AXIS D2110-VE Security Radar

Lösungsübersicht

  1. C1310-E Horn Speaker
  2. Zugangscontroller
  3. D2110–VE Security Radar
  4. Fest ausgerichtete Kuppelkamera
  5. PTZ-Kamera
  6. Überwachungszentrum

Radarprofile

Hinweis

Um Radarprofile verwenden zu können, muss auf Ihrem Gerät die Firmwareversion 10.11 oder höher ausgeführt werden. Gehen Sie zu axis.com, um Ihre Firmware zu aktualisieren.

Das Benutzerhandbuch hilft Ihnen dabei, den Radar so nutzen, wie es Ihren Anforderungen entspricht. AXIS D2110-VE Security Radar verfügt über zwei Profile:

  • Profil zur Bereichsüberwachung zur Verfolgung großer und kleiner Objekte mit Geschwindigkeiten von weniger als 55 km/h

  • Profil zur Straßenüberwachung zur Verfolgung von Fahrzeugen mit Geschwindigkeiten bis zu 105 km/h

Alle Informationen in diesem Benutzerhandbuch, die sich nicht explizit auf das Profil zur Bereichsüberwachung oder Profil zur Straßenüberwachung beziehen, gelten für beide Profile und können unabhängig davon, welches Sie verwenden, herangezogen werden.

Der Installationsort des Produkts

  • Das Radar ist für die Überwachung offener Bereiche bestimmt. Jedes feste Objekt (z.B. eine Mauer, ein Zaun, ein Baum oder ein großer Busch) im Erfassungsbereich erzeugt einen toten Winkel (Radarschatten) hinter ihm.

  • Installieren Sie den Radar auf einem stabilen Mast oder an einer Stelle an einer Wand, an der keine weitere Objekte oder Installationen befinden. Objekte innerhalb eines Radius von 1 m links und 3 m rechts des Radars reflektieren Radiowellen und beeinflussen die Leistung des Radars.

  • Metallobjekte im Sichtfeld führen zu Reflexionen, die die Fähigkeit des Radars zur Durchführung von Klassifikationen beeinträchtigen.

  • Vermeiden Sie, dass mehr als drei Radare aufeinander ausgerichtet sind.

  • Wenn mehr als drei Radargeräte nahe beieinander montiert sind, können sie sich gegenseitig stören. Wie Sie Störungen von anderen AXIS D2110-VE Security Radars vermeiden können, finden Sie unter Mehrere Radargeräte installieren.

Mehrere Radargeräte installieren

Die Funkwellen reichen über den Erfassungsbereich hinaus und können andere Radargeräte in einer Entfernung von bis zu 350 m beeinträchtigen.

  1. Radar
  2. Erfassungsbereich
  3. Koexistenzbereich
Hinweis

Gehen Sie zur Vermeidung von Störungen durch mehr als zwei nahe beieinander installierten Radargeräten zu Einstellungen > Radar > Allgemein und setzen Sie unter Koexistenz die Anzahl der benachbarten Radargeräte auf 2.

Wenn das Radar mehr als zwei benachbarte Radargeräte im Koexistenzbereich hat, sinkt die Leistung. Der Erfassungsbereich wird kürzer, das Radar klassifiziert die Objekte nicht ordnungsgemäß und es treten Fehlalarme auf, wenn es zu Interferenzen zwischen den Radargeräten kommt.

Wahrscheinlichkeit und Schweregrad dieser Probleme erhöhen sich mit der Anzahl der Radargeräte im selben Koexistenzbereich. Dies hängt auch von der Umgebung und der Richtung des Radars zu Zäunen, Gebäuden oder benachbarten Radargeräten ab.

Wenn mehr als zwei Radargeräte für die Installation wichtig sind, lesen Sie Beispiele für Bereichsinstallationen.

Abdeckungsbereich

Der AXIS D2110–VE verfügt über einen horizontalen Abdeckungsbereich von 180°. Der Erfassungsbereich entspricht 5.600 m2für Personen und 11.300 m2für Fahrzeuge.

Hinweis

Wenn der Radar in einer Höhe von 3,5 bis 4 m installiert ist, ist eine optimale Bereichsabdeckung gegeben. Die Montagehöhe beeinflusst die Größe des toten Winkels unter dem Radar.

Profil für Bereichsüberwachung

Das Profil zur Bereichsüberwachung eignet sich am besten für Objekte, die sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 55 km/h bewegen. Mit diesem Profil können Sie erkennen, ob es sich bei einem Objekt um einen Menschen, ein Fahrzeug oder ein unbekanntes Objekt handelt. Eine Regel kann so eingerichtet werden, dass bei Erkennung eines dieser Objekte ein Ereignis ausgelöst wird. Wenn Sie nur Fahrzeuge verfolgen möchten, verwenden Sie das Profil Profile für Straßenüberwachung.

Beispiele für Bereichsinstallationen

Einen Perimeter abdecken

Um einen virtuellen Zaun zu erstellen, können mehrere Radargeräte nebeneinander positioniert werden. Wir empfehlen Ihnen, zwischen den einzelnen Geräte einen Abstand von 100 m einzuhalten.

Einen Bereich um ein Gebäude abdecken

Um den Bereich um ein Gebäude herum abzudecken, richten Sie die Radargeräte nach außen gerichtet an den Mauern des Gebäudes ein. Die Radargeräte können nah beieinander positioniert werden, ohne sich gegenseitig zu stören.

Wenn Sie mehr als drei Radargeräte nach innen gerichtet in Richtung Gebäude aufstellen, übertragen sie Wellen ineinander, was die Leistung verringert.

Einen Bereich abdecken

Zur Abdeckung eines großen offenen Bereichs müssen zwei Radargeräte an zwei Masthalterungen Rücken an Rücken positioniert werden.

Hinweis

Wenn zwei Radargeräte so nah beieinander installiert werden, befinden sie sich im selben Koexistenzbereich.

Sie können den PoE-Ausgang eines Radars für die Stromversorgung des zweiten Radars verwenden. Ein dritter Radar kann jedoch auf diese Weise nicht angeschlossen werden.

Hinweis

Der PoE-Ausgang des Radars wird aktiviert, wenn das Radar über einen 60 W-Midspan versorgt wird.

Erfassungsbereich

Der Erfassungsbereich ist die Entfernung, in der ein Objekt verfolgt werden und einen Alarm auslösen kann. Sie wird von der Naherfassungsgrenze aus (wie nahe am Gerät kann eine Erfassung stattfinden) bis zu einem Fernerfassungswert (bis zu welcher Entfernung kann das Gerät etwas erfassen) gemessen werden.

Das Profil zur Bereichsüberwachung ist für die Erfassung von Menschen optimiert. Es damit jedoch auch Fahrzeuge und andere Objekte, die sich bei einer Abweichung von +/- 2 km/h mit bis zu 55 km/h bewegen.

Bei Montage in optimaler Installationshöhe sehen die Erfassungsbereiche wir folgt aus:

  • 3–60 m bei der Erfassung eines Menschen

  • 3–85 m bei der Erfassung eines Fahrzeugs

Hinweis
  • Wenn das Produkt in anderer Höhe montiert wird, geben Sie beim Kalibrieren des Radars über die Weboberfläche des Produktes die tatsächliche Höhe ein.
  • Der Erfassungsbereich wird von der Szene beeinflusst.
  • Der Erfassungsbereich wird von benachbarten Radargeräten beeinflusst.
  • Der Erfassungsbereich wird vom Objekttyp beeinflusst.
  • Der Erfassungsbereich wurde unter folgenden Bedingungen gemessen:
  • Der Bereich wurde entlang des Bodens gemessen.

  • Das Objekt war eine 170 cm große Person.

  • Die Person ging geradeaus vor dem Radar.

  • Die Werte werden gemessen, wenn die Person in den Erfassungsbereich eindringt.

  • Die Radarempfindlichkeit wurde auf Medium (Mittel) eingestellt.

Montagehöhe0° Neigung10° Neigung20° Neigung

2,5 m

3,0 bis 60 m

Nicht empfohlenNicht empfohlen

3,5 m

3,0–60 m

Nicht empfohlenNicht empfohlen

4,5 m

4,0–60 m

Nicht empfohlenNicht empfohlen

5,5 m

7,5–60 m

Nicht empfohlenNicht empfohlen

6,5 m

7,5–60 m

5,5–60 m

Nicht empfohlen

8 m

Nicht empfohlen

9–60 m

7,5–30 m

10 m

Nicht empfohlen

15–60 m

9–35 m

12 m

Nicht empfohlen

23–60 m

13–38 m

14 m

Nicht empfohlen

27–60 m

17–35 m

16 m

Nicht empfohlenNicht empfohlen

25–50 m

Anwendungsfälle für die Bereichsüberwachung

Abdeckung des Poolbereichs

In einem öffentlichen Pool finden nach der Schließung eine Reihe von Einbrüchen statt. Da das Geschäft privater Natur ist, können die Eigentümer keine Videoüberwachung installieren. Sie haben sich für die Installation eines Radars entschieden und das Profil zur Bereichsüberwachen eingerichtet. Das Radar ist auf dem Gebäude montiert und deckt den gesamten Pool und den größten Teil des gesamten Geländes ab. Über einen Lautsprecher wird eine Warnung ausgelöst, sobald zwischen der Schließung um 20 Uhr und der Öffnung um 6 Uhr eine Person erkannt wird.

Den Bereich um ein Gebäude abdecken

Eine Chemiefabrik führt ihrem System mithilfe eines Radars zur Abdeckung des Bereichs rund um ein unternehmenskritischen Gebäude eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu. Das Sicherheitssystem umfasst bereits Kameras, Wärmebildkameras und Zugangscontroller. Radarsysteme können Ereignisse auslösen, aufgrund derer Kameras Eindringlinge verfolgen, heranzoomen und Aktivitäten aufzeichnen. Blinkende, an Wärmebildkameras gekoppelte Blitzlichtsignale werden ausgelöst, damit der Eindringling weiß, dass der Bereich geschützt ist. Zusätzlich können Zugangscontroller einschränken. Mithilfe der Radarsysteme kann das System Aktionen auslösen, lange bevor der Eindringling das unternehmenskritische Gebäude erreicht hat.

Einen großen freien Bereich abdecken

Auf einem Parkplatz vor einem kleinen Einkaufszentrum fanden nach Geschäftsabschluss vermehrt Einbrüche in Fahrzeuge statt. Es hat immer ein Wachmann Dienst, aber sie wollen nachts ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöhen, ohne zusätzliche Kosten für mehr Personal zu haben. Sie haben sich entschieden, zwei Rücken an Rücken montierte Sicherheitsradargeräte mit dem Profil zur Bereichsüberwachung zu installieren, die den gesamten Parkplatz abdecken. Die Radargeräte sind so konfiguriert, dass bei verdächtigem Verhalten das eingesetzte Sicherheitspersonal alarmiert wird, sodass sie sofort die Szene untersuchen könne. Sie können auch einen Hornlautsprecher installieren, der zur Abschreckung von Dieben durch die Radargeräte ausgelöst wird.

Profile für Straßenüberwachung

Das Profil zur Straßenüberwachung eignet sich am besten zur Verfolgung von Fahrzeugen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 105 km/h in Stadtgebieten, Sperrzonen und auf Vorortstraßen bewegen. Dieser Modus sollte nicht zur Erfassung von Menschen oder anderen Objekttypen verwendet werden. Zur Verfolgung von anderen Objekten als Fahrzeugen verwenden Sie Ihr Radargerät mit dem Profil für Bereichsüberwachung.

Beispiele für Straßeninstallationen

Seitlich montiert

Zur Überwachung von Straßenfahrzeugen kann der Radar am Straßenrand montiert werden. Das Radargerät hat einen seitlichen Erfassungsbereich von 10 m.

Mittige Montage

Diese Montagemöglichkeit erfordert eine stabile Position. Der Radar kann an einem Mast in der Straßenmitte oder an einer Brücke oberhalb der Fahrbahn montiert werden. Das Radargerät bietet in diesem Fall einen seitlichen Erfassungsbereich von 10 m zu beiden Seiten des Radars. Das Radargerät hat bei Montage in der Mitte einen größeren Erfassungsbereich.

Hinweis

Für das Profil zur Straßenüberwachung empfehlen wir Ihnen, das Radargerät auf einer Höhe zwischen 3 m und 8 m zu installieren.

Erfassungsbereich der Straßenüberwachung

Der Erfassungsbereich ist die Entfernung, in der ein Objekt verfolgt werden und einen Alarm auslösen kann. Sie wird von der Naherfassungsgrenze aus (wie nahe am Gerät kann eine Erfassung stattfinden) bis zu einem Fernerfassungswert (bis zu welcher Entfernung kann das Gerät etwas erfassen) gemessen werden.

Dieses Profil ist für die Erfassung von Fahrzeugen optimiert. Damit kann die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf +/- 2 km/h genau gemessen werden und Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 105 km/h können überwacht werden.

Erfassungsbereich bei Montage des Radargeräts in optimaler Installationshöhe:

  • 25 bis 70 m für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h.

  • 30 bis 60 m für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 105 km/h.

Hinweis

Wenn sich mehr als zwei Radargeräte in der gleichen Koexistenzzone befinden, ist mit einer Verschlechterung der Reichweite um etwa 10 % (Nahbereich) und 20 % (Fernbereich) zu rechnen.

Anwendungsfälle für die Straßenüberwachung

Regulierung von Fahrzeugen in verkehrsberuhigten Zonen

Ein Industriekomplex mit langen Straßen zwischen zwei Lagerhäusern hat ein Radargerät installiert, um eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h durchzusetzen. Im Profil zur Straßenüberwachung erkennt der Radar, wenn ein Fahrzeug in seiner Erfassungszone diese Geschwindigkeit überschreitet. Daraufhin wird ein Ereignis ausgelöst, das eine E-Mail-Benachrichtigung an Fahrer und Manager sendet. Die Erinnerung trägt dazu bei, dass die Geschwindigkeitsbeschränkungen besser eingehalten werden.

Unerwünschte Fahrzeuge auf gesperrter Fahrbahn

Ein kleiner Weg zu einem alten Steinbruch wurde gesperrt. Da jedoch Fahrzeuge weiterhin die Straße benutzten, installierten die Behörden einen Sicherheitsradar mit dem Profil zur Straßenüberwachung. Das Radargerät wurde neben der Straße montiert und deckt die gesamte Breite der Straße ab. Jedes Mal, wenn ein Fahrzeug in den Einschlussbereich eindringt, wird ein blinkendes Signal ausgelöst, das Fahrer zum Verlassen der Straße auffordert. Zudem wird eine Nachricht an das Sicherheitsteam gesendet, damit es bei Bedarf eine Einheit hinbeordern kann.

Schneller Überblick über die Straße

Auf einer durch eine kleine Stadt führende Straße fanden einige Unfälle aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen statt. Um die Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h durchzusetzen, hat die Verkehrsüberwachung ein Sicherheitsradar mit dem Profil zur Straßenüberwachung auf einer Brücke über der Straße installiert. Auf diese Weise können sie die Geschwindigkeit der Fahrzeuge erfassen und überwachen, wann sie Einheiten zur Verkehrskontrolle auf der Straße stationieren sollten.

Sicherheit für Mensch und Fahrzeug

Die Mitarbeitende einer Schule haben zwei Sicherheitsprobleme identifiziert, denen sie auf den Grund gehen möchten. Sie haben festgestellt, dass während des Schultags unerwünschte Besucher das Schulgelände betreten und Fahrzeuge die Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h vor der Schule überschritten haben. Das Radargerät ist an einem Mast neben dem Fußgängerweg angebracht. Als Profil wurde Profil für Bereichsüberwachung da das Radargerät damit in der Lage ist, sowohl Personen als auch Fahrzeuge zu erfassen, die sich mit einer Geschwindigkeit von unter 55 km/h (34 mph) fortbewegen. Dies hilft dem Schulpersonal, den Überblick über den Personenverkehr während der Schulstunden zu behalten. Zudem können Fußgänger über einen bei Bedarf ausgelösten Lautsprecher vor zu schnell vorbeifahrenden Fahrzeugen gewarnt werden.

Erste Schritte

Das Gerät im Netzwerk ermitteln

Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Zuweisen von IP-Adressen finden Sie unter Zuweisen von IP-Adressen und Zugreifen auf das Gerät.

Unterstützte Browser

Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:

ChromeTM

Firefox®

EdgeTM

Safari®

Windows®

empfohlen

empfohlen

macOS®

empfohlen

empfohlen

Linux®

empfohlen

empfohlen

Andere Betriebssysteme

✓*

*TUm die Weboberfläche von AXIS OS mit iOS 15 oder iPadOS 15 zu verwenden, deaktivieren Sie unter Settings (Einstellungen) > Safari > Advanced (Erweitert) > Experimental Features (Experimentelle Funktionen) die Option NSURLSession Websocket.

Öffnen Sie die Webseite des Geräts.

  1. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Host-Namen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

    Verwenden Sie bei unbekannter IP-Adresse die AXIS IP Utility oder den AXIS Device Manager, um das Gerät im Netzwerk zu ermitteln.

  2. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein. Wenn dies der erste Zugriff auf das Gerät ist, muss zuerst das Root-Kennwort konfiguriert werden. Siehe Ein neues Kennwort für das Root-Konto festlegen.

Ein neues Kennwort für das Root-Konto festlegen

Der voreingestellte Benutzername für das Administratorkonto lautet root. Für das Haupt-Konto gibt es kein Standardkennwort. Bei der ersten Anmeldung am Gerät legen Sie ein Kennwort fest.

  1. Geben Sie ein Kennwort ein. Befolgen Sie die Anweisungen zum Erstellen sicherer Kennwörter. Siehe Sichere Kennwörter.

  2. Geben Sie das Kennwort erneut ein, um die korrekte Zeichenfolge zu bestätigen.

  3. Klicken Sie auf Add user (Benutzer hinzufügen).

Wichtig

Wenn Sie das Kennwort für das Haupt-Konto verloren haben, gehen Sie auf Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen und befolgen die Anweisungen.

Sichere Kennwörter

Wichtig

Das voreingestellte Kennwort wird vom Axis Gerät unverschlüsselt über das Netz gesendet. Um das Gerät zu schützen, nach dem ersten Anmelden eine sichere und verschlüsselte HTTPS-Verbindung einrichten und dann das Kennwort ändern.

Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.

Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:

  • Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.

  • Das Kennwort geheimzuhalten.

  • Das Kennwort regelmäßig und mindestens jährlich zu ändern.

Übersicht über die Webseite

  1. Steuerleiste der Live-Ansicht
  2. Live-Ansicht
  3. Produktname
  4. Benutzerinformationen, Farbthemen und Hilfe
  5. Videosteuerleiste
  6. Einstellungen umschalten
  1. Registerkarten für die Einstellungen

Ihr Gerät konfigurieren

Das Radar kalibrieren

Das Radar ist nach abgeschlossener Installation einsatzbereit. In der Standard-Live-Ansicht werden der vom Radar abgedeckte Bereich und erfasste Bewegungen dargestellt. Erfassungszonen und Regeln können sofort hinzugefügt werden.

Wenn das Radar 3,5 m über dem Boden angebracht ist, müssen Sie nichts weiter tun. Wenn das Radar auf einer anderen Höhe montiert ist, müssen Sie das Radar kalibrieren, um die Montagehöhe zu kompensieren.

Um die Bewegungsrichtung der Objekte leichter einordnen zu können, kann eine Referenzkarte hochgeladen werden. Dies kann zum Beispiel eine Planzeichnung oder ein Luftbild sein, das die vom Radar abgedeckte Fläche darstellt.

  • Bildvorgaben:
  • Die unterstützten Dateiformate sind .jpg und .png.

  • Das Bild kann im Radar zugeschnitten werden.

  • Das Bild kann im Radar um ±35° gedreht werden.

  • Die Ausrichtung ist nicht von Bedeutung, da die Form der Radarabdeckung während der Kalibrierung an das Bild angepasst wird.

Nach dem Hochladen muss die Referenzkarte möglicherweise kalibriert werden, damit die Position, die Ausrichtung und der Maßstab mit der tatsächlich vom Radar abgedeckten Fläche übereinstimmen.

Die Kalibrierung erfolgt über die Weboberfläche durch Anklicken der Referenzkarte. Sie benötigen keinen physischen Zutritt zum Standort.

Wie das Radar zu kalibrieren ist

  1. Um den Radar zu konfigurieren, rufen Sie die Option Settings > Radar > Calibration (Einstellungen > Radar > Radarkalibrierung) auf, klicken auf Start und befolgen die Anweisungen der Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Informationen zu Erfassungszonen

Um festzulegen, wo Bewegung erkannt werden soll, können Sie mehrere Bereiche hinzufügen. Verschiedene Bereiche können verwendet werden, um verschiedene Aktionen auszulösen.

  • Es gibt zwei Arten von Bereichen:
  • Eine Include zone (Einschlussbereich) ist ein Bereich, in dem sich bewegende Objekte Regeln auslösen. Der Standeinschlussbereich entspricht dem gesamten vom Radarmelder abgedeckten Bereich.

  • Eine Exclude zone (Ausschlussbereich) ist ein Bereich, in dem sich bewegende Objekte ignoriert werden. Nutzen Sie Ausschlussbereiche, wenn es innerhalb von Einschlussbereichen Bereiche mit einem hohen Aufkommen an Fehlalarmen gibt.

Störende Reflexionen entfernen

Objekte aus radarreflektierenden Materialien wie Metalldächer, Zäune, Fahrzeuge und sogar Ziegelwände können die Leistung des Radars beeinträchtigen. Sie können Reflexionen erzeugen, die scheinbare Bilderfassungen verursachen, die sich nur schwer von tatsächlichen Erkennungen unterscheiden lassen.

  1. Tatsächliche Bilderfassung
  2. Reflektierte Bilderfassung
  1. Um unerwünschte Detektionen zu vermeiden, legen Sie einen Ausschlussbereich fest.

Einschlussbereich hinzufügen

  1. Gehen Sie auf Settings > RMD zones (Einstellungen > RMD-Bereiche) und klicken Sie auf .

  2. Wählen Sie Include zone (Einschlussbereich).

  3. Wählen Sie , um die Einstellungen des Bereichs zu ändern. Für weitere Informationen siehe die internen Hilfeseiten des Produkts.

  4. Die Form des Einschlussbereichs ändern, siehe Einen Erfassungsbereich ändern.

Einschlussbereich ändern

Wählen Sie , um einen Einschlussbereich zu ändern.

  • So lässt sich den Geschwindigkeitsbereich festlegen, innerhalb dessen ein Einschlussbereich ausgelöst werden soll:

    • Ziehen Sie unter Auslöser zwischen an beiden Griffen des Schiebereglers, um den Geschwindigkeitsbereich festzulegen. Ihr Gerät wird ausgelöst, wenn sich ein Objekt innerhalb des Geschwindigkeitsbereichs bewegt.

      • Klicken Sie auf Invertieren, wenn Ihr Gerät so eingestellt werden soll, dass es ausgelöst wird, wenn sich ein Objekt unterhalb bzw. oberhalb einer bestimmten Geschwindigkeit bewegt.

  • So sehen Sie, wie sich das Ergebnis der Änderung auf den Einschlussbereich auswirkt:

    • Klicken Sie auf Alarm testen.

Ausschlussbereich hinzufügen

  1. Gehen Sie auf Settings > RMD zones (Einstellungen > RMD-Bereiche) und klicken Sie auf .

  2. Wählen Sie Exclude zone (Ausschlussbereich).

  3. Die Form des Ausschlussbereichs ändern, siehe Einen Erfassungsbereich ändern.

Einen Erfassungsbereich ändern

  • Verschieben und formen Sie den Bereich mit der Maus, sodass er den gewünschten Teil der Referenzkarte abdeckt.
  • Um eine neue Ecke hinzuzufügen, klicken Sie auf die Umrandung des Bereichs. Den Eckpunkt auf die gewünschte Position ziehen.

  • Um einen Eckpunkt zu entfernen, den Punkt rechtsklicken.

  • Um einen Eckpunkt zu versetzen, diesen anklicken und auf die neue Position ziehen.

  • Um den gesamten Bereich zu versetzen, halten Sie den Mauszeiger auf den Bereich und ziehen Sie ihn auf die neue Position.

Crossline-Erkennung hinzufügen

  1. Gehen Sie auf Settings > RMD zones (Einstellungen > RMD-Bereiche) und klicken Sie auf .

  2. Wählen Sie Crossline detection (Virtueller Stolperdraht).

  3. Ändern Sie die Zeile:

    • Um die Linie zu verschieben, klicken und ziehen Sie sie.

    • Um einen Punkt zu verschieben, klicken und ziehen Sie ihn.

    • Um einen Punkt hinzuzufügen, klicken Sie auf die Linie.

    • Um einen Punkt zu entfernen, diesen rechtsklicken.

  4. Um die Erkennungsrichtung zu ändern und andere Einstellungen zu bearbeiten, klicken Sie auf .

Für weitere Informationen siehe die internen Hilfeseiten des Produkts.

Video ansehen und aufnehmen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter .

Bandbreite und Speicher reduzieren

Wichtig

Eine Reduzierung der Bandbreite kann zum Verlust von Details im Bild führen.

  1. Gehen Sie auf Video > Videostream.

  2. Klicken Sie in der Live-Ansicht auf .

  3. Wählen Sie Videoformat H.264.

  4. Gehen Sie auf Video > Videostream > Allgemein und erhöhen Sie die Komprimierung.

  5. Gehen Sie auf Video > Videostream > H.264- und H.265-Codierung und führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte durch:

    • Wählen Sie die Zipstream-Stufe, die Sie verwenden möchten.

    • Aktivieren Sie Dynamische FPS.

    • Aktivieren Sie Dynamisches GOP und wählen Sie eine hohe Obere Grenze als Wert für die GOP-Länge.

Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

  1. Um Aufzeichnungen im Netzwerk zu speichern, müssen Sie Ihren Netzwerk-Speicher einrichten.
  2. Gehen Sie auf System > Storage (System > Speicher).

  3. Klicken Sie auf Add network storage (Netzwerk-Speicher hinzufügen) unter Network storage (Netzwerk-Speicher).

  4. Geben Sie die IP-Adresse des Host-Servers an.

  5. Geben Sie unter Network share (Netzwerk-Freigabe) den Namen des freigegebenen Speicherorts auf dem Host-Server ein.

  6. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.

  7. Wählen Sie die SMB-Version aus oder lassen Sie Auto stehen.

  8. Wählen Sie Add share even if connection fails (Freigabe hinzufügen, selbst wenn die Verbindung fehlschlägt), wenn vorübergehende Verbindungsprobleme auftreten oder die Freigabe noch nicht konfiguriert ist.

  9. Auf Hinzufügen klicken.

Video aufzeichnen und ansehen

  1. Video direkt von der Kamera aufzeichnen
  2. Gehen Sie auf Video > Bild.

  3. Um eine Aufzeichnung zu starten, klicken Sie auf .

    Wenn Sie noch keinen Speicher eingerichtet haben, klicken Sie auf und . Anweisungen zum Einrichten des Netzwerk-Speichers finden Sie unter Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

  4. Um die Aufzeichnung anzuhalten, klicken Sie erneut auf .

  1. Video ansehen
  2. Gehen Sie auf Recordings (Aufzeichnungen).

  3. Klicken Sie auf für Ihre Aufzeichnung in der Liste.

Einrichten von Regeln für Ereignisse

Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung Erste Schritte mit Regeln für Ereignisse.

Lösen Sie eine Aktion aus

  1. Gehen Sie auf System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu. Die Regel legt fest, wann das Gerät bestimmte Aktionen durchführt. Regeln können als geplant, wiederkehrend oder manuell ausgelöst eingerichtet werden.

  2. Unter Name einen Dateinamen eingeben.

  3. Wählen Sie die Condition (Bedingung) aus, die erfüllt sein muss, um die Aktion auszulösen. Wenn für die Regel mehrere Bedingungen definiert werden, müssen zum Auslösen der Aktion alle Bedingungen erfüllt sein.

  4. Wählen Sie, welche Aktion das Gerät bei erfüllten Bedingungen durchführen soll.

Hinweis

Damit Änderungen an einer aktiven Aktionsregel wirksam werden, muss die Regel wieder eingeschaltet werden.

Auslösen eines Alarms bei Öffnen des Gehäuses

In diesem Beispiel wird erläutert, wie ein Alarm beim Öffnen des Gehäuse ausgelöst wird.

  1. Einen Empfänger hinzufügen:
  2. Rufen Sie System (System) > Events (Ereignisse) > Recipients (Empfänger) auf und klicken Sie auf Empfänger hinzufügen.

  3. Den Namen des Empfängers eingeben.

  4. Wählen Sie E-Mail aus.

  5. Geben Sie eine E-Mail-Adresse ein, an die die E-Mail gesendet werden soll.

  6. Die Kamera besitzt keinen eigenen E-Mail-Server. Um Mails senden zu können, muss sie sich bei einem anderen E-Mail-Server anmelden. Geben Sie die anderen Informationen gemäß Ihrem E-Mail-Anbieter ein.

  7. Klicken Sie auf Test, um eine Test-E-Mail zu senden.

  8. Klicken Sie auf Speichern.

  9. Eine Regel erstellen:
  10. Gehen Sie auf System > Events > Rules (System > Ereignisse > Regeln) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  11. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  12. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen Casing open (Gehäuse geöffnet) aus.

  13. Wählen Sie in der Aktionsliste Send notification to email (Benachrichtigung an E-Mail senden) aus.

  14. Wählen Sie einen Empfänger aus der Liste aus.

  15. Geben Sie einen Betreff und eine Nachricht für die E-Mail ein.

  16. Klicken Sie auf Speichern.

Vorgehensweise

So werden Radardaten aufgezeichnet, wenn Bewegung erkannt wird

Dieses Beispiel erläutert, wie der Radarmelder eingerichtet wird, um auf der SD-Karte eine Aufzeichnung zu speichern, die 5 Sekunden vor der Bewegungserfassung einsetzt und eine Minute danach endet.

Die Aufzeichnung zeigt die Referenzkarte mit der Spur des sich bewegenden Objekts.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Radar motion (Radarbewegung)einen Einschlussbereich aus. Weitere Informationen zum Einrichten eines Einschlussbereichs finden Sie unter Einschlussbereich hinzufügen.

  5. Wählen Sie Record video (Video aufnehmen) aus der Liste der Aktionen aus.

  6. Stellen Sie den Vorpuffer auf 5 Sekunden ein.

  7. Stellen Sie den Puffer für Nachalarmbilder auf 60 Sekunden ein.

  8. Wählen Sie aus der Liste der Speicheroptionen SD card (SD-Karte) aus.

  9. Klicken Sie auf Save (Speichern).

So wird ein Video von einer Kamera aufgenommen, wenn eine Bewegung erkannt wird.

Dieses Beispiel erläutert, wie der Radarmelder und eine Kamera eingerichtet werden, um auf der SD-Karte eine Aufzeichnung zu speichern, die 5 Sekunden vor der Bewegungserfassung einsetzt und eine Minute danach endet.

  1. Die Geräte verbinden:
  2. Ein Kabel von einem E/A-Ausgang am Radarmelder an einen E/A-Eingang an der Kamera anschließen.

  3. Den E/A-Port der Radarmelders konfigurieren:
  4. Settings > System > I/O ports (Einstellungen > System > E/A-Ports) aufrufen, den E/A-Port als Ausgang konfigurieren und den normalen Status auswählen.

  5. Eine Regel im Radarmelder erstellen:
  6. Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) aufrufen und eine Regel hinzufügen.

  7. Einen Namen für die Regel eingeben.

  8. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Radar motion (Radarbewegung)einen Einschlussbereich aus. Weitere Informationen zum Einrichten eines Einschlussbereichs finden Sie unter Einschlussbereich hinzufügen.

  9. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen die Option Toggle I/O while the rule is active (E/A umschalten, während die Regel aktiv ist) aus und wählen Sie dann den Port aus, der mit der Kamera verbunden ist.

  10. Klicken Sie auf Save (Speichern).

  11. Den E/A-Port der Kamera konfigurieren:
  12. Gehen Sie auf Settings > System > I/O ports (Einstellungen > System > E/A-Ports) und konfigurieren Sie den E/A-Port als Eingang und wählen Sie den normal Status aus.

  13. Erstellen Sie eine Regel in der Kamera:
  14. Gehen Sie auf Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  15. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  16. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen die Option Digital Input (Digitaleingang) aus und wählen Sie dann den Port aus, der die Regel auslösen soll.

  17. Wählen Sie Record video (Video aufnehmen) aus der Liste der Aktionen aus.

  18. Wählen Sie ein vorhandenes Videostream-Profil oder erstellen Sie ein neues.

  19. Stellen Sie den Vorpuffer auf 5 Sekunden ein.

  20. Stellen Sie den Puffer für Nachalarmbilder auf 60 Sekunden ein.

  21. Wählen Sie aus der Liste der Speicheroptionen SD card (SD-Karte) aus.

  22. Klicken Sie auf Save (Speichern).

So schalten Sie eine Lichtquelle ein, wenn eine Bewegung erkannt wird.

Das Einschalten einer Lichtquelle, wenn ein Eindringling in den Erfassungsbereich eindringt, kann eine abschreckende Wirkung haben und die Bildqualität einer optischen Kamera, die das Eindringen aufzeichnet, verbessern.

In diesem Beispiel wird das Einrichten des Radarmelders und eines Strahlers erläutert, damit der Strahler eingeschaltet wird, wenn der Radarmelder Bewegung erfasst, und nach einer Minute wieder ausgeschaltet wird.

  1. Die Geräte verbinden:
  2. Eines der Strahlerkabel über den Relaisanschluss am Radarmelder an die Stromversorgung anschließen. Das andere Kabel direkt an die Stromversorgung und den Strahler anschließen.

  3. Den Relay-Port des Radarmelders konfigurieren:
  4. Settings > System > I/O ports (Einstellungen > System > E/A-Ports) aufrufen und Open Circuit (Offener Stromkreis) als normalen Status auswählen.

  5. Eine Regel im Radarmelder erstellen:
  6. Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) aufrufen und eine Regel hinzufügen.

  7. Einen Namen für die Regel eingeben.

  8. Wählen Sie aus der Liste der Auslöser unter Radar motion (Radarbewegung)einen Einschlussbereich aus. Weitere Informationen zum Einrichten eines Einschlussbereichs finden Sie unter Einschlussbereich hinzufügen.

  9. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen die Option Toggle I/O once (E/A einmal umschalten) aus und wählen Sie dann den Relay-Port aus.

  10. Wählen Sie Active (Aktiv) aus.

  11. Legen Sie die Duration (Dauer) fest.

  12. Klicken Sie auf Save (Speichern).

PTZ-Kameras mit dem Radarmelder steuern

Die vom Radar gemeldeten Objektpositionen können zur Objektverfolgung durch die PTZ-Kamera verwendet werden.

  • Dies kann auf zwei Arten erfolgen:
  • Verwendung der integrierten Radar Autotracking​-Funktion (Radar-Objektverfolgung​). Verwenden Sie diese Option, wenn Sie eine PTZ-Kamera und einen Radar dicht nebeneinander montiert haben. Diese Option ermöglicht eine Lösung „von Bildrand zu Bildrand“, bei der der Radar direkt durch den Melder gesteuert wird.

    1. Gehen Sie zu Settings > System > Radar autotracking (Einstellungen > System > Radar-Objektverfolgung).

    2. Geben Sie die IP-Adresse, den Benutzernamen und das Passwort für die PTZ-Kamera ein.

    3. Klicken Sie auf Weiter und folgen Sie den Anweisungen.

  • Hinweis

    Die Kamera muss direkt über oder unter dem Radar angebracht werden.

    Die Anwendung greift nicht die Einschlussbereiche im Radar zurück. Stattdessen nutzt sie zur Bewegungserkennung die gesamte Radarabdeckung mit Ausnahme der Ausschlussbereiche.

  • Verbinden Sie mithilfe der Windows®-Anwendung AXIS Radar Autotracking for PTZ mehrere Kameras mit mehreren Radars. Laden Sie AXIS Radar Autotracking for PTZ von axis.com herunter und folgen Sie den Anweisungen der Anwendung, um sie auf Ihrem VMS-Server (oder einem anderen Rechner mit Zugriff auf Kamera und Radar) zu installieren.

    Hierbei handelt es sich um eine server-basierte Lösung, die verschiedene Systemeinrichtungen steuern kann:

    • Steuerung mehrerer PTZ-Kameras mit einem Radar.

    • Steuerung einer PTZ-Kamera mit mehreren Radars.

    • Steuerung mehrerer PTZ-Kameras mit mehreren Radars.

    • Steuerung einer PTZ-Kamera mit einem Radar bei Montage in unterschiedlichen Positionen und Abdeckung ein und desselben Erfassungsbereichs.

So minimieren Sie Fehlalarme

Wenn Sie feststellen, dass Sie zu viele Fehlalarme erhalten, können Sie bestimmte Bewegungsarten oder Objekte herausfiltern, die Abdeckung ändern oder die Erkennungsempfindlichkeit anpassen. Testen Sie, welche Einstellungen für Ihre Umgebung am besten geeignet sind.

  • Stellen Sie die Erkennungsempfindlichkeit ein:

    Gehen Sie zu Settings > Radar > Detection (Einstellungen > Radar > Detektion) und wählen Sie eine niedrigere Detection sensitivity (Detektionsempfindlichkeit). Dies verringert das Risiko von Fehlalarmen, kann jedoch auch dazu führen, dass dem Radar einige Bewegungsvorgänge entgehen. Die Empfindlichkeitseinstellung wirkt sich auf alle Bereiche aus.

    • Low (Niedrig): Verwenden Sie diese Empfindlichkeit, wenn sich viele Metallgegenstände oder große Fahrzeuge in der Umgebung befinden. Die Objektverfolgung und -klassifizierung durch den Radar dauert dann länger. Dadurch kann sich der Erfassungsbereich verkleinern, insbesondere bei sich schnell bewegenden Objekten.

    • -High (Hoch): Verwenden Sie diese Empfindlichkeit, wenn sich vor dem Radar ein freies Feld ohne Metallobjekte befindet. Dadurch vergrößert sich der Erfassungsbereich für Personen.

  • Die Ein- und Ausschlussbereiche ändern:

    Wenn der Einschlussbereich harte Oberflächen wie z. B. Metallwände umfasst, können Reflexionen zu Mehrfacherfassung ein und desselben Objekts führen. Ändern Sie in diesem Fall den Einschlussbereich, siehe Einen Erfassungsbereich ändern, oder fügen Sie einen Ausschlussbereich hinzu, der alles hinter der Oberfläche verbirgt, siehe Ausschlussbereich hinzufügen.

  • Bewegung filtern:

    Gehen Sie auf Settings > Radar > Detection (Einstellungen > Radar > Erkennung) und wählen Sie Ignore swaying objects (Schwankende Objekte ignorieren) aus. Diese Einstellung minimiert die Anzahl der durch Bäume, Büsche und Fahnenmasten ausgelösten Fehlalarme.

  • Zeit filtern:

    Gehen Sie zu Settings > RMD zones (Einstellungen > RMD-Bereiche), und wählen Sie einen Bereich aus, um die entsprechenden Einstellungen zu ändern.

    Aktivieren Sie Short-lived object (Kurzlebiges Objekt), und legen Sie eine Verzögerungszeit fest, ab der der Radar mit der Objektverfolgung beginnt, bis er einen Alarm auslösen und melden kann. Der Timer startet, wenn das Radar zuerst ein Objekt erkennt, und nicht, wenn das Objekt in den Einschlussbereich eintritt.

  • Objekttyp filtern:

    Der Radarmelder klassifiziert Objekte nach der Art des von diesen erzeugten Radarechos. Ist keine Bestimmung des Objekttyps möglich, wird das Objekt als Unknown (Unbekannt) klassifiziert.

    Gehen Sie zu Settings > RMD zones (Einstellungen > RMD-Bereiche), und wählen Sie einen Bereich aus, um die entsprechenden Einstellungen zu ändern.

    Wenn bei bestimmten Objekttypen kein Ereignis ausgelöst werden soll, aktivieren Sie den Filter und wählen die Objekttypen ab, die in diesem Bereich keine Ereignisse auslösen sollen.

Ihre Installation validieren

Installation des Radars validieren

Hinweis

Mit diesem Test können Sie Ihre Installation unter den aktuellen Bedingungen validieren. Änderungen in der Szene können die Leistungsfähigkeit Ihrer Installation beeinträchtigen.

Der Radar ist nach der Installation einsatzbereit. Wir empfehlen Ihnen jedoch, vor der Verwendung eine Validierung durchzuführen. Damit lässt sich die Genauigkeit des Radars erhöhen, da auf diese Weise Probleme mit der Installation erkannt oder Objekte (z. B. Bäume und reflektierende Flächen) in der Szene werden können.

Das Radar kalibrieren, bevor Sie mit der Validierung anfangen.

Eine Validierung sollte dann durchgeführt werden, wenn:

  • Sich Objekte in der Szene vorhanden sind, die Sie ausschließen möchten, sodass die Zonen bestimmte Objekte wie Vegetation oder Metalloberflächen enthalten können.

  • Sie den Radar mit einer PTZ-Kamera koppeln und Radarverfolgung konfigurieren möchten.

  • Die Höhe der Radarhalterung geändert wurde.

Radar validieren

Überprüfen Sie, ob keine falschen Erkennungen vorhanden sind.

  1. Stellen Sie sicher, dass der Einschlussbereich des Radars frei von menschlichen Aktivitäten ist.

  2. Warten Sie einige Minuten, bis sichergestellt ist, dass der Radar keine statischen Objekte in den mitgelieferten RMD-Zonen (Radar Motion Detection) erkennt.

  3. Wenn keine unerwünschten Erfassungen vorhanden sind, können Sie Schritt 4 überspringen.

  4. Erfahren Sie unter So minimieren Sie Fehlalarme, wie Sie bei unerwünschten Erfassungen bestimmte Arten von Bewegungen oder Objekten herausfiltern, die Abdeckung ändern oder die Erfassungsempfindlichkeit anpassen.

Überprüfen Sie, ob das richtige Symbol und die richtige Fahrtrichtung angezeigt werden, wenn sich der Radar von vorne annähert.

  1. Gehen Sie auf die Weboberfläche des Radars und wählen Sie, die Sitzung aufzuzeichnen. Weitere Hilfe dazu finden Sie unter Video aufzeichnen und ansehen.

  2. Beginnen Sie 60 m vor dem Radar und laufen Sie direkt auf den Radar zu.

  3. Überprüfen Sie die Sitzung auf der Weboberfläche des Radars. Das Symbol für eine menschliche Klassifizierung sollte angezeigt werden, sofern Sie erkannt wurden.

  4. Stellen Sie sicher, dass auf der Weboberfläche des Radars die korrekte Richtung angezeigt wird.

Überprüfen Sie, ob das richtige Symbol und die richtige Fahrtrichtung angezeigt werden, wenn der Radas durchkreuzt wird.

  1. Gehen Sie auf die Weboberfläche des Radars und wählen Sie, die Sitzung aufzuzeichnen. Weitere Hilfe dazu finden Sie unter Video aufzeichnen und ansehen.

  2. Beginnen Sie 60 m vom Radar und kreuzen Sie direkt den Radar.

  3. Stellen Sie sicher, dass auf der Weboberfläche des Radars das Symbol für eine menschliche Klassifizierung angezeigt wird.

  4. Stellen Sie sicher, dass auf der Weboberfläche des Radars die korrekte Richtung angezeigt wird.

Erstellen Sie eine ähnliche Tabelle wie unten, um die Daten Ihrer Prüfung aufzeichnen zu können.

TestenBestanden/FehlgeschlagenAnmerkung
1. Überprüfen Sie, ob bei klarer Umgebung keine unerwünschten Erfassungen gemacht werden.
2a. Überprüfen Sie, ob das Objekt mit dem richtigen Symbol für "Mensch" erkannt wird, wenn der Radar von vorne angenähert wird.
2b. Überprüfen Sie, ob die Richtung korrekt ist, wenn der Radar von vorne angenähert wird.
3a. Überprüfen Sie, ob das Objekt mit dem richtigen Symbol für "Mensch" erkannt wird, wenn das Radar durchkreuzt wird.
3b. Überprüfen Sie, ob die Richtung korrekt ist, wenn der Radar durchkreuzt wird.

Validierung abschließen

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Teils der Validierung sollten zum Abschließen des Validierungsprozesses folgende Tests durchgeführt werden.

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Radar konfiguriert ist und befolgen Sie die Anweisungen.

  2. Für eine weitere Validierung Das Radar kalibrieren

  3. Legen Sie den Einschlussbereich des Radars so fest, dass dieser ausgelöst wird, wenn ein geeignetes Objekt erkannt wird. Standardmäßig ist der Vorpuffer auf zwei Sekunden eingestellt, aber Sie können ihn bei Bedarf über die Weboberfläche ändern.

  4. Legen Sie fest, dass der Radar So werden Radardaten aufgezeichnet, wenn Bewegung erkannt wird soll, wenn ein geeignetes Objekt erkannt wird.

  5. Legen Sie Testzeit auf eine Stunde fest, sodass Sie auf jeden Fall ausreichend Zeit haben, um Ihren Platz zu verlassen, zu Fuß durch den Überwachungsbereich zu gehen und zu Ihrem Platz zurückzukehren. Die Testzeit hält in der Live-Ansicht des Radars die Verfolgung für die eingestellte Zeit aufrecht. Nach Abschluss der Validierung kann sie deaktiviert werden.

  6. Gehen Sie entlang der Grenze des vom Radar abgedeckten Bereichs und vergewissern Sie sich, dass die Verfolgung auf dem System mit der Route übereinstimmt, die Sie zurückgelegt haben.

  7. Wenn Sie mit den Ergebnissen Ihrer Validierung nicht zufrieden sind, müssen Sie die Referenzkarte neu kalibrieren und die Validierung wiederholen.

Fehlerbehebung

Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Wichtig

Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen muss mit Umsicht durchgeführt werden. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.

So wird das Produkt auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurückgesetzt:

  1. Trennen Sie das Produkt von der Stromversorgung.

  2. Halten Sie die Steuertaste gedrückt und stellen Sie die Stromversorgung wieder her. Siehe Produktübersicht.

  3. Halten Sie die Steuertaste etwa 15 bis 30 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED gelb blinkt.

  4. Lassen Sie die Steuertaste los. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn die Status-LED grün leuchtet. Das Produkt wurde auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, lautet die Standard-IP-Adresse 192.168.0.90.

  5. Verwenden Sie Installations- und Verwaltungstools, um IP-Adressen zuzuweisen, das Kennwort festzulegen und auf das Gerät zuzugreifen.

    Die Installations- und Verwaltungstools finden auf den Supportseiten unter axis.com/support.

Die Parameter können auch über die Weboberfläche des Geräts auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Gehen Sie auf Wartung > Werkseinstellungen und klicken Sie auf Standardeinstellungen.

Aktuelle Firmware überprüfen

Firmware ist die Software, mit der die Funktionalität von Netzwerk-Geräten festgelegt wird. Wir empfehlen Ihnen, vor jeder Problembehebung zunächst die aktuelle Firmwareversion zu überprüfen. Die aktuelle Firmwareversion enthält möglicherweise eine Verbesserung, mit der das Problem behoben werden kann.

So überprüfen Sie die aktuelle Firmware:

  1. Navigieren Sie zu „device interface (Geräteschnittstelle)“ > Status.

  2. Die Firmwareversion ist unter Device info (Geräteinformationen) angegeben.

Firmware aktualisieren

Wichtig

Vorkonfigurierte und angepasste Einstellungen werden beim Aktualisieren der Firmware gespeichert (vorausgesetzt die Funktionen sind als Teil der neuen Firmware verfügbar. Es besteht diesbezüglich jedoch keine Garantie seitens Axis Communications AB.

Wichtig

Stellen Sie sicher, dass das Gerät während der Aktualisierung an die Stromversorgung angeschlossen ist.

Hinweis

Beim Aktualisieren mit der aktuellen Firmware im aktiven Track werden auf das Gerät die neuesten verfügbaren Funktionen versorgt. Lesen Sie vor der Aktualisierung der Firmware stets die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise dazu. Die aktuelle Version der Firmware und die Versionshinweise finden Sie auf axis.com/support/firmware.

  1. Die Firmware können Sie auf axis.com/support/firmware kostenlos auf Ihren Computer herunterladen.

  2. Melden Sie sich auf dem Gerät als Administrator an.

  3. Navigieren Sie zu Maintenance > Firmware upgrade (Wartung > Firmwareaktualisierung) und klicken Sie auf Upgrade (Aktualisieren).

  4. Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.

Technische Fragen, Hinweise und Lösungen

Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich „Fehlerbehebung“ unter axis.com/support aufrufen.

Probleme beim Aktualisieren der Firmware

Aktualisierung der Firmware fehlgeschlagen

Nach fehlgeschlagener Aktualisierung der Firmware lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche Firmwaredatei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der Firmwaredatei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.

Probleme nach dem Aktualisieren von Firmware

Bei nach dem Aktualisieren von Firmware auftretenden Problemen die Installation über die Wartungsseite auf die Vorversion zurückrollen.

Probleme beim Einstellen der IP-Adresse

Das Gerät befindet sich in einem anderen Subnetz

Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.

Die IP-Adresse wird von einem anderen Gerät verwendet

Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk. Führen Sie einen Ping-Befehl aus (geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein):

  • Wenn Folgendes angezeigt wird: Reply from (Antwort von)<IP address>: bytes=32; time=10... dies bedeutet, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.

  • Wenn Folgendes angezeigt wird: Request timed out bedeutet, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.

Möglicher IP-Adressenkonflikt mit einem anderen Gerät im selben Subnetz.

Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Verwendet also ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.

Vom Browser aus ist kein Zugriff auf das Gerät möglich

Anmeldung nicht möglich

Stellen Sie bei aktiviertem HTTPS sicher, dass beim Anmelden das korrekte Protokoll (HTTP oder HTTPS) verwendet wird. Möglicherweise müssen Sie manuell http oder https in die Adressleiste des Browsers eingeben.

Wenn das Kennwort für den Benutzer „root“ vergessen wurde, muss das Gerät auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert

Von einem DHCP-Server zugeteilte IP-Adressen sind dynamisch und können sich ändern. Wenn die IP-Adresse geändert wurde, das Gerät mit AXIS IP Utility oder AXIS Camera Management im Netzwerk zu ermitteln. Ermitteln Sie das Gerät anhand seiner Modellnummer, Seriennummer oder anhand des DNS-Namens (sofern der Name konfiguriert wurde).

Bei Bedarf kann eine statische IP-Adresse manuell zugewiesen werden. Anweisungen dazu finden Sie auf axis.com/support.

Zertifikatfehler beim Verwenden von IEEE 802.1X

Damit die Authentifizierung ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Datums- und Uhrzeiteinstellungen des Axis Geräts mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Datum und Uhrzeit.

Auf das Gerät kann lokal, nicht jedoch extern zugegriffen werden

Für den externen Zugriff auf das Gerät wird die Verwendung einer der folgenden Anwendungen für Windows® empfohlen:

  • AXIS Companion: Kostenlos, ideal für kleine Systeme mit grundlegenden Überwachungsanforderungen.

  • AXIS Camera Station Video Management Software: Kostenlose 30-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.

Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.

Leistungsaspekte

Die folgenden wichtigen Faktoren müssen beachtet werden:

  • Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.

Empfehlungen zur Reinigung

Wenn das Gerät Fettflecken bekommt oder stark verschmutzt wird, kann es mit milder, lösemittelfreier Seife oder ebensolchem Reinigungsmittel gereinigt werden.

HINWEIS

Verwenden Sie niemals ein grobes Reinigungsmittel wie Benzin, Benzol oder Aceton.

  1. Verwenden Sie eine Druckluft-Dose zum Entfernen von Staub oder Schmutz von dem Gerät.

  2. Reinigen Sie das Gerät mit einem weichen Tuch, das mit mildem Reinigungsmittel und lauwarmem Wasser angefeuchtet ist.

  3. Wischen Sie vorsichtig mit einem trockenen Tuch nach.

Hinweis

Vermeiden Sie die Reinigung bei direktem Sonnenlicht oder bei erhöhten Temperaturen, da dies zu Flecken beim Trocknen der Wassertropfen führen kann.

Technische Daten

Produktübersicht

  1. Steuertaste
  2. Netzwerk LED
  3. Status-LED
  4. Netz-LED
  5. PoE-Ausgang-LED
  6. Einschub für microSD-Karte
  7. Netzanschluss (DC)
  8. E/A-Anschluss
  9. Relaisanschluss
  10. Erdungsschraube
  11. Netzwerk-Anschluss (PoE in)
  12. Netzwerk-Anschluss (PoE out)
  13. Einbruchalarmsensor

Für die technischen Daten, siehe Technische Daten.

LEDs

LED-StatusanzeigeBedeutung
Grün

Leuchtet bei Normalbetrieb grün.

Netzwerk-LEDBedeutung
Grün

Leuchtet konstant bei Verbindung mit einem 10 MBit/s-Netzwerk. Blinkt bei Netzwerkaktivität.

Gelb

Leuchtet konstant bei Verbindung mit einem 10 MBit/s-Netzwerk. Blinkt bei Netzwerkaktivität.

Leuchtet nichtKeine Netzwerk-Verbindung vorhanden.
Netz-LEDBedeutung
GrünNormalbetrieb.
PoE-Ausgang-LEDAnzeige
Leuchtet nichtPoE-Ausgang ausgeschaltet
GrünPoE-Ausgang eingeschaltet

Einschub für SD-Speicherkarte

Für Empfehlungen zu SD-Karten siehe axis.com.

Die Logos microSD, microSDHC und microSDXC sind Marken von SD-3C, LLC. microSD, microSDHC und microSDXC sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken von SD-3C, LLC.

Tasten

Steuertaste

  • Zur Lage der Steuertaste, siehe Produktübersicht.
  • Die Steuertaste hat folgende Funktionen:
  • Zurücksetzen des Produkts auf die Werkseinstellungen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

  • Anschluss an einen AXIS Video Hosting System Service. Siehe . Halten Sie zum Verbinden die Taste für ca. 3 Sekunden gedrückt, bis die Status-LED-Leuchte grün blinkt.

Anschlüsse

Netzwerk-Anschluss

RJ45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet Plus (PoE+).

VORSICHT

Risiko, dass das Gerät beschädigt wird. Versorgen Sie das Gerät nicht sowohl mit PoE als auch mit Gleichstrom.

Netzwerk-Anschluss (PoE out)

Power over Ethernet IEEE 802.3at Typ 2, max. 30 W

Mit diesem Anschluss können Sie ein anderes PoE-Gerät mit Strom versorgen, z. B. eine Kamera, einen Hornlautsprecher oder ein zweites Sicherheitsradar.

Hinweis

Der PoE-Ausgang wird aktiviert, wenn das Radar über einen 60-W-Midspan (Power over Ethernet IEEE 802.3bt, Typ 3) versorgt wird.

Hinweis

Wenn das Radar mit einer 30-W-Midspan- oder Gleichstromleistung betrieben wird, wird der PoE-Ausgang deaktiviert.

Hinweis

Die maximale Ethernet-Kabellänge beträgt 100 m insgesamt für PoE-Ausgang und PoE-Eingang kombiniert. Sie können sie mit einem PoE-Extender verlängern.

E/A-Anschluss

Über den E/A-Anschluss wird Zusatzausrüstung in Verbindung mit Ereignisauslösungen, Alarmbenachrichtigungen und anderen Funktionen angeschaltet. Außer dem Bezugspunkt 0 V Gleichstrom und Strom (Gleichstromausgang) besitzt der E/A-Anschluss eine Schnittstelle zum:

Digitaleingang –
Zum Anschluss von Geräten, die zwischen geöffnetem und geschlossenem Schaltkreis wechseln können wie etwa PIR-Sensoren, Tür- und Fensterkontakte sowie Glasbruchmelder.
Digitalausgang –
Zum Anschluss externer Geräte wie Relais und LEDs. Die angeschlossenen Geräte können über die Anwendungsprogrammierschnittstelle VAPIX®, ein Ereignis oder die Produktwebseite aktiviert werden.

6-poliger Anschlussblock

FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
Erdung Gleichstrom10 V Gleichstrom
Gleichstromausgang2Darf für die Stromversorgung von Zusatzgeräten verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt darf nur für den Stromausgang verwendet werden.
12 V DC
Max. Stromstärke = 50 mA
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)3–6Digitaleingang – zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen, zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang - Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Gleichstrom Erdschluss), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last, wie etwa einem Relais, muss zum Schutz vor Spannungssprüngen eine Diode parallel zur Last geschaltet werden.0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open Drain, 100 mA
Example
  1. Erdung Gleichstrom
  2. Gleichstromausgang 12 V, max. 50 mA
  3. E/A als Eingang konfiguriert
  4. E/A als Ausgang konfiguriert
  5. Konfigurierbarer E/A
  6. Konfigurierbarer E/A

Stromanschluss

2-poliger Anschlussblock für die Gleichstromversorgung. Verwenden Sie eine mit den Anforderungen für Schutzkleinspannung (SELV) kompatible Stromquelle mit begrenzter Leistung (LPS) mit einer Nennausgangsleistung von ≤100 W oder einem dauerhaft auf ≤5 A begrenzten Nennausgangsstrom.

VORSICHT

Risiko, dass das Gerät beschädigt wird. Versorgen Sie das Gerät nicht sowohl mit PoE als auch mit Gleichstrom.

Relaisanschluss

VORSICHT

Für den Relaisanschluss einadrige Kabel verwenden.

FunktionTechnische Daten
TypSchließer-Kontakt
Nennspannung

24 V DC/5 A

Isolation von anderen Stromkreisen2,5 kV