-Version Ihres Axis Produkts finden Sie hier.

Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:

ChromeTM

EdgeTM

Firefox®

Safari®

Windows®

*

*

macOS®

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*

Linux®

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Andere Betriebssysteme

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*

*

✓: Empfohlen
*: Unterstützt mit Einschränkungen

Weitere Informationen zur Verwendung des Geräts finden Sie im Benutzerhandbuch auf axis.com.

  • Bekannte Einschränkungen
  • Videostreams in H.264 werden auf Apple-Mobilgeräten (iOS) nicht unterstützt.

  • Audio: Das Senden von Audios an die Kamera über den Browser (z. B. über ein Computermikrofon) wird nicht unterstützt.

  • Video: Einige Browser-Plug-Ins sind bekannt dafür, beim Live-Streaming Probleme zu schaffen. Wenn das Video nicht erwartungsgemäß wiedergegeben wird, das Plug-In deinstallieren.

  • Video: H.265-Video-Streaming wird derzeit nicht in allen Browsern unterstützt.

  • Firefox: Beim Streaming von Live-Videos mit aktiviertem Audio kann es zu Problemen kommen. Aktualisieren Sie den Videostream, wenn er einfriert.

  • Safari (macOS): Möglicherweise treten Probleme beim H.264 Videostream auf. Aktualisieren Sie den Videostream, wenn er einfriert.

  • Die AV1-Unterstützung ist auf bestimmte Produkte beschränkt.

  • Abhängig von Ihrer macOS- oder iOS-Version können Sie bei der Verwendung der Weboberfläche auf AXIS OS-Versionen vor 10.12 zusätzliche Anmeldeaufforderungen erhalten.

  • Auf einigen Linux-Systemen kann es bei der Verwendung von MJPEG zu einem Flimmern kommen. Um dies zu beheben, schalten Sie die Hardware-Beschleunigung in Ihrem Browser aus.

AXIS OS 6.5X oder früher
Videoprodukte mit AXIS OS 6.5X oder früher wurden für die aktuellen Versionen von Internet Explorer*, Windows, und AXIS Media Control (AMC) getestet und optimiert. Bei anderen Browsern, Versionen oder Betriebssystemen kann der Funktionsumfang und die Unterstützung eingeschränkt sein. Weitere Informationen zur aktuellen AXIS OS-Version Ihres Axis Produkts finden Sie hier.

  • Highlights
  • Empfohlene Browser: Internet Explorer* mit AXIS Media Control

  • Empfohlen für Windows-Betriebssysteme

  • Bekannte Einschränkungen
  • QuickTime Player führt beim Streaming zu einer Verzögerung von 3 Sekunden

  • Auf Applets von Java aufgebaute Clients unterstützen nur Einweg-Audio und sowohl die Audioqualität als auch die Bildrate können eingeschränkt sein.

  • Für Videoprodukte mit AXIS OS 5.50 oder niedriger und IE10 wird der Kompatibilitätsmodus empfohlen.

Videostreaming
Für das Videostreaming in H.264 über HTTP/RTSP/RTP sind AXIS Media Control und Internet Explorer* erforderlich. Videostreams in MJPEG werden von Chrome, Firefox und Safari unterstützt.

* Mehr zu den Einschränkungen im Internet Explorer lesen Sie unter .

Weboberfläche des Geräts öffnen

  1. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Host-Namen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

    Wenn Sie die IP-Adresse nicht gehen, ermitteln Sie das Gerät im Netzwerk mithilfe von AXIS IP Utility oder AXIS Device.

  2. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Host-Namen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

    Wenn Sie die IP-Adresse nicht gehen, ermitteln Sie das Gerät im Netzwerk mithilfe von AXIS IP Utility oder AXIS Device Manager Extend.

  3. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein. Wenn Sie zum ersten Mal auf das Gerät zugreifen, müssen Sie ein Administratorkonto erstellen. Siehe Administratorkonto erstellen.

Eine Beschreibung aller Funktionen und Einstellungen in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS finden Sie unter Hilfe zur Weboberfläche von AXIS OS.

Stellen Sie sicher, dass keiner die Gerätesoftware manipuliert hat.

  1. So stellen Sie sicher, dass das Gerät über seine ursprüngliche AXIS OS-Version verfügt, bzw. übernehmen nach einem Sicherheitsangriff die volle Kontrolle über das Gerät:
  2. Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

    Nach dem Zurücksetzen gewährleistet Secure Boot den Status des Geräts.

  3. Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Siehe .

    Nach dem Zurücksetzen gewährleistet Secure Boot den Status des Geräts.

  4. Konfigurieren und installieren Sie das Gerät.

Administratorkonto erstellen

Beim ersten Anmelden an Ihrem Gerät muss ein Administratorkonto erstellt werden.

  1. Einen Benutzernamen eingeben.

  2. Geben Sie ein Passwort ein. Siehe Sichere Kennwörter.

  3. Geben Sie das Kennwort erneut ein.

  4. Stimmen Sie der Lizenzvereinbarung zu.

  5. Klicken Sie auf Konto hinzufügen.

Wichtig

Das Gerät verfügt über kein Standardkonto. Wenn Sie das Kennwort für Ihr Administratorkonto verloren haben, müssen Sie das Gerät zurücksetzen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Wichtig

Das Gerät verfügt über kein Standardkonto. Wenn Sie das Kennwort für Ihr Administratorkonto verloren haben, müssen Sie das Gerät zurücksetzen. Siehe .

Sichere Kennwörter

Wichtig

Verwenden Sie HTTPS (standardmäßig aktiviert), um Ihr Kennwort oder andere sensible Konfigurationen über das Netzwerk einzustellen. HTTPS ermöglicht sichere und verschlüsselte Netzwerkverbindungen und schützt so sensible Daten wie Kennwörter.

Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.

Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:

  • Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.

  • Das Kennwort geheimzuhalten.

  • Ändern Sie das Kennwort regelmäßig und mindestens einmal jährlich.

Übersicht über die Weboberfläche

In diesem Video erhalten Sie einen Überblick über die Weboberfläche des Geräts.

Weboberfläche des Axis Geräts

Installation

Vorschaumodus

Der Vorschaumodus eignet sich optimal für Monteure für die Feinjustierung der Kameraansicht während der Installation. Für den Zugriff auf die Kameraansicht im Vorschaumodus ist keine Anmeldung erforderlich. Sie ist ab dem Einschalten des Geräts nur für eine begrenzte Zeit in der Werkseinstellung verfügbar.

Dieses Video zeigt, wie der Vorschaumodus verwendet wird.

Weboberfläche

Um sich über alle Funktionen und Einstellungen zu informieren, die in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS verfügbar sind, rufen Sie die Hilfe zur Weboberfläche von AXIS OS auf.

Ihr Gerät konfigurieren

Bild einstellen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zur Arbeitsweise bestimmter Funktionen finden Sie unter Mehr erfahren.

Ausrichten der Kamera

  1. Um die Ansicht in Bezug auf einen Referenzbereich oder ein Referenzobjekt anzupassen, richten Sie die Kamera mithilfe des Nivellierrasters mechanisch aus.
  2. Wechseln Sie zu Video > Image (Video > Bild) > und klicken Sie auf .

  3. Klicken Sie auf , um das Nivellierraster anzuzeigen.

  4. Richten Sie die Kamera mechanisch aus, bis die Position des Referenzbereichs oder des Objekts entsprechend des Nivellierrasters ausgerichtet ist.

Reduzierung der Bildverarbeitungszeit mit dem Low-Latency-Modus

Sie können die Bildverarbeitungszeit Ihres Livestreams durch Einschalten des Low-Latency-Modus optimieren. Die Verzögerung in Ihrem Livestream wird damit auf ein Minimum reduziert. Wenn Sie den Low-Latency-Modus verwenden, ist die Bildqualität geringer als gewöhnlich.

  1. System > Plain config (System > Einfache Konfiguration) aufrufen.

  2. Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Option ImageSource (Bildquelle) aus.

  3. Gehen Sie auf ImageSource/I0/Sensor > Low latency mode (Low-Latency-Modus), und wählen Sie On (Ein).

  4. Save (Speichern) anklicken.

Den Belichtungsmodus wählen

Hinweis

Die Belichtungsmodi sind nur für den visuellen Kanal verfügbar.

Verwenden Sie Belichtungsmodi zur Verbesserung der Bildqualität bestimmter Überwachungsszenen. Mit den Belichtungsmodi können Sie Blendenöffnung, Verschlusszeit und Verstärkung steuern. Gehen Sie auf Video > Bild > Belichtung und wählen Sie zwischen folgenden Belichtungsmodi:

  • Wählen Sie für die meisten Fälle Automatische Beleuchtung.

  • Für sich schnell bewegende Objekte, die eine kurze oder feste Verschlusszeit erfordern, den Modus Automatische Blendenöffnung wählen.

  • Für größere Schärfentiefe oder Fokusreichweite den Modus Automatic shutter (Automatische Verschlusszeit) wählen.

  • Für Umgebungen mit einem gewissen Anteil Kunstlicht, wie etwa fluoreszierendes Licht, den Modus “Flimmerfrei“ wählen.

    Die der Netzfrequenz entsprechende Frequenz wählen.

  • Für Umgebungen mit einem gewissen Anteil Kunstlicht und hellem Licht, wie etwa fluoreszierendes Licht nachts im Außenbereich oder Sonne tags, den Modus “Flimmerreduziert“ wählen.

    Die der Netzfrequenz entsprechende Frequenz wählen.

  • Wenn Sie die vollständige Steuerung über alle Parameter benötigen, wählen Sie Manuell. Dies ist vor allem bei Szenen mit sich nur wenig ändernden Lichtverhältnissen sinnvoll.

  • Um die aktuellen Belichtungseinstellungen beizubehalten, wählen Sie den Modus Aktuelle beibehalten.

Bildrauschen bei schwachem Licht verringern

Hinweis

Einstellungen für dunkle Lichtbedingungen sind nur für den visuellen Kanal verfügbar.

Durch folgende Einstellungen lässt sich bei schwachem Licht das Bildrauschen verringern:

  • Den Kompromiss zwischen Rauschen und Bewegungsunschärfe einregeln. Gehen Sie auf Video > Bild > Belichtung und bewegen Sie den Schieberegler Kompromiss Rauschen zu Bewegungsunschärfe in Richtung Geringes Rauschen.

  • Den Belichtungsmodus auf Automatische Verschlusszeit stellen.

  • Hinweis

    Eine längere Verschlusszeit kann Bewegungsunschärfe verursachen.

  • Um die Verschlusszeit zu verlängern, die maximale Verschlusszeit auf den höchstmöglichen Wert einstellen.

  • Hinweis

    Verringern der maximalen Verstärkung kann das Bild verdunkeln.

  • Die maximale Verstärkung auf einen niedrigeren Wert einstellen.

  • Wenn der Schieber für Aperture (Blendenöffnung) vorhanden ist, bewegen Sie diesen in Richtung Open (Offen).

  • Verringern Sie unter Video > Bild > Erscheinungsbild die Schärfe.

Falls die obigen Einstellungsempfehlungen das Bild nicht ausreichend verbessern, ein Objektiv mit einer kleineren Blendenzahl wählen.

Reduzieren der Bewegungsunschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen

  • Durch folgende Einstellungen unter Video > Bild > Belichtung) lässt sich die Bewegungsunschärfe bei schwachem Licht verringern:
  • Legen Sie Exposure mode (Belichtungsmodus) auf Automatic (Automatisch) fest und aktivieren Sie Motion-adaptive exposure (Bewegungsadaptive Belichtung).

  • Hinweis

    Wenn Sie die Verstärkung erhöhen, verstärkt sich das Bildrauschen.

  • Stellen Sie unter Max shutter (Maximierte Verschlusszeit) eine kürzere Zeit und unter Max gain (Maximierte Verstärkung) einen höheren Wert ein.

  • Hinweis

    Wenn Sie die Blende öffnen, wird der Bereich der Schärfentiefe kürzer.

  • Bewegen Sie den Schieberegler Blendenöffnung auf Offen.

  • Falls weiterhin Probleme hinsichtlich Bewegungsunschärfe auftreten:
  • Erhöhen Sie die Lichtstärke in der Szene.

  • Positionieren Sie die Kamera so, dass sich die Objekte nicht seitwärts bewegen, sondern entweder auf die Kamera zu oder von ihr weg.

  • Hinweis

    Wenn bei einem Objektiv die Blende weiter geöffnet wird, verkürzt sich der Bereich der Schärfentiefe.

  • Wechseln Sie zu einem Objektiv mit einer höheren Lichtstärke.

Szenen mit starkem Gegenlicht bearbeiten

Der Lichtstärkebereich eines Bildes wird als Dynamikbereich bezeichnet. Der Unterschied in der Lichtstärke des dunkelsten und des hellsten Bereichs kann stark ausgeprägt sein. Im Ergebnis sind dann lediglich die dunklen oder die hellen Bereiche sichtbar. Wide Dynamic Range (WDR) macht sowohl dunkle als auch helle Bereiche des Bildes sichtbar.

Bild ohne WDR
Bild mit WDR
Hinweis
  • WDR kann Artefakte im Bild verursachen.
  • WDR steht möglicherweise nicht für jeden Aufnahmemodus zur Verfügung.
  1. Gehen Sie auf Video > Bild > Wide Dynamic Range.

  2. Aktivieren Sie WDR.

  3. Verwenden Sie den Schieber Local contrast (Lokaler Kontrast), um die Stärke von WDR einzustellen.

  4. Stellen Sie mit dem Schieberegler für die Tone mapping (Dynamikkompression) den WDR-Wert ein.

  5. Um den WDR-Wert festzulegen, wählen Sie Niedrig, Mittel oder Hoch aus der Liste WDR level (WDR-Stufe) aus.

  6. Wenn weiterhin Probleme auftreten, navigieren Sie zu Exposure (Belichtung) und passen Sie Exposure zone (Belichtungsbereich) an, um den ausgewählten Bereich abzudecken.

Mehr über WDR und seine Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie auf axis.com/web-articles/wdr.

Überwachen Sie lange und schmale Bereiche

Verwenden Sie das Corridor Format und erfassen Sie somit das Sichtfeld von langen und schmalen Räumen wie Treppenhäusern, Korridoren, Straßen und Tunneln besser.

  1. Drehen Sie je nach Gerät die Kamera oder das 3-Achsen-Objektiv in der Kamera um 90° oder 270°.

  2. Wenn das Gerät nicht über eine automatische Drehung der Ansicht verfügt, gehen Sie zu Video > Installation.

  3. Drehen Sie die Ansicht um 90° oder 270°.

Teile des Bildes mit Privatzonenmasken verbergen

Sie können eine oder mehrere Privatzonenmasken erstellen, um Teile des Bilds auszublenden.

  1. Gehen Sie auf Video > Privacy masks (Video > Privatzonenmasken).

  2. Klicken Sie auf .

  3. Klicken Sie auf die neue Maske und geben Sie einen Namen ein.

  4. Passen Sie die Größe und Position Privatzonenmaske Ihren Wünschen entsprechend an.

  5. Um die Farbe aller Privatzonenmasken zu ändern, klicken Sie auf Privacy masks (Privatzonenmasken) und wählen die gewünschte Farbe aus.

Siehe auch Privatzonenmasken

Ein Bild-Overlay anzeigen

Sie können ein Bild als Overlay im Videostream hinzufügen.

Sie können ein Bild als Overlay im Radarstream hinzufügen.

  1. Gehen Sie auf Video > Overlays.

  2. Rufen Sie Radar > Overlays auf.

  3. Klicken Sie auf Manage images (Bilder verwalten).

  4. Laden Sie ein Bild hoch oder ziehen Sie es und legen Sie es ab.

  5. Klicken Sie auf Upload (Hochladen).

  6. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Image (Bild) und klicken Sie auf .

  7. Wählen Sie das Bild und eine Position. Sie können das Overlay-Bild auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.

Video ansehen und aufnehmen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter Streaming und Speicher.

Bandbreite und Speicher reduzieren

Wichtig

Eine Reduzierung der Bandbreite kann zum Verlust von Details im Bild führen.

  1. Gehen Sie auf Video > Videostream.

  2. Klicken Sie in der Live-Ansicht auf .

  3. Wählen Sie Videoformat AV1 aus, wenn Ihr Gerät dies unterstützt. Andernfalls wählen Sie H.264.

  4. Gehen Sie auf Video > Videostream > Allgemein und erhöhen Sie die Komprimierung.

  5. Gehen Sie zu Video > Stream > Zipstream (Video > Videostream > Zipstream) und führen Sie eine oder mehrere der folgenden Schritte durch:

    • Hinweis

      Die Einstellungen Zipstream werden für alle Video-Encoder außer MJPEG verwendet.

    • Wählen Sie die Strength (Stärke) des Zipstreams aus, die Sie verwenden möchten.

    • Aktivieren Sie Optimize for storage (Speicher optimieren). Dies kann nur verwendet werden, wenn die Video Management Software B-Rahmen unterstützt.

    • Aktivieren Sie Dynamische FPS.

    • Aktivieren Sie Dynamisches GOP und wählen Sie eine hohe Obere Grenze als Wert für die GOP-Länge.

Hinweis

Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund unterstützt das Gerät es auf dessen Weboberfläche nicht. Stattdessen können Sie auf ein Video Management System oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

  1. Um Aufzeichnungen im Netzwerk zu speichern, müssen Sie Ihren Netzwerk-Speicher einrichten.
  2. Gehen Sie auf System > Storage (System > Speicher).

  3. Klicken Sie unter Network storage (Netzwerk-Speicher) auf Add network storage (Netzwerk-Speicher hinzufügen).

  4. Geben Sie die IP-Adresse des Host-Servers an.

  5. Geben Sie unter Network share (Netzwerk-Freigabe) den Namen des freigegebenen Speicherorts auf dem Host-Server ein.

  6. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.

  7. Wählen Sie die SMB-Version aus oder lassen Sie Auto stehen.

  8. Wählen Sie Add share without testing (Freigabe ohne Test hinzufügen), wenn vorübergehende Verbindungsprobleme auftreten oder die Freigabe noch nicht konfiguriert ist.

  9. Klicken Sie auf Hinzufügen.

Video aufzeichnen und ansehen

  1. Video direkt von der Kamera aufzeichnen
  2. Video direkt vom Radar aufzeichnen
  3. Gehen Sie auf Video > Videostream.

  4. Gehen Sie zu Radar > Videostream.

  5. Um eine Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf .

    Wenn Sie noch keinen Speicher eingerichtet haben, klicken Sie auf und . Anweisungen zum Einrichten des Netzwerk-Speichers finden Sie unter Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

  6. Um die Aufzeichnung anzuhalten, klicken Sie erneut auf .

  1. Video ansehen
  2. Gehen Sie auf Recordings (Aufzeichnungen).

  3. Klicken Sie auf für Ihre Aufzeichnung in der Liste.

Einrichten von Regeln für Ereignisse

Es können Regeln erstellt werden, damit das Gerät beim Auftreten bestimmter Ereignisse eine Aktion ausführt. Eine Regel besteht aus Bedingungen und Aktionen. Die Bedingungen können verwendet werden, um die Aktionen auszulösen. Beispielsweise kann das Gerät beim Erfassen einer Bewegung eine Aufzeichnung starten, eine E-Mail senden oder während der Aufzeichnung einen Overlay-Text anzeigen.

Sie können Regeln erstellen, damit das Gerät beim Auftreten bestimmter Ereignisse Aktionen ausführt. Eine Regel besteht aus Bedingungen und Aktionen. Die Bedingungen können verwendet werden, um die Aktionen auszulösen. So kann das Gerät beispielsweise einen Audioclip nach einem Zeitplan oder bei Eingang eines Anrufs abspielen oder eine E-Mail senden, wenn das Gerät die IP-Adresse ändert.

Weitere Informationen finden Sie unter Erste Schritte mit Regeln für Ereignisse.

Lösen Sie eine Aktion aus

  1. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu. Die Regel legt fest, wann das Gerät bestimmte Aktionen durchführt. Regeln können als geplant, wiederkehrend oder manuell ausgelöst eingerichtet werden.

  2. Unter Name einen Dateinamen eingeben.

  3. Wählen Sie die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit die Aktion ausgelöst wird. Wenn für die Regel mehrere Bedingungen definiert werden, müssen zum Auslösen der Aktion alle Bedingungen erfüllt sein.

  4. Wählen Sie, welche Aktion bei erfüllten Bedingungen durchgeführt werden soll.

Hinweis
  • Damit Änderungen an einer aktiven Aktionsregel wirksam werden, muss die Regel wieder eingeschaltet werden.
  • Werden Definitionen von in Regeln verwendeten Videostream-Profilen geändert, dann müssen alle Regeln, die diese Videostream-Profile verwenden, neu gestartet werden.

Video aufzeichnen, wenn die Kamera ein Objekt erfasst

Dieses Beispiel erläutert, wie Sie die Kamera so einrichten, dass die bei Erfassung eines Objekts mit der Aufzeichnung auf SD-Karte startet. Die Aufzeichnung schließt einen Zeitabschnitt von fünf Sekunden vor und einer Minute nach Ende der Objekterkennung ein.

Vorbereitungen:

  • Stellen Sie sicher, dass Sie eine SD-Karte eingesetzt haben.

  1. Stellen Sie sicher, dass AXIS Object Analytics ausgeführt wird:
  2. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung AXIS Video Motion Detection ausgeführt wird:
  3. Gehen Sie auf Apps > AXIS Object Analytics.

  4. Gehen Sie auf Apps > AXIS Video Motion Detection.

  5. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

  6. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie unter Anwendung aus der Liste der Bedingungen Object Analytics.

  5. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter AnwendungVMD4.

  6. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen, während die Regel aktiv ist.

  7. Wählen Sie in der Liste der Speicheroptionen SD_DISK.

  8. Wählen Sie eine Kamera und ein Videostreamprofil aus.

  9. Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.

  10. Stellen Sie die Nachpufferzeit auf 1 Minute ein.

  11. Save (Speichern) anklicken.

Ein Text-Overlay im Videostream anzeigen, wenn das Gerät ein Objekt erkennt

Dieses Beispiel erläutert, wie der Text „Bewegung erkannt“ angezeigt wird, wenn die Kamera ein Objekt erkennt.

  1. Stellen Sie sicher, dass AXIS Object Analytics ausgeführt wird:
  2. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung AXIS Video Motion Detection ausgeführt wird:
  3. Gehen Sie auf Apps > AXIS Object Analytics.

  4. Gehen Sie auf Apps > AXIS Video Motion Detection.

  5. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

  6. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.

  1. Overlay-Text hinzufügen:
  2. Gehen Sie auf Video > Overlays.

  3. Wählen Sie unter Overlays die Option Text und klicken Sie auf .

  4. Geben Sie #D in das Textfeld ein.

  5. Wählen Sie die Textgröße und Darstellung aus.

  6. Klicken Sie auf , um das Text-Overlay zu positionieren, und wählen Sie eine Option.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie unter Anwendung aus der Liste der Bedingungen Object Analytics.

  5. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter AnwendungVMD4.

  6. Wählen Sie unter Overlay-Text aus der Liste der Aktionen Overlay-Text verwenden.

  7. Wählen Sie einen Videokanal aus.

  8. Geben Sie in Text „Bewegung erkannt” ein.

  9. Legen Sie die Dauer fest.

  10. Save (Speichern) anklicken.

Hinweis

Wenn Sie den Overlay-Text aktualisieren, wird er automatisch auf allen Videostreams aktualisiert.

Videoaufzeichnung bei Erfassung von lauten Geräuschen durch die Kamera starten

Dieses Beispiel erläutert, wie die Kamera einzurichten ist, damit 5 Sekunden vor der Geräuscherkennung eine Aufzeichnung auf der SD-Karte begonnen und zwei Minuten danach gestoppt wird.

Hinweis

Für die folgenden Anweisungen muss ein Mikrofon an den Audioeingang angeschlossen sein.

  1. Audio aktivieren:
  2. Das Videostreamprofil so einstellen, dass Audio aufgenommen wird, siehe dazu Videoaufzeichnungen mit Audio ergänzen.

  1. Audioerkennung aktivieren:
  2. Gehen Sie auf System > Detektoren > Audioerkennung.

  3. Stellen Sie den Rauschpegel wie gewünscht ein.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter AudioAudioerkennung.

  5. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen.

  6. Wählen Sie in der Liste der Speicheroptionen SD_DISK.

  7. Wählen Sie das Videostreamprofil aus, in dem Audio aktiviert ist.

  8. Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.

  9. Stellen Sie die Nachpufferzeit auf 2 Minuten ein.

  10. Save (Speichern) anklicken.

Einrichtung des Einbruchsalarms

Wichtig

Zum Einrichten eines Einbruchalarms benötigen Sie den AXIS Dome Intrusion Switch C.

Mit einem in der Kamera montierten Dome-Einbruchs-Switch können Sie eine Benachrichtigung erhalten, wenn die Kamerakuppel entfernt wird.

Verwenden Sie den Einbruchsalarm-Switch, um beispielsweise eine Benachrichtigung zu senden, wenn das Kameragehäuse geöffnet wird.

Bevor Sie beginnen:

  • Schließen Sie den Einbruchsalarm-Switch an Pol 1 (Masse) und Pol 3 (digitaler Eingang) des E/A-Anschlusses der Kamera an.

  • Schließen Sie den Einbruchsalarm-Switch an Pol 1 (Masse) und Pol 3 (Digital-E/A) des E/A-Anschlusses der Kamera an.

Den Eingangs-Port konfigurieren:

  1. Gehen Sie auf System > Zubehör > E/A-Ports.

  2. Für Port 1:

    1. Wählen Sie Eingang aus.

    2. Wählen Sie Schaltkreis geschlossen aus.

  3. Einen E-Mail-Empfänger hinzufügen:
  4. Rufen Sie System (System) > Events (Ereignisse) > Recipients (Empfänger) auf und klicken Sie auf Empfänger hinzufügen.

  5. Geben Sie den Namen des Empfängers ein.

  6. Wählen Sie Email (E-Mail) als Benachrichtigungsart.

  7. Geben Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers ein.

  8. Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, an die die Kamera die Benachrichtigungen senden soll.

  9. Geben Sie die Anmeldedaten für das sendende E-Mail-Konto sowie den SMTP-Hostnamen und die Portnummer ein.

  10. Um Ihren E-Mail-Setup zu testen, klicken Sie auf Test (Testen).

  11. Save (Speichern) anklicken.

  12. Eine Regel erstellen:
  13. Gehen Sie auf System > Events > Rules (System > Ereignisse > Regeln) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  14. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  15. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter I/O (E/A) die Option Digital input (Digitaler Eingang) aus.

  16. Wählen Sie in der Liste der Ports Port 1 aus.

  17. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Notifications (Benachrichtigungen) die Option Send notification to email (Benachrichtigung an E-Mail senden) aus.

  18. Wählen Sie einen Empfänger aus der Liste oder öffnen Sie Empfänger, um einen neuen Empfänger zu erstellen.

    Klicken Sie zum Erstellen eines neuen Benutzers auf . Klicken Sie auf , um einen vorhandenen Empfänger zu kopieren.

  19. Geben Sie einen Betreff und eine Nachricht für die E-Mail ein.

  20. Save (Speichern) anklicken.

Benachrichtigung bei Manipulation an Kameraobjektiv auslösen

In diesem Beispiel wird erklärt, wie Sie eine E-Mail-Benachrichtigung einrichten, die bei Besprühen, Abdecken oder Unscharfwerden des Kameraobjektivs versendet wird.

  1. Manipulationserfassung aktivieren:
  2. Gehen Sie auf System > Melder > Kameramanipulation.

  3. Legen Sie einen Wert für Trigger delay (Auslöserverzögerung) fest. Der Wert gibt die Zeit an, die vergehen muss, bevor eine E-Mail gesendet wird.

  4. Aktivieren Sie Bei dunklen Bildern auslösen, damit erkannt wird, ob das Objektiv besprüht, abgedeckt oder stark defokussiert wurde.

  5. Einen E-Mail-Empfänger hinzufügen:
  6. Wechseln Sie zu Settings > Events > Recipients (Einstellungen > Ereignisse > Empfänger) und fügen Sie einen Empfänger hinzu.

  7. Geben Sie den Namen des Empfängers ein.

  8. Wählen Sie Email (E-Mail) als Benachrichtigungsart.

  9. Geben Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers ein.

  10. Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, an die die Kamera die Benachrichtigungen senden soll.

  11. Geben Sie die Anmeldedaten für das sendende E-Mail-Konto sowie den SMTP-Hostnamen und die Portnummer ein.

  12. Um Ihren E-Mail-Setup zu testen, klicken Sie auf Test (Testen).

  13. Save (Speichern) anklicken.

  14. Eine Regel erstellen:
  15. Gehen Sie auf System > Events > Rules (System > Ereignisse > Regeln) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  16. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  17. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Video die Option Tampering (Manipulation).

  18. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Benachrichtigungen die Option Benachrichtigung an E-Mail-Adresse senden und wählen Sie dann den Empfänger aus der Liste.

  19. Geben Sie einen Betreff und eine Nachricht für die E-Mail ein.

  20. Save (Speichern) anklicken.

Audio

Videoaufzeichnungen mit Audio ergänzen

Hinweis

Das Produkt benötigt ein Mehrfachkabel, um ein Audiogerät anzuschließen.

  1. Audio aktivieren:
  2. Gehen Sie auf Video > Videostream > Audio und beziehen Sie Audio ein.

  3. Wenn das Gerät über mehrere Eingangsquellen verfügt, wählen Sie unter Quelle die richtige aus.

  4. Gehen Sie auf Audio > Geräteeinstellungen und aktivieren Sie die richtige Eingangsquelle.

  5. Wenn Sie Änderungen an der Eingangsquelle vornehmen, klicken Sie auf Änderungen übernehmen.

  6. Das zum Aufzeichnen verwendete Videostreamprofil bearbeiten:
  7. Gehen Sie auf System > Videostreamprofile und wählen Sie das Videostreamprofil.

  8. Wählen Sie Audio einbeziehen und aktivieren Sie es.

  9. Save (Speichern) anklicken.

Mehr erfahren

Anzeigebereich

Ein Sichtbereich ist ein ausgeschnittener Teil einer Gesamtansicht. Um den Bedarf an Bandbreite und Speicherplatz zu minimieren, können Sie anstelle der vollständigen Ansicht Sichtbereiche streamen und speichern. Wenn Sie PTZ für einen Sichtbereich aktivieren, können Sie darin schwenken, neigen und zoomen. Mit Sichtbereichen können Sie Teile der Vollansicht entfernen, z. B. den Himmel.

Ein Sichtbereich ist ein ausgeschnittener Teil einer Gesamtansicht. Um den Bedarf an Bandbreite und Speicherplatz zu minimieren, können Sie anstelle der vollständigen Ansicht den Sichtbereich streamen und speichern. Wenn Sie PTZ für den Sichtbereich aktivieren, können Sie darin schwenken, neigen und zoomen. Mit einem Sichtbereich können Sie Teile der Vollansicht entfernen, z. B. den Himmel.

Für das Einrichten eines Sichtbereichs empfehlen wir, die Auflösung des Videostreams höchstens auf die Größe des Sichtbereichs einzustellen. Wenn die Auflösung des Videostreams auf einen höheren Wert als die Größe des Sichtbereichs eingestellt wird, wird das Video nach der Aufnahme mit dem Sensor digital vergrößert. Dies erfordert eine größere Bandbreite, ohne dass weitere Bildinformationen hinzukommen.

Aufnahmemodi

Der Aufnahmemodus gibt die maximal verfügbare Bildrate des Produkts von Axis vor. Je nach dem gewählten Aufnahmemodus kann es sein, dass WDR nicht verfügbar ist.

Der Aufnahmemodus definiert die maximale Auflösung und die maximale Bildrate für das Axis-Produkt. Ein Aufnahmemodus mit geringerer Auflösung als der maximalen Auflösung besitzt einen verringerten Sichtwinkel. Der Aufnahmemodus wirkt sich auch auf die Lichtempfindlichkeit aus. Ein Aufnahmemodus mit hoher maximaler Bildrate verfügt über eine verringerte Lichtempfindlichkeit und umgekehrt.

Ein Aufnahmemodus besteht aus einer Auflösung und der entsprechenden Bildrate, die in dem Produkt verfügbar ist. Die Einstellung des Aufnahmemodus wirkt sich zudem auf das Sichtfeld und Seitenverhältnis der Kamera aus.

Der Aufnahmemodus mit der niedrigeren Auflösung wird aus der höchsten Auflösung herausgefiltert.

Das Bild zeigt, wie das Sichtfeld und Seitenverhältnis zwischen zwei verschiedenen Aufnahmemodi wechseln kann.

Die Wahl des Aufnahmemodus richtet sich nach den Anforderungen des Überwachungsszenarios an die Bildrate und die Auflösung. Weitere technische Angaben zu verfügbaren Aufnahmemodi finden Sie im entsprechenden Datenblatt auf axis.com.

Privatzonenmasken

Hinweis

Privatzonenmasken stehen nur für optische Kanäle zur Verfügung.

Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, mit dem das Anzeigen von Teilen des überwachten Bereichs durch Benutzer verhindert wird. Privatzonenmasken werden im Videostream als nicht transparente Farbflächen angezeigt.

Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, mit dem das Anzeigen von Teilen des überwachten Bereichs durch Benutzer verhindert wird. Privatzonenmasken werden im Videostream als nicht transparente Farbflächen oder als verschwommene Bildelemente angezeigt.

Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, der einen Teil des überwachten Bereichs verdeckt. Im Videostream wird die Privatzonenmaske entweder als undurchsichtige Farbfläche oder mosaikartig verpixelt angezeigt.

Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, der einen Teil des überwachten Bereichs verdeckt. Im Videostream können Privatzonenmasken als einfarbige Blöcke, als Mosaikmuster oder als Chamäleonmaske angezeigt werden, die sich dynamisch an die Szene anpasst und so die Privatsphäre noch besser schützt.

Die Privatzonenmaske ist relativ zu den Schwenk-, Neigungs- und Zoomkoordinaten, sodass unabhängig davon, worauf Sie die Kamera richten, die Privatzonenmaske denselben Ort oder dasselbe Objekt abdeckt.

Die Privatzonenmaske wird auf bzw. in allen Schnappschüssen, aufgezeichneten Videos und Live-Videostreams angezeigt.

Mit dem VAPIX® Application Programming Interface (API) können Sie die Privatzonenmasken verbergen.

Wichtig

Wenn Sie mehrere Privatzonenmasken nutzen, beeinträchtigt dies möglicherweise die Leistung des Produkts.

Sie können mehrere Privatzonenmasken erstellen. Jede Maske kann maximal 3 bis 10 Ankerpunkte haben.

Wichtig

Stellen Sie den Zoom und den Fokus ein, bevor Sie eine Privatzonenmaske erstellen.

Hinweis

Privatzonenmasken können nicht zum Vierfach-Videostream hinzugefügt werden, es werden jedoch alle auf den einzelnen Kanälen konfigurierten Privatzonenmasken angezeigt.

Hinweis

Privatzonenmasken werden möglicherweise in einigen Ansichtsmodi verzerrt angezeigt.

Overlays

Hinweis

Overlays werden bei Videostreams über SIP-Ruf nicht integriert.

Hinweis

Bild- und Text-Overlays werden bei Videostreams über HDMI nicht angezeigt.

Hinweis

Bild- und Text-Overlays werden bei Videostreams über SDI nicht angezeigt.

Overlays werden über den Videostream gelegt. Sie werden verwendet, um weitere Informationen anzuzeigen, wie etwa Zeitstempel oder auch während des Installierens und Konfigurierens des Produkts. Sie können entweder Text oder ein Bild hinzufügen.

Die Videostreaming-Anzeige ist ein anderer Overlay-Typ. Es wird angezeigt, dass der Videostream mit Live-Ansicht live ist.

Streaming und Speicher

Video-Komprimierungsformate

Die Wahl des Komprimierungsverfahrens richtet sich nach den Wiedergabeanforderungen und den Netzwerkeigenschaften. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Motion JPEG

Hinweis

Um die Unterstützung für das Audiocodec Opus zu gewährleisten, wird der Motion JPEG-Videostream immer über RTP übertragen.

Motion JPEG oder MJPEG ist eine digitale Videosequenz, die aus einer Reihe von einzelnen JPEG-Bildern erstellt wird. Diese Bilder werden mit einer Bildrate dargestellt und aktualisiert, die ausreicht, um einen ständig aktualisierten Videostream wiederzugeben. Um für das menschliche Auge Videobewegung darzustellen, muss die Bildrate mindestens 16 Bilder pro Sekunde betragen. Video wird bei 30 (NTSC) oder 25 (PAL) Bildern pro Sekunde als vollbewegt wahrgenommen.

Ein Videostream des Typs Motion JPEG erfordert erhebliche Bandbreite, liefert jedoch ausgezeichnete Bildqualität und ermöglicht Zugriff auf jedes einzelne Bild des Videostreams.

H.264 oder MPEG-4 Part 10/AVC

Hinweis

H.264 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.264. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.

Mit H.264 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zum Format Motion JPEG um mehr als 80 % und im Vergleich zum älteren MPEG-Formaten um mehr als 50 % reduziert werden. Das bedeutet weniger Bandbreite und Speicherplatz für eine Videodatei. Anders ausgedrückt: Bei einer bestimmten Bitrate kann eine höhere Videoqualität erzielt werden.

H.265 oder MPEG-H Part 2/HEVC

Mit H.265 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zu H.264 um mehr als 25 % reduziert werden.

Hinweis
  • H.265 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.265. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.
  • Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund wird sie auf der Weboberfläche der Kamera nicht unterstützt. Stattdessen können Sie auf ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

AV1

AV1 (AOMedia Video 1) ist ein lizenzfreies Videocodierungsformat, das für Videostreaming optimiert ist. AV1 aktiviert Videostreams in hoher Qualität auch in Umgebungen mit begrenzter Bandbreite. Durch die Reduzierung der Bitrate eines Videos bewahrt AV1 die Videoqualität und minimiert gleichzeitig den Datenverbrauch.

AV1 unterstützt alle wichtigen Browser, Computer-Betriebssysteme und mobilen Plattformen.

Hinweis

AV1 erfordert im Vergleich zu einigen anderen Codecs mehr Rechenleistung für die Encoder und Decoder.

Wie stehen Bild-, Videostream- und Videostream-Profileinstellungen miteinander in Beziehung?

Die Registerkarte Image (Bild) enthält Kameraeinstellungen, die alle Videostreams des Produkts betreffen. Wenn Sie etwas auf dieser Registerkarte ändern, wirkt sich dies sofort auf alle Videoströme und Aufzeichnungen aus.

Die Registerkarte Stream (Videostream) enthält Einstellungen für Videostreams. Diese Einstellungen erhalten Sie, wenn Sie einen Videostream vom Produkt anfordern und keine Beispielauflösung oder Bildrate angeben. Wenn Sie die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream) ändern, wirkt sich dies nicht auf laufende Videostreams aus, wird jedoch beim Starten eines neuen Videostreams wirksam.

Die Einstellungen der Stream profiles (Videostream-Profile) überschreiben die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream). Wenn Sie einen Videostream mit einem bestimmten Videostream-Profil anfordern, enthält der Videostream die Einstellungen dieses Profils. Wenn Sie einen Videostream anfordern, ohne ein Videostream-Profil anzugeben, oder ein Videostream-Profil anfordern, das im Produkt nicht vorhanden ist, enthält der Videostream die Einstellungen der RegisterkarteStream (Videostream).

Bitrate-Steuerung

Die Bitratensteuerung hilft Ihnen bei der Verwaltung der Bandbreitennutzung Ihres Videostreams.

Variable Bitrate (VBR)
Mit der variablen Bitrate können Sie den Bandbreitenverbrauch je nach Aktivitätslevel in der Szene ändern. Je mehr Aktivität stattfindet, desto mehr Bandbreite ist erforderlich. Mit der variablen Bitrate ist eine konstante Bildqualität garantiert, wobei jedoch sichergestellt sein muss, dass Speichermargen vorhanden sind.

Maximale Bitrate (MBR)
Mit der maximalen Bitrate können Sie eine Zielbitrate einstellen, um die Bitratenbeschränkungen in Ihrem System einzubeziehen. Möglicherweise wird die Bildqualität oder die Bildrate verringert, da die augenblickliche Bitrate unterhalb der angegebenen Zielbitrate gehalten wird. Sie können festlegen, ob die Bildqualität oder die Bildrate priorisiert werden soll. Wir empfehlen Ihnen, die Zielbitrate auf einen höheren Wert als die erwartete Bitrate zu konfigurieren. Dadurch haben Sie einen Spielraum, wenn sich das Aktivitätsniveau in der Szene erhöht.

  1. Zielbitrate

Durchschnittliche Bitrate (Average Bitrate, ABR)
Bei durchschnittlicher Bitrate wird die Bitrate automatisch über einen längeren Zeitraum angepasst. Dadurch können Sie das angegebene Ziel erfüllen und die beste Videoqualität auf Grundlage Ihres verfügbaren Speichers bereitstellen. Im Vergleich zu statischen Szenen ist die Bitrate in Szenen mit viel Aktivität höher. In Szenen mit viel Aktivität erhalten Sie mit der Option „durchschnittliche Bitrate” eher eine bessere Bildqualität. Sie können den erforderlichen Gesamtspeicher für die Speicherung des Videostreams für eine festgelegte Zeitspanne (Aufbewahrungszeit) festlegen, wenn die Bildqualität auf die angegebene Zielbitrate eingestellt wird. Stellen Sie die durchschnittliche Bitrate auf folgende Arten ein:

  • Um den geschätzten Speicherbedarf zu berechnen, stellen Sie die Zielbitrate und die Aufbewahrungszeit ein.

  • Um die durchschnittliche Bitrate auf Grundlage des verfügbaren Speichers und der erforderlichen Aufbewahrungszeit zu berechnen, verwenden Sie den Zielbitratenrechner.

    1. Zielbitrate
    2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate
  • Sie können auch die maximale Bitrate aktivieren und innerhalb der durchschnittlichen Bitrate eine Zielbitrate festlegen.
    1. Zielbitrate
    2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate

Analysefunktionen und Anwendungen

Mit den Analysefunktionen und Anwendungen können Sie den Funktionsumfang Ihres Axis Geräts erweitern. Die AXIS Camera Application Platform (ACAP) ist eine offene Plattform, die es anderen Anbietern ermöglicht, Analysefunktionen und andere Anwendungen für Axis Geräte zu entwickeln. Anwendungen können auf dem Gerät vorinstalliert und kostenlos oder für eine Lizenzgebühr heruntergeladen werden.

Benutzerhandbücher zu Axis Analysefunktionen und Anwendungen finden Sie auf help.axis.com.

Hinweis
  • Wir empfehlen, jeweils nur eine Anwendung auf einmal auszuführen.
  • Es können mehrere Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, allerdings sind einige Anwendungen möglicherweise nicht miteinander kompatibel. Bei der gleichzeitigen Ausführung bestimmter Kombinationen von Anwendungen sind eventuell zu viel Rechenleistung oder Speicherressourcen erforderlich. Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme das reibungslose Zusammenspiel der Anwendungen.
  • Führen Sie keine Anwendungen aus, wenn die integrierte Bewegungserkennung aktiv ist.
  • Anwendungen werden für Kanal 1 unterstützt.
Wichtig

AXIS 3D People Counter ist eine Anwendung, die in das Gerät eingebettet ist. Von der Ausführung anderer Analyseanwendungen auf diesem Gerät raten wir ab, da sich dies auf die Leistung von AXIS 3D People Counter auswirken kann.

AXIS Object Analytics

AXIS Object Analytics ist eine Analyseanwendung, die auf der Kamera vorinstalliert ist. Es erkennt Objekte, die sich in der Szene bewegen, und klassifiziert sie z. B. als Menschen oder Fahrzeuge. Sie können die Anwendung so einrichten, dass sie Alarme für verschiedene Arten von Objekten sendet. Mehr zur Funktionsweise der Anwendung erfahren Sie im Benutzerhandbuch zu AXIS Object Analytics.

Metadaten-Visualisierung

Metadaten für Analysefunktionen sind für sich bewegende Objekte in der Szene verfügbar. Unterstützte Objektklassen werden im Videostream über ein Umgrenzungsfeld um das Objekt herum dargestellt. Dort finden Sie außerdem Informationen über den Objekttyp und die Zuverlässigkeitsstufe der Klassifizierung. Weitere Informationen zum Konfigurieren und Nutzen von Analyse-Metadaten finden Sie im AXIS Scene Metadata-Integrationsleitfaden.

Cybersicherheit

Produktspezifische Informationen zur Cybersicherheit finden Sie im Datenblatt des Produkts auf axis.com.

Ausführliche Informationen zur Cybersicherheit in AXIS OS finden Sie im AXIS OS Härtungsleitfaden.

TPM (Trusted Platform Module)

Das TPM (Trusted Platform Module) ist eine Komponente, die kryptografische Funktionen zum Schutz von Daten vor unbefugtem Zugriff bereitstellt. Sie wird immer aktiviert und es gibt keine Einstellungen, die geändert werden können.

Verzögerte Abschaltung

Mit einem verzögerten Herunterfahren kann das Gerät nach einer festgelegten Verzögerungszeit ausgeschaltet und der Stromverbrauch verringert werden, wenn es nicht verwendet wird. Diese Funktion ist bei Geräten nützlich, die in Fahrzeugen installiert und an die Fahrzeugbatterie angeschlossen sind. Wenn die Zündung an ist, startet das Gerät. Wenn die Zündung ausgeschaltet ist, wird das Gerät von der Batterie versorgt und wird nach einer festgelegten Verzögerungszeit ausgeschaltet.

Technische Daten

Produktübersicht

  1. 2 Einschübe für MicroSD-Speicherkarten
  2. 2x Audio-Ein und 1x Audio-Out
  3. FAKRA-Anschlüsse
  4. Steuertaste
  5. E/A-Anschluss
  6. Stromanschluss
  7. RS232/RS485-Anschluss
  8. Netzwerk-Anschluss (PoE)

LED-Anzeigen

Hinweis
  • Die Status-LED kann so eingestellt werden, dass sie blinkt, wenn ein Ereignis aktiv ist.
  • Die LEDs erlöschen, wenn das Gehäuse geschlossen wird.
Status-LEDAnzeige
AusLeuchtet im Normalbetrieb nicht.
Aus

Anschluss und Normalbetrieb.

Grün

Anschluss und Normalbetrieb.

Leuchtet bei Normalbetrieb nach Abschluss des Startvorgangs 10 Sekunden lang grün.

Blinkt während der Koppelung mit einem Drahtlosnetzwerk grün.

Leuchtet bei Normalbetrieb grün.

Leuchtet bei Normalbetrieb grün.

Blinkt beim Start, wenn die Temperatur unter -20 °C liegt und Heizen erforderlich ist. Das Produkt startet, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist.

GelbDauerhaft beim Hochfahren und beim Wiederherstellen von Einstellungen
Gelb Leuchtet beim Einschalten, beim Wiederherstellen der werksseitigen Standardeinstellungen bzw. beim Zurücksetzen von Einstellungen konstant.
Gelb

Leuchtet beim Start. Blinkt während Gerätesoftwareaktualisierung und Wiederherstellung der Werkseinstellungen.

Leuchtet beim Start. Blinkt beim Wiederherstellen der Einstellungen.

GelbLeuchtet beim Start. Blinkt bei der Aktualisierung der Gerätesoftware.
Gelb/rotBlinkt orange/rot, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht verfügbar ist oder unterbrochen wurde.
Gelb/rot

Blinkt orange/rot, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht verfügbar ist oder unterbrochen wurde.

Rot

Leuchtet konstant bei Hardwarefehler auf dem entsprechenden Kanal

Grün/Rot

Blinkt zu Identifikationszwecken

RotBlinkt langsam bei einem Aktualisierungsfehler.
Rot

Fehler bei der Aktualisierung der Gerätesoftware.

RotBlinkt rot bei einem Fehler bei der Aktualisierung der Gerätesoftware.
Netzwerk-LEDAnzeige
Grün

Leuchtet bei Verbindung mit einem 100-MBit/s-Netzwerk konstant. Blinkt bei Netzwerkaktivität.

Leuchtet bei Verbindung mit einem 1 GBit/s-Netzwerk. Blinkt bei Netzwerkaktivität.

Gelb

Leuchtet bei Verbindung mit einem 10-MBit/s-Netzwerk konstant. Blinkt bei Netzwerkaktivität.

Leuchtet konstant bei Verbindung mit einem 10/100 MBit/s-Netzwerk. Blinkt bei Netzwerkaktivität.

AusKeine Netzwerk-Verbindung
Power-LEDAnzeige
GrünNormalbetrieb
GelbBlinkt während der Aktualisierung von Gerätesoftware grün/orange.
Netz-LED des MikrofonsAnzeige
AusPhantomspeisung deaktiviert.
Blau

Phantomspeisung aktiviert.

Leuchtet konstant, wenn die Phantomspeisung aktiviert und das Mikrofon angeschlossen ist.

Blinkt, wenn die Phantomspeisung aktiviert und das Mikrofon getrennt ist.

LED für WLAN-VerbindungAnzeige
AusDrahtgebundener Modus.
GrünLeuchtet bei Verbindung mit einem Drahtlosnetzwerk. Blinkt bei Netzwerkaktivität.
RotLeuchtet bei fehlender Verbindung zu einem Drahtlosnetzwerk. Blinkt bei der Suche nach einem Drahtlosnetzwerk.
GelbLeuchtet oder blinkt während der Koppelung mit einem Drahtlosnetzwerk.
Hinweis
  • Die Tally-LED (Hinweis LED) zeigt nur die Netzwerkübertragung an. Die Tally-LED leuchtet nicht, wenn Video oder Audio nur per HDMI oder SDI übertragen werden.
Zähler-LEDAnzeige
AusKamera nicht aktiv.
RotAktive Netzwerkübertragung bzw. Aufzeichnung.

Einschub für SD-Speicherkarte

VORSICHT

Bewegliche Teile Verletzungsgefahr Körperteile während des Betriebs vom Produkt fernhalten. Vor der Installation oder Wartung des Produkts alle Kabel von der Stromversorgung abklemmen.

VORSICHT

Heiße Oberfläche. Verletzungsgefahr Das Produkt während des Betriebs nicht berühren. Trennen Sie vor Wartungsarbeiten die Stromversorgung und lassen Sie die Oberflächen des Produkts abkühlen.

HINWEIS
  • Gefahr von Schäden an der SD-Karte Benutzen Sie beim Einsetzen oder Entfernen der SD-Karte keine scharfen Werkzeuge oder Gegenstände aus Metall und wenden Sie keine übermäßige Kraft an. Setzen Sie die Karte per Hand ein. Das Gleiche gilt für das Entfernen.
  • Gefahr von Datenverlust und beschädigten Aufzeichnungen. Entfernen Sie vor dem Herausnehmen die SD-Karte von der Weboberfläche des Geräts. Die SD-Karte darf nicht entfernt werden, während das Produkt in Betrieb ist.

Dieses Gerät unterstützt Karten des Typs SD/SDHC/SDXC.

Dieses Gerät unterstützt Karten des Typs microSD/microSDHC/microSDXC.

Dieses Gerät unterstützt Karten des Typs microSD-/microSDHC-/microSDXC (nicht inbegriffen). Zu Einschränkungen und Aktualisierungen beachten Sie bitte die Versionshinweise des Geräts.

Für Empfehlungen zu SD-Karten siehe axis.com.

Siehe axiscompanion.com für Empfehlungen zu SD-Karten.

Die Logos SD, SDHC und SDXC sind Marken von SD-3C, LLC. SD, SDHC und SDXC sind Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC in den Vereinigten Staaten, in anderen Ländern bzw. in beiden Ländern.

Die Logos microSD, microSDHC und microSDXC sind Marken von SD-3C, LLC. microSD, microSDHC und microSDXC sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC.

Tasten

Steuertaste

  • Die Steuertaste hat folgende Funktionen:
  • Aktivierung des Fokus-Assistenten. Drücken Sie kurz die Steuertaste.

  • Den Lautsprechertest kalibrieren. Die Steuertaste drücken und wieder loslassen. Ein Testton wird abgespielt.

  • Zurücksetzen des Produkts auf die Werkseinstellungen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

  • Korrekte Ausrichtung der Kamera. Drücken Sie die Taste höchstens 2 Sekunden lang, um den Ausrichtungsassistenten zu starten. Drücken Sie die Taste erneut, um den Ausrichtungsassistenten zu beenden. Die Status-LED und der Summton (siehe ) unterstützen Sie bei der Ausrichtung der Kamera. Die Kamera ist korrekt ausgerichtet, wenn der Summton durchgehend ertönt.

  • Korrekte Ausrichtung der Kamera. Drücken Sie die Taste höchstens 2 Sekunden lang, um den Ausrichtungsassistenten zu starten. Drücken Sie die Taste erneut, um den Ausrichtungsassistenten zu beenden. Der Summton (siehe Summer für die Nivellierhilfe) hilft bei der Nivellierung der Kamera. Die Kamera ist korrekt ausgerichtet, wenn der Summton durchgehend ertönt.

  • Zurücksetzen des Produkts auf die Werkseinstellungen. Siehe oder

  • Verbinden mit einem AXIS Video Hosting System-Dienst Drücken Sie zum Herstellen der Verbindung die Taste und halten Sie sie etwa 3 Sekunden lang gedrückt, bis die Status-LED grün blinkt.

  • Herstellen einer Verbindung mithilfe eines O3C-Diensts mit nur einem Klick über das Internet. Um eine Verbindung herzustellen, drücken Sie die Taste, lassen Sie sie los und warten Sie, bis die Status LED dreimal grün blinkt.

Anschlüsse

Netzwerk-Anschluss

Das Axis Produkt ist erhältlich mit:

Ethernet-Anschluss RJ-45

RJ-45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet (PoE).

RJ45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet Plus (PoE+).

RJ45 mit High Power over Ethernet (High PoE).

RJ-45-Anschluss zum Stecken/Ziehen (IP66) mit High Power over Ethernet (High PoE).

RJ-45-Ethernet-Wartungsanschluss.

D-codierter M12-Anschluss mit Power over Ethernet (PoE).

  1. TX+
  2. RX+
  3. TX-
  4. RX-

SFP-Anschluss.

Eingang: RJ-45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet (PoE).

Ausgang: RJ-45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet (PoE).

HINWEIS

Den mitgelieferten Midspan verwenden.

HINWEIS

Aufgrund örtlicher Vorschriften oder je nach Umgebung oder elektrischer Anlage, in/mit der das Produkt verwendet wird, kann ein abgeschirmtes Netzwerk-Kabel (STP) empfehlenswert oder notwendig sein. Alle Netzwerk-Kabel des Produkts, die im Außenbereich oder in anspruchsvollen elektrischen Umgebungen verlegt werden, müssen hierfür ausgelegt sein. Sicherstellen, dass die Netzwerk-Geräte gemäß den Anweisungen des Herstellers installiert werden. Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen finden Sie unter .

HINWEIS

Das Produkt muss mit einem abgeschirmten Netzwerk-Kabel (STP) angeschlossen werden. Alle Kabel, die das Produkt mit dem Netzwerk-Switch verbinden, müssen hierfür ausgelegt sein. Sicherstellen, dass die Netzwerk-Geräte gemäß den Anweisungen des Herstellers installiert werden. Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen finden Sie unter .

HINWEIS

Das Produkt muss mit einem abgeschirmten Netzwerk-Kabel (STP) oder einem Glasfaserkabel angeschlossen werden. Alle Kabel, die das Produkt mit dem Netzwerk-Switch verbinden, müssen hierfür ausgelegt sein. Sicherstellen, dass die Netzwerk-Geräte gemäß den Anweisungen des Herstellers installiert werden. Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen finden Sie unter .

HINWEIS

Verwenden Sie den im Lieferumfang enthaltenen RJ45-Anschluss zum Stecken/Ziehen (IP66), um die Schutzklasse IP66 der Kamerabauweise einzuhalten und den IP66-Schutz beizubehalten. Sie können auch das RJ45-Kabel mit IP66-Rating und vorbelegtem Stecker verwenden. Dieses erhalten Sie bei Ihrem Axis Händler. Entfernen Sie nicht die Kunststoffabschirmung des Anschlusses von der Kamera.

HINWEIS

Das Produkt muss mit einem abgeschirmten Netzwerk-Kabel (STP) angeschlossen werden. Alle Kabel, die das Produkt mit dem Netzwerk-Switch verbinden, müssen hierfür ausgelegt sein. Sicherstellen, dass die Netzwerk-Geräte gemäß den Anweisungen des Herstellers installiert werden. Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen finden Sie in der Installationsanleitung auf www.axis.com.

Audioanschluss

3,5-mm-Anschluss

  • Audioeingang – 3,5 mm, für ein Monomikrofon oder ein Monosignal (der linke Kanal wird von einem Stereosignal benutzt).

  • Audioeingang - 3,5 mm-Eingang für ein digitales Mikrofon, ein analoges Monomikrofon oder ein Line-In-Monosignal (linker Kanal wird aus einem Stereosignal verwendet).

  • Audioeingang – 3,5 mm, für zwei Monomikrofone oder zwei Monosignale (in Kombination mit dem mitgelieferten Adapter Stereo auf Mono).

  • Audioeingang – 3,5 mm, für ein Stereomikrofon oder ein Stereosignal.

  • Audioausgang – 3,5-mm-Audioausgang (Leitungspegel) zum Anschluss an eine Beschallungsanlage (PA) oder einen Aktivlautsprecher mit integriertem Verstärker. Für den Audioausgang muss ein Stereostecker verwendet werden.

  • Audioausgang – 3,5-mm-Audioausgang (Leitungspegel) zum Anschluss an eine Beschallungsanlage (PA) oder einen Aktivlautsprecher mit symmetrischem Eingang und integriertem Verstärker. Für den Audioausgang muss ein symmetrischer Anschluss verwendet werden.

  • Audioausgang – 3,5-mm-Audioausgang (Leitungspegel) zum Anschluss an eine Beschallungsanlage (PA) oder einen Aktivlautsprecher mit integriertem Verstärker. Es kann auch ein Kopfhörer angeschlossen werden. Für den Audioausgang muss ein Stereostecker verwendet werden.

Audioeingang

1 Spitze2 Ring3 Hülse

Unsymmetrisches Mikrofon (mit oder ohne Elektretspeisung) oder Leitung

Elektretspeisung, sofern ausgewählt

Masse

Symmetrisches Mikrofon (mit oder ohne Phantomspannung) oder Leitung, „Hot“-Signal

Symmetrisches Mikrofon (mit oder ohne Phantomspannung) oder Leitung, „Cold“-Signal

Masse

Digitales Signal

Klingelstrom, sofern ausgewählt

Masse

Unsymmetrisches Stereomikrofon (mit oder ohne Elektretspeisung) oder Leitung, „Left“-Signal

Unsymmetrisches Stereomikrofon (mit oder ohne Elektretspeisung) oder Leitung, „Right“-Signal

Masse

Audio-Ausgang

1 Spitze2 Ring3 Hülse

Kanal 1, unsymmetrische Leitung, Mono

Kanal 1, unsymmetrische Leitung, Mono

Masse

Symmetrische Leitung, „Hot“-Signal

Symmetrische Leitung, „Cold“-Signal

Masse

Unsymmetrische Stereoleitung, „Left“-Signal

Unsymmetrische Stereoleitung, „Right“-Signal

Masse

Kanal 1, unsymmetrische Leitung

Kanal 2, unsymmetrische Leitung

Masse

Vierpolige Klemmleiste für Audioeingang und -ausgang.

FunktionKontaktHinweise
GND1Masse
Klingelstrom212 V für externe Quelle
Eingang Mikrofon/Audio3Mikrofon (analog oder Digital) oder Audioeingang (Mono). Eine Mikrofon-Vorspannung von 5 V steht zur Verfügung.
Line-Out4Audioausgang (Leistungsstufe, Mono). Zum Anschließen einer Rundrufanlage (PA) oder eines Aktivlautsprechers mit integriertem Verstärker.

2-poliger Anschlussblock für Audioausgang.

FunktionKontaktHinweise
Ausgang (+)1Audioausgang
0 V DC (-)2

2-poliger Anschlussblock für Verstärkerausgang.

FunktionKontakt
Verstärkerausgang (+)1
Verstärkerausgang (-)2

Als Standard wird das interne Mikrofon verwendet. Das externe Mikrofon wird verwendet, wenn es angeschlossen ist. Das interne Mikrofon kann durch das Einstecken eines Steckers in den Mikrofoneingang deaktiviert werden.

Das externe Mikrofon wird verwendet, wenn es angeschlossen ist.

XLR-Steckverbinder

  • Links – 3-poliger XLR-Anschluss für symmetrischen Audioeingang. Verwenden Sie den linken Anschluss für Mono.

  • Rechts – 3-poliger XLR-Anschluss für symmetrischen Audioeingang.

Kontakt123
FunktionMasseSymmetrischer Mikrofoneingang Plus (+)Symmetrischer Mikrofon-Minuseingang (-)

E/A-Anschluss

Über den E/A-Anschluss werden externe Geräte in Verbindung mit Manipulationsalarmen, Bewegungserkennung, Ereignisauslösung, Alarmbenachrichtigungen und anderen Funktionen angeschlossen. Zusätzlich zum Gleichstrombezugspunkt 0 V DC und der Stromversorgung (12-VDC-Ausgang) stellt der E/A-Anschluss folgende Schnittstellen bereit:

Über den E/A-Anschluss werden externe Geräte in Verbindung mit Ereignisauslösung, Alarmbenachrichtigungen und anderen Funktionen angeschlossen. Außer dem Bezugspunkt 0 V Gleichstrom und Strom (Gleichstromausgang) besitzt der E/A-Anschluss eine Schnittstelle zum:

Digitaleingang
Zum Anschließen von Geräten, die zwischen geöffnetem und geschlossenem Schaltkreis wechseln können wie etwa PIR-Sensoren, Tür- und Fensterkontakte sowie Glasbruchmelder.
Überwachter Eingang
Ermöglicht das Erfassen von Manipulation an einem digitalen Eingang.
Digitalausgang
Zum Anschluss externer Geräte wie Relais und LEDs. Die angeschlossenen Geräte können über das VAPIX® Application Programming Interface, über ein Ereignis oder über die Weboberfläche des Geräts aktiviert werden.
Digitaler Lichtsensor
Zum Empfang von Werten der Umgebungslichtstärke von einem externen Lichtsensor. Dient der Steuerung der Tag- und Nachtfunktionalität des Geräts.
Hinweis

Der E/A-Anschluss ist bei Lieferung am Gehäuse (Lüfter/Heizelement) angeschlossen. Im Fall eines Fehlers des Lüfters oder Heizelements wird ein Eingangssignal in der Kamera ausgelöst. Richten Sie eine Aktionsregel in der Kamera ein, um zu konfigurieren, welche Aktion durch das Signal ausgelöst werden soll.

Der E/A-Anschluss ist bei Lieferung am Gehäuse (Lüfter/Heizelement) angeschlossen. Im Fall eines Fehlers des Lüfters oder Heizelements wird ein Eingangssignal in der Kamera ausgelöst. Richten Sie eine Aktionsregel in der Kamera ein, um zu konfigurieren, welche Aktion durch das Signal ausgelöst werden soll. Weitere Informationen zu Ereignissen und Aktionsregeln finden Sie im Benutzerhandbuch auf axis.com.

4-poliger Anschlussblock

Sechspoliger Anschlussblock

FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
Erdung Gleichstrom10 V Gleichstrom
Gleichstromausgang2

Kann für die Stromversorgung von Zusatzausrüstung verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt kann nur als Stromausgang verwendet werden.

12 V Gleichstrom
Max. Last = 25 mA
Digitaler Eingang3Zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen; zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang4Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Erdschluss Gleichstrom), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last wie etwa einem Relais muss zum Schutz vor Spannungssprüngen eine Diode parallel zur Last geschaltet werden.0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open-Drain, 100 mA
FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
Erdung Gleichstrom10 V Gleichstrom
Gleichstromausgang2

Kann für die Stromversorgung von Zusatzausrüstung verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt kann nur als Stromausgang verwendet werden.

12 V Gleichstrom
Max. Stromstärke = 50 mA
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)3–4Digitaleingang – Zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen, zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang – Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Erdschluss Gleichstrom), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last wie etwa einem Relais muss zum Schutz vor Spannungssprüngen eine Diode parallel zur Last geschaltet werden.0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open-Drain, 100 mA
FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
Erdung Gleichstrom10 V Gleichstrom
Gleichstromausgang2

Kann für die Stromversorgung von Zusatzausrüstung verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt kann nur als Stromausgang verwendet werden.

12 V Gleichstrom
Max. Stromstärke = 50 mA
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)3–6Digitaleingang – Zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen, zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang – Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Erdschluss Gleichstrom), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last wie etwa einem Relais muss zum Schutz vor Spannungssprüngen eine Diode parallel zur Last geschaltet werden.0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open-Drain, 100 mA

Beispiel

  1. Erdung Gleichstrom
  2. Gleichstromausgang 12 V, max. 25 mA
  3. Digitaleingang
  4. Digitalausgang
  1. Erdung Gleichstrom
  2. Gleichstromausgang 12 V, max. 50 mA
  3. E/A als Eingang konfiguriert
  4. E/A als Ausgang konfiguriert
  1. Erdung Gleichstrom
  2. Gleichstromausgang 12 V, max. 50 mA
  3. E/A als Eingang konfiguriert
  4. E/A als Ausgang konfiguriert
  5. Konfigurierbarer E/A
  6. Konfigurierbarer E/A

Stromanschluss

3-poliger Anschlussblock für die Stromversorgung. Eine den Anforderungen für Schutzkleinspannung (SELV) kompatible Stromquelle mit begrenzter Leistung (LPS) verwenden. Die Nennausgangsleistung muss dabei auf ≤100 W begrenzt sein oder der Nennausgangsstrom auf ≤5 A.

DC-Eingang:

Verzögerte Abschaltung

Wichtig

Um ein ungewolltes Herunterfahren zu vermeiden, schalten Sie Verzögerte Abschaltung nur ein, wenn die Zündung physisch an die Haupteinheit angeschlossen ist.

Hinweis

Wenn das Gerät vor dem Einschalten ohne Strom war, kommt es zu einer Verzögerung, bevor das verzögerte Herunterfahren aktiviert wird.

  1. Verbinden Sie die Zündungssteuerung mit dem 3-poligen Anschlussblock.

  2. Rufen Sie die Weboberfläche des Geräts auf.

  3. Wechseln Sie zu System > Einstellungen für die Stromversorgung und aktivieren Sie Verzögertes Herunterfahren.

  4. Legen Sie eine Verzögerung von 1 bis 60 Minuten fest.

RS232/RS485-Anschluss

5-poliger Anschlussblock für die serielle Schnittstelle vom Typ RS232/RS485 zur Steuerung von Zusatzgeräten. Zur Verwendung des RS232/RS485-Ports ist eine Drittanbieter-Anwendung für AXIS Camera Application Platform erforderlich. Der Port kann in den folgenden Modi verwendet werden:

  • 2TX/2RX RS232-Schnittstelle (TXD, RTS, GND, CTS, RXD)

  • Bidirektionaler RS485-Halbduplex-Anschluss für die Datenübertragung über zwei Leiter: ein kombiniertes RX/TX-Paar.

  • Bidirektionaler RS485-Vollduplex-Anschluss für die Datenübertragung über vier Leiter: ein RX-Paar und ein TX-Paar.

FunktionKontaktHinweise
RS232 TXD alt
RS485 TX-
1RS232 Treiber-Ausgang
RS485 mit vier Leitern (kombiniertes RX/TX-Paar für RS485 mit 2 Leitern)
RS232 RTS alt
RS485 TX+
2
RS232 GND alt
RS485 GND
3Masse
RS232 CTS alt
RS485 RX-
4RS232-Empfänger-Eingang
RS485 mit vier Leitern (nicht für RS485 mit zwei Leitern)
RS232 RXD alt
RS485 RX+
5

FAKRA-Anschluss

Der FAKRA-Anschluss ist zum Anschließen der Sensoreinheit an die Haupteinheit vorgesehen.

Weitere Informationen zum Kürzen des Kabels der Sensoreinheit finden Sie unter Kürzen des Kabels der Sensoreinheit.

Fehlerbehebung

Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

WARNUNG

Von diesem Produkt geht potenziell gefährliche optische Strahlung aus. Diese kann zu Augenschäden führen. Nicht in die Lampe blicken, während das Gerät in Betrieb ist.

Wichtig

Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen muss mit Umsicht geschehen. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.

Hinweis

Die Kamera wurde mit AXIS License Plate Verifier vorkonfiguriert. Nach dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen muss der Lizenzschlüssel erneut installiert werden. Siehe .

Hinweis

Bei Produkten mit mehreren IP-Adressen und AXIS OS 11.11 oder niedriger wird Kanal 1 die Adresse 192.168.0.90 zugewiesen, Kanal 2 die Adresse 192.168.0.91 usw. Produkte mit AXIS OS 12.0 oder höher erhalten eine eindeutige IP-Adresse, die aus dem Subnetz mit verbindungslokalen Adressen für jeden Kanal (169.254.x.x) bezogen wird.

Um das Produkt auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen:

  1. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.

  2. Drücken und halten Sie die Steuertaste, um das Gerät wieder einzuschalten. Siehe Produktübersicht.

  3. Halten Sie die Steuertaste etwa 15–30 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt.

  4. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

  5. Verwenden Sie Installations- und Verwaltungstools, um IP-Adressen zuzuweisen, das Kennwort festzulegen und auf das Gerät zuzugreifen.

    Die Softwaretools für die Installation und Verwaltung stehen auf den Supportseiten unter axis.com/support zur Verfügung.

  6. Das Produkt neu fokussieren.

  1. Die Steuertaste und die Neustarttaste gleichzeitig betätigen und halten.

  2. Lassen Sie die Neustarttaste los, halten Sie die Steuertaste jedoch weitere 15 bis 30 Sekunden lang gedrückt, bis die LED-Statusanzeige gelb blinkt.

  3. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

  4. Verwenden Sie die Software-Tools für Installation und Verwaltung, um eine IP-Adresse zuzuweisen, ein Kennwort einzurichten und auf den Videostream zuzugreifen.

  5. Lassen Sie die Neustarttaste los und halten Sie die Steuertaste gedrückt.

  6. Halten Sie die Steuertaste so lange gedrückt, bis die Netz-LED grün leuchtet und die 4 Status-LEDs gelb leuchten (dies kann bis zu 15 Sekunden dauern).

  7. Halten Sie die Steuertaste so lange gedrückt, bis die Netz-LED grün leuchtet und die 6 Status-LEDs gelb leuchten (dies kann bis zu 15 Sekunden dauern).

  8. Lassen Sie die Steuertaste los. Sobald die Status-LEDs grün leuchten (dies kann bis zu einer Minute dauern), ist der Vorgang abgeschlossen und das Gerät wurde auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

  9. Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.x.x)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90 bis 192.168.0.93

  10. Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.x.x)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90 bis 192.168.0.95

  11. Verwenden Sie die Software-Tools für Installation und Verwaltung, um IP-Adressen zuzuweisen, ein Kennwort einzurichten und auf den Videostream zuzugreifen.

Hinweis

Um einen einzelnen Kanal auf die Werkseinstellung zurückzusetzen, melden Sie sich auf der Weboberfläche des Geräts an und drücken Sie auf die dafür vorgesehene Taste.

  1. Halten Sie die Steuertaste und die Netztaste 15 bis 30 Sekunden lang gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt. Siehe Produktübersicht.

  2. Lassen Sie die Steuertaste los, halten Sie die Netztaste allerdings gedrückt, bis die LED-Statusanzeige grün leuchtet.

  3. Lassen Sie die Netztaste los und montieren Sie das Gerät.

  4. Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Das Produkt wurde auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

  5. Verwenden Sie die Software-Tools für Installation und Verwaltung, um eine IP-Adresse zuzuweisen, ein Kennwort einzurichten und auf den Videostream zuzugreifen.

  1. Halten Sie Steuertaste und Netztaste gedrückt. Siehe Produktübersicht.

  2. Lassen Sie die Netztaste los, halten Sie die Steuertaste aber weitere 15 bis 30 Sekunden lang gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt.

  3. Lassen Sie die Steuertaste los.

  4. Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Das Produkt wurde auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

  5. Die Software-Tools für Installation und Verwaltung verwenden, um eine IP-Adresse zuzuweisen, ein Kennwort einzurichten und auf den Videostream zuzugreifen.

  1. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.

  2. Drücken und halten Sie die Steuertaste, um das Gerät wieder einzuschalten. Siehe Produktübersicht.

  3. Halten Sie die Steuertaste 25 Sekunden gedrückt, bis die LED-Statusanzeige zum zweiten Mal gelb leuchtet.

  4. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

  5. Mithilfe der Softwaretools für das Installieren und Verwalten, IP-Adressen zuweisen, das Kennwort festlegen und auf das Produkt zugreifen.

  1. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.

  2. Drücken und halten Sie die Steuertaste, um das Gerät wieder einzuschalten. Siehe Produktübersicht.

  3. Halten Sie die Steuertaste 10 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED zum zweiten Mal gelb leuchtet.

  4. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:

    • Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)

    • Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24

  5. Mithilfe der Softwaretools für das Installieren und Verwalten, IP-Adressen zuweisen, das Kennwort festlegen und auf das Produkt zugreifen.

Die Parameter können auch über die Weboberfläche des Geräts auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Gehen Sie auf Wartung > Werkseinstellungen und klicken Sie auf Standardeinstellungen.

Optionen für AXIS OS

Axis bietet eine Softwareverwaltung für Geräte entweder gemäß des aktiven Tracks oder gemäß Tracks für Langzeitunterstützung (LTS). Beim aktiven Track erhalten Sie einen kontinuierlichen Zugriff auf alle aktuellen Funktionen des Produkts. Die LTS-Tracks bieten eine feste Plattform, die regelmäßig Veröffentlichungen mit Schwerpunkt auf Bugfixes und Sicherheitsaktualisierungen bereitstellt.

Es wird empfohlen, AXIS OS vom aktiven Track zu verwenden, wenn Sie auf die neuesten Funktionen zugreifen möchten oder Axis End-to-End-Systemangebote nutzen. Die LTS-Tracks werden empfohlen, wenn Sie Integrationen von Drittanbietern verwenden, die nicht kontinuierlich auf den neuesten aktiven Track überprüft werden. Mit LTS kann die Cybersicherheit der Produkte gewährleistet werden, ohne dass signifikante Funktionsänderungen neu eingeführt oder vorhandene Integrationen beeinträchtigt werden. Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise von Axis in Bezug auf Gerätesoftware finden Sie unter axis.com/support/device-software.

Aktuelle AXIS OS-Version überprüfen

AXIS OS bestimmt die Funktionalität unserer Geräte. Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Problembehebung zunächst die aktuelle AXIS OS-Version zu überprüfen. Die aktuelle Version enthält möglicherweise eine Verbesserung, die das Problem behebt.

So überprüfen Sie die aktuelle AXIS OS-Version:

  1. Rufen Sie die Weboberfläche des Geräts > Status auf.

  2. Die AXIS OS-Version ist unter Device info (Geräteinformationen) angegeben.

AXIS OS aktualisieren

Wichtig
  • Bei der Aktualisierung der Gerätesoftware werden Ihre vorkonfigurierten und benutzerdefinierten Einstellungen gespeichert. Axis Communications AB kann nicht garantieren, dass die Einstellungen gespeichert werden, selbst wenn die Funktionen in der neuen AXIS OS-Version verfügbar sind.
  • Ab AXIS OS 12.6 müssen Sie jede einzelne LTS-Version zwischen der aktuellen Version Ihres Geräts und der Zielversion installieren. Wenn beispielsweise die derzeit installierte Gerätesoftwareversion AXIS OS 11.2 ist, müssen Sie die LTS-Version AXIS OS 11.11 installieren, bevor Sie das Gerät auf AXIS OS 12.6 aktualisieren können. Weitere Informationen finden Sie unter AXIS OS Portal: Upgrade-Pfad.
  • Stellen Sie sicher, dass das Gerät während der Aktualisierung an die Stromversorgung angeschlossen ist.
  • Stellen Sie zur Vermeidung von Fehlschlägen bei der Installation sicher, dass während des Aktualisierens die Abdeckung angebracht ist.
Hinweis
  • Beim Aktualisieren mit der aktuellen AXIS OS-Version im aktiven Track werden auf dem Gerät die neuesten verfügbaren Funktionen bereitgestellt. Lesen Sie vor der Aktualisierung stets die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise. Die aktuelle AXIS OS-Version und die Versionshinweise finden Sie unter axis.com/support/device-software.
  • Da im Zuge einer AXIS OS-Aktualisierung die Datenbank mit den Daten der Benutzer und Gruppen, Zugangsdaten und anderen Informationen aktualisiert wird, kann der erste Start einige Minuten dauern. Die dafür benötigte Zeit hängt von der Datenmenge ab.
  1. Die AXIS OS-Datei können Sie von axis.com/support/device-software kostenlos auf Ihren Computer herunterladen.

  2. Melden Sie sich auf dem Gerät als Administrator an.

  3. Rufen Sie Maintenance (Wartung) > AXIS OS upgrade (AXIS OS-Aktualisierung) auf und klicken Sie Upgrade (Aktualisieren) an.

  4. Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.
  5. Leeren Sie nach dem Neustart des Geräts den Cache des Browsers.

Mithilfe des AXIS Device Managers lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig aktualisieren. Weitere Informationen dazu finden Sie auf axis.com/products/axis-device-manager.

Technische Probleme und mögliche Lösungen

Probleme beim Aktualisieren von AXIS OS

Aktualisierung von AXIS OS fehlgeschlagen

Nach fehlgeschlagener Aktualisierung lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche AXIS OS-Datei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der AXIS OS-Datei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.

Probleme nach der AXIS OS-Aktualisierung

Bei nach dem Aktualisieren auftretenden Problemen die Installation über die Wartungsseite auf die Vorversion zurücksetzen.

Probleme beim Einrichten der IP-Adresse

IP-Adresse kann nicht eingestellt werden

  • Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.

  • Die IP-Adresse wird unter Umständen von einem anderen Gerät verwendet. Zur Überprüfung:

    1. Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk.

    2. Geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein.

    3. Erscheint daraufhin Reply from <IP address>: bytes=32; time=10..., heißt das, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.

    4. Wenn Sie Request timed out empfangen, bedeutet dies, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.

  • Es besteht unter Umständen ein Konflikt mit der IP-Adresse eines anderen Geräts im selben Subnetz. Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Verwendet also ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.

Probleme beim Zugriff auf das Gerät

Anmeldung bei Gerätezugriff über einen Browser nicht möglich

Stellen Sie bei aktiviertem HTTPS sicher, dass Sie das richtige Protokoll (HTTP oder HTTPS) bei der Anmeldung verwenden. Gegebenenfalls müssen Sie manuell http oder https in das Adressfeld des Browsers eingeben.

Bei Verlust des Kennworts für das Haupt-Konto müssen Sie das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Anweisungen finden Sie unter Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert

Von einem DHCP-Server zugeteilte IP-Adressen sind dynamisch und können sich ändern. Wenn die IP-Adresse geändert wurde, das Gerät mit AXIS IP Utility oder AXIS Camera Management im Netzwerk zu ermitteln. Das Gerät anhand seiner Modellnummer, Seriennummer oder anhand des DNS-Namens (sofern der Name konfiguriert wurde) ermitteln.

Bei Bedarf können Sie manuell eine statische IP-Adresse zuweisen. Anweisungen dazu finden Sie auf axis.com/support.

Zertifikatfehler beim Verwenden von IEEE 802.1X

Damit die Authentifizierung ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Datums- und Uhrzeiteinstellungen des Axis Geräts mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Datum und Uhrzeit.

Der Browser wird nicht unterstützt.

Eine Liste der empfohlenen Browser finden Sie unter Unterstützte Browser.

Externer Zugriff auf das Gerät ist nicht möglich

Für den externen Zugriff auf das Gerät wird die Verwendung einer der folgenden Anwendungen für Windows® empfohlen:

  • AXIS Camera Station Edge: Kostenlos, ideal für kleine Systeme mit grundlegenden Überwachungsanforderungen.

  • AXIS Camera Station Pro: Kostenlose 90-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.

Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.

Probleme beim Streaming

Auf Multicast H.264 kann nur von lokalen Clients aus zugegriffen werden

Prüfen Sie, ob der Router Multicasting unterstützt und ob die Routereinstellungen zwischen dem Client und dem Gerät konfiguriert werden müssen. Möglicherweise müssen Sie den TTL-Wert (Time To Live) erhöhen.

Multicast H.264 wird im Client nicht angezeigt

Prüfen Sie mit dem Netzwerkadministrator, ob die vom Axis Gerät verwendeten Multicast-Adressen für das Netzwerk gültig sind.

Prüfen Sie gemeinsam mit dem Netzwerkadministrator, ob eine Firewall die Wiedergabe verhindert.

Schlechte Bildqualität bei der Wiedergabe mit H.264

Stellen Sie sicher, dass die Grafikkarte den aktuellen Treiber verwendet. Die aktuellen Treiber können in der Regel von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.

Abweichende Farbsättigung zwischen H.264 und Motion JPEG

Die Einstellungen des Grafikadapters ändern. Weitere Informationen sind der Dokumentation zum Adapter zu entnehmen.

Niedrigere Bildrate als erwartet

  • Siehe Leistungsaspekte.

  • Verringern Sie die Anzahl der auf dem Clientcomputer ausgeführten Anwendungen.

  • Begrenzen Sie die Anzahl der gleichzeitigen Anzeigen.

  • Gemeinsam mit dem Netzwerkadministrator prüfen, ob ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht.

  • Die Bildauflösung verringern.

  • Melden Sie auf der Weboberfläche des Geräts an und wählen Sie einen Aufnahmemodus, der die Bildrate bevorzugt behandelt. Die Änderung zu einem Aufnahmemodus, der die Bildrate bevorzugt behandelt, kann je nach verwendeten Gerät und den verfügbaren Aufnahmemodi zu einer geringeren maximalen Auflösung führen.

  • Die maximale Bildrate hängt von der Netzfrequenz (60/50 Hz) des Axis Geräts ab.

Die Codierung H.265 steht in der Live-Ansicht nicht zur Verfügung.

Webbrowser unterstützen nicht die Decodierung von H.265. Verwenden Sie ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Probleme beim Abrufen zusätzlicher Videostreams

Es wird eine Fehlermeldung angezeigt:

  • in AXIS Camera Station Edge: „Video Error“ (Videofehler) oder

  • in Chrome/Firefox: „Stream: Fehler. Es ist ein Fehler aufgetreten. Maybe there are too many viewers.“ (Stream: Fehler. Ein Fehler ist aufgetreten. Möglicherweise gibt es zu viele Betrachter.) oder

  • in Quick Time: „503 service unavailable“ (503 Dienst nicht verfügbar) oder

  • AXIS Camera Station 5 oder Pro: „Camera not available“ (Kamera nicht verfügbar) oder

  • im Browser bei Verwendung des Java-Applets: „Error reading video stream“ (Fehler beim Lesen des Videostroms)

  • Grund hierfür ist, dass die Kamera bis zu vier verschiedene Videostreams bereitstellen kann. Einen angeforderten fünften eindeutigen Stream kann die Kamera nicht liefern, weswegen es zu einer Fehlermeldung kommt. Die Art der Fehlermeldung hängt davon ab, wie der Stream angefordert wurde. Diese Streams werden nach der Reihenfolge ihrer Anforderung verwendet. Beispiele für die Verwendungsweise eines Streams:
  • Live-Ansicht in einem Webbrowser oder einer anderen Anwendung

  • beim Aufzeichnen – ständige oder durch Bewegung ausgelöste Aufzeichnung

  • Ereignis, bei dem Bilder der Kamera verwendet werden, wie etwa das stündliche Senden eines Bildes per E-Mail

  • Eine installierte und ausgeführte Anwendung wie AXIS Object Analytics fordert unabhängig von der Nutzung immer einen Videostream an. Eine angehaltene Anwendung verwendet keinen Videostream.

  • Die Kamera kann mehr als vier gleichzeitige Streams liefern, vorausgesetzt jeder zusätzliche Stream weist dieselbe Konfiguration wie einer der ersten vier Streams auf. Dieselbe Konfiguration bedeutet, dass Auflösung, Bildrate, Komprimierung, Videoformat, Rotation usw. identisch sind.

Probleme mit Audiodateien

Medienclip kann nicht hochgeladen werden

  • Folgende Audioclipformate werden unterstützt:
  • au-Dateiformat, in μ-law codiert und mit 8 oder 16 kHz abtastiert.

  • wav-Dateiformat, in PCM-Audio codiert. Codierung als 8- oder 16-Bit-Mono oder Stereo und eine Abtastrate von 8 bis 48 kHz werden unterstützt.

  • mp3-Dateiformat, mono oder stereo, mit einer Bitrate von 64 bis 320 kHz und einer Abtastrate von 8 bis 48 kHz.

Medienclips werden in unterschiedlicher Lautstärke abgespielt.

Eine Sounddatei wird mit einer bestimmten Verstärkung aufgezeichnet. Wenn bei der Erstellungen Ihrer Audioclips verschiedenen Verstärkungsarten eingestellt waren, werden sie in unterschiedlicher Lautstärke abgespielt. Stellen Sie sicher, dass Sie Clips mit derselben Verstärkung verwenden.

Probleme mit MQTT

Verbindung über Port 8883 mit MQTT über SSL kann nicht hergestellt werden

Die Firewall blockiert den Datenaustausch über Port 8883, da dieser als unsicher gilt.

In einigen Fällen stellt der Server/Broker möglicherweise keinen bestimmten Port für die MQTT-Kommunikation bereit. Möglicherweise kann MQTT über einen Port verwendet werden, der normalerweise für HTTP/HTTPS-Datenverkehr verwendet wird.

  • Wenn der Server/Broker WebSocket/WebSocket Secure (WS/WSS) unterstützt (in der Regel auf Port 443, verwenden Sie stattdessen dieses Protokoll. Prüfen Sie mit dem Betreiber des Servers/Brokers, ob WS/WSS unterstützt wird und welcher Port und welcher Basispfad verwendet werden soll.

  • Wenn der Server/Broker ALPN unterstützt, kann darüber verhandelt werden, ob MQTT über einen offenen Port (wie z. B. 443) verwendet werden soll. Prüfen Sie in Rücksprache mit dem Betreiber Ihres Servers/Brokers, ob ALPN unterstützt wird und welches Protokoll und welcher Port verwendet werden soll.

Probleme beim Betrieb des Geräts

Die Frontheizung und der Scheibenwischer funktionieren nicht

Sollten die Frontheizung oder der Scheibenwischer nicht eingeschaltet werden, überprüfen Sie bitte, ob die obere Abdeckung ordnungsgemäß an der Unterseite des Gehäuses befestigt ist.

Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich „Fehlerbehebung“ unter axis.com/support aufrufen.

Probleme mit dem Bild

Bildverschlechterung oder Bildverlust

  • Überprüfen Sie den Server-Bericht des Geräts auf die Anzahl der zur Sensoreinheit verloren gegangenen Verbindungen.

  • Stellen Sie sicher, dass das Verbindungskabel zwischen Sensoreinheit und Haupteinheit fest sitzt.

  • Wechseln Sie das Kabel der Sensoreinheit.

Probleme aufgrund von Selbstabschaltung des Geräts

Das Gerät schaltet sich ab

  • Trennen Sie das Gerät und schließen Sie es erneut an.

  • Überprüfen Sie, ob das Verzögerte Herunterfahren aktiviert ist. Ist diese Option aktiviert, wird die Haupteinheit gemäß der festgelegten Verzögerungszeit ausgeschaltet. Sie können die Option Delayed shutdown (Verzögertes Herunterfahren) innerhalb von 300 Sekunden deaktivieren, bevor sich das Gerät erneut ausschaltet.

Leistungsaspekte

Achten Sie bei der Einrichtung Ihres Systems unbedingt darauf, wie sich die verschiedenen Einstellungen und Situationen auf die Leistung auswirken. Einige Faktoren beeinflussen die Bandbreite (Bitrate), andere die Bildrate und wieder andere beides.

Achten Sie bei der Einrichtung Ihres Systems unbedingt darauf, wie sich die verschiedenen Einstellungen und Situationen auf die erforderliche Bandbreite (Bitrate) auswirken.

Die wichtigsten Umstände, die Sie berücksichtigen müssen, sind die folgenden:

  • Hohe Bildauflösung und geringe Komprimierung führen zu Bildern mit mehr Daten, die wiederum mehr Bandbreite erfordern.

  • Durch Drehen des Bildes in der GUI kann sich die CPU-Auslastung des Geräts erhöhen.

  • Durch Entfernen oder Anbringen der Abdeckung wird die Kamera neu gestartet.

  • Der Zugriff von vielen Clients des Typs Motion JPEG oder Unicast H.264/H.265/AV1 beeinflusst die Bandbreite.

  • Die gleichzeitige Wiedergabe verschiedener Videostreams (Auflösung, Komprimierung) durch mehrere Clients beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

    Wo immer möglich, identisch konfigurierte Videostreams verwenden, um eine hohe Bildrate zu erhalten. Videostreamprofile werden verwendet, um identische Videostreams sicherzustellen.

  • Der gleichzeitige Zugriff auf Video-Streams mit unterschiedlichen Codecs wirkt sich sowohl auf die Bildrate als auch auf die Bandbreite aus. Für eine optimale Leistung sollten Sie Video-Streams mit demselben Codec verwenden.

  • Die intensive Verwendung von Ereignissen beeinflusst die CPU-Auslastung, die sich wiederum auf die Bildrate auswirkt.

  • Die Verwendung von HTTPS kann, besonders beim Streaming im Format Motion JPEG, die Bildrate reduzieren.

  • Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.

  • Die Wiedergabe auf schlecht arbeitenden Clientcomputern verringert die wahrgenommene Leistung und beeinflusst die Bildrate.

  • Mehrere gleichzeitig ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinflussen.

  • Mehrere gleichzeitig ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die allgemeine Leistung beeinflussen.

  • Das Verwenden von Paletten beeinflusst die CPU-Auslastung, die sich wiederum auf die Bildrate auswirkt.

  • Mehrere gleichzeitig auf den Lichtbild- und Wärmebildkanälen ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinflussen.

Support

Weitere Hilfe erhalten Sie hier: axis.com/support.