AXIS Q8752-E Bispectral PTZ Network Camera

Lösungsübersicht

Die AXIS Q87 Bispectral PTZ Network Camera eignet sich optimal für die Überwachung kritischer Infrastrukturen wie z. B. Flughäfen, in denen Sperrbereiche rund um die Uhr überwacht werden müssen.

Bei schwierigen Lichtverhältnissen kann der Wärmebildkanal Objekte (1) erfassen, die der optische Sensor nicht erkennt. Um diese Funktion zu nutzen, können Sie den Wärmebildkanal so einrichten, dass er Bewegungen automatisch erfasst und dann zum Heranzoomen und Aufzeichnen ein Signal an den optischen Bildkanal sendet. Weitere Informationen finden Sie hier: Erfassen Sie eine Bewegung mit dem Wärmebildkanal, zoomen Sie heran und zeichnen Sie die Bewegung mit dem optischen Bildkanal auf.

Die Kamera (2) wird häufig an unzugänglichen Stellen installiert. Mit dem integrierten Wischer und dem optionalen Waschsatz können Sie z. B. Salzablagerungen von der Frontscheibe entfernen, ohne selbst auf die Kamera zugreifen zu müssen. Weitere Informationen finden Sie hier: Tägliche Reinigung des Sichtfensters einrichten

Dank des großen Neigungsbereichs lassen sich beispielsweise zahlreiche fliegende Objekte (3) erfassen.

Erste Schritte

Das Gerät im Netzwerk ermitteln

Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Zuweisen von IP-Adressen finden Sie unter Zuweisen von IP-Adressen und Zugreifen auf das Gerät.

Unterstützte Browser

Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:

ChromeTM

Firefox®

EdgeTM

Safari®

Windows®

empfohlen

empfohlen

macOS®

empfohlen

empfohlen

Linux®

empfohlen

empfohlen

Andere Betriebssysteme

✓*

*TUm die Weboberfläche von AXIS OS mit iOS 15 oder iPadOS 15 zu verwenden, deaktivieren Sie unter Settings (Einstellungen) > Safari > Advanced (Erweitert) > Experimental Features (Experimentelle Funktionen) die Option NSURLSession Websocket.

Weitere Informationen zu empfohlenen Browsern finden Sie im AXIS OS Portal.

Auf das Gerät zugreifen

  1. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

  2. Den Benutzernamen und das Kennwort eingeben. Wenn dies der erste Zugriff auf das Gerät ist, muss zuerst das Root-Kennwort konfiguriert werden. Siehe Ein neues Kennwort für das Root-Konto festlegen.

Stellen Sie sicher, dass keiner die Firmware manipuliert hat.

  1. So stellen Sie sicher, dass das Gerät über seine ursprüngliche Firmware von Axis verfügt, bzw. übernehmen nach einem Sicherheitsangriff die volle Kontrolle über das Gerät:
  2. Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

    Nach dem Zurücksetzen gewährleistet Secure Boot den Status des Geräts.

  3. Konfigurieren und installieren Sie das Gerät.

Ein neues Kennwort für das Root-Konto festlegen

Wichtig

Der voreingestellte Benutzername für das Administratorkonto lautet root. Bei Verlust des Kennworts für das Benutzerkonto Root muss das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Support-Tipp: Überprüfung der Kennwortsicherheit
  1. Geben Sie ein Kennwort ein. Befolgen Sie die Anweisungen zum Erstellen sicherer Kennwörter. Siehe Sichere Kennwörter.

  2. Geben Sie das Kennwort erneut ein, um die korrekte Zeichenfolge zu bestätigen.

  3. Create Login (Login erstellen) anklicken. Das Kennwort wurde konfiguriert.

Sichere Kennwörter

Wichtig

Das voreingestellte Kennwort wird vom Axis Gerät unverschlüsselt über das Netz gesendet. Um das Gerät zu schützen, nach dem ersten Anmelden eine sichere und verschlüsselte HTTPS-Verbindung einrichten und dann das Kennwort ändern.

Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.

Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:

  • Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.

  • Das Kennwort geheimzuhalten.

  • Das Kennwort regelmäßig und mindestens jährlich zu ändern.

Übersicht über die Webseite

  1. Steuerleiste der Live-Ansicht
  2. Live-Ansicht
  3. Produktname
  4. Benutzerinformationen, Farbthemen und Hilfe
  5. Videosteuerleiste
  6. Einstellungen umschalten
  1. Registerkarten für die Einstellungen

Weitere Einstellungen

Bild einstellen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zur Arbeitsweise bestimmter Funktionen finden Sie unter Weitere Informationen.

Auswählen des Belichtungsmodus

Hinweis

Die Belichtungsmodi sind nur für den visuellen Kanal verfügbar.

Die Kamera verfügt über verschiedene Belichtungsmodusoptionen, welche die Blendenöffnung, Verschlusszeit und Verstärkung anpassen, um die Bildqualität für bestimmte Überwachungsszenen zu verbessern. Settings > Image > Exposure (Einstellungen > Bild > Belichtung) aufrufen und zwischen folgenden Belichtungsmodi wählen:

  • Der für die meisten Fälle geeignete Belichtungsmodus ist Automatic (Automatisch).

  • Für Umgebungen mit einem gewissen Anteil Kunstlicht, wie etwa fluoreszierendes Licht, den Modus Flicker-free (Flimmerfrei) wählen.

    Die der Netzfrequenz entsprechende Frequenz wählen.

  • Für Umgebungen mit einem gewissen Anteil Kunstlicht und hellem Licht, wie etwa fluoreszierendes Licht nachts im Außenbereich oder Sonne tags, den Modus Flicker-reduced (Flimmerreduziert) wählen.

    Die der Netzfrequenz entsprechende Frequenz wählen.

Teile des Bildes mit Privatzonenmasken verbergen

Sie können eine oder mehrere Privatzonenmasken erstellen, um Teile des Bilds auszublenden.

So erstellen Sie Privatzonenmasken
  1. Gehen Sie auf Einstellungen > Privatzonenmaske.

  2. Klicken Sie auf Neu.

  3. Passen Sie die Größe, Farbe und den Namen der Privatzonenmaske entsprechend Ihren Anforderungen an.

So ändern Sie das Erscheinungsbild der Maske

Bildrauschen bei schwachem Licht verringern

Hinweis

Einstellungen für dunkle Lichtbedingungen sind nur für den visuellen Kanal verfügbar.

Um Rauschen bei dunklen Lichtbedingungen zu verringern, können Sie eine oder mehrere der folgenden Einstellungen vornehmen:

  • Den Kompromiss zwischen Rauschen und Bewegungsunschärfe einregeln. Settings > Image > Exposure (Einstellungen > Bild > Belichtung) aufrufen und den Schieberegler Blur-noise trade-off (Kompromiss Rauschen zu Bewegungsunschärfe) in Richtung Low noise (Geringes Rauschen) schieben.

  • Den Belichtungsmodus auf Automatische Verschlusszeit stellen.

  • Hinweis

    Eine längere Verschlusszeit kann Bewegungsunschärfe verursachen.

  • Um die Verschlusszeit zu verlängern, die maximale Verschlusszeit auf den höchstmöglichen Wert einstellen.

  • Die Blende öffnen.

Szenen mit starkem Gegenlicht bearbeiten

Der Lichtstärkebereich eines Bildes wird als Dynamikbereich (Dynamic Range) bezeichnet. Der Unterschied in der Lichtstärke des dunkelsten und des hellsten Bereichs kann stark ausgeprägt sein. Im Ergebnis sind dann lediglich die dunklen oder die hellen Bereiche sichtbar. Wide Dynamic Range (WDR) macht sowohl dunkle als auch helle Bereiche des Bildes sichtbar.

Bild ohne WDR.
Bild mit WDR.
Hinweis
  • WDR kann Artefakte im Bild verursachen.
  • WDR steht möglicherweise nicht für jeden Aufnahmemodus zur Verfügung.
  1. Gehen Sie auf Settings > Image > Wide dynamic range (Einstellungen > Bild > Wide Dynamic Range).

  2. Schalten Sie WDR ein.

  3. Wenn weiterhin Probleme auftreten, navigieren Sie zu Exposure (Belichtung) und passen Sie Exposure zone (Belichtungsbereich) an, um den ausgewählten Bereich abzudecken.

Mehr über WDR und seine Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie auf axis.com/web-articles/wdr.

Einsatz mit externer Beleuchtung bei Dunkelheit

Der optische Bildkanal verwendet sichtbares Licht, um tagsüber Farbbilder zu liefern. Mit externen Strahlern kann der optische Bildkanal auch nachts genutzt werden. Strahler bei Dunkelwerden ein- und bei Hellwerden ausschalten:

  1. Gehen Sie zu Settings > System > Accessories (Einstellungen > System > Zubehör).

  2. Wählen Sie unter External illuminators (Externe Strahler) die Beleuchtungsart aus.

  3. Aktivieren Sie Use illuminators (Strahler verwenden).

  4. Gehen Sie zu Image > Day and night (Bild > Tag und Nacht), und vergewissern Sie sich, dass IR-cut filter (IR-Sperrfilter) auf Auto gesetzt ist.

  5. Um festzulegen, ab welcher Lichtstärke die Strahler ein- und ausgeschaltet werden sollen, bewegen Sie den Schieberegler Threshold (Grenzwert) Richtung Bright (Hell) oder Dark (Dunkel).

  6. Aktivieren Sie die Optionen Allow illumination (Beleuchtung zulassen) und Synchronize illumination (IR-Beleuchtung synchronisieren).

Einstellen der Kameraansicht (SNZ)

Weitere Informationen zu verschiedenen Schwenk-, Neige- und Zoomeinstellungen finden Sie unter Schwenken, Neigen und Zoomen (SNZ).

Schwenk-, Neige- und Zoombewegungen limitieren

Wenn es Teile der Szene gibt, die von der Kamera nicht erreicht werden sollen, können Sie die Bewegungen für Schwenken, Neigen und Zoomen einschränken. Sie möchten beispielsweise die Privatsphäre von Bewohnern in einem Apartmentgebäude schützen, das sich in der Nähe eines zu überwachenden Parkplatzes befindet. Um die Bewegungen zu begrenzen, gehen Sie auf Settings > PTZ > Limits (Einstellungen > SNZ > Grenzen).

Eine Rundgangüberwachung mit voreingestellten Positionen erstellen

Eine Rundgangüberwachung zeigt den Videostream aus unterschiedlichen voreingestellten Positionen an. Dies kann entweder in einer vorher festgelegten oder in zufälliger Reihenfolge und für konfigurierbare Zeiträume geschehen.

  1. Rufen Sie Settings > PTZ > Guard tours (Einstellungen > PTZ > Rundgangüberwachungen) auf.

  2. Klicken Sie auf .

  3. Klicken Sie auf , um die Eigenschaften der Rundgangüberwachung zu bearbeiten.

  4. Geben Sie einen Namen für die Rundgangüberwachung ein und geben Sie die Pausendauer zwischen zwei Rundgängen in Minuten an.

  5. Soll die Rundgangüberwachung die voreingestellten Positionen in zufälliger Reihenfolge durchlaufen, die Option Zufällig aktivieren.

  6. Fertig anklicken.

  7. Gewünschte voreingestellte Positionen der Rundgangüberwachung durch Anklicken von Hinzufügen hinzufügen.

  8. Klicken Sie auf Done (Fertig), um die Einstellungen der Rundgangüberwachung zu verlassen.

  9. Um einen Zeitplan für die Rundgangüberwachung einzurichten, gehen Sie auf System > Events (System > Ereignisse).

Video ansehen und aufnehmen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter Streaming und Speicher.

SD-Speicherkarte einsetzen

Aufzeichnungen können lokal im Gerät auf einer SD-Karte gespeichert werden. Die SD-Karte ist nicht im Lieferumfang enthalten.

VORSICHT
  • Verletzungsgefahr durch bewegliche Teile. Körperteile während des Betriebs vom Gerät fernhalten. Gerät vor der Installation oder Durchführung von Wartungsarbeiten von der Stromversorgung trennen.
  • Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen. Gerät während des Betriebs nicht berühren. Gerät vor Wartungsarbeiten von der Stromversorgung trennen und Oberfläche abkühlen lassen.
HINWEIS

Bei Entfernung der oberen Abdeckung liegen stoßempfindliche Teile der Kamera frei. Stellen Sie sicher, dass die obere Abdeckung beim Entfernen nicht an die ungeschützte Kamera schlägt.

  1. SD-Karte einsetzen:
  2. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung.

  3. Lösen Sie die vier Schrauben der oberen Abdeckung, und nehmen Sie die Abdeckung ab.

  4. Setzen Sie die SD-Karte ein. Für die Lage und Anordnung des SD-Karteneinschubs siehe Produktübersicht.

  5. Schrauben Sie die obere Abdeckung wieder an, und ziehen Sie die Schrauben fest (Anziehmoment 2,0 Nm).

  6. Schließen Sie das Gerät wieder an die Stromversorgung an.

Reduzieren Sie Bandbreite und Speicher.

Wichtig

Eine geringere Bandbreite kann zum Verlust von Bilddetails führen.

  1. Wechseln Sie zur Live-Ansicht und wählen Sie H.264 aus.

  2. Rufen Sie Settings > Stream (Einstellungen > Videostream)auf.

  3. Ändern Sie eine oder mehrere der folgenden Einstellungen:

    • Hinweis

      Die Zipstream-Einstellungen gelten für H.264 und H.265.

    • Aktivieren Sie dynamisches GOP und wählen Sie einen großen Wert für die GOP-Länge.

    • Erhöhen Sie die Komprimierung.

    • Aktivieren Sie dynamische FPS (Bildrate).

Hinweis

Webbrowser unterstützen die Decodierung von H.265 nicht. Verwenden Sie ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

  1. Um Aufzeichnungen im Netzwerk zu speichern, müssen Sie Ihren Netzwerk-Speicher einrichten.
  2. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Speicher.

  3. Klicken Sie auf Setup unter Netzwerk-Speicher.

  4. Geben Sie die IP-Adresse des Host-Servers an.

  5. Den Namen des freigegebenen Speicherorts auf dem Host-Server eingeben.

  6. Bewegen Sie den Schalter, wenn die Netzwerk-Freigabe eine Anmeldung benötigt, und geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.

  7. Klicken Sie auf Verbinden.

Video aufzeichnen und ansehen

Um Video aufzeichnen zu können, muss zuerst der Netzwerk-Speicher eingerichtet (siehe Einrichtung eines Netzwerk-Speichers) oder eine SD-Karte installiert werden.

  1. Video aufzeichnen
  2. Die Live-Ansicht aufrufen.

  3. Um eine Aufzeichnung zu starten, Record (Aufzeichnen) anklicken. Um den Aufzeichnungsvorgang zu stoppen, erneut anklicken.

  1. Video ansehen
  2. Klicken Sie auf Storage > Go to recordings (Speicher > Zu Aufzeichnungen gehen).

  3. Eine Aufzeichnung aus der Liste wählen und es wird automatisch abgespielt.

Einrichten von Regeln für Ereignisse

Es können Regeln erstellt werden, damit das Gerät beim Auftreten bestimmter Ereignisse eine Aktion ausführt. Eine Regel besteht aus Bedingungen und Aktionen. Die Bedingungen können verwendet werden, um die Aktionen auszulösen. Beispielsweise kann das Gerät beim Erfassen einer Bewegung eine Aufzeichnung starten, eine E-Mail senden oder während der Aufzeichnung einen Overlay-Text anzeigen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung Erste Schritte mit Regeln für Ereignisse.

Lösen Sie eine Aktion aus

  1. Um eine Aktionsregel einzurichten, Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) aufrufen. Die Regel legt fest, wann das Gerät bestimmte Aktionen durchführt. Regeln können eingerichtet werden als: geplant, wiederkehrend oder zum Beispiel auch als durch Bewegungserkennung ausgelöst.

  2. Wählen Sie die Condition (Bedingung) aus, die erfüllt sein muss, um die Aktion auszulösen. Wenn für die Regel mehrere Bedingungen definiert werden, müssen zum Auslösen der Aktion alle Bedingungen erfüllt sein.

  3. Wählen Sie, welche Aktion das Gerät bei erfüllten Bedingungen durchführen soll.

Hinweis

Damit Änderungen an einer aktiven Aktionsregel wirksam werden, müssen Sie die Regel neu starten.

Erfassen Sie eine Bewegung mit dem Wärmebildkanal, zoomen Sie heran und zeichnen Sie die Bewegung mit dem optischen Bildkanal auf.

Bei schwierigen Lichtverhältnissen kann der Wärmebildkanal Objekte erfassen, die der optische Sensor nicht erkennt. Dieses Beispiel erläutert, wie Sie den Wärmebildkanal zur Bewegungserkennung und anschließend den optischen Bildkanal zum Heranzoomen und Aufzeichnen verwenden. In diesem Beispiel überwacht die Kamera ein Tor.

  1. Erstellen Sie ein Bewegungserkennungsprofil:
  2. Hinweis

    Wenn Sie AXIS Motion Guard auf beiden Kanälen gleichzeitig ausführen, kann dies die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinträchtigen. Daher sollten Sie alle AXIS Motion Guard-Profile aus dem optischen Bildkanal entfernen.

  3. Gehen Sie zu Settings > Apps (Einstellungen > Apps), und öffnen Sie AXIS Video Motion Detection.

  4. Wählen Sie Thermal (Wärmebild) aus.

  5. Erstellen Sie ein Profil mit dem Namen Torprofil, das den ausgewählten Bereich erfasst. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch für AXIS Motion Guard unter axis.com/products/online-manual/.

  1. Erstellen Sie die entsprechenden voreingestellten Positionen:
  2. Settings > PTZ > Preset positions (Einstellungen > PTZ > Voreingestellte Positionen).

    Beide Kanäle verwenden die gleichen voreingestellten Konfigurationen.

  3. Erstellen Sie die Startposition, die den ausgewählten Bereich miteinschließt.

  4. Erstellen Sie eine voreingestellte Zoomposition namens Torposition, welche den Bildbereich abdeckt, in dem das sich bewegende Objekt voraussichtlich erscheint.

Erstellen Sie eine Regel zum Heranzoomen mit dem optischen Bildkanal, wenn der Wärmebildkanal eine Bewegung erfasst:

  1. Gehen Sie zu Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse), und fügen Sie eine Regel hinzu.

  2. Geben Sie der Regel den Namen Torwächter.

  3. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Applications (Anwendungen) die Option Motion Guard: Torprofil (Wärmebild).

  4. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter Preset positions (Voreingestellte Positionen) die Option Go to preset position (Zur voreingestellten Position gehen) aus.

  5. Wählen Sie unter Video channel (Videokanal) die Option Camera 1 (Kamera 1) aus.

  6. Wählen Sie unter Preset position (Voreingestellte Position) die Option Gate position (Torposition) aus.

  7. Wählen Sie Home timeout (Zeitlimit Ausgangsposition), und stellen Sie ein, wie lange die Kamera auf die Torposition ausgerichtet beleiben soll (warten Sie mindestens 30 Sekunden, bevor sie in die Ausgangsposition zurückkehren).

  8. Klicken Sie auf Save (Speichern).

Erstellen Sie eine Regel zur Videoaufzeichnung auf SD-Karte:

  1. Erstellen Sie eine Regel und nennen Sie diese z. B. Videoaufzeichnung.

  2. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter PTZ die Option PTZ preset position reached (Voreingestellte PTZ-Position erreicht): Camera 1 (Kamera 1).

  3. Wählen Sie unter Preset position (Voreingestellte Position) die Option Gate position (Torposition) aus.

  4. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter Recordings (Aufzeichnungen) die Option Record video while the rule is active (Video aufzeichnen während die Regel aktiv ist) aus.

  5. Wählen Sie unter Camera (Kamera) die Option Camera 1 (Kamera 1) aus.

  6. Wählen Sie unter Speicher die Option SD-Karte aus.

  7. Klicken Sie auf Save (Speichern).

Empfehlungen zur Reinigung

Tägliche Reinigung des Sichtfensters einrichten

Die Kamera wird häufig an unzugänglichen Stellen installiert. Dieses Beispiel erläutert, wie Sie den integrierten Wischer und den optionalen Waschsatz einrichten, um z. B. täglich Salzablagerungen von der Sichtscheibe zu entfernen, ohne selbst auf die Kamera zugreifen zu müssen.

  1. Konfigurieren des Waschsatzes
  2. Richten Sie die Kamera auf die Düse aus. Achten Sie darauf, dass die Düse auf den Bildmittelpunkt gerichtet ist.

  3. Gehen Sie zu Settings > System > Accessories (Einstellungen > System > Zubehör).

  4. Aktivieren Sie Nozzle Position (Düsenposition).

  5. Wählen Sie den Waschpumpenkontakt, an den der Waschsatz angeschlossen ist.

Tägliche Reinigung programmieren:

  1. Gehen Sie zu Settings > System > Events > Schedules (Einstellungen > System > Ereignisse > Regeln), und fügen Sie einen neuen Zeitplan hinzu.

  2. Wählen Sie Schedule (Zeitplan), und klicken Sie auf Create (Erstellen).

  3. Geben Sie dem Zeitplan einen Namen, zum Beispiel Waschen.

  4. Wählen Sie unter Repeat (Wiederholen) die Option Daily (Täglich).

  5. Stellen Sie für Start time (Startzeit): 12:00 ein und für End time (Endzeit): 12:01.

  6. Wählen Sie unter Days (Tage) alle Tage aus.

  7. Klicken Sie auf Save (Speichern).

  8. Klicken Sie auf Rules (Regeln), und erstellen Sie eine neue Regel.

  9. Geben Sie der Regel einen Namen, zum Beispiel Scheibe waschen.

  10. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Scheduled and recurring (Geplant und wiederkehrend) die Option Scheduled event (Geplantes Ereignis) aus.

  11. Wählen Sie in der Liste der Zeitpläne die Option Wash (Reinigen) aus.

  12. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Washer (Waschsatz) die Option Use washer (Waschsatz verwenden) aus.

Weitere Informationen

Farbskalen

Auf Wärmebilder angewendete Farbpaletten unterstützen das menschliche Auge bei der Unterscheidung der Bilddetails. Bei den Farben in der Palette handelt es sich um künstlich erstellte Pseudofarben, die Temperaturunterschiede hervorheben.

Das Produkt verfügt über mehrere Farbskalen. Wenn ein Bediener den Videostream überwacht, können Sie jede beliebige Skala auswählen. Wenn der Videostream nur von Anwendungen verwendet wird, wählen Sie die Weiß-Heiß-Farbskala aus.

Privatzonenmasken

Hinweis

Privatzonenmasken stehen nur für optische Kanäle zur Verfügung.

Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, mit dem das Anzeigen von Teilen des überwachten Bereichs durch Benutzer verhindert wird. Privatzonenmasken werden im Videostream als nicht transparente Farbflächen angezeigt.

Die Privatzonenmaske wird auf bzw. in allen Schnappschüssen, aufgezeichneten Videos und Live-Videostreams angezeigt.

Mit dem VAPIX® Application Programming Interface (API) können Sie die Privatzonenmasken verbergen.

Wichtig

Wenn Sie mehrere Privatzonenmasken nutzen, beeinträchtigt dies möglicherweise die Leistung des Produkts.

Sie können mehrere Privatzonenmasken erstellen. Die maximale Anzahl der Masken hängt von der Komplexität aller kombinierten Masken ab. Je mehr Ankerpunkte die einzelnen Masken besitzen, desto weniger Masken können erstellt werden. Jede Maske kann maximal 3 bis 10 Ankerpunkte haben.

Schwenken, Neigen und Zoomen (SNZ)

Rundgangüberwachungen

Eine Rundgangüberwachung zeigt den Videostream aus unterschiedlichen voreingestellten Positionen an. Dies kann entweder in einer vorher festgelegten oder in zufälliger Reihenfolge und für konfigurierbare Zeiträume geschehen. Eine gestartete Rundgangüberwachung wird so lange fortgesetzt, bis sie angehalten wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie über Clients (Web Browser) wiedergegeben wird oder nicht.

Streaming und Speicher

Videokomprimierungsformate

Die Wahl des Komprimierungsverfahrens richtet sich nach den Wiedergabeanforderungen und den Netzwerkeigenschaften. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

Motion JPEG

Motion JPEG oder MJPEG ist eine digitale Videosequenz, die aus einer Reihe von einzelnen JPEG-Bildern erstellt wird. Diese Bilder werden mit einer Bildrate dargestellt und aktualisiert, die ausreicht, um einen ständig aktualisierten Videostream wiederzugeben. Um für das menschliche Auge Videobewegung darzustellen, muss die Bildrate mindestens 16 Bilder pro Sekunde betragen. Video wird bei 30 (NTSC) oder 25 (PAL) Bildern pro Sekunde als vollbewegt wahrgenommen.

Ein Videostream des Typs Motion JPEG erfordert erhebliche Bandbreite, liefert jedoch ausgezeichnete Bildqualität und ermöglicht Zugriff auf jedes einzelne Bild des Videostreams.

H.264 oder MPEG-4 Part 10/AVC

Hinweis

H.264 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.264. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.

Mit H.264 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zum Format Motion JPEG um mehr als 80 % und im Vergleich zum älteren MPEG-Formaten um mehr als 50 % reduziert werden. Das bedeutet weniger Bandbreite und Speicherplatz für eine Videodatei. Anders ausgedrückt: Bei einer bestimmten Bitrate kann eine höhere Videoqualität erzielt werden.

H.265 oder MPEG-H Part 2/HEVC

Mit H.265 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zu H.264 um mehr als 25 % reduziert werden.

Hinweis
  • H.265 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.265. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.
  • Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund wird sie auf der Weboberfläche der Kamera nicht unterstützt. Stattdessen können Sie auf ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Wie stehen Bild-, Videostream- und Videostream-Profileinstellungen miteinander in Beziehung?

Die Registerkarte Image (Bild) enthält Kameraeinstellungen, die alle Videostreams des Produkts betreffen. Wenn Sie etwas auf dieser Registerkarte ändern, wirkt sich dies sofort auf alle Videoströme und Aufzeichnungen aus.

Die Registerkarte Stream (Videostream) enthält Einstellungen für Videostreams. Diese Einstellungen erhalten Sie, wenn Sie einen Videostream vom Produkt anfordern und keine Beispielauflösung oder Bildrate angeben. Wenn Sie die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream) ändern, wirkt sich dies nicht auf laufende Videostreams aus, wird jedoch beim Starten eines neuen Videostreams wirksam.

Die Einstellungen der Stream profiles (Videostream-Profile) überschreiben die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream). Wenn Sie einen Videostream mit einem bestimmten Videostream-Profil anfordern, enthält der Videostream die Einstellungen dieses Profils. Wenn Sie einen Videostream anfordern, ohne ein Videostream-Profil anzugeben, oder ein Videostream-Profil anfordern, das im Produkt nicht vorhanden ist, enthält der Videostream die Einstellungen der RegisterkarteStream (Videostream).

Bitratensteuerung

Die Bitratensteuerung hilft Ihnen bei der Verwaltung der Bandbreitennutzung Ihres Videostreams.

Variable Bitrate (VBR)
Mit variabler Bitrate können Sie den Bandbreitenverbrauch je nach Aktivitätslevel in der Szene ändern. Je mehr Aktivität stattfindet, desto mehr Bandbreite ist erforderlich. Mit der variablen Bitrate ist eine konstante Bildqualität garantiert, wobei jedoch sichergestellt sein muss, dass Speichermargen vorhanden sind.

Maximale Bitrate (MBR)
Mit maximaler Bitrate können Sie eine Zielbitrate einstellen, um die Bitratenbeschränkungen in Ihrem System einzubeziehen. Möglicherweise wird die Bildqualität oder die Bildrate verringert, da die augenblickliche Bitrate unterhalb der angegebenen Zielbitrate gehalten wird. Sie können festlegen, ob die Bildqualität oder die Bildrate priorisiert werden soll. Wir empfehlen Ihnen, die Zielbitrate auf einen höheren Wert als die erwartete Bitrate zu konfigurieren. Dadurch haben Sie einen Spielraum, wenn sich das Aktivitätsniveau in der Szene erhöht.

  1. Zielbitrate

Anwendungen

Mit Anwendungen erhalten Sie mehr aus Ihrem Axis Gerät. Die AXIS Camera Application Platform (ACAP) ist eine offene Plattform, die es für andere Anbietern möglich macht, Analysefunktionen und andere Anwendungen für Axis Geräte zu entwickeln. Anwendungen können auf dem Gerät vorinstalliert werden und können kostenlos oder für eine Lizenzgebühr heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu verfügbaren Anwendungen, Downloads, Testversionen und Lizenzen finden Sie auf axis.com/acap.

Benutzerhandbücher zu Axis Anwendungen finden Sie auf help.axis.com.

So laden Sie eine Anwendung herunter und installieren sie
So aktivieren Sie einen Anwendungslizenzcode auf einem Gerät

Fehlerbehebung

Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

VORSICHT
  • Verletzungsgefahr Bewegliche Teile Körperteile während des Betriebs vom Produkt fernhalten. Vor der Installation oder Wartung des Produkts alle Kabel von der Stromversorgung abklemmen.
  • Verletzungsgefahr Heiße Oberfläche Das Produkt während des Betriebs nicht berühren. Trennen Sie vor Wartungsarbeiten die Stromversorgung und lassen Sie die Oberflächen des Produkts abkühlen.
HINWEIS

Wenn die obere Abdeckung entfernt ist, liegen stoßempfindliche Teile der Lichtbildkamera frei. Stellen Sie sicher, dass die obere Abdeckung beim Entfernen nicht an die ungeschützte Kamera schlägt.

Wichtig

Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen sollte mit Vorsicht erfolgen. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.

Hinweis

Die Software-Tools für die Installation und Verwaltung stehen auf den Supportseiten unter www.axis.com/support/downloads zur Verfügung.

  1. Trennen Sie das Produkt von der Stromversorgung.

  2. Lösen Sie die vier Schrauben der oberen Abdeckung, und nehmen Sie die Abdeckung ab.

  3. Drücken Sie die Steuertaste. Für die Lage und Anordnung der Steuertaste siehe Produktübersicht.

  4. Schrauben Sie die obere Abdeckung wieder an, und ziehen Sie die Schrauben fest (Anziehmoment 2,0 Nm).

  5. Schließen Sie das Produkt wieder an die Stromversorgung an.

Die Kamera kann über die Webseite des Produkts außerdem wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Gehen Sie hierfür zu Settings > System > Maintenance (Einstellungen > System > Wartung), und klicken Sie auf Default (Standard).

Firmware-Optionen

Axis bietet eine Produkt-Firmware-Verwaltung entweder gemäß des aktiven Tracks oder gemäß Tracks für Langzeitunterstützung (LTS). Beim aktiven Track erhalten Sie einen kontinuierlichen Zugriff auf alle aktuellen Funktionen des Produkts. Die LTS-Tracks bieten eine feste Plattform, die regelmäßig Veröffentlichungen mit Schwerpunkt auf Bugfixes und Sicherheitsaktualisierungen bereitstellt.

Es wird empfohlen, die Firmware vom aktiven Track zu verwenden, wenn Sie auf die neuesten Funktionen zugreifen möchten oder Axis End-to-End-Systemangebote nutzen. Die LTS-Tracks werden empfohlen, wenn Sie Integrationen von Drittanbietern verwenden, die nicht kontinuierlich auf den neuesten aktiven Track überprüft werden. Mit LTS kann die Cybersicherheit der Produkte gewährleistet werden, ohne dass signifikante Funktionsänderungen neu eingeführt oder vorhandene Integrationen beeinträchtigt werden. Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise von Axis in Bezug auf Produktfirmware finden Sie unter axis.com/support/Firmware.

Die aktuelle Firmware überprüfen

Firmware ist die Software, mit der die Funktionalität von Netzwerk-Geräten festgelegt wird. Eine der ersten Maßnahmen bei der Fehlersuche sollte das Prüfen der aktuellen Firmware-Version sein. Die aktuelle Version enthält möglicherweise Verbesserungen, die bestimmte Probleme beheben.

Um die aktuelle Firmware zu überprüfen:

  1. Rufen Sie die Webseite des Produkts auf.

  2. Klicken Sie auf das Hilfemenü .

  3. Klicken Sie auf Info.

Die Firmware aktualisieren

Wichtig

Vorkonfigurierte und angepasste Einstellungen werden beim Aktualisieren der Firmware gespeichert (vorausgesetzt die Funktionen sind als Teil der neuen Firmware verfügbar). Dies wird von Axis Communications AB jedoch nicht garantiert.

Wichtig

Sicherstellen, dass das Produkt während des Aktualisierens an die Stromversorgung angeschlossen ist.

Hinweis

Beim Aktualisieren des Axis Produkts mit der aktuellen Firmware im aktiven Track erhält dieses die neuesten verfügbaren Funktionen. Vor dem Aktualisieren der Firmware immer die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise beachten. Die aktuelle Version der Firmware und die Versionshinweise stehen unter axis.com/support/firmware bereit.

So aktualisieren Sie die Firmware
  1. Die Firmware können Sie kostenlos unter axis.com/support/firmware auf Ihren Rechner herunterladen.

  2. Beim Produkt als Administrator anmelden.

  3. Zu Settings > System > Maintenance (Einstellungen > System > Wartung) navigieren. Die Anleitung auf der Seite befolgen. Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.

Technische Probleme, Hinweise und Lösungen

Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich "Fehlerbehebung" unter axis.com/support aufrufen.

Probleme beim Aktualisieren der Firmware

Aktualisierung der Firmware fehlgeschlagen

Nach fehlgeschlagener Aktualisierung der Firmware lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche Firmwaredatei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der Firmwaredatei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.

Probleme beim Einstellen der IP-Adresse

Das Gerät befindet sich in einem anderen Subnetz

Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.

Die IP-Adresse wird von einem anderen Gerät verwendet

Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk. Führen Sie einen Ping-Befehl aus (geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein):

  • Wenn Folgendes angezeigt wird: Reply from (Antwort von)<IP address>: bytes=32; time=10... dies bedeutet, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.

  • Wenn Folgendes angezeigt wird: Request timed out bedeutet, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.

Möglicher IP-Adressenkonflikt mit einem anderen Gerät im selben Subnetz.

Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Wenn daher ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse verwendet, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.

Vom Browser kein Zugriff auf das Gerät möglich

Anmelden nicht möglich

Wenn HTTPS aktiviert ist, stellen Sie sicher, dass beim Anmelden das korrekte Protokoll (HTTP oder HTTPS) verwendet wird. Möglicherweise müssen Sie manuell http oder https in die Adressleiste des Browsers eingeben.

Wenn das Kennwort für den Benutzer „root“ vergessen wurde, muss das Gerät auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Siehe .

Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert

Auf das Gerät kann lokal, nicht jedoch extern zugegriffen werden

Für den externen Zugriff auf das Gerät wird empfohlen, eine der folgenden Anwendungen für Windows®zu verwenden:

  • AXIS Companion Video Management Software: Kostenlos, ideal für kleine Systeme mit grundlegenden Überwachungsanforderungen.

  • AXIS Camera Station Video Management Software: Kostenlose 30-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.

Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.

Leistungsaspekte

Achten Sie beim Einrichten Ihres Systems unbedingt darauf, wie sich die verschiedenen Einstellungen und Situationen auf die Leistung auswirken. Einige Faktoren wirken sich auf die erforderliche Bandbreite (die Bitrate) aus, andere auf die Bildrate und einige sowohl auf die Bandbreite als auch die Bildrate. Wenn die CPU-Auslastung ihre Grenze erreicht, wirkt sich dies ebenfalls auf die Bildrate aus.

Die folgenden wichtigen Faktoren müssen beachtet werden:

  • Hohe Bildauflösung und geringe Komprimierung führen zu Bildern mit mehr Daten, die wiederum mehr Bandbreite erfordern.

  • Durch Drehen des Bildes in der GUI kann sich die CPU-Auslastung des Geräts erhöhen.

  • Der Zugriff von vielen Clients des Typs Motion JPEG oder Unicast H.264 beeinflusst die Bandbreite.

  • Der Zugriff von vielen Clients des Typs Motion JPEG oder Unicast H.265 beeinflusst die Bandbreite.

  • Die gleichzeitige Wiedergabe verschiedener Videostreams (Auflösung, Komprimierung) durch mehrere Clients beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

    Wo immer möglich, identisch konfigurierte Videostreams verwenden, um eine hohe Bildrate zu erhalten. Videostreamprofile werden verwendet, um identische Videostreams sicherzustellen.

  • Der gleichzeitige Zugriff auf Videostreams des Typs Motion JPEG und H.264 beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

  • Der gleichzeitige Zugriff auf Videostreams des Typs Motion JPEG und H.265 beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

  • Die intensive Verwendung von Ereignissen beeinflusst die CPU-Auslastung, die sich wiederum auf die Bildrate auswirkt.

  • Die Verwendung von HTTPS kann, besonders beim Streaming im Format Motion JPEG, die Bildrate reduzieren.

  • Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.

  • Die Wiedergabe auf schlecht arbeitenden Clientcomputern verringert die wahrgenommene Leistung und beeinflusst die Bildrate.

  • Mehrere gleichzeitig ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinflussen.

  • Mehrere gleichzeitig auf den visuellen und Wärmebild-Kanälen ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinflussen.

Support

Supportinformationen erhalten Sie unter axis.com/support.

Technische Daten

Produktübersicht

  1. Wetterschutz
  2. Obere Abdeckung
  3. Innere Abdeckung
  4. Positionierungseinheit
  5. Schrauben der Basiseinheit
  6. Basiseinheit
  7. Wischer
  8. Front mit Schutzfolie
  9. Lichtbildobjektiv
  10. Wärmebildobjektiv
  11. Deckel
  1. Anschluss obere Abdeckung
  2. RS485-Steckverbinder
  3. Stromanschluss
  4. Steuertaste
  5. RJ-45-Anschluss
  6. LED-Statusanzeige
  7. Audio-IN-3,5-mm-Stecker
  8. SD-Kartensteckplatz (microSD, Karte nicht im Lieferumfang enthalten)
  9. Stromversorgungsanschluss Eingang
  10. E/A-Anschluss
  11. RJ-45-Anschluss
  12. SFP-Einschub für SFP-Modul (nicht enthalten)

LEDs

Status-LEDAnzeige
Leuchtet nichtNormalbetrieb
GrünLeuchtet beim Start.
OrangeLeuchtet beim Start. Blinkt während dem Aktualisieren der Firmware oder dem Zurücksetzen auf die werksseitigen Standardeinstellungen.
Orange/RotBlinkt orange/rot, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht verfügbar oder unterbrochen ist.
RotAktualisierung der Firmware fehlgeschlagen.

Einschub für SD-Speicherkarte

VORSICHT

Verletzungsgefahr Gefahr durch bewegliche Teile Körperteile während des Betriebs vom Produkt fernhalten. Vor der Installation oder Wartung des Produkts alle Kabel von der Stromversorgung abklemmen.

VORSICHT

Verletzungsgefahr Heiße Oberfläche Das Produkt während des Betriebs nicht berühren. Vor der Wartung des Produkts die Oberflächen abkühlen lassen.

HINWEIS
  • Gefahr von Schäden an der SD-Karte. Beim Einsetzen oder Entfernen der SD-Karte keine scharfen Werkzeuge oder Gegenstände aus Metall benutzen und keine übermäßige Kraft anwenden. Setzen Sie die Karte mit den Fingern ein und entnehmen Sie diese auf die gleiche Weise.
  • Gefahr von Datenverlust und beschädigten Aufzeichnungen. Werfen Sie die SD-Karte vor der Entnahme erst über die Webseite des Produkts aus. Die SD-Karte darf nicht entfernt werden, während das Produkt in Betrieb ist.

Dieses Axis Produkt unterstützt Karten des Typs microSD/microSDHC/microSDXC.

Für Empfehlungen zu SD-Karten siehe axis.com.

Die Logos microSD, microSDHC und microSDXC sind Marken von SD-3C, LLC. microSD, microSDHC und microSDXC sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC.

Tasten

Steuertaste

Anschlüsse

Netzwerk-Anschluss

RJ45-Ethernetanschluss.

SFP-Anschluss.

Audioanschluss

  • Audioeingang – 3,5 mm, für ein Monomikrofon oder ein Monosignal (der linke Kanal wird von einem Stereosignal genutzt).

  • Audioeingang - 3,5 mm-Eingang für ein digitales Mikrofon, ein analoges Monomikrofon oder ein Line-In-Monosignal (linker Kanal wird aus einem Stereosignal verwendet).

Audioeingang

1 Spitze2 Ring3 Hülse

Digitales Signal

Klingelstrom, sofern ausgewählt

Erdung

E/A-Anschluss

Über den E/A-Anschluss wird Zusatzausrüstung in Verbindung mit Manipulationsalarmen, Bewegungserkennung, Ereignisauslösungen, Alarmbenachrichtigungen und anderen Funktionen angeschaltet. Zusätzlich zum Gleichstrombezugspunkt 0 V DC und der Stromversorgung (12-VDC-Ausgang) stellt der E/A-Anschluss folgende Schnittstellen bereit:

Digitaleingang –
Zum Anschluss von Geräten, die zwischen geöffnetem und geschlossenem Schaltkreis wechseln können wie etwa PIR-Sensoren, Tür- und Fensterkontakte sowie Glasbruchmelder.
Digitalausgang –
Zum Anschluss externer Geräte wie Relais und LEDs. Die angeschlossenen Geräte können über die Anwendungsprogrammierschnittstelle VAPIX®, ein Ereignis oder die Produktwebseite aktiviert werden.
FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
Erdung Gleichstrom10 V Gleichstrom
Gleichstromausgang2Darf für die Stromversorgung von Zusatzgeräten verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt darf nur für den Stromausgang verwendet werden.
12 V DC
Max. Stromstärke = 50 mA
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)3–6Digitaleingang – zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen, zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang - Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Gleichstrom Erdschluss), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last, wie etwa einem Relais, muss zum Schutz vor Spannungssprüngen eine Diode parallel zur Last geschaltet werden.0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open Drain, 100 mA
Example
  1. Erdung Gleichstrom
  2. Gleichstromausgang 12 V, max. 50 mA
  3. E/A als Eingang konfiguriert
  4. E/A als Ausgang konfiguriert
  5. Konfigurierbarer E/A
  6. Konfigurierbarer E/A

Stromanschluss

4-poliger Anschlussblock für den Stromeingang.

Netzanschluss 24 V, Wechselstrom/Gleichstrom
HINWEIS

Dieser Abschnitt bezieht sich nur auf Produkte mit Stromversorgung 24 V Wechselstrom und 24 V Gleichstrom.

Diese Tabelle bezieht sich nur auf die Stromanschlüsse mit 24 V Wechselstrom und 24 V Gleichstrom.
Position24 V Wechselstrom24 V Gleichstrom
1SchutzerdeSchutzerde
2Phase 24 V Wechselstrom+ 24 V
3Nullleiter 24 V Wechselstrom0 V
4Nicht verbundenNicht verbunden

Strahleranschlüsse

PositionKabelfarbe (Stelleinheit)Kabelfarbe (Strahler)Beschreibung
IL11RotRot+24 V IL
2SchwarzOrangeIL1 +VE
3GrauViolettIL1 -VE
4BlauSchwarzGND
IL25GelbRot+24 V IL
6OrangeOrangeIL2 +VE
7WeißViolettIL2 -VE
8GrünSchwarzGND