Eine Radar-Video-Fusion-Kamera ist eine visuelle Kamera mit einem vollständig integrierten Radarmodul. Diese Kamera kann mithilfe des Radars die Geschwindigkeit von sich nähernden oder entfernenden Fahrzeugen messen und per Video Fahrzeugkennzeichen erfassen.
Verwenden Sie die AXIS Q1686-DLE zusammen mit einer optionalen Anwendung zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen, beispielsweise mit AXIS License Plate Verifier oder mit einer Drittanbieterlösung, um die von der Kamera bereitgestellten Bilder und Geschwindigkeiten zu verarbeiten.
Die AXIS Q1686-DLE wird an einem Mast neben der Autobahn montiert. Von dort aus misst sie die Geschwindigkeit und erfasst die Fahrzeugkennzeichen von sich nähernden Fahrzeugen.
Radar-Video Fusion
Jede Technologie der AXIS Q1686-DLE – Radar, Video und die optionale Software zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen – erzeugt eigene Metadaten. Die Metadaten enthalten Informationen wie Geschwindigkeit, Objektklasse, Richtung und Fahrzeugkennzeichen. Das Besondere an diesem Gerät ist, dass es die Metadaten zusammenführt, will heißen, dass es die Geschwindigkeit und das Fahrzeugkennzeichen desselben Fahrzeugs miteinander in Verbindung bringt.
Hinweis
Die AXIS Q1686-DLE erzeugt die zusammengeführten Metadaten, die von einer Video Management Software (VMS) oder einer anderen Plattform verarbeitet werden müssen. Die VMS fordert die Metadaten über den RTSP-Metadatenstream an und kann mithilfe der Daten Aktionen auslösen oder Statistiken protokollieren.
Die zusammengeführten Metadaten sind nicht auf der Weboberfläche des Geräts verfügbar.
Installation
Dieses Video zeigt ein Beispiel für die Installation einer Radar-Video-Fusion-Kamera.
Vollständige Anweisungen zu allen Installationsszenarien sowie wichtige Sicherheitsinformationen finden Sie in der Installationsanleitung auf axis.com/products/axis-q1686-dle/support.
Hinweis: Die optische Einheit der Kamera im Video ist nicht mit der Einheit der AXIS Q1686-DLE identisch.
Vorschaumodus
Der Vorschaumodus eignet sich optimal für Monteure für die Feinjustierung der Kameraansicht während der Installation. Für den Zugriff auf die Kameraansicht im Vorschaumodus ist keine Anmeldung erforderlich. Sie ist ab dem Einschalten des Geräts nur für eine begrenzte Zeit in der Werkseinstellung verfügbar.
Dieses Video zeigt, wie der Vorschaumodus verwendet wird.
Kriterien
Der Installationsort des Produkts
Montieren Sie das Produkt entsprechend, um eine optimale Video- und Radarabdeckung zu erhalten. Beachten Sie bei der Montage einer Radar-Video-Fusion-Kamera, die zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen verwendet werden soll, Folgendes:
Mittig oder seitlich montiert
Sie können die Kamera an einem Gerüst über die Fahrbahn oder an einem stabilen Mast am Straßenrand montieren. Die Möglichkeit, Fahrzeugkennzeichen zu erfassen und die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu messen, wird durch Faktoren wie die Montagehöhe des Geräts, seine Position, den Zoom der Kamera und die Geschwindigkeit der sich nähernden oder entfernenden Fahrzeuge beeinflusst. Weitere Informationen zu möglichen Montageszenarien finden Sie unter Installationsbeispiele.
Umgebung
Die Umgebung kann die Leistung von Video und Radar beeinflussen. Direkte Sonneneinstrahlung kann das Bild verzerren und sich negativ auf die Erfassung von Fahrzeugkennzeichen auswirken. Feste und metallische Objekte wie Straßenschilder, Bäume oder große Büsche können das Radar beeinträchtigen, indem sie hinter dem Objekt tote Winkel (Radarschatten) erzeugen. Metallische Objekte im Erfassungsfeld, z. B. Container oder Straßenbahnen, können Reflexionen verursachen, die sich auf die Klassifizierung durch das Radar auswirken, was zu Phantomverfolgungen und Fehlalarmen im Radarstream führen kann.
Tatsächliche Bilderfassung
Reflektierte Erfassung (Phantomverfolgung)
Koexistenz von Radarsystemen
Wenn Sie mehr als acht Radargeräte oder Radar-Video-Fusion-Kameras, die alle auf einer Frequenz von 60 GHz senden, zu dicht aneinander montieren, kann es zu Interferenzen kommen, die sich wiederum auf die Leistung des Radars auswirken.
Software zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen
Die AXIS Q1686-DLE wird ohne Software zum Erfassen von Fahrzeugkennzeichen geliefert. Das Gerät basiert jedoch auf einer offenen Plattform, sodass es auf Edge- oder Serverseite mit Lösungen von Drittanbietern verwendet werden kann.
Sie können die AXIS Q1686-DLE zusammen mit der Edge-Anwendung AXIS License Plate Verifier verwenden. Die Kombination wurde einer gründlichen Prüfung unterzogen und liefert Metadaten, die Geschwindigkeit und Richtung eines Fahrzeugs mit dem Fahrzeugkennzeichen in Verbindung bringen. Empfehlungen zur Montage des Geräts bei Verwendung mit AXIS License Plate Verifier finden Sie unter Empfehlungen für die Montage.
Informationen über Drittanbieter-Optionen für die Kennzeichenerfassung finden Sie auf axis.com/support/tools/technology-partner-finder. Für Empfehlungen zur Verwendung der Software wenden Sie sich an Ihren bevorzugten Lieferanten.
Radarabdeckung
Das Radar in der AXIS Q1686-DLE hat einen horizontalen Erfassungsbereich von 95°. Der Erfassungsbereich hängt von Faktoren wie der Montagehöhe und dem Neigungswinkel des Geräts sowie der Größe und Geschwindigkeit der Fahrzeuge ab. Der Erfassungsbereich ist zudem vom Radarprofil abhängig.
Für dieses Radar sind zwei Profile verfügbar: Straßenüberwachung und Bereichsüberwachung. Das Profil zur Straßenüberwachung wurde für die Verfolgung von Fahrzeugen optimiert, die sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h bewegen. Das Profil zur Bereichsüberwachung hingegen ist für die Verfolgung von Personen, Fahrzeugen und unbekannten Objekten mit Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h optimiert.
Standardmäßig ist das Radarprofil der AXIS Q1686-DLE auf Road monitoring (Straßenüberwachung) eingestellt. Weitere Informationen zum Erfassungsbereich des Radars bei der Straßenüberwachung finden Sie unter Erfassungsbereich der Straßenüberwachung.
Wenn Sie die AXIS Q1686-DLE stattdessen für die Bereichsüberwachung verwenden möchten, wählen Sie das Profil Area monitoring (Bereichsüberwachung) aus. Weitere Informationen zum Erfassungsbereich des Radars bei der Bereichsüberwachung finden Sie unter Erfassungsbereich.
Hinweis
Um das Radarprofil zu ändern, rufen Sie Radar > Settings > Detection (Radar > Einstellungen > Erfassung) auf.
Erfassungsbereich der Straßenüberwachung
Das road monitoring profile (Profil zur Straßenüberwachung) des Radars ist für die Erfassung von Fahrzeugen optimiert und wird empfohlen, wenn Sie die Radar-Video-Fusion-Kamera zur Geschwindigkeitsmessung und zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen verwenden. Mit dem Profil zur Straßenüberwachung ermöglicht das Radar die Messung der Geschwindigkeit mit einer Genauigkeit von +/- 2 km/h bei sich nähernden oder entfernenden Fahrzeugen, die sich mit bis zu 200 km/h fortbewegen.
Die Montagehöhe der Radar-Video-Fusion-Kamera und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs wirken sich auf den Erfassungsbereich des Radars aus. Bei Montage in optimaler Installationshöhe erfasst das Radar die Geschwindigkeit von sich nähernden und entfernenden Fahrzeugen in folgenden Bereichen:
25–100 m für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h.
40–80 m für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h.
50–70 m für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h.
Hinweis
Um das Risiko zu minimieren, dass Fahrzeuge mit hohen Geschwindigkeiten nicht erkannt werden, sollten Sie im Radar ein Szenario einrichten, das bei Erfassung der Objekttypen Vehicle (Fahrzeug) und Unknown (Unbekannt) ausgelöst wird. Weitere Informationen zum Einrichten eines Radarszenarios finden Sie unter Szenarien hinzufügen.
Erfassungsbereich
Der Erfassungsbereich ist die Entfernung, in der ein Objekt verfolgt werden und einen Alarm auslösen kann. Er wird von einer Naherfassungsgrenze (wie nahe am Gerät ist eine Erfassung ermöglich) bis zu einer Fernerfassungsgrenze (bis zu welcher Entfernung vom Gerät ist eine Erfassung möglich) gemessen.
Das area monitoring profile (Profil zur Bereichsüberwachung) ist zwar für die Erfassung von Personen optimiert, aber es lassen sich damit auch Fahrzeuge und andere Objekte erfassen, die sich bei einer Abweichung von +/- 2 km/h mit bis zu 55 km/h bewegen.
Bei Montage in optimaler Installationshöhe sehen die Erfassungsbereiche wir folgt aus:
5 - 60 m bei der Erfassung eines Menschen
5 - 90 m bei der Erfassung eines Fahrzeugs
Hinweis
Geben Sie die Montagehöhe bei der Kalibrierung des Radars auf der Weboberfläche ein.
Der Erfassungsbereich wird von der Szene und dem Neigungswinkel des Produkts beeinflusst.
Der Erfassungsbereich wird von Art und Größe des sich bewegenden Objekts beeinflusst.
Der Erfassungsbereich des Radars wurde unter folgenden Bedingungen gemessen:
Der Bereich wurde entlang des Bodens gemessen.
Bei dem Objekt handelt es sich um eine 170 cm große Person.
Die Person ging geradeaus vor dem Radar.
Die Werte wurden gemessen, als die Person in den Erfassungsbereich eindrang.
Die Radarempfindlichkeit wurde auf Mittel eingestellt.
Montagehöhe
15° Neigung
20° Neigung
25° Neigung
30° Neigung
35° Neigung
40° Neigung
45° Neigung
3,5 m (11 ft)
6,0–60+ m (19–196+ ft)
5,0–60+ m (16–196+ ft)
4,0–60+ m (13–196+ ft)
4,0–60 m (13–196 ft)
4,0–55 m (13–180 ft)
4,0–40 m (13–131 ft)
4,0–30 m (13–98 ft)
4,5 m (14 ft)
6,0–60+ m (19–196+ ft)
6,0–60+ m (19–196+ ft)
5,0–60+ m (16–196+ ft)
4,0–60+ m (13–96+ ft)
4,0–60 m (13–196 ft)
4,0–45 m (13–147 ft)
4,0–40 m (13–131 ft)
6 m (19 ft)
10–60+ m (32–196+ ft)
9,0–60+ m (29–196+ ft)
7,0–60+ m (22–196+ ft)
6,0–60+ m (19–196+ ft)
6,0–60 m (19–196 ft)
5,0–55 m (16–180 ft)
5,0–55 m (16–180 ft)
8 m (26 ft)
16–60 m (52–196 ft)
14–60 m (45–196 ft)
10–60 m (32–196 ft)
8,0–60+ m (26–196+ ft)
8,0–60+ m (26–196+ ft)
7,0–60 m (22–196 ft)
7,0–60 m (22–196 ft)
10 m (32 ft)
21–60 m (68–196 ft)
19–60 m (62–196 ft)
14–60 m (45–196 ft)
12–60+ m (39–196+ ft)
10–60+ m (32–196+ ft)
9,0–60 m (29–196 ft)
9,0–60 m (29–196 ft)
12 m (39 ft)
25–60 m (82–196 ft)
23–60 m (75–196 ft)
19–60 m (62–196 ft)
16–60+ m (52–196+ ft)
13–60+ m (42–196+ ft)
11–60 m (36–196 ft)
11–55 m (36–180 ft)
Hinweis
Wenn die Radarempfindlichkeit auf Niedrig eingestellt wird, verringert sich der Erfassungsbereich um 20 %, wohingegen eine Einstellung auf Hoch den Erfassungsbereich um 20 % erweitert.
Bei Installationen, bei denen Sie mit kleinen Tieren rechnen, die sich außerhalb des Bereichs der analytischen Datenfusion aber innerhalb des Erfassungsbereichs des Radars bewegen, können Sie zur Minimierung von Fehlalarmen die Radarempfindlichkeit auf Niedrig einstellen. Dadurch wird der Erfassungsbereich wird jedoch verringert.
Installationsbeispiele und Anwendungsfälle
Installationsbeispiele
Mittige Montage
Die Radar-Video-Fusion-Kamera kann an einem Gerüst über die Fahrbahn montiert werden. Dies ist die empfohlene Platzierung, wenn Sie die Geschwindigkeit messen und Fahrzeugkennzeichen in zwei benachbarten Spuren erfassen möchten.
Platzieren Sie die Kamera oberhalb der Fahrzeuge, um die Fahrzeugkennzeichen direkt von vorne zu sehen, und zoomen Sie hinein, damit die Spur bzw. die Spuren, auf denen Sie Fahrzeugkennzeichen erfassen möchten, das Bild bedecken.
Dieselbe Installation eignet sich zur Erfassung der Fahrzeugkennzeichen und zur Messung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen, die sich von der Radar-Video-Fusion-Kamera entfernen, anstatt sich ihr zu nähern.
Seitlich montiert
Die Radar-Video-Fusion-Kamera kann an einem stabilen Mast am Straßenrand montiert werden. Zoomen Sie hinein, damit die Spur bzw. die Spuren, auf denen Sie Fahrzeugkennzeichen erfassen möchten, das Bild bedecken.
Wenn Sie bei dieser Installationsart Fahrzeugkennzeichen auf zwei Fahrspuren erfassen möchten, sollte der seitliche Abstand zwischen der Kamera und der Mitte der am weitesten entfernten Fahrspur maximal 7 m betragen.
Informationen zu Schwenkwinkel (a) und Erfassungsdistanz (b) sowie Empfehlungen zur Montage des Geräts bei Verwendung von AXIS License Plate Verifier finden Sie unter Empfehlungen für die Montage.
Allgemeine Informationen zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen finden Sie im Whitepaper „Erfassung von Fahrzeugkennzeichen“ auf axis.com/learning/white-papers.
Anwendungsfälle für die Straßenüberwachung
Erkennung von Bewegungen in unzulässiger Richtung
Zur Erfassung von Geschwindigkeit und Fahrzeugkennzeichen von Fahrzeugen, die auf einer Autobahnzufahrt in die falsche Richtung fahren, verwendet die Verkehrsüberwachung die AXIS Q1686-DLE mit der Software AXIS License Plate Verifier.
Die Kamera wird dabei an einem Mast montiert, der entsprechend Empfehlungen für die Montage auf die Zufahrt ausgerichtet ist. Für zuverlässige Erfassungen richten sie ein Überquerungsszenario auf den Radarseiten der Weboberfläche des Geräts ein und konfigurieren das Radargerät so, dass ein Fahrzeug zwei virtuelle Linien überqueren muss, um einen Alarm auszulösen. Im Radarszenario werden die beiden Linien quer über die Zufahrt positioniert und geben die Fahrtrichtung und die Geschwindigkeit an, bei der das Radar auslösen soll.
Erfassung von sich in falscher Richtung nähernden Fahrzeugen
Mit dieser Konfiguration erfasst das Radar Fahrzeuge und deren Geschwindigkeit, wenn sie in die falsche Richtung fahren. Gleichzeitig ermöglicht die Kamera die visuelle Identifizierung und die Erfassung der Fahrzeugkennzeichen. Mit diesem Setup können Regeln für Ereignisse erstellt werden, z. B. um eine Aufzeichnung auszulösen, wenn das Fahrzeug die Linien überquert, oder um eine externe Beleuchtungen einzuschalten, die den Fahrer alarmiert. Zusätzlich kann das Fahrzeugkennzeichen serverseitig verarbeitet werden.
Mit demselben Setup können auch hintere Fahrzeugkennzeichen erfasst werden. Das Radar misst die Geschwindigkeit von sich entfernenden Fahrzeugen, während die Kamera die hinteren Fahrzeugkennzeichen erfasst.
Erfassung von sich in falscher Richtung entfernenden Fahrzeugen
Zur Erfassung von Geschwindigkeitsverstößen auf Schnellstraßen wird die AXIS Q1686-DLE bei der Verkehrsüberwachung in Kombination mit dem AXIS License Plate Verifier genutzt. Mit dieser Konfiguration können die Kennzeichen und die Geschwindigkeit von Fahrzeugen bis 200 km/h erfasst werden.
Erfassung von Geschwindigkeitsüberschreitungen bei sich entfernenden Fahrzeugen
Empfehlungen für die Montage
Die AXIS Q1686-DLE wurde mit der Anwendung AXIS License Plate Verifier sorgfältig geprüft. Die Empfehlungen für die Montage in den folgenden Tabellen basieren auf der gemeinsamen Leistung von Kamera, Radar und Anwendung.
Die optimale Entfernung des Geräts, um die Fahrzeugkennzeichen von mit hohen Geschwindigkeiten fahrenden Fahrzeugen zu erfassen, beträgt 40 m. Wie aus den Tabellen ersichtlich ist, können auch Fahrzeugkennzeichen erfasst werden, die weniger oder mehr als 40 m entfernt sind, allerdings nur bei langsameren Geschwindigkeiten.
Mittige Montage
Diese Tabelle enthält die Empfehlungen für ein Gerät, das an einem Gerüst über die Fahrbahn montiert ist, sodass kein seitlicher Abstand zwischen Kamera und Straße vorhanden ist.
Geschwindigkeit
Spuren
Montagehöhe
Erfassungsdistanz
Neigungswinkel
Bis zu 80 km/h
2
6 m
25 m
13°
2
8 m (26,2 ft)
25 m
18°
Bis zu 104 km/h
2
8 m (26,2 ft)
50 m
9°
Bis zu 125 km/h
2
6 m
50 m
7°
Bis zu 160 km/h
2
8 m (26,2 ft)
40 m
11°
Bis zu 200 km/h
2
6 m
40 m
9°
Seitlich montiert
Diese Tabelle enthält die Empfehlungen für ein Gerät, das an einem Mast am Straßenrand montiert ist. Der seitliche Abstand zwischen Kamera und Mitte der am weitesten entfernten Spur beträgt maximal 7 m.
Geschwindigkeit
Spuren
Montagehöhe
Erfassungsdistanz
Neigungswinkel
Schwenkwinkel
Bis zu 50 km/h
1
2,5 m (8.2 ft)
25 m
6°
16°
1
4 m
25 m
9°
16°
2
6 m
25 m
13°
16°
2
8 m (26,2 ft)
25 m
18°
16°
Bis zu 80 km/h
1
2,5 m (8.2 ft)
40 m
4°
10º
1
4 m
40 m
6°
10º
Bis zu 104 km/h
2
8 m (26,2 ft)
50 m
9°
8°
Bis zu 125 km/h
2
6 m
50 m
7°
8°
Bis zu 140 km/h
2
6 m
40 m
9°
10º
2
8 m (26,2 ft)
40 m
9°
10º
Weitere Informationen zu den Parametern in der Tabelle finden Sie unter Begriffsbestimmungen.
Seitlicher Abstand: Der Abstand zwischen der Kamera und der Mitte der zu überwachenden Fahrspur. Wenn Sie mehrere Fahrspuren überwachen, handelt es sich um den Abstand zur Mitte der am weitesten entfernten Fahrspur.
Mounting height (Montagehöhe): Der Abstand zwischen dem Boden und der Optik im Gerät. Messen und bestätigen Sie die Montagehöhe bei der Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Überprüfen von Montagehöhe und Neigungswinkel.
Schwenkwinkel: Der horizontale Winkel seitlich montierter Geräte, wenn sie auf den Punkt der Straße gerichtet sind, an dem Fahrzeugkennzeichen erfasst werden sollen.
Erfassungsdistanz: Die Entfernung vom Gerät bis zu dem Punkt auf der Strecke, an dem Fahrzeugkennzeichen erfasst werden müssen.
Geschwindigkeit: Die maximale Geschwindigkeit, bei der das Gerät Fahrzeugkennzeichen noch erfassen und gleichzeitig die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge messen kann.
Für seitlich montierte Kameras beträgt der empfohlene maximale seitliche Abstand zur am weitesten entfernten Fahrspur 7 m (siehe Abbildung). Die Abbildung zeigt außerdem den Schwenkwinkel (a) und die Erfassungsdistanz (b).
Zusätzlich sind der Neigungswinkel (c) des Geräts nach unten und die Montagehöhe (h) vom Boden bis zum Gerät dargestellt.
Funktionsweise
Das Gerät im Netzwerk ermitteln
Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.
Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:
ChromeTM
EdgeTM
Firefox®
Safari®
Windows®
✓
✓
*
*
macOS®
✓
✓
*
*
Linux®
✓
✓
*
*
Andere Betriebssysteme
*
*
*
*
✓: Empfohlen *: Unterstützt mit Einschränkungen
Weboberfläche des Geräts öffnen
Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Host-Namen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.
Wenn Sie die IP-Adresse nicht gehen, ermitteln Sie das Gerät im Netzwerk mithilfe von AXIS IP Utility oder AXIS Device.
Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein. Wenn Sie zum ersten Mal auf das Gerät zugreifen, müssen Sie ein Administratorkonto erstellen. Siehe Administratorkonto erstellen.
Eine Beschreibung aller Funktionen und Einstellungen in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS finden Sie unter Hilfe zur Weboberfläche von AXIS OS.
Administratorkonto erstellen
Beim ersten Anmelden an Ihrem Gerät muss ein Administratorkonto erstellt werden.
Das Gerät verfügt über kein Standardkonto. Wenn Sie das Kennwort für Ihr Administratorkonto verloren haben, müssen Sie das Gerät zurücksetzen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.
Sichere Kennwörter
Wichtig
Verwenden Sie HTTPS (standardmäßig aktiviert), um Ihr Kennwort oder andere sensible Konfigurationen über das Netzwerk einzustellen. HTTPS ermöglicht sichere und verschlüsselte Netzwerkverbindungen und schützt so sensible Daten wie Kennwörter.
Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.
Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:
Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.
Das Kennwort geheimzuhalten.
Ändern Sie das Kennwort regelmäßig und mindestens einmal jährlich.
Stellen Sie sicher, dass keiner die Gerätesoftware manipuliert hat.
So stellen Sie sicher, dass das Gerät über seine ursprüngliche AXIS OS-Version verfügt, bzw. übernehmen nach einem Sicherheitsangriff die volle Kontrolle über das Gerät:
Nach dem Zurücksetzen gewährleistet Secure Boot den Status des Geräts.
Konfigurieren und installieren Sie das Gerät.
Übersicht über die Weboberfläche
In diesem Video erhalten Sie einen Überblick über die Weboberfläche des Geräts.
Weboberfläche des Axis Geräts
Ihr Gerät konfigurieren
Optimieren des Geräts für die Geschwindigkeitsmessung und die Erfassung von Fahrzeugkennzeichen
Diese Radar-Video-Fusion-Kamera ist ab Werk kalibriert, sodass Kamera und Radarmodul perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Hinweis
Vermeiden Sie es, das Objektiv, die optische Einheit oder das Radarmodul zu bewegen oder zu entfernen, da Kalibrierung und Ausrichtung dadurch verloren gehen.
Um das Gerät für die Fahrzeugerfassung, Geschwindigkeitsmessung und Kennzeichenerfassung zu optimieren, gehen Sie wie folgt vor:
Stellen Sie die Montagehöhe des Geräts in der Weboberfläche des Radargeräts ein. So kann das Radargerät die Geschwindigkeit vorbeifahrender Objekte richtig erfassen und messen.
Messen Sie die Höhe vom Boden bis zum Gerät so genau wie möglich. Stellen Sie bei Szenen mit unebenen Oberflächen den Wert für die durchschnittliche Höhe der Szene ein.
Gehen Sie zu Radar > Einstellungen > Allgemein.
Legen Sie unter Montagehöhe die Höhe fest.
Ausrichten und Neigen des Geräts
Richten Sie das Gerät auf den Bereich aus, in dem Sie Fahrzeugkennzeichen erfassen möchten.
Hinweis
Für dieses Verfahren ist physischer Zugriff auf das Gerät erforderlich.
Wenn Sie das Gerät zusammen mit AXIS License Plate Verifier verwenden, können Sie den Tabellen inEmpfehlungen für die Montage Empfehlungen für den Neigungswinkel entnehmen, die auf der Montagehöhe des Geräts, dem vorgesehenen Erfassungsabstand und der Fahrzeuggeschwindigkeit basieren.
Wenn Sie zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen die Lösung eines Drittanbieters verwenden, wenden Sie sich für Empfehlungen an den jeweiligen Anbieter.
Lösen Sie die Schraube der Wandhalterung.
Richten Sie die Kamera auf den Bereich der Straße aus, in dem Sie Fahrzeugkennzeichen erfassen möchten.
Neigen Sie das Gerät entsprechend der Empfehlungen.
Der Verkehrsassistent führt Sie Schritt für Schritt durch die Kalibrierung des Radars, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu überwachen oder deren Fahrtrichtung zu erfassen.
Rufen Sie Radar > Settings > Traffic assistant > Configure (Radar > Einstellungen > Verkehrsassistent > Konfigurieren) auf und folgen Sie den Anweisungen.
Überprüfen von Montagehöhe und Neigungswinkel
Hinweis
Für dieses Verfahren ist physischer Zugriff auf das Gerät erforderlich.
Um die Position des Geräts zu überprüfen, fügen Sie in der Live-Ansicht der Kamera zwei Arten von erweiterten Overlays hinzu. Mithilfe der Overlays können Sie feststellen, ob das Radar Fahrzeuge in der vorgesehenen Erfassungsdistanz ordnungsgemäß erfasst.
Das erste Overlay zeigt durch ein Gitter eine Radarprojektion an, das die Entfernung vom Gerät zur Straße enthält. Beim zweiten Overlay handelt es sich um ein Umgrenzungsfeld, das einen weißen Kasten zeigt, der auf ein vorbeifahrendes Fahrzeug projiziert wird.
Gehen Sie auf Video > Bild.
Klicken Sie auf in der Live-Ansicht, um auf die Steuerelemente auf dem Bildschirm des Geräts zuzugreifen.
Erweitern Sie Predefined controls (Voreingestellte Steuerelemente).
Schalten Sie Augmented overlay (radar) (Erweitertes Overlay (Radar)) ein.
Klicken Sie auf Toggle augmented bounding boxes (Erweiterte Umgrenzungsfelder umschalten).
Klicken Sie auf Toggle augmented overlay (Erweitertes Overlay umschalten).
Überprüfen Sie in der Live-Ansicht der Kamera, ob die Entfernung zur Straße im projizierten Gitter korrekt ist. Prüfen Sie dann, ob die Umgrenzungsfelder um die vorbeifahrenden Fahrzeuge herum projiziert werden und nicht über, unter oder neben ihnen.
Messen Sie bei Bedarf erneut die Montagehöhe und passen Sie die Einstellungen an, oder passen Sie den Neigungswinkel an und führen Sie eine erneute Überprüfung durch.
Ziehen Sie die Schrauben der Wandhalterung fest, nachdem Sie die Position des Geräts überprüft haben.
Hinweis
Schalten Sie das erweiterte Overlay aus, wenn Sie mit der Überprüfung fertig sind.
Bildoptimierung für die Erfassung von Fahrzeugkennzeichen
Rufen Sie über die Weboberfläche des Geräts Video > Installation > Traffic camera installation assistant (Video > Installation > Installationsassistent für Verkehrsüberwachungskameras) auf.
Wählen Sie den Überwachungsmodus License plate capture (Fahrzeugkennzeichenerfassungs-Assistent) aus.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Fügen Sie unter Capture settings (Erfassungseinstellungen) die folgenden Informationen hinzu:
Camera height (Kamerahöhe): Die Höhe der Kamera über dem Boden.
Road distance (Fahrbahnentfernung): Der seitliche Abstand zwischen der Kamera und der Mitte der überwachten Spur.
Max car speed (Max. Fahrzeuggeschwindigkeit): Die voraussichtliche Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge auf der zu überwachenden Straße.
Hinweis
Schalten Sie die Option Automatic distance (Automatische Entfernungsberechnung) ein, um den Abstand zum Fahrzeug automatisch zu berechnen.
Car distance (Fahrzeugentfernung): Der Abstand zwischen der Kamera und den sich nähernden oder entfernenden Fahrzeugen.
Klicken Sie im Installationsassistenten für Verkehrsüberwachungskameras auf Next (Weiter).
Der Assistent bietet ein Szene-Profil und einen maximalen Verschlusswert für Ihre Installation. Um diese Einstellungen zu speichern, klicken Sie auf Apply settings (Einstellungen übernehmen).
Zoomen Sie in der Live-Ansicht so hinein, dass die Ansicht die Fahrspur(en) umfasst, die überwacht werden soll(en). Weitere Informationen finden Sie unter .
Um die Einstellungen zu überprüfen, zeichnen Sie ein paar vorbeifahrende Fahrzeuge auf und sehen Sie sich die Nummernschilder in der Aufzeichnung an. Weitere Informationen finden Sie unter Video aufzeichnen und ansehen.
Einrichten einer Lösung zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen
Richten Sie eine Lösung zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen ein, mit der die von der Kamera bereitgestellten Bilder verarbeitet werden können. Weitere Informationen finden Sie unter Software zur Erfassung von Fahrzeugkennzeichen.
AXIS License Plate Verifier
Wenn Sie die AXIS Q1686-DLE in Kombination mit AXIS License Plate Verifier verwenden möchten, finden Sie im Benutzerhandbuch zu AXIS License Plate Verifier Informationen zum Einrichten der Anwendung.
Wenn Sie Fahrzeugkennzeichen für zwei Spuren erfassen möchten, empfehlen wir, in der Anwendung für jede Spur einen ausgewählten Bereich zu erstellen. Anweisungen hierzu finden Sie unter Ausgewählten Bereich anpassen im Benutzerhandbuch zu AXIS License Plate Verifier.
Um zu überprüfen, ob AXIS License Plate Verifier die Fahrzeugkennzeichen korrekt erfasst, schalten Sie in der Weboberfläche der AXIS Q1686-DLE die Fahrzeugkennzeichen-Overlays ein. Weitere Informationen, siehe Anzeigen von Fahrzeugkennzeichen-Overlays.
Grundlegende Einstellungen
Aufnahmemodus einstellen
Gehen Sie zu Video > Installation > Aufnahmemodus.
Klicken Sie auf Ändern.
Wählen Sie einen Aufnahmemodus aus und klicken Sie auf Speichern und neu starten.
Siehe auch .
Netzfrequenz einstellen
Gehen Sie auf Video > Installation > Netzfrequenz.
Wählen Sie eine Netzfrequenz aus und klicken Sie auf Speichern und neu starten.
Bild einstellen
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zur Arbeitsweise bestimmter Funktionen finden Sie unter Mehr erfahren.
Ausrichten der Kamera
Um die Ansicht in Bezug auf einen Referenzbereich oder ein Referenzobjekt anzupassen, richten Sie die Kamera mithilfe des Nivellierrasters mechanisch aus.
Wechseln Sie zu Video > Image (Video > Bild) > und klicken Sie auf .
Klicken Sie auf , um das Nivellierraster anzuzeigen.
Richten Sie die Kamera mechanisch aus, bis die Position des Referenzbereichs oder des Objekts entsprechend des Nivellierrasters ausgerichtet ist.
Zoom und Fokus einstellen
Um den Zoom einzustellen:
Wechseln Sie zu Video > Installation, und passen Sie die Einstellung mit dem Zoomschieber an.
Um den Fokus einzustellen:
Klicken Sie auf , um den Autofokusbereich zu sehen.
Passen Sie den Autofokusbereich an, um den Teil des Bilds zu erfassen, der fokussiert werden soll.
Wird kein Autofokus-Bereich gewählt, fokussiert die Kamera auf die ganze Szene. Für Situationen im Verkehrsgeschehen, in denen Fahrzeugkennzeichen erfasst werden sollen, empfehlen wir, sich auf die Linien in der Straßenmitte zu konzentrieren.
Klicken Sie auf Autofocus (Autofokus).
Nehmen Sie mit dem entsprechenden Schieberegler die Feineinstellung der Bildschärfe vor.
Szene-Profil auswählen
Ein Szene-Profil ist ein Satz vordefinierter Bildeinstellungen einschließlich Farbstufe, Helligkeit, Schärfe, Kontrast und lokaler Kontrast. Auf dem Produkt sind für das schnelle Einrichten von Szenarios bereits Szene-Profile vorkonfiguriert wie zum Beispiel das auf Überwachung ausgerichtete Profil Beweissicherung. Beschreibungen der verfügbaren Einstellungen finden Sie unter Weboberfläche.
Das Szene-Profil kann beim ersten Einrichten der Kamera ausgewählt werden. Das Szene-Profil kann auch später eingerichtet oder geändert werden.
Wechseln Sie zu Video > Image > Appearance.
Gehen Sie auf Szene-Profil und wählen Sie ein Profil aus.
Reduzierung der Bildverarbeitungszeit mit dem Low-Latency-Modus
Sie können die Bildverarbeitungszeit Ihres Livestreams durch Einschalten des Low-Latency-Modus optimieren. Die Verzögerung in Ihrem Livestream wird damit auf ein Minimum reduziert. Wenn Sie den Low-Latency-Modus verwenden, ist die Bildqualität geringer als gewöhnlich.
System > Plain config (System > Einfache Konfiguration) aufrufen.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Option ImageSource (Bildquelle) aus.
Gehen Sie auf ImageSource/I0/Sensor > Low latency mode (Low-Latency-Modus), und wählen Sie On (Ein).
Save (Speichern) anklicken.
Den Belichtungsmodus wählen
Verwenden Sie Belichtungsmodi zur Verbesserung der Bildqualität bestimmter Überwachungsszenen. Mit den Belichtungsmodi können Sie Blendenöffnung, Verschlusszeit und Verstärkung steuern. Gehen Sie auf Video > Bild > Belichtung und wählen Sie zwischen folgenden Belichtungsmodi:
Wählen Sie für die meisten Fälle Automatische Beleuchtung.
Für Umgebungen mit einem gewissen Anteil Kunstlicht, wie etwa fluoreszierendes Licht, den Modus “Flimmerfrei“ wählen.
Die der Netzfrequenz entsprechende Frequenz wählen.
Für Umgebungen mit einem gewissen Anteil Kunstlicht und hellem Licht, wie etwa fluoreszierendes Licht nachts im Außenbereich oder Sonne tags, den Modus “Flimmerreduziert“ wählen.
Die der Netzfrequenz entsprechende Frequenz wählen.
Um die aktuellen Belichtungseinstellungen beizubehalten, wählen Sie den Modus Aktuelle beibehalten.
Bei schlechten Lichtverhältnissen im Nachtmodus von Infrarotlicht profitieren
Ihre Kamera nutzt sichtbares Licht, um tagsüber Farbbilder bereitzustellen. Wenn das sichtbare Licht jedoch abnimmt, werden die Farbbilder weniger hell und klar. Wenn Sie dann in den Nachmodus wechseln, greift die Kamera sowohl sichtbares als auch Nah-Infrarotlicht zurück, um stattdessen helle und detaillierte Schwarzweißbilder zu liefern. Sie können die Kamera so einrichten, dass automatisch in den Nachtmodus gewechselt wird.
Gehen Sie auf Video > Bild > Tag- und Nachtmodus und stellen Sie sicher, dass der IR-Sperrfilter auf Auto eingestellt ist.
Um das integrierten Infrarotlicht zu verwenden, wenn sich die Kamera im Nachtmodus befindet, aktivieren Sie Beleuchtung zulassen und Beleuchtung synchronisieren.
Optimieren der IR-Beleuchtung
Je nach Installationsumgebung und Bedingungen im Umfeld der Kamera, z. B. externe Lichtquellen in der Szene, kann die Bildqualität manchmal verbessert werden, indem Sie die Intensität der LEDs manuell anpassen. Wenn Sie Probleme mit Reflexionen von den LEDs haben, können Sie versuchen, die Intensität zu verringern.
Wechseln Sie zu Video > Image > Tag-Nacht-Modus.
Aktivieren Sie die Option Allow illumination (Beleuchtung zulassen).
Klicken Sie in der Live-Ansicht auf und wählen Sie Manual (Manuell).
Passen Sie die Intensität an.
Bildrauschen bei schwachem Licht verringern
Durch folgende Einstellungen lässt sich bei schwachem Licht das Bildrauschen verringern:
Den Kompromiss zwischen Rauschen und Bewegungsunschärfe einregeln. Gehen Sie auf Video > Bild > Belichtung und bewegen Sie den Schieberegler Kompromiss Rauschen zu Bewegungsunschärfe in Richtung Geringes Rauschen.
Den Belichtungsmodus auf Automatische Verschlusszeit stellen.
Hinweis
Eine längere Verschlusszeit kann Bewegungsunschärfe verursachen.
Um die Verschlusszeit zu verlängern, die maximale Verschlusszeit auf den höchstmöglichen Wert einstellen.
Hinweis
Verringern der maximalen Verstärkung kann das Bild verdunkeln.
Die maximale Verstärkung auf einen niedrigeren Wert einstellen.
Wenn der Schieber für Aperture (Blendenöffnung) vorhanden ist, bewegen Sie diesen in Richtung Open (Offen).
Verringern Sie unter Video > Bild > Erscheinungsbild die Schärfe.
Reduzieren der Bewegungsunschärfe bei schlechten Lichtverhältnissen
Durch folgende Einstellungen unter Video > Bild > Belichtung) lässt sich die Bewegungsunschärfe bei schwachem Licht verringern:
Hinweis
Wenn Sie die Verstärkung erhöhen, verstärkt sich das Bildrauschen.
Stellen Sie unter Max shutter (Maximierte Verschlusszeit) eine kürzere Zeit und unter Max gain (Maximierte Verstärkung) einen höheren Wert ein.
Falls weiterhin Probleme hinsichtlich Bewegungsunschärfe auftreten:
Erhöhen Sie die Lichtstärke in der Szene.
Positionieren Sie die Kamera so, dass sich die Objekte nicht seitwärts bewegen, sondern entweder auf die Kamera zu oder von ihr weg.
Einzelheiten in einem Bild vergrößern
Wichtig
Wenn Sie die Einzelheiten in einem Bild vergrößern, wird die Bitrate wahrscheinlich größer und Sie erhalten eine reduzierte Bildrate.
Stellen Sie sicher, dass Sie den Aufnahmemodus mit der höchsten Auflösung wählen.
Gehen Sie auf Video > Videostream > Allgemein und legen Sie für die Komprimierung eine möglichst geringen Wert fest.
Klicken Sie unter dem Bild der Live-Ansicht auf und wählen Sie unter Video format (Videoformat) die Option MJPEG.
Gehen Sie zu Video > Stream > Zipstream (Video > Videostream > Zipstream) und wählen Sie Off (Aus) aus.
Szenen mit starkem Gegenlicht bearbeiten
Der Lichtstärkebereich eines Bildes wird als Dynamikbereich bezeichnet. Der Unterschied in der Lichtstärke des dunkelsten und des hellsten Bereichs kann stark ausgeprägt sein. Im Ergebnis sind dann lediglich die dunklen oder die hellen Bereiche sichtbar. Wide Dynamic Range (WDR) macht sowohl dunkle als auch helle Bereiche des Bildes sichtbar.
Gehen Sie auf Video > Bild > Wide Dynamic Range.
Verwenden Sie den Schieber Local contrast (Lokaler Kontrast), um die Stärke von WDR einzustellen.
Stellen Sie mit dem Schieberegler für die Tone mapping (Dynamikkompression) den WDR-Wert ein.
Wenn weiterhin Probleme auftreten, navigieren Sie zu Exposure (Belichtung) und passen Sie Exposure zone (Belichtungsbereich) an, um den ausgewählten Bereich abzudecken.
Ein wackeliges Bild mit Bildstabilisierung ausgleichen
Die Bildstabilisierung eignet sich für Umgebungen, in denen das Produkt an exponierter Stelle montiert und Vibrationen, z. B. durch Wind oder Straßenverkehr, auftreten können.
Sie sorgt für ein fließendes, stetigeres und weniger unscharfes Bild. Es verringert ebenfalls die Dateigröße des komprimierten Bildes und reduziert die Bildrate des Videostreams.
Hinweis
Wenn Sie die Bildstabilisierung einschalten, wird das Bild leicht beschnitten, wodurch die maximale Auflösung sinkt.
Gehen Sie zu Video > Installation > Bildkorrektur.
Aktivieren Sie die Option Bildstabilisierung.
Teile des Bildes mit Privatzonenmasken verbergen
Sie können eine oder mehrere Privatzonenmasken erstellen, um Teile des Bilds auszublenden.
Gehen Sie auf Video > Privacy masks (Video > Privatzonenmasken).
Klicken Sie auf .
Klicken Sie auf die neue Maske und geben Sie einen Namen ein.
Passen Sie die Größe und Position Privatzonenmaske Ihren Wünschen entsprechend an.
Um die Farbe aller Privatzonenmasken zu ändern, klicken Sie auf Privacy masks (Privatzonenmasken) und wählen die gewünschte Farbe aus.
Sie können ein Bild als Overlay im Videostream hinzufügen.
Gehen Sie auf Video > Overlays.
Klicken Sie auf Manage images (Bilder verwalten).
Laden Sie ein Bild hoch oder ziehen Sie es und legen Sie es ab.
Klicken Sie auf Upload (Hochladen).
Wählen Sie in der Dropdown-Liste Image (Bild) und klicken Sie auf .
Wählen Sie das Bild und eine Position. Sie können das Overlay-Bild auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.
Einen Text-Overlay anzeigen
Sie können ein Textfeld als Overlay im Videostream hinzufügen. Dies ist nützlich, wenn Sie das Datum, die Uhrzeit oder den Firmennamen im Videostream anzeigen möchten.
Gehen Sie auf Video > Overlays.
Wählen Sie Text aus und klicken Sie auf .
Geben Sie den Text ein, der angezeigt werden soll, oder wählen Sie Modifikatoren aus, um beispielsweise das aktuelle Datum anzuzeigen.
Position auswählen. Sie können das Overlay auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.
Hinzufügen von Straßennamen und Kompassrichtung zum Bild
Hinweis
Der Straßenname und die Kompassrichtung werden in allen Videostreams und Aufzeichnungen angezeigt.
Wechseln Sie zu Apps.
Wählen Sie axis-orientationaid (Orientierungshilfe von Axis) aus.
Öffnen anklicken.
Klicken Sie zum Hinzufügen eines Straßennamens auf Text hinzufügen und ändern Sie den Text entsprechend.
Um einen Kompass hinzuzufügen, klicken Sie auf Add compass (Kompass hinzufügen) und ändern Sie den Kompass entsprechend.
Klicken Sie auf in der Live-Ansicht, um auf die Steuerelemente auf dem Bildschirm des Geräts zuzugreifen.
Erweitern Sie Predefined controls (Voreingestellte Steuerelemente).
Schalten Sie die Option License plate overlay (Fahrzeugkennzeichen-Overlay) ein.
Klicken Sie auf Show overlay (Overlay anzeigen).
Um das Overlay zu verschieben, klicken Sie auf Move Overlay (Overlay verschieben).
Video ansehen und aufnehmen
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter Streaming und Speicher.
Bandbreite und Speicher reduzieren
Wichtig
Eine Reduzierung der Bandbreite kann zum Verlust von Details im Bild führen.
Gehen Sie auf Video > Videostream.
Klicken Sie in der Live-Ansicht auf .
Wählen Sie Videoformat AV1 aus, wenn Ihr Gerät dies unterstützt. Andernfalls wählen Sie H.264.
Gehen Sie auf Video > Videostream > Allgemein und erhöhen Sie die Komprimierung.
Gehen Sie zu Video > Stream > Zipstream (Video > Videostream > Zipstream) und führen Sie eine oder mehrere der folgenden Schritte durch:
Hinweis
Die Einstellungen Zipstream werden für alle Video-Encoder außer MJPEG verwendet.
Wählen Sie die Strength (Stärke) des Zipstreams aus, die Sie verwenden möchten.
Aktivieren Sie Optimize for storage (Speicher optimieren). Dies kann nur verwendet werden, wenn die Video Management Software B-Rahmen unterstützt.
Aktivieren Sie Dynamische FPS.
Aktivieren Sie Dynamisches GOP und wählen Sie eine hohe Obere Grenze als Wert für die GOP-Länge.
Hinweis
Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund unterstützt das Gerät es auf dessen Weboberfläche nicht. Stattdessen können Sie auf ein Video Management System oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.
Einrichtung eines Netzwerk-Speichers
Um Aufzeichnungen im Netzwerk zu speichern, müssen Sie Ihren Netzwerk-Speicher einrichten.
Gehen Sie auf System > Storage (System > Speicher).
Klicken Sie unter Network storage (Netzwerk-Speicher) auf Add network storage (Netzwerk-Speicher hinzufügen).
Geben Sie die IP-Adresse des Host-Servers an.
Geben Sie unter Network share (Netzwerk-Freigabe) den Namen des freigegebenen Speicherorts auf dem Host-Server ein.
Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.
Wählen Sie die SMB-Version aus oder lassen Sie Auto stehen.
Wählen Sie Add share without testing (Freigabe ohne Test hinzufügen), wenn vorübergehende Verbindungsprobleme auftreten oder die Freigabe noch nicht konfiguriert ist.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Video aufzeichnen und ansehen
Video direkt von der Kamera aufzeichnen
Gehen Sie auf Video > Videostream.
Um eine Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf .
Wenn Sie noch keinen Speicher eingerichtet haben, klicken Sie auf und . Anweisungen zum Einrichten des Netzwerk-Speichers finden Sie unter Einrichtung eines Netzwerk-Speichers
Um die Aufzeichnung anzuhalten, klicken Sie erneut auf .
Video ansehen
Gehen Sie auf Recordings (Aufzeichnungen).
Klicken Sie auf für Ihre Aufzeichnung in der Liste.
Stellen Sie sicher, dass keiner das Video manipuliert hat.
Mit einem signierten Video können Sie sicherstellen, dass das von der Kamera aufgezeichnete Video von niemanden manipuliert wurde.
Wechseln Sie zu Video > Stream > General (Allgemein) und aktivieren Sie Signed Video (Signiertes Video).
Verwenden Sie AXIS Camera Station (5.46 oder höher) oder eine andere kompatible Video Management Software, um ein Video aufzeichnen. Anweisungen dazu finden Sie im Benutzerhandbuch von AXIS Camera Station.
Um weitere Informationen über das Video zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Video und wählen Sie Digitale Signatur anzeigen aus.
Zusätzliche Radareinstellungen
Kalibrieren einer Referenzkarte
Um die Bewegungen der erkannten Objekte besser verfolgen zu können, können Sie einen Lageplan als Referenz hochladen. Dies kann z. B. eine Planzeichnung oder ein Luftbild sein, das die vom Radar abgedeckte Fläche darstellt. Kalibrieren Sie die Karte so, dass die Radaransicht mit Position, Ausrichtung und Maßstab der Karte übereinstimmt, und zoomen Sie sie heran, wenn Sie sich bestimmte Teile der Szene genauer ansehen möchten.
Sie können sich entweder Schritt für Schritt von einem Einrichtungsassistenten durch die Kartenkalibrierung führen lassen oder jede Einstellung einzeln bearbeiten.
Einrichtungsassistent verwenden:
Gehen Sie zu Radar > Kartenkalibrierung.
Klicken Sie auf Setup assistent (Einrichtungsassistent) und befolgen Sie die Anweisungen.
Klicken Sie auf Reset calibration (Kalibrierung zurücksetzen), um die hochgeladene Karte und die von Ihnen hinzugefügten Einstellungen zu entfernen.
Jede Einstellung einzeln bearbeiten:
Die Karte wird mit jeder Anpassung der einzelnen Einstellungen nach und nach kalibriert.
Gehen Sie zu Radar (Radar)> Map calibration (Kartenkalibrierung)> Map (Karte).
Wählen Sie das hochzuladende Bild aus oder ziehen Sie es per Drag & Drop in den dafür vorgesehenen Bereich.
Klicken Sie zum erneuten Verwenden eines Kartenbilds mit den aktuellen Einstellungen zum Schwenken und Zoomen auf Download map (Karte herunterladen).
Unter Rotate map (Karte drehen) können Sie die Karte mit dem Schieberegler in die korrekte Position bringen.
Gehen Sie auf Scale and distance on a map (Maßstab und Entfernung auf einer Karte) und klicken Sie auf zwei vorher festgelegte Punkte auf der Karte.
Geben Sie unter Distance (Entfernung) die tatsächliche Entfernung zwischen den beiden Punkten ein, die Sie der Karte hinzugefügt haben.
Gehen Sie auf Pan and zoom map (Karte schwenken und zoomen) und verwenden Sie die jeweiligen Schaltflächen zum Schwenken, Vergrößern und Verkleinern des Kartenbilds.
Hinweis
Die Zoom-Funktion wirkt sich nicht auf den Erfassungsbereich des Radars aus. Auch wenn nach dem Zoomen Teile des Erfassungsbereichs nicht mehr sichtbar sind, erfasst der Radar weiterhin Objektbewegungen im gesamten Erfassungsbereich. Die einzige Möglichkeit, erfasste Bewegungen auszuschließen, besteht im Hinzufügen von Ausschlussbereichen. Weitere Informationen finden Sie unter .
Gehen Sie auf Radar position (Radarposition) und verschieben oder drehen Sie die Position des Radars auf der Karte mit den jeweiligen Schaltflächen.
Klicken Sie auf Reset calibration (Kalibrierung zurücksetzen), um die hochgeladene Karte und die von Ihnen hinzugefügten Einstellungen zu entfernen.
Das Video zeigt an einem Beispiel, wie eine Referenzkarte in einem Axis Radar oder einer Radar-Video-Fusionskamera kalibriert wird.
Szenarien hinzufügen
Ein Szenario besteht aus einer Kombination aus Auslösebedingungen und Erfassungseinstellungen, mit denen Regeln im Ereignissystem erstellt werden können. Fügen Sie Szenarien hinzu, wenn Sie für unterschiedliche Teile der Szene verschiedene Regeln erstellen möchten.
Ein Szenario hinzufügen:
Gehen Sie zu Radar > Szenarien.
Klicken Sie auf Szenario hinzufügen.
Geben Sie den Namen des Szenarios ein.
Wählen Sie aus, ob der Auslöser Objekte sein sollen, die sich in einem bestimmten Bereich bewegen, oder Objekte, die eine oder zwei bestimmte Linien überqueren.
Auslösen bei Objekten, die sich in einem Bereich bewegen:
Wählen Sie Movement in area (Bewegung im Bereich) aus.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Wählen Sie den in das Szenario einzubeziehenden Bereichstyp.
Verschieben und formen Sie den Bereich mit der Maus, sodass er den gewünschten Teil des Radarbilds oder der Referenzkarte abdeckt.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Fügen Sie Erfassungseinstellungen hinzu.
Fügen Sie Sekunden bis zum Auslösung unter Ignore short-lived objects (Kurzlebige Objekte ignorieren) hinzu.
Wählen Sie unter Trigger on object type (Auslöser für Objekttyp) den auslösenden Objekttyp aus.
Fügen Sie unter Speed limit (Geschwindigkeitsbegrenzung) einen Bereich für die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzu.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Legen Sie die Mindestdauer des Alarms unter Minimum trigger duration (Minimale Triggerdauer) fest.
Save (Speichern) anklicken.
Auslösen für Objekte, die eine Linie überqueren:
Wählen Sie Line crossing (Linienüberschreitung).
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Positionieren Sie die Linie in der Szene.
Verwenden Sie die Maus, um die Linie zu verschieben und zu verformen.
Um die Erfassungsrichtung zu ändern, aktivieren Sie die Option Richtung ändern.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Fügen Sie Erfassungseinstellungen hinzu.
Fügen Sie Sekunden bis zum Auslösung unter Ignore short-lived objects (Kurzlebige Objekte ignorieren) hinzu.
Wählen Sie unter Trigger on object type (Auslöser für Objekttyp) den auslösenden Objekttyp aus.
Fügen Sie unter Speed limit (Geschwindigkeitsbegrenzung) einen Bereich für die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzu.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Legen Sie die Mindestdauer des Alarms unter Minimum trigger duration (Minimale Triggerdauer) fest.
Die Standardvorgabe lautet 2 Sekunden. Wenn das Szenario bei jedem Überqueren der Linie durch ein Objekt ausgelöst werden soll, die Dauer auf 0 Sekunden senken.
Save (Speichern) anklicken.
Auslösen für Objekte, die zwei Linien überqueren:
Wählen Sie Line crossing (Linienüberschreitung).
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Wenn das Objekt zwei Linien überqueren soll, damit der Alarm ausgelöst wird aktivieren Sie Require crossing of two lines (Überschreiten von zwei Linien erforderlich).
Linien in der Szene positionieren.
Verwenden Sie die Maus, um die Linie zu verschieben und zu verformen.
Um die Erfassungsrichtung zu ändern, aktivieren Sie die Option Richtung ändern.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Fügen Sie Erfassungseinstellungen hinzu.
Legen Sie unter Max time between crossings (maximale Zeit zwischen den Überquerungen) die Zeitgrenze zwischen der ersten und der zweiten Linie fest.
Wählen Sie unter Trigger on object type (Auslöser für Objekttyp) den auslösenden Objekttyp aus.
Fügen Sie unter Speed limit (Geschwindigkeitsbegrenzung) einen Bereich für die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzu.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Legen Sie die Mindestdauer des Alarms unter Minimum trigger duration (Minimale Triggerdauer) fest.
Die Standardvorgabe lautet 2 Sekunden. Wenn das Szenario bei jedem Überqueren von zwei Linien durch ein Objekt ausgelöst werden soll, die Dauer auf 0 Sekunden senken.
Save (Speichern) anklicken.
Text-Overlay mit Angabe des Neigungswinkels des Radars anzeigen
In die Live-Ansicht des Radars kann ein Overlay mit Angabe des Neigungswinkels des Radars hinzugefügt werden. Dies ist hilfreich bei der Installation oder wenn Sie wissen müssen, in welchem Winkel das Gerät geneigt ist.
Hinweis
Das Neigungswinkel-Overlay zeigt bei horizontaler Ausrichtung des Geräts „90“ an. Wenn das Overlay „75“ zeigt, liegt der Neigungswinkel des Radars 15° unter der Horizontlinie.
Rufen Sie Radar > Overlays auf.
Wählen Sie Text aus und klicken Sie auf .
Geben Sie #op ein.
Sie können auch auf Modifikator klicken und #op aus der Liste wählen.
Position auswählen. Sie können das Overlay-Feld auch per Drag & Drop in der Live-Ansicht ziehen, um die Position zu ändern.
Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu. Die Regel legt fest, wann das Gerät bestimmte Aktionen durchführt. Regeln können als geplant, wiederkehrend oder manuell ausgelöst eingerichtet werden.
Unter Name einen Dateinamen eingeben.
Wählen Sie die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit die Aktion ausgelöst wird. Wenn für die Regel mehrere Bedingungen definiert werden, müssen zum Auslösen der Aktion alle Bedingungen erfüllt sein.
Wählen Sie, welche Aktion bei erfüllten Bedingungen durchgeführt werden soll.
Hinweis
Damit Änderungen an einer aktiven Aktionsregel wirksam werden, muss die Regel wieder eingeschaltet werden.
Werden Definitionen von in Regeln verwendeten Videostream-Profilen geändert, dann müssen alle Regeln, die diese Videostream-Profile verwenden, neu gestartet werden.
Strom sparen, wenn keine Bewegung erkannt wird
In diesem Beispiel wird erläutert, wie Sie den Energiesparmodus aktivieren, wenn in der Szene keine Bewegung erkannt wird.
Hinweis
Wenn Sie den Energiesparmodus aktivieren, ist die Reichweite der IR-Beleuchtung herabgesetzt.
Stellen Sie sicher, dass AXIS Object Analytics ausgeführt wird:
Gehen Sie auf Apps > AXIS Object Analytics.
Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.
Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.
Eine Regel erstellen:
Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie unter Anwendung aus der Liste der Bedingungen Object Analytics.
Wählen Sie Diese Bedingung umkehren.
Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Power saving mode (Energiesparmodus) die Option Use power saving mode while the rule is active (Den Energiesparmodus bei aktiver Regel verwenden) aus.
Save (Speichern) anklicken.
Video aufzeichnen, wenn die Kamera ein Objekt erfasst
Dieses Beispiel erläutert, wie Sie die Kamera so einrichten, dass die bei Erfassung eines Objekts mit der Aufzeichnung auf SD-Karte startet. Die Aufzeichnung schließt einen Zeitabschnitt von fünf Sekunden vor und einer Minute nach Ende der Objekterkennung ein.
Vorbereitungen:
Stellen Sie sicher, dass Sie eine SD-Karte eingesetzt haben.
Stellen Sie sicher, dass AXIS Object Analytics ausgeführt wird:
Gehen Sie auf Apps > AXIS Object Analytics.
Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.
Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.
Eine Regel erstellen:
Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie unter Anwendung aus der Liste der Bedingungen Object Analytics.
Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen, während die Regel aktiv ist.
Wählen Sie in der Liste der Speicheroptionen SD_DISK.
Wählen Sie eine Kamera und ein Videostreamprofil aus.
Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.
Stellen Sie die Nachpufferzeit auf 1 Minute ein.
Save (Speichern) anklicken.
Ein Text-Overlay im Videostream anzeigen, wenn das Gerät ein Objekt erkennt
Dieses Beispiel erläutert, wie der Text „Bewegung erkannt“ angezeigt wird, wenn die Kamera ein Objekt erkennt.
Stellen Sie sicher, dass AXIS Object Analytics ausgeführt wird:
Gehen Sie auf Apps > AXIS Object Analytics.
Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.
Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist.
Overlay-Text hinzufügen:
Gehen Sie auf Video > Overlays.
Wählen Sie unter Overlays die Option Text und klicken Sie auf .
Geben Sie #D in das Textfeld ein.
Wählen Sie die Textgröße und Darstellung aus.
Klicken Sie auf , um das Text-Overlay zu positionieren, und wählen Sie eine Option.
Eine Regel erstellen:
Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie unter Anwendung aus der Liste der Bedingungen Object Analytics.
Wählen Sie unter Overlay-Text aus der Liste der Aktionen Overlay-Text verwenden.
Wählen Sie einen Videokanal aus.
Geben Sie in Text „Bewegung erkannt” ein.
Legen Sie die Dauer fest.
Save (Speichern) anklicken.
Hinweis
Wenn Sie den Overlay-Text aktualisieren, wird er automatisch auf allen Videostreams aktualisiert.
Geben Sie visuelle Anhaltspunkte für ein laufendes Ereignis an
Sie können die AXIS I/O Indication LED an Ihre Netzwerk-Kamera anschließen. Diese LED kann so konfiguriert werden, dass Sie bei bestimmten Ereignissen in der Kamera aktiviert wird. Beispielsweise können die Benutzer wissen, dass die Videoaufzeichnung ausgeführt wird.
Erforderliche Hardware
AXIS I/O Indication LED
Eine Axis Netzwerk-Videokamera
Hinweis
Anweisungen zum Anschließen der AXIS I/O Indication LED finden Sie in der Installationsanleitung des Produkts.
Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie eine Regel konfigurieren, die die AXIS I/O Indication LED aktiviert, um anzuzeigen, dass die Kamera aufzeichnet.
Gehen Sie auf System > Zubehör > E/A-Ports.
Klicken Sie für den Port, mit dem Sie die AXIS I/O Indication LED verbunden haben, auf , um als Richtung Ausgang festzulegen und klicken Sie auf , um den Normalzustand auf Schaltkreis offen festzulegen.
Gehen Sie auf System > Ereignisse.
Erstellen Sie eine neue Regel.
Wählen Sie die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit die Aufzeichnung gestartet wird. Dies kann beispielsweise ein Zeitplan oder eine Bewegungserkennung sein.
Wählen Sie in der Liste der Aktionen Video aufzeichnen. Wählen Sie einen Speicherplatz. Wählen Sie ein Videostreamprofil aus oder erstellen Sie ein neues. Stellen Sie auch den Vorpuffer und den Puffer für Nachalarmbilder nach Bedarf ein.
Speichern Sie die Regel.
Erstellen Sie eine zweite Regel und wählen Sie die gleiche Bedingung wie in der ersten Regel aus.
Wählen Sie aus der Liste der Aktionen die Option E/A umschalten, während die Regel aktiv ist und dann den Port, der mit der AXIS I/O Indication LED verbunden ist. Stellen Sie den Status auf Aktiv ein.
Speichern Sie die Regel.
Weitere Szenarios, in denen die AXIS I/O Indication LED verwendet werden kann, sind z. B.:
Konfigurieren Sie die LED so, dass Sie beim Start der Kamera eingeschaltet ist, um die Anwesenheit der Kamera anzuzeigen. Wählen Sie als Bedingung System bereit.
Konfigurieren Sie die LED, sich einzuschalten, wenn der Live-Stream aktiv ist, damit angezeigt wird, wenn eine Person oder ein Programm über die Kamera auf einen Videostream zugreift. Wählen Sie Zugriff auf Livestream als Bedingung.
Video aufzeichnen, wenn die Kamera einen Stoß erfasst
Dank der Stoßerkennung kann die Kamera Manipulation durch Vibration oder Stöße erfassen. Je nach Stoßempfindlichkeit, die sich in einem Bereich von 0 bis 100 einstellen lässt, können von der Umgebung oder einem Objekt ausgehende Erschütterungen eine Aktion auslösen. In diesem Szenario bewirft jemand nach Geschäftsschluss die Kamera mit Steinen, und Sie möchten ein Video von diesem Ereignis aufnehmen.
Stoßerkennung aktivieren:
Wechseln Sie zu System > Detectors > Shock detection (System > Detektoren > Stoßerkennung).
Aktivieren Sie die Stoßerkennung, und stellen Sie die Stoßempfindlichkeit ein.
Eine Regel erstellen:
Gehen Sie auf System > Events > Rules (System > Ereignisse > Regeln) und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Device status (Gerätestatus) die Option Shock detected (Stoß erkannt)aus.
Klicken Sie auf +, um eine zweite Bedingung hinzuzufügen.
Wählen Sie in der Bedingungsliste unter Scheduled and recurring (Geplant und wiederkehrend) die Option Schedule (Zeitplan) aus.
Wählen Sie aus der Liste der Zeitpläne After hours (Nach Geschäftsschluss) aus.
Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen, während die Regel aktiv ist.
Wählen Sie aus, wo die Aufzeichnungen gespeichert werden sollen.
Wählen Sie eine Camera (Kamera) aus.
Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.
Stellen Sie die Nachpufferzeit für Nachalarmbilder auf 50 Sekunden ein.
Klicken Sie auf Save.
Benachrichtigung bei Öffnen des Gehäuses auslösen
In diesem Beispiel wird erklärt, wie Sie eine E-Mail-Benachrichtigung einrichten, die bei Öffnen des Gehäuses versendet wird.
Einen E-Mail-Empfänger hinzufügen:
Rufen Sie System (System) > Events (Ereignisse) > Recipients (Empfänger) auf und klicken Sie auf Empfänger hinzufügen.
Geben Sie den Namen des Empfängers ein.
Wählen Sie Email (E-Mail) als Benachrichtigungsart.
Geben Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers ein.
Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, an die die Kamera die Benachrichtigungen senden soll.
Geben Sie die Anmeldedaten für das sendende E-Mail-Konto sowie den SMTP-Hostnamen und die Portnummer ein.
Um Ihren E-Mail-Setup zu testen, klicken Sie auf Test (Testen).
Save (Speichern) anklicken.
Eine Regel erstellen:
Gehen Sie zu System > Ereignisse > Regeln und klicken Sie auf Regel hinzufügen.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen Gehäuse wird geöffnet.
Wählen Sie in der Aktionsliste Benachrichtigung an E-Mail senden.
Wählen Sie einen Empfänger aus der Liste aus.
Geben Sie einen Betreff und eine Nachricht für die E-Mail ein.
Save (Speichern) anklicken.
Benachrichtigung bei Manipulation an Kameraobjektiv auslösen
In diesem Beispiel wird erklärt, wie Sie eine E-Mail-Benachrichtigung einrichten, die bei Besprühen, Abdecken oder Unscharfwerden des Kameraobjektivs versendet wird.
Manipulationserfassung aktivieren:
Gehen Sie auf System > Melder > Kameramanipulation.
Legen Sie einen Wert für Trigger delay (Auslöserverzögerung) fest. Der Wert gibt die Zeit an, die vergehen muss, bevor eine E-Mail gesendet wird.
Aktivieren Sie Bei dunklen Bildern auslösen, damit erkannt wird, ob das Objektiv besprüht, abgedeckt oder stark defokussiert wurde.
Einen E-Mail-Empfänger hinzufügen:
Wechseln Sie zu Settings > Events > Recipients (Einstellungen > Ereignisse > Empfänger) und fügen Sie einen Empfänger hinzu.
Geben Sie den Namen des Empfängers ein.
Wählen Sie Email (E-Mail) als Benachrichtigungsart.
Geben Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers ein.
Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, an die die Kamera die Benachrichtigungen senden soll.
Geben Sie die Anmeldedaten für das sendende E-Mail-Konto sowie den SMTP-Hostnamen und die Portnummer ein.
Um Ihren E-Mail-Setup zu testen, klicken Sie auf Test (Testen).
Save (Speichern) anklicken.
Eine Regel erstellen:
Gehen Sie auf System > Events > Rules (System > Ereignisse > Regeln) und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Video die Option Tampering (Manipulation).
Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Benachrichtigungen die Option Benachrichtigung an E-Mail-Adresse senden und wählen Sie dann den Empfänger aus der Liste.
Geben Sie einen Betreff und eine Nachricht für die E-Mail ein.
Save (Speichern) anklicken.
Senden von Radardaten mithilfe von MQTT
Verwenden Sie die Radar-Video-Fusion-Kamera mit der Anwendung AXIS Speed Monitor, um Radardaten für erfasste Objekte zu erfassen und über MQTT zu versenden.
In diesem Beispiel wird erläutert, wie sich auf dem Gerät mit AXIS Speed Monitor ein MQTT-Client einrichten lässt und eine Bedingung erstellt wird, unter der die in AXIS Speed Monitor erfassten Radardaten als Payload zu einem MQTT-Broker veröffentlicht werden.
Vorbereitungen:
Installieren Sie AXIS Speed Monitor auf Ihrer Radar-Video-Fusion-Kamera oder auf einer Kamera, die Sie an das Radar der Radar-Video-Fusion-Kamera anschließen.
Richten Sie den MQTT-Client auf der Weboberfläche des Geräts mit AXIS Speed Monitor ein:
Gehen Sie zu System > MQTT > MQTT-Client > Broker und geben Sie folgende Informationen ein:
Host: Die IP-Adresse des Brokers
Client ID (Client-ID): Die ID des Geräts
Protocol (Protokoll): Das Protokoll, auf das der Broker festgelegt ist
Port: Die vom Broker verwendete Portnummer
Benutzername und Kennwort des Brokers
Klicken Sie auf Gehe zu und Verbinden.
Erstellen Sie eine Bedingung, unter der die Radardaten als Payload zum MQTT-Broker veröffentlicht werden:
Gehen Sie zu System > MQTT > MQTT-Veröffentlichung und klicken Sie auf Bedingung hinzufügen.
Wählen Sie unter Application (Anwendung) die Option Speed Monitor: Track exited zone (Speed Monitor: Verlassen des Bereichs verfolgen) aus der Bedingungsliste aus.
Das Gerät kann nun für jedes sich bewegende Objekt, das ein Szenario verlässt, Informationen dazu liefern, die sich aus der Radarverfolgung ergeben haben. Für jedes Objekt gelten eigene Radarverfolgungsparameter, z. B. rmd_zone_name, tracking_id und trigger_count. Die vollständige Liste der Parameter finden Sie im Benutzerhandbuch von AXIS Speed Monitor.
Verwenden Sie MQTT zum Senden von Fahrzeugkennzeichen- und Radardaten
Verwenden Sie die AXIS Q1686-DLE Radar-Video Fusion Camera mit der Anwendung AXIS License Plate Verifier und den Radardaten, um die fusionierten Radar- und Fahrzeugkennzeicheninformationen an einen MQTT-Broker zu senden.
Vorbereitungen:
Installieren Sie AXIS License Plate Verifier in Ihrer Q1686-DLE.
Richten Sie einen MQTT-Broker ein und rufen Sie die IP-Adresse, den Benutzernamen und das Kennwort des Brokers ab.
Den MQTT-Client auf der Weboberfläche des Geräts mit AXIS License Plate Verifier einrichten
Gehen Sie zu System > MQTT > MQTT-Client > Broker und geben Sie folgende Informationen ein:
Host: Die IP-Adresse des Brokers
Client ID (Client-ID): Die ID des Geräts
Protocol (Protokoll): Das Protokoll, auf das der Broker festgelegt ist
Port: Die vom Broker verwendete Portnummer
Benutzername und Kennwort des Brokers
Klicken Sie auf Gehe zu und Verbinden.
Erstellen Sie eine Bedingung, unter ALPV und der die Radardaten als Payload zum MQTT-Broker veröffentlicht werden:
Gehen Sie zu System > MQTT > MQTT-Veröffentlichung und klicken Sie auf Bedingung hinzufügen.
Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Radar motion (Radarbewegung)License plate and radar (Fahrzeugkennzeichen und Radar) aus.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Auslösen einer Aufzeichnung, wenn ein Fahrzeug in die falsche Richtung fährt
Dieses Beispiel erläutert, wie eine Aufzeichnung ausgelöst und Video auf eine SD-Karte aufgezeichnet wird, wenn das Radar ein Fahrzeug erfasst, das in die falsche Richtung fährt.
Vorbereitungen:
Stellen Sie sicher, dass eine SD-Karte eingesetzt ist.
Hinzufügen eines Szenarios im Radar:
Gehen Sie zu Radar > Szenarien.
Klicken Sie auf + Add scenario (+ Szenario hinzufügen).
Geben Sie den Namen des Szenarios ein.
Wählen Sie Line crossing (Linienüberschreitung).
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Wenn das Objekt zwei Linien überqueren soll, damit der Alarm ausgelöst wird aktivieren Sie Require crossing of two lines (Überschreiten von zwei Linien erforderlich).
Linien in der Szene positionieren.
Verwenden Sie die Maus, um sie zu verschieben und zu verformen.
Um die Erfassungsrichtung zu ändern, aktivieren Sie die Option Richtung ändern.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Fügen Sie Erfassungseinstellungen hinzu.
Legen Sie unter Max time between crossings (maximale Zeit zwischen den Überquerungen) die Zeitgrenze zwischen der ersten und der zweiten Linie fest.
Wählen Sie unter Trigger on object type (Auslösung nach Objekttyp) aus, dass die Auslösung für Fahrzeuge erfolgen soll.
Fügen Sie unter Speed limit (Geschwindigkeitsbegrenzung) einen Bereich für die Geschwindigkeitsbegrenzung hinzu.
Klicken Sie auf Next (Weiter).
Legen Sie die Mindestdauer des Alarms unter Minimum trigger duration (Minimale Triggerdauer) fest.
Die Standardvorgabe lautet 2 Sekunden. Wenn das Szenario bei jedem Überqueren von zwei Linien durch ein Objekt ausgelöst werden soll, die Dauer auf 0 Sekunden senken.
Save (Speichern) anklicken.
Erstellen einer Regel, die eine Aufzeichnung auslöst:
Rufen Sie System > Events (System > Ereignisse) auf und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Radar motion (Radarbewegung) das gerade erstellte Szenario aus.
Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter AufzeichnungenVideo aufzeichnen, während die Regel aktiv ist.
Wählen Sie in der Liste der Speicheroptionen SD_DISK.
Wählen Sie Camera 1 (Kamera 1) aus.
Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.
Stellen Sie den Nachpuffer auf 30 Sekunden ein.
Save (Speichern) anklicken.
Auslösen eines Text-Overlays, wenn ein Fahrzeug in die falsche Richtung fährt
Vorbereitungen:
Die Kamera muss entsprechend den Empfehlungen für die Halterung richtig positioniert werden.
Rufen Sie System > Events (System > Ereignisse) auf und fügen Sie eine Regel hinzu.
Geben Sie einen Namen für die Regel ein.
Wählen Sie unter Condition (Bedingung)License plate and radar (Fahrzeugkennzeichen und Radar).
Wählen Sie die Richtung aus.
Wählen Sie unter Action (Aktion) die Option Use overlay text (Overlay-Text verwenden) aus.
Wählen Sie Videokanäle.
Geben Sie unter Text die Nachricht ein, die im Overlay angezeigt werden soll.
Geben Sie unter Duration (Dauer) ein, wie lange das Text-Overlay angezeigt werden soll.
Save (Speichern) anklicken.
Audio
Videoaufzeichnungen mit Audio ergänzen
Audio aktivieren:
Gehen Sie auf Video > Videostream > Audio und beziehen Sie Audio ein.
Wenn das Gerät über mehrere Eingangsquellen verfügt, wählen Sie unter Quelle die richtige aus.
Gehen Sie auf Audio > Geräteeinstellungen und aktivieren Sie die richtige Eingangsquelle.
Wenn Sie Änderungen an der Eingangsquelle vornehmen, klicken Sie auf Änderungen übernehmen.
Das zum Aufzeichnen verwendete Videostreamprofil bearbeiten:
Gehen Sie auf System > Videostreamprofile und wählen Sie das Videostreamprofil.
Wählen Sie Audio einbeziehen und aktivieren Sie es.
Save (Speichern) anklicken.
Eine Verbindung zu einem zum Netzwerk-Lautsprecher herstellen
Dank der Netzwerk-Lautsprecherkopplung können kompatible Netzwerk-Lautsprecher von Axis so eingesetzt werden, als seien sie direkt an die Kamera angeschlossen. Einmal gekoppelt fungiert der Lautsprecher als Audioausgabegerät, mit dem Sie Audioclips abspielen und Audio über die Kamera übertragen können.
Wichtig
Um diese Funktion mit einer Video Management Software (VMS) verwenden zu können, zuerst die Kamera koppeln und dann die Kamera dem VMS hinzufügen.
Kamera mit Netzwerk-Lautsprecher koppeln
Rufen Sie System > Edge-to-edge > Pairing (System > Edge-to-Edge > Kopplung) auf.
Klicken Sie Add (Hinzufügen) an und wählen Sie in der Dropdown-Liste den Kopplungstyp Audio aus.
Wählen Sie Speaker pairing (Lautsprecher-Kopplung) aus.
Geben Sie die IP-Adresse, den Benutzernamen und das Kennwort des Netzwerk-Lautsprechers ein.
Connect (Verbinden) anklicken. Es wird eine Bestätigungsnachricht angezeigt.
Weboberfläche
Um sich über alle Funktionen und Einstellungen zu informieren, die in der Weboberfläche von Geräten mit AXIS OS verfügbar sind, rufen Sie die Hilfe zur Weboberfläche von AXIS OS auf.
Mehr erfahren
Verbindung über große Entfernungen
Dieses Produkt unterstützt Glasfaserkabelinstallationen über einen Media Converter. Glasfaserkabelinstallationen bieten eine Reihe von Vorteilen, z. B.:
Verbindung über große Entfernungen
Hohe Geschwindigkeiten
Lange Lebensdauer
Große Bandbreite für die Datenübertragung
Elektromagnetische Störfestigkeit
Weitere Informationen über Glasfaserkabelinstallationen finden Sie im Whitepaper „Long distance surveillance - Fiber-optic communication in network video“ (Langstreckenüberwachung – Glasfaserkommunikation in Netzwerkvideo) unter axis.com/learning/white-papers.
Weitere Informationen zur Installation des Media Converters finden Sie in der Installationsanleitung dieses Produkts.
Fernsteuerbare Fokussier- und Zoomfunktionen
Die Remote-Fokus und -Zoom-Funktion ermöglicht Ihnen, Fokus-und Zoom-Änderungen auf Ihrer Kamera über den Computer vorzunehmen. Somit lassen sich auf bequeme Art der für die Szene optimale Fokus, Blickwinkel sowie die erforderliche Auflösung einstellen, ohne dass der Installationspfad der Kamera aufgesucht werden muss.
Privatzonenmasken
Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, der einen Teil des überwachten Bereichs verdeckt. Im Videostream wird die Privatzonenmaske entweder als undurchsichtige Farbfläche oder mosaikartig verpixelt angezeigt.
Die Privatzonenmaske wird auf bzw. in allen Schnappschüssen, aufgezeichneten Videos und Live-Videostreams angezeigt.
Mit dem VAPIX® Application Programming Interface (API) können Sie die Privatzonenmasken verbergen.
Wichtig
Wenn Sie mehrere Privatzonenmasken nutzen, beeinträchtigt dies möglicherweise die Leistung des Produkts.
Sie können mehrere Privatzonenmasken erstellen. Jede Maske kann maximal 3 bis 10 Ankerpunkte haben.
Overlays
Overlays werden über den Videostream gelegt. Sie werden verwendet, um weitere Informationen anzuzeigen, wie etwa Zeitstempel oder auch während des Installierens und Konfigurierens des Produkts. Sie können entweder Text oder ein Bild hinzufügen.
Die Videostreaming-Anzeige ist ein anderer Overlay-Typ. Es wird angezeigt, dass der Videostream mit Live-Ansicht live ist.
Streaming und Speicher
Video-Komprimierungsformate
Die Wahl des Komprimierungsverfahrens richtet sich nach den Wiedergabeanforderungen und den Netzwerkeigenschaften. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Motion JPEG
Hinweis
Um die Unterstützung für das Audiocodec Opus zu gewährleisten, wird der Motion JPEG-Videostream immer über RTP übertragen.
Motion JPEG oder MJPEG ist eine digitale Videosequenz, die aus einer Reihe von einzelnen JPEG-Bildern erstellt wird. Diese Bilder werden mit einer Bildrate dargestellt und aktualisiert, die ausreicht, um einen ständig aktualisierten Videostream wiederzugeben. Um für das menschliche Auge Videobewegung darzustellen, muss die Bildrate mindestens 16 Bilder pro Sekunde betragen. Video wird bei 30 (NTSC) oder 25 (PAL) Bildern pro Sekunde als vollbewegt wahrgenommen.
Ein Videostream des Typs Motion JPEG erfordert erhebliche Bandbreite, liefert jedoch ausgezeichnete Bildqualität und ermöglicht Zugriff auf jedes einzelne Bild des Videostreams.
H.264 oder MPEG-4 Part 10/AVC
Hinweis
H.264 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.264. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.
Mit H.264 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zum Format Motion JPEG um mehr als 80 % und im Vergleich zum älteren MPEG-Formaten um mehr als 50 % reduziert werden. Das bedeutet weniger Bandbreite und Speicherplatz für eine Videodatei. Anders ausgedrückt: Bei einer bestimmten Bitrate kann eine höhere Videoqualität erzielt werden.
H.265 oder MPEG-H Part 2/HEVC
Mit H.265 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zu H.264 um mehr als 25 % reduziert werden.
Hinweis
H.265 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.265. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.
Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund wird sie auf der Weboberfläche der Kamera nicht unterstützt. Stattdessen können Sie auf ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.
Wie stehen Bild-, Videostream- und Videostream-Profileinstellungen miteinander in Beziehung?
Die Registerkarte Image (Bild) enthält Kameraeinstellungen, die alle Videostreams des Produkts betreffen. Wenn Sie etwas auf dieser Registerkarte ändern, wirkt sich dies sofort auf alle Videoströme und Aufzeichnungen aus.
Die Registerkarte Stream (Videostream) enthält Einstellungen für Videostreams. Diese Einstellungen erhalten Sie, wenn Sie einen Videostream vom Produkt anfordern und keine Beispielauflösung oder Bildrate angeben. Wenn Sie die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream) ändern, wirkt sich dies nicht auf laufende Videostreams aus, wird jedoch beim Starten eines neuen Videostreams wirksam.
Die Einstellungen der Stream profiles (Videostream-Profile) überschreiben die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream). Wenn Sie einen Videostream mit einem bestimmten Videostream-Profil anfordern, enthält der Videostream die Einstellungen dieses Profils. Wenn Sie einen Videostream anfordern, ohne ein Videostream-Profil anzugeben, oder ein Videostream-Profil anfordern, das im Produkt nicht vorhanden ist, enthält der Videostream die Einstellungen der RegisterkarteStream (Videostream).
Bitrate-Steuerung
Die Bitratensteuerung hilft Ihnen bei der Verwaltung der Bandbreitennutzung Ihres Videostreams.
Variable Bitrate (VBR) Mit der variablen Bitrate können Sie den Bandbreitenverbrauch je nach Aktivitätslevel in der Szene ändern. Je mehr Aktivität stattfindet, desto mehr Bandbreite ist erforderlich. Mit der variablen Bitrate ist eine konstante Bildqualität garantiert, wobei jedoch sichergestellt sein muss, dass Speichermargen vorhanden sind.
Maximale Bitrate (MBR) Mit der maximalen Bitrate können Sie eine Zielbitrate einstellen, um die Bitratenbeschränkungen in Ihrem System einzubeziehen. Möglicherweise wird die Bildqualität oder die Bildrate verringert, da die augenblickliche Bitrate unterhalb der angegebenen Zielbitrate gehalten wird. Sie können festlegen, ob die Bildqualität oder die Bildrate priorisiert werden soll. Wir empfehlen Ihnen, die Zielbitrate auf einen höheren Wert als die erwartete Bitrate zu konfigurieren. Dadurch haben Sie einen Spielraum, wenn sich das Aktivitätsniveau in der Szene erhöht.
Zielbitrate
Durchschnittliche Bitrate (Average Bitrate, ABR) Bei durchschnittlicher Bitrate wird die Bitrate automatisch über einen längeren Zeitraum angepasst. Dadurch können Sie das angegebene Ziel erfüllen und die beste Videoqualität auf Grundlage Ihres verfügbaren Speichers bereitstellen. Im Vergleich zu statischen Szenen ist die Bitrate in Szenen mit viel Aktivität höher. In Szenen mit viel Aktivität erhalten Sie mit der Option „durchschnittliche Bitrate” eher eine bessere Bildqualität. Sie können den erforderlichen Gesamtspeicher für die Speicherung des Videostreams für eine festgelegte Zeitspanne (Aufbewahrungszeit) festlegen, wenn die Bildqualität auf die angegebene Zielbitrate eingestellt wird. Stellen Sie die durchschnittliche Bitrate auf folgende Arten ein:
Um den geschätzten Speicherbedarf zu berechnen, stellen Sie die Zielbitrate und die Aufbewahrungszeit ein.
Um die durchschnittliche Bitrate auf Grundlage des verfügbaren Speichers und der erforderlichen Aufbewahrungszeit zu berechnen, verwenden Sie den Zielbitratenrechner.
Zielbitrate
Tatsächliche durchschnittliche Bitrate
Sie können auch die maximale Bitrate aktivieren und innerhalb der durchschnittlichen Bitrate eine Zielbitrate festlegen.
Zielbitrate
Tatsächliche durchschnittliche Bitrate
Analysefunktionen und Anwendungen
Mit den Analysefunktionen und Anwendungen können Sie den Funktionsumfang Ihres Axis Geräts erweitern. Die AXIS Camera Application Platform (ACAP) ist eine offene Plattform, die es anderen Anbietern ermöglicht, Analysefunktionen und andere Anwendungen für Axis Geräte zu entwickeln. Anwendungen können auf dem Gerät vorinstalliert und kostenlos oder für eine Lizenzgebühr heruntergeladen werden.
Benutzerhandbücher zu Axis Analysefunktionen und Anwendungen finden Sie auf help.axis.com.
Hinweis
Es können mehrere Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, allerdings sind einige Anwendungen möglicherweise nicht miteinander kompatibel. Bei der gleichzeitigen Ausführung bestimmter Kombinationen von Anwendungen sind eventuell zu viel Rechenleistung oder Speicherressourcen erforderlich. Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme das reibungslose Zusammenspiel der Anwendungen.
AXIS Object Analytics
AXIS Object Analytics ist eine Analyseanwendung, die auf der Kamera vorinstalliert ist. Es erkennt Objekte, die sich in der Szene bewegen, und klassifiziert sie z. B. als Menschen oder Fahrzeuge. Sie können die Anwendung so einrichten, dass sie Alarme für verschiedene Arten von Objekten sendet. Mehr zur Funktionsweise der Anwendung erfahren Sie im Benutzerhandbuch zu AXIS Object Analytics.
AXIS Image Health Analytics
AXIS Image Health Analytics ist eine KI-basierte Anwendung, mit der sich Bildverschlechterungen oder Manipulationsversuche erkennen lassen. Die Anwendung analysiert und lernt das Verhalten der Szene auf Unschärfe oder Unterbelichtung im Bild oder eine verdeckte oder umgelenkte Sicht. Sie können die Anwendung so einrichten, dass sie bei jeder dieser Erfassungen Ereignisse sendet und Aktionen über das Ereignissystem der Kamera oder Software von Drittanbietern auslöst.
Metadaten für Analysefunktionen sind für sich bewegende Objekte in der Szene verfügbar. Unterstützte Objektklassen werden im Videostream über ein Umgrenzungsfeld um das Objekt herum dargestellt. Dort finden Sie außerdem Informationen über den Objekttyp und die Zuverlässigkeitsstufe der Klassifizierung. Weitere Informationen zum Konfigurieren und Nutzen von Analyse-Metadaten finden Sie im AXIS Scene Metadata-Integrationsleitfaden.
Cybersicherheit
Produktspezifische Informationen zur Cybersicherheit finden Sie im Datenblatt des Produkts auf axis.com.
Axis bietet einen Benachrichtigungsdienst mit Informationen zu Sicherheitslücken und anderen sicherheitsrelevanten Angelegenheiten für Axis Geräte. Um Benachrichtigungen zu erhalten, können Sie sich unter axis.com/security-notification-service registrieren.
Schwachstellen-Management
Um das Risiko für die Kunden zu minimieren, hält sich Axis als Common Vulnerability and Exposures (CVE) Numbering Authority (CNA) an Branchenstandards, um entdeckte Schwachstellen in unseren Geräten, unserer Software und unseren Dienstleistungen zu verwalten und darauf zu reagieren. Weitere Informationen zu den Richtlinien von Axis für das Management von Schwachstellen, zur Meldung von Schwachstellen, zu bereits bekannt gewordenen Schwachstellen und zu entsprechenden Sicherheitshinweisen finden Sie unter axis.com/vulnerability-management.
Sicherer Betrieb von Axis Geräten
Axis Geräte mit werksseitig festgelegten Standardeinstellungen sind mit sicheren Standardschutzeinrichtungen vorkonfiguriert. Es wird empfohlen, das Gerät mit mehr Sicherheit zu konfigurieren. Mehr über den Ansatz von Axis für die Cybersicherheit, einschließlich bewährter Verfahren, Ressourcen und Richtlinien zur Sicherung Ihrer Geräte, lesen Sie auf axis.com/about-axis/cybersecurity.
Technische Daten
Produktübersicht
Wetterschutz
Fenster
Radar
Lichtsensor
Beleuchtung mittels IR-LED
Optische Einheit
Kabelabdeckung
Einbruchalarmsensor
Sicherheitsdraht
Einbruchalarmmagnet
E/A-Anschluss
Anschlusstyp RS-485/RS-422
Stromanschluss
Netzwerk-Anschluss (PoE)
Einschub für microSD-Speicherkarte
Audio-Ausgang
Audio-Eingang
Status-LED
Steuertaste
Kabeldichtung M20 (2x)
LED-Anzeigen
Hinweis
Die Status-LED kann so eingestellt werden, dass sie blinkt, wenn ein Ereignis aktiv ist.
Die LEDs erlöschen, wenn das Gehäuse geschlossen wird.
Status-LED
Anzeige
Aus
Anschluss und Normalbetrieb.
Grün
Leuchtet bei Normalbetrieb nach Abschluss des Startvorgangs 10 Sekunden lang grün.
Gelb
Leuchtet beim Start. Blinkt während Gerätesoftwareaktualisierung und Wiederherstellung der Werkseinstellungen.
Gelb/rot
Blinkt orange/rot, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht verfügbar ist oder unterbrochen wurde.
Rot
Fehler bei der Aktualisierung der Gerätesoftware.
Einschub für SD-Speicherkarte
Dieses Gerät unterstützt Karten des Typs microSD/microSDHC/microSDXC.
Die Logos microSD, microSDHC und microSDXC sind Marken von SD-3C, LLC. microSD, microSDHC und microSDXC sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC.
Herstellen einer Verbindung mithilfe eines O3C-Diensts mit nur einem Klick über das Internet. Um eine Verbindung herzustellen, drücken Sie die Taste, lassen Sie sie los und warten Sie, bis die Status LED dreimal grün blinkt.
Einbruchsalarmschalter
Verwenden Sie den Einbruchsalarmschalter, um eine Benachrichtigung zu erhalten, wenn das Gehäuse des Geräts geöffnet wird. Erstellen Sie eine Regel, mit der das Gerät bei Aktivierung des Schalters eine Aktion ausführen kann. Siehe Benachrichtigung bei Öffnen des Gehäuses auslösen.
Anschlüsse
Netzwerk-Anschluss
RJ45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet Plus (PoE+).
Audioanschluss
Audioeingang – 3,5 mm, für ein Monomikrofon oder ein Monosignal (der linke Kanal wird von einem Stereosignal benutzt).
Audioeingang - 3,5 mm-Eingang für ein digitales Mikrofon, ein analoges Monomikrofon oder ein Line-In-Monosignal (linker Kanal wird aus einem Stereosignal verwendet).
Audioausgang – 3,5-mm-Audioausgang (Leitungspegel) zum Anschluss an eine Beschallungsanlage (PA) oder einen Aktivlautsprecher mit integriertem Verstärker. Für den Audioausgang muss ein Stereostecker verwendet werden.
Audioeingang
1 Spitze
2 Ring
3 Hülse
Unsymmetrisches Mikrofon (mit oder ohne Elektretspeisung) oder Leitung
Elektretspeisung, sofern ausgewählt
Masse
Symmetrisches Mikrofon (mit oder ohne Phantomspannung) oder Leitung, „Hot“-Signal
Symmetrisches Mikrofon (mit oder ohne Phantomspannung) oder Leitung, „Cold“-Signal
Masse
Digitales Signal
Klingelstrom, sofern ausgewählt
Masse
Audio-Ausgang
1 Spitze
2 Ring
3 Hülse
Kanal 1, unsymmetrische Leitung, Mono
Kanal 1, unsymmetrische Leitung, Mono
Masse
E/A-Anschluss
Über den E/A-Anschluss werden externe Geräte in Verbindung mit Manipulationsalarmen, Bewegungserkennung, Ereignisauslösung, Alarmbenachrichtigungen und anderen Funktionen angeschlossen. Zusätzlich zum Gleichstrombezugspunkt 0 V DC und der Stromversorgung (12-VDC-Ausgang) stellt der E/A-Anschluss folgende Schnittstellen bereit:
Digitaleingang
Zum Anschließen von Geräten, die zwischen geöffnetem und geschlossenem Schaltkreis wechseln können wie etwa PIR-Sensoren, Tür- und Fensterkontakte sowie Glasbruchmelder.
Überwachter Eingang
Ermöglicht das Erfassen von Manipulation an einem digitalen Eingang.
Digitalausgang
Zum Anschluss externer Geräte wie Relais und LEDs. Die angeschlossenen Geräte können über das VAPIX® Application Programming Interface, über ein Ereignis oder über die Weboberfläche des Geräts aktiviert werden.
Sechspoliger Anschlussblock
Funktion
Kontakt
Hinweise
Technische Daten
Erdung Gleichstrom
1
0 V Gleichstrom
Gleichstromausgang
2
Kann für die Stromversorgung von Zusatzausrüstung verwendet werden. Hinweis: Dieser Kontakt kann nur als Stromausgang verwendet werden.
12 V Gleichstrom Max. Stromstärke = 50 mA
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)
3–6
Digitaler Eingang oder überwachter Eingang – Zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen, zum Deaktivieren nicht anschließen. Um überwachten Eingang zu nutzen, Abschlusswiderstände anschließen. Informationen zum Anschließen der Widerstände bietet der Schaltplan.
0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang – Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Erdschluss Gleichstrom), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last wie etwa einem Relais muss zum Schutz vor Spannungssprüngen eine Diode parallel zur Last geschaltet werden.
0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open Drain, 100 mA
Beispiel
Erdung Gleichstrom
Gleichstromausgang 12 V, max. 50 mA
Als überwachter Eingang konfigurierter E/A
E/A als Ausgang konfiguriert
Konfigurierbarer E/A
Konfigurierbarer E/A
Stromanschluss
2-poliger Anschlussblock für die Gleichstromversorgung. Eine den Anforderungen für Schutzkleinspannung (SELV) kompatible Stromquelle mit begrenzter Leistung (LPS) verwenden. Die Nennausgangsleistung muss dabei auf ≤100 W begrenzt sein oder der Nennausgangsstrom auf ≤5 A.
Anschlusstyp RS-485/RS-422
Zwei 2-polige Anschlussblöcke für serielle Schnittstellen vom Typ RS485/RS422.
Der serielle Anschluss kann in den folgenden Anschlussmodi konfiguriert werden:
RX-Paar für alle Modi (kombinierter RX/TX für RS485 mit 2 Leitern)
RS485B alt RS485/422 RX(B)
Gerät reinigen
Sie können Ihr Gerät mit lauwarmem Wasser reinigen.
HINWEIS
Aggressive Chemikalien können das Gerät beschädigen. Verwenden Sie zur Reinigung Ihres Geräts keine chemischen Substanzen wie Fensterreiniger oder Aceton.
Vermeiden Sie die Reinigung bei direktem Sonnenlicht oder bei erhöhten Temperaturen, da dies zu Flecken führen kann.
Verwenden Sie eine Druckluft-Dose zum Entfernen von Staub und Schmutz von dem Gerät.
Reinigen Sie das Gerät ggf. mit einem weichen, mit lauwarmem Wasser angefeuchteten Mikrofasertuch.
Trocknen Sie das Gerät mit einem sauberen, nicht scheuernden Tuch ab, um Flecken zu vermeiden.
Fehlerbehebung
Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen
WARNUNG
Von diesem Produkt geht potenziell gefährliche optische Strahlung aus. Diese kann zu Augenschäden führen. Nicht in die Lampe blicken, während das Gerät in Betrieb ist.
Wichtig
Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen muss mit Umsicht geschehen. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.
Um das Produkt auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen:
Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.
Drücken und halten Sie die Steuertaste, um das Gerät wieder einzuschalten. Siehe Produktübersicht.
Halten Sie die Steuertaste etwa 15–30 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt.
Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die LED-Statusanzeige grün wird. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, wird dem Gerät standardmäßig eine der folgenden IP-Adressen zugewiesen:
Geräte mit AXIS OS 12.0 oder höher: Zuweisung aus dem Subnetz der verbindungslokalen Adressen (169.254.0.0/16)
Geräte mit AXIS OS 11.11 oder niedriger: 192.168.0.90/24
Verwenden Sie Installations- und Verwaltungstools, um IP-Adressen zuzuweisen, das Kennwort festzulegen und auf das Gerät zuzugreifen.
Die Softwaretools für die Installation und Verwaltung stehen auf den Supportseiten unter axis.com/support zur Verfügung.
Die Parameter können auch über die Weboberfläche des Geräts auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Gehen Sie auf Wartung > Werkseinstellungen und klicken Sie auf Standardeinstellungen.
Optionen für AXIS OS
Axis bietet eine Softwareverwaltung für Geräte entweder gemäß des aktiven Tracks oder gemäß Tracks für Langzeitunterstützung (LTS). Beim aktiven Track erhalten Sie einen kontinuierlichen Zugriff auf alle aktuellen Funktionen des Produkts. Die LTS-Tracks bieten eine feste Plattform, die regelmäßig Veröffentlichungen mit Schwerpunkt auf Bugfixes und Sicherheitsaktualisierungen bereitstellt.
Es wird empfohlen, AXIS OS vom aktiven Track zu verwenden, wenn Sie auf die neuesten Funktionen zugreifen möchten oder Axis End-to-End-Systemangebote nutzen. Die LTS-Tracks werden empfohlen, wenn Sie Integrationen von Drittanbietern verwenden, die nicht kontinuierlich auf den neuesten aktiven Track überprüft werden. Mit LTS kann die Cybersicherheit der Produkte gewährleistet werden, ohne dass signifikante Funktionsänderungen neu eingeführt oder vorhandene Integrationen beeinträchtigt werden. Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise von Axis in Bezug auf Gerätesoftware finden Sie unter axis.com/support/device-software.
Aktuelle AXIS OS-Version überprüfen
AXIS OS bestimmt die Funktionalität unserer Geräte. Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Problembehebung zunächst die aktuelle AXIS OS-Version zu überprüfen. Die aktuelle Version enthält möglicherweise eine Verbesserung, die das Problem behebt.
So überprüfen Sie die aktuelle AXIS OS-Version:
Rufen Sie die Weboberfläche des Geräts > Status auf.
Die AXIS OS-Version ist unter Device info (Geräteinformationen) angegeben.
AXIS OS aktualisieren
Wichtig
Bei der Aktualisierung der Gerätesoftware werden Ihre vorkonfigurierten und benutzerdefinierten Einstellungen gespeichert. Axis Communications AB kann nicht garantieren, dass die Einstellungen gespeichert werden, selbst wenn die Funktionen in der neuen AXIS OS-Version verfügbar sind.
Ab AXIS OS 12.6 müssen Sie jede einzelne LTS-Version zwischen der aktuellen Version Ihres Geräts und der Zielversion installieren. Wenn beispielsweise die derzeit installierte Gerätesoftwareversion AXIS OS 11.2 ist, müssen Sie die LTS-Version AXIS OS 11.11 installieren, bevor Sie das Gerät auf AXIS OS 12.6 aktualisieren können. Weitere Informationen finden Sie unter AXIS OS Portal: Upgrade-Pfad.
Stellen Sie sicher, dass das Gerät während der Aktualisierung an die Stromversorgung angeschlossen ist.
Hinweis
Beim Aktualisieren mit der aktuellen AXIS OS-Version im aktiven Track werden auf dem Gerät die neuesten verfügbaren Funktionen bereitgestellt. Lesen Sie vor der Aktualisierung stets die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise. Die aktuelle AXIS OS-Version und die Versionshinweise finden Sie unter axis.com/support/device-software.
Melden Sie sich auf dem Gerät als Administrator an.
Rufen Sie Maintenance (Wartung) > AXIS OS upgrade (AXIS OS-Aktualisierung) auf und klicken Sie Upgrade (Aktualisieren) an.
Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.
Technische Probleme und mögliche Lösungen
Probleme beim Aktualisieren von AXIS OS
Aktualisierung von AXIS OS fehlgeschlagen
Nach fehlgeschlagener Aktualisierung lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche AXIS OS-Datei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der AXIS OS-Datei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.
Probleme nach der AXIS OS-Aktualisierung
Bei nach dem Aktualisieren auftretenden Problemen die Installation über die Wartungsseite auf die Vorversion zurücksetzen.
Probleme beim Einrichten der IP-Adresse
IP-Adresse kann nicht eingestellt werden
Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.
Die IP-Adresse wird unter Umständen von einem anderen Gerät verwendet. Zur Überprüfung:
Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk.
Geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein.
Erscheint daraufhin Reply from <IP address>: bytes=32; time=10..., heißt das, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.
Wenn Sie Request timed out empfangen, bedeutet dies, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.
Es besteht unter Umständen ein Konflikt mit der IP-Adresse eines anderen Geräts im selben Subnetz. Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Verwendet also ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.
Probleme beim Zugriff auf das Gerät
Anmeldung bei Gerätezugriff über einen Browser nicht möglich
Stellen Sie bei aktiviertem HTTPS sicher, dass Sie das richtige Protokoll (HTTP oder HTTPS) bei der Anmeldung verwenden. Gegebenenfalls müssen Sie manuell http oder https in das Adressfeld des Browsers eingeben.
Bei Verlust des Kennworts für das Haupt-Konto müssen Sie das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Anweisungen finden Sie unter Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.
Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert
Von einem DHCP-Server zugeteilte IP-Adressen sind dynamisch und können sich ändern. Wenn die IP-Adresse geändert wurde, das Gerät mit AXIS IP Utility oder AXIS Camera Management im Netzwerk zu ermitteln. Das Gerät anhand seiner Modellnummer, Seriennummer oder anhand des DNS-Namens (sofern der Name konfiguriert wurde) ermitteln.
Bei Bedarf können Sie manuell eine statische IP-Adresse zuweisen. Anweisungen dazu finden Sie auf axis.com/support.
Zertifikatfehler beim Verwenden von IEEE 802.1X
Damit die Authentifizierung ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Datums- und Uhrzeiteinstellungen des Axis Geräts mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Datum und Uhrzeit.
Für den externen Zugriff auf das Gerät wird die Verwendung einer der folgenden Anwendungen für Windows® empfohlen:
AXIS Camera Station Pro: Kostenlose 90-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.
Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.
Probleme mit MQTT
Verbindung über Port 8883 mit MQTT über SSL kann nicht hergestellt werden
Die Firewall blockiert den Datenaustausch über Port 8883, da dieser als unsicher gilt.
In einigen Fällen stellt der Server/Broker möglicherweise keinen bestimmten Port für die MQTT-Kommunikation bereit. Möglicherweise kann MQTT über einen Port verwendet werden, der normalerweise für HTTP/HTTPS-Datenverkehr verwendet wird.
Wenn der Server/Broker WebSocket/WebSocket Secure (WS/WSS) unterstützt (in der Regel auf Port 443, verwenden Sie stattdessen dieses Protokoll. Prüfen Sie mit dem Betreiber des Servers/Brokers, ob WS/WSS unterstützt wird und welcher Port und welcher Basispfad verwendet werden soll.
Wenn der Server/Broker ALPN unterstützt, kann darüber verhandelt werden, ob MQTT über einen offenen Port (wie z. B. 443) verwendet werden soll. Prüfen Sie in Rücksprache mit dem Betreiber Ihres Servers/Brokers, ob ALPN unterstützt wird und welches Protokoll und welcher Port verwendet werden soll.
Probleme beim Betrieb des Geräts
Die Frontheizung und der Scheibenwischer funktionieren nicht
Sollten die Frontheizung oder der Scheibenwischer nicht eingeschaltet werden, überprüfen Sie bitte, ob die obere Abdeckung ordnungsgemäß an der Unterseite des Gehäuses befestigt ist.
Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich „Fehlerbehebung“ unter axis.com/support aufrufen.
Probleme mit Overlays bei der Verwendung von AXIS License Plate Verifier
Das Fahrzeugkennzeichen-Overlay ist in den Steuerelementen auf dem Bildschirm des Geräts nicht verfügbar.
Versuchen Sie, das Gerät neu zu starten, wenn das Fahrzeugkennzeichen-Overlay nach der Installation von AXIS License Plate Verifier in den Steuerelementen auf dem Bildschirm des Geräts nicht verfügbar ist.
Rufen Sie die Seite Maintenance (Wartung) auf und klicken Sie auf Restart (Neustart).
Geschwindigkeit wird im Fahrzeugkennzeichen-Overlay in den Steuerelementen auf dem Bildschirm des Geräts nicht angezeigt
Wenn nach dem Installieren von AXIS License Plate Verifier im Fahrzeugkennzeichen-Overlay die Geschwindigkeit fehlt, stellen Sie sicher, dass die Montagehöhe des Geräts in der Weboberfläche des Geräts korrekt eingestellt ist.
Rufen Sie Radar > Settings > General > Mounting height (Radar > Einstellungen > Allgemein > Montagehöhe) auf, um die Installationshöhe im Gerät einzustellen.
Leistungsaspekte
Die wichtigsten Umstände, die Sie berücksichtigen müssen, sind die folgenden:
Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.