AXIS P5655-E PTZ Network Camera

Installation

Installationsvideo für das Produkt.

Erste Schritte

Das Gerät im Netzwerk ermitteln

Mit AXIS IP Utility und AXIS Device Manager die Axis Geräte im Netzwerk ermitteln und ihnen unter Windows® IP-Adressen zuweisen. Beide Anwendungen sind kostenlos und können von axis.com/support heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Zuweisen von IP-Adressen finden Sie unter Zuweisen von IP-Adressen und Zugreifen auf das Gerät.

Unterstützte Browser

Das Gerät kann mit den folgenden Browsern verwendet werden:

ChromeTM

Firefox®

EdgeTM

Safari®

Windows®

empfohlen

empfohlen

macOS®

empfohlen

empfohlen

Linux®

empfohlen

empfohlen

Andere Betriebssysteme

✓*

*TUm die Weboberfläche von AXIS OS mit iOS 15 oder iPadOS 15 zu verwenden, deaktivieren Sie unter Settings (Einstellungen) > Safari > Advanced (Erweitert) > Experimental Features (Experimentelle Funktionen) die Option NSURLSession Websocket.

Weitere Informationen zu empfohlenen Browsern finden Sie im AXIS OS Portal.

Auf das Gerät zugreifen

  1. Öffnen Sie einen Browser, und geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Axis Geräts in die Adresszeile des Browsers ein.

    Verwenden Sie bei unbekannter IP-Adresse die AXIS IP Utility oder den AXIS Device Manager, um das Gerät im Netzwerk zu ermitteln.

  2. Den Benutzernamen und das Kennwort eingeben. Wenn dies der erste Zugriff auf das Gerät ist, muss zuerst das Root-Kennwort konfiguriert werden. Siehe Ein neues Kennwort für das Root-Konto festlegen.

  3. Die Live View-Seite öffnet sich im Browser.

Ein neues Kennwort für das Root-Konto festlegen

Wichtig

Der voreingestellte Benutzername für das Administratorkonto lautet root. Bei Verlust des Kennworts für das Benutzerkonto Root muss das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Support-Tipp: Überprüfung der Kennwortsicherheit
  1. Geben Sie ein Kennwort ein. Befolgen Sie die Anweisungen zum Erstellen sicherer Kennwörter. Siehe Sichere Kennwörter.

  2. Geben Sie das Kennwort erneut ein, um die korrekte Zeichenfolge zu bestätigen.

  3. Create Login (Login erstellen) anklicken. Das Kennwort wurde konfiguriert.

Sichere Kennwörter

Wichtig

Das voreingestellte Kennwort wird vom Axis Gerät unverschlüsselt über das Netz gesendet. Um das Gerät zu schützen, nach dem ersten Anmelden eine sichere und verschlüsselte HTTPS-Verbindung einrichten und dann das Kennwort ändern.

Das Gerätekennwort ist der Hauptschutz für Ihre Daten und Dienste. Produkte von Axis geben keine Kennwortrichtlinien vor, da die Produkte unter den verschiedensten Bedingungen eingesetzt werden.

Doch zum Schutz Ihrer Daten empfehlen wir dringend:

  • Ein Kennwort zu verwenden, das aus mindestens acht Zeichen besteht, und das bevorzugt von einem Kennwortgenerator erzeugt wurde.

  • Das Kennwort geheimzuhalten.

  • Das Kennwort regelmäßig und mindestens jährlich zu ändern.

Übersicht über die Webseite

  1. Steuerleiste der Live-Ansicht
  2. Live-Ansicht
  3. Produktname
  4. Benutzerinformationen, Farbthemen und Hilfe
  5. Videosteuerleiste
  6. Einstellungen umschalten
  1. Registerkarten für die Einstellungen

Weitere Einstellungen

Bild einstellen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zur Arbeitsweise bestimmter Funktionen finden Sie unter Weitere Informationen.

Stellen Sie den Fokus schneller mit den Fokusabrufbereichen ein.

Um die Fokuseinstellungen des spezifischen Schwenk-/Neigungsbereichs zu speichern, fügen Sie einen Fokusabrufbereich hinzu. Jedes Mal, wenn die Kamera sich in diesen Bereich bewegt, ruft es den vorher gespeicherten Fokus ab. Es muss lediglich die Hälfte des Fokusabrufbereichs in der Live-Ansicht abgedeckt werden.

  • Es wird empfohlen, die Funktion Fokusabruf in folgenden Szenarios zu verwenden:
  • Bei sehr viel Handbetätigung in der Live-Ansicht, z.B. mit einem Joystick.

  • Wenn voreingestellte PTZ-Positionen mit manuellem Fokus nicht effizient sind, z.B. bei Bewegungen mit ständig wechselndem Fokus.

  • Ungünstige Lichtverhältnisse, unter denen der Einsatz des Autofokus problematisch ist.

Wichtig
  • Der Fokusabruf übersteuert die Autofokuseinstellungen des spezifischen Schwenk-/Neigungsbereichs.
  • Eine voreingestellte Position setzt die im Fokusabrufbereich gespeicherten Fokuseinstellungen außer Kraft.
  • Es sind maximal 20 Fokusabrufbereiche möglich.
  1. Fokusabrufbereich erstellen
  2. In den zu fokussierenden Bereich schwenken, neigen, zoomen.

    So lange die Schaltfläche „Fokusabruf“ ein Pluszeichen anzeigt, kann in dieser Position ein Fokusabrufbereich hinzugefügt werden.

  3. Stellen Sie den Fokus ein.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Fokusabruf“.

  1. Fokusabrufbereich löschen
  2. In den zu löschenden Fokusabrufbereich schwenken, neigen, zoomen.

    Sobald die Kamera in der Live-Ansicht einen Fokusabrufbereich erfasst, wechselt die Schaltfläche Fokusabruf auf ein Minuszeichen: .

  3. Die Schaltfläche Fokusabruf anklicken.

Szenen mit starkem Gegenlicht bearbeiten

Der Lichtstärkebereich eines Bildes wird als Dynamikbereich (Dynamic Range) bezeichnet. Der Unterschied in der Lichtstärke des dunkelsten und des hellsten Bereichs kann stark ausgeprägt sein. Im Ergebnis sind dann lediglich die dunklen oder die hellen Bereiche sichtbar. Wide Dynamic Range (WDR) macht sowohl dunkle als auch helle Bereiche des Bildes sichtbar.

Bild ohne WDR.
Bild mit WDR.
Hinweis
  • WDR kann Artefakte im Bild verursachen.
  • WDR steht möglicherweise nicht für jeden Aufnahmemodus zur Verfügung.
  1. Gehen Sie auf Settings > Image > Wide dynamic range (Einstellungen > Bild > Wide Dynamic Range).

  2. Schalten Sie WDR ein.

  3. Verwenden Sie den Schieber Local contrast (Lokaler Kontrast), um die Stärke von WDR einzustellen.

  4. Wenn weiterhin Probleme auftreten, navigieren Sie zu Exposure (Belichtung) und passen Sie Exposure zone (Belichtungsbereich) an, um den ausgewählten Bereich abzudecken.

Mehr über WDR und seine Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie auf axis.com/web-articles/wdr.

Teile des Bildes mit Privatzonenmasken verbergen

Sie können eine oder mehrere Privatzonenmasken erstellen, um Teile des Bilds auszublenden.

So erstellen Sie Privatzonenmasken
  1. Gehen Sie auf Einstellungen > Privatzonenmaske.

  2. Klicken Sie auf Neu.

  3. Passen Sie die Größe, Farbe und den Namen der Privatzonenmaske entsprechend Ihren Anforderungen an.

So ändern Sie das Erscheinungsbild der Maske

Eine Schwenk- oder Neige-Position als Text-Overlay anzeigen

Sie können die Schwenk- oder Neigeposition als Overlay im Bild anzeigen.

  1. Gehen Sie auf Settings > Overlay (Einstellungen > Overlay) und klicken Sie auf Create overlay (Overlay erstellen).

  2. Wählen Sie Text aus und klicken Sie auf Create (Erstellen).

  3. Geben Sie #x in das Textfeld ein, um die Schwenkposition anzuzeigen.

    Geben Sie #y ein, um die Neigungsposition anzuzeigen.

  4. Wählen Sie die Darstellung, Textgröße und Ausrichtung.

  5. Das Text-Overlay include (einbeziehen).

  6. Die aktuellen Schwenk- und Neigungspositionen werden in dem Bild der Live-Ansicht und in der Aufnahme angezeigt.

Video ansehen und aufnehmen

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Konfiguration Ihres Geräts. Weitere Informationen zum Streamen und Speichern finden Sie unter Streaming und Speicher.

Reduzieren Sie Bandbreite und Speicher.

Wichtig

Eine geringere Bandbreite kann zum Verlust von Bilddetails führen.

  1. Wechseln Sie zur Live-Ansicht und wählen Sie H.264 aus.

  2. Rufen Sie Settings > Stream (Einstellungen > Videostream)auf.

  3. Ändern Sie eine oder mehrere der folgenden Einstellungen:

    • Aktivieren Sie die Zipstream-Funktion und wählen Sie das gewünschte Level.

    • Hinweis

      Die Zipstream-Einstellungen gelten für H.264 und H.265.

    • Aktivieren Sie dynamisches GOP und wählen Sie einen großen Wert für die GOP-Länge.

    • Erhöhen Sie die Komprimierung.

    • Aktivieren Sie dynamische FPS (Bildrate).

Hinweis

Webbrowser unterstützen die Decodierung von H.265 nicht. Verwenden Sie ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Einrichtung eines Netzwerk-Speichers

  1. Um Aufzeichnungen im Netzwerk zu speichern, müssen Sie Ihren Netzwerk-Speicher einrichten.
  2. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Speicher.

  3. Klicken Sie auf Setup unter Netzwerk-Speicher.

  4. Geben Sie die IP-Adresse des Host-Servers an.

  5. Den Namen des freigegebenen Speicherorts auf dem Host-Server eingeben.

  6. Bewegen Sie den Schalter, wenn die Netzwerk-Freigabe eine Anmeldung benötigt, und geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort ein.

  7. Klicken Sie auf Verbinden.

Video aufzeichnen und ansehen

Um Video aufzeichnen zu können, muss zuerst der Netzwerk-Speicher eingerichtet (siehe Einrichtung eines Netzwerk-Speichers) oder eine SD-Karte installiert werden.

  1. Video aufzeichnen
  2. Die Live-Ansicht aufrufen.

  3. Um eine Aufzeichnung zu starten, Record (Aufzeichnen) anklicken. Um den Aufzeichnungsvorgang zu stoppen, erneut anklicken.

  1. Video ansehen
  2. Klicken Sie auf Storage > Go to recordings (Speicher > Zu Aufzeichnungen gehen).

  3. Eine Aufzeichnung aus der Liste wählen und es wird automatisch abgespielt.

Einstellen der Kameraansicht (SNZ)

Schwenk-, Neige- und Zoombewegungen limitieren

Wenn es Teile der Szene gibt, die von der Kamera nicht erreicht werden sollen, können Sie die Bewegungen für Schwenken, Neigen und Zoomen einschränken. Sie möchten beispielsweise die Privatsphäre von Bewohnern in einem Apartmentgebäude schützen, das sich in der Nähe eines zu überwachenden Parkplatzes befindet. Um die Bewegungen zu begrenzen, gehen Sie auf Settings > PTZ > Limits (Einstellungen > SNZ > Grenzen).

Eine Rundgangüberwachung mit voreingestellten Positionen erstellen

Eine Rundgangüberwachung zeigt den Videostream aus unterschiedlichen voreingestellten Positionen an. Dies kann entweder in einer vorher festgelegten oder in zufälliger Reihenfolge und für konfigurierbare Zeiträume geschehen.

  1. Rufen Sie Settings > PTZ > Guard tours (Einstellungen > PTZ > Rundgangüberwachungen) auf.

  2. Klicken Sie auf .

  3. Klicken Sie auf , um die Eigenschaften der Rundgangüberwachung zu bearbeiten.

  4. Geben Sie einen Namen für die Rundgangüberwachung ein und geben Sie die Pausendauer zwischen zwei Rundgängen in Minuten an.

  5. Soll die Rundgangüberwachung die voreingestellten Positionen in zufälliger Reihenfolge durchlaufen, die Option Zufällig aktivieren.

  6. Fertig anklicken.

  7. Gewünschte voreingestellte Positionen der Rundgangüberwachung durch Anklicken von Hinzufügen hinzufügen.

  8. Klicken Sie auf Done (Fertig), um die Einstellungen der Rundgangüberwachung zu verlassen.

  9. Um einen Zeitplan für die Rundgangüberwachung einzurichten, gehen Sie auf System > Events (System > Ereignisse).

Ereignisse

Einrichten von Regeln für Ereignisse

Es können Regeln erstellt werden, damit das Gerät beim Auftreten bestimmter Ereignisse eine Aktion ausführt. Eine Regel besteht aus Bedingungen und Aktionen. Die Bedingungen können verwendet werden, um die Aktionen auszulösen. Beispielsweise kann das Gerät beim Erfassen einer Bewegung eine Aufzeichnung starten, eine E-Mail senden oder während der Aufzeichnung einen Overlay-Text anzeigen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung Erste Schritte mit Regeln für Ereignisse.

Die Kamera auf eine voreingestellte Position lenken, wenn die Kamera eine Bewegung entdeckt

Dieses Beispiel erläutert, wie die Kamera eingestellt wird, damit Sie zu einer voreingestellten Position geht, wenn sie eine Bewegung in dem Bild erkennt.

  1. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung AXIS Video Motion Detection läuft:
  2. Gehen Sie auf Settings > Apps (Einstellungen > Apps) > AXIS Video Motion Detection.

  3. Wenn die Anwendung noch nicht ausgeführt wird, starten Sie sie.

  4. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung gemäß Ihren Ansprüchen eingerichtet ist. Falls Sie Hilfe benötigen, konsultieren Sie bitte das Benutzerhandbuch für AXIS Video Motion Detection 4

Hinzufügen einer voreingestellten Position:

Gehen Sie auf Settings > PTZ (Einstellungen > PTZ) und stellen Sie ein, wo die Kamera hingelenkt werden soll, indem Sie eine voreingestellte Position einrichten.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf Settings > System (Einstellungen > System) > Events > Rules (Ereignisse > Regeln) auf und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie aus der Liste von Bedingungen eine Bedingung für Videobewegungserkennung unter Application (Anwendung) aus.

  5. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen die Option Go to preset position (Auf voreingestellte Position gehen)aus.

  6. Wählen Sie die voreingestellte Position, zu der die Kamera gehen soll.

  7. Klicken Sie auf Speichern.

Führen der Kamera und Öffnen eines Torschlosses bei in der Nähe befindlicher Person

Dieses Beispiel erläutert, wie die Kamera geführt und ein Tor geöffnet wird, wenn tagsüber eine Person eintreten möchte. Dazu mittels Mehrfachkabel einen PIR-Melder an den Eingangs-Port des Produkts und ein Switch-Relais an den Ausgangs-Port des Produkts anschließen.

Erforderliche Hardware

  • Mehrfachkabel (separat erhältlich), siehe Mehrfachanschluss.

  • Montierter PIR-Melder

  • Mit dem Torschloss verbundenes Switch-Relais. In diesem Fall ist der Switch ein Öffner-Kontakt (NC).

  • Kabel verbinden

Physische Verbindung

  1. Den Stopfen vom Mehrfachanschluss der Kamera entfernen und das Mehrfachkabel anschließen.

  2. Zum Anschließen der Drähte des PIR-Melders an den Eingangskontakt, siehe Mehrfachanschluss.

  3. Zum Anschließen der Drähte des Switch an den Ausgangskontakt, siehe Mehrfachanschluss.

E/A-Ports konfigurieren

Das Switch-Relais muss mit der Kamera über die Website der Kamera verbunden werden. Zuerst die E/A-Ports konfigurieren:

Der PIR-Melder muss auf einen Eingangs-Port eingestellt werden

  1. Gehen Sie auf System (System) > I/O ports (E/A-Ports).

  2. Aus der Drop-Down-Liste Port 1 die Option Input (Eingang) auswählen.

  3. Dem Eingangsmodul einen aussagekräftigen Namen geben. Beispiel: PIR-Melder.

  4. Um bei Bewegungserfassung durch den PIR-Melder ein Ereignis auszulösen, aus der Drop-Down-Liste die Option Open circuit (Offener Schaltkreis) auswählen.

Das Switch-Relais auf einen Ausgangs-Port einstellen

  1. Gehen Sie auf System (System) > I/O ports (E/A-Ports).

  2. Wählen Sie Ausgang in der Dropdown-Liste Port 2. .

  3. Geben Sie dem Ausgangsmodul einen aussagekräftigen Namen, z. B. “Gate switch”.

  4. Um das Tor zu öffnen, wenn ein Ereignis ausgelöst wird, wählen Sie Geschlossener Schaltkreis in der Dropdown-Liste.

Die voreingestellte Position erstellen
  1. Einstellungen > PTZ > Voreingestellte Positionen aufrufen.

  2. Erstellen Sie eine voreingestellte Position, das den Eingang des Tors erfasst und dann vergeben Sie einen Namen, z. B. "Gate entrance".

Regeln erstellen

Damit die Kamera bei Erfassen einer Person durch den PIR-Melder das Öffnen des Tores anweisen kann, muss auf der Kamera eine Regel erstellt werden.

  1. Gehen Sie auf Einstellungen > System > Ereignisse und fügen Sie eine Regel hinzu.

  2. Die Regel benennen. Namensbeispiel: Tor öffnen.

  3. Aus der Liste der Bedingungen PIR detector (PIR-Melder) auswählen.

  4. Aus der Liste der Aktionen die Option Toggle I/O once (E/A einmal umschalten) auswählen.

  5. Aus der Liste der Ports Gate switch (Tor-Switch) auswählen.

  6. Als Status Active (Aktiv) festlegen.

  7. Die Dauer festlegen.

  8. Klicken Sie auf Speichern.

  9. Eine weitere Regel erstellen. Namensbeispiel: Kamera auf das Tor führen.

  10. Das selbe Eingangssignal wie zuvor wählen, jedoch jetzt als Aktion die bereits erstellte voreingestellte Position Toreingang auswählen.

  11. Klicken Sie auf Speichern.

Videoaufzeichnung bei Erfassung von lauten Geräuschen durch die Kamera starten

Dieses Beispiel erläutert, wie die Kamera eingerichtet wird, damit 5 Sekunden vor der Geräuscherkennung eine Aufnahme begonnen wird und eine Minute danach stoppt. Die Aufnahme wird auf der SD-Karte gespeichert.

  1. Audio aktivieren:
  2. Weitere Informationen zum Einstellen des Videostreamprofils für die Audioaufzeichnung finden Sie unter Videoaufzeichnungen mit Audio ergänzen.

  1. Audioerkennung aktivieren:
  2. Wechseln Sie zu Settings > System > Detectors > Audio detection (Einstellungen > System > Detektoren > Audioerkennung).

  3. Stellen Sie den Alarmpegel nach Ihren Anforderungen ein.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie in der Liste der Bedingungen unter Audio die Option Audio Detection (Audioerkennung) aus.

  5. Wählen Sie in der Liste der Aktionen unter Recordings (Aufzeichnungen) die Option Record video (Video aufzeichnen) aus.

  6. Wählen Sie das Videostreamprofil aus, in dem Audio aktiviert ist.

  7. Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.

  8. Stellen Sie die Pufferzeit für Nachalarmbilder auf 60 Sekunden ein.

  9. Wählen Sie aus der Liste der Speicheroptionen SD card (SD-Karte) aus.

  10. Klicken Sie auf Save (Speichern).

Automatisch einen bestimmten Bereich mit dem Gatekeeper vergrößern

In diesem Beispiel wird gezeigt, wie die Funktionen des Gatekeeper genutzt werden, um die Kamera per Zoom automatisch das Kennzeichen eines durch ein Tor fahrendes Fahrzeug erfassen zu lassen. Nach dem Passieren des Fahrzeugs kehrt die Kamera in die Ausgangsstellung zurück.

  1. Die voreingestellten Positionen erstellen:
  2. Gehen Sie auf Settings > PTZ > Preset positions (Einstellungen > SNZ > Voreingestellte Positionen).

  3. Eine Startposition erstellen, die den Eingangsbereich des Tores einschließt.

  4. Die voreingestellte Zoomposition so einrichten, dass sie den voraussichtlichen Kennzeichenbereich abdeckt.

  1. Ein Bewegungserkennungsprofil erstellen:
  2. Einstellungen > Apps aufrufen und AXIS Video Motion Detection öffnen.

  3. Ein Profil erstellen, das den Torbereich erfasst und dann das Profil speichern.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie der Regel den Namen „Gatekeeper“.

  4. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Application (Anwendung) das Bewegungserkennungsprofil aus.

  5. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter Preset positions (Voreingestellte Positionen) Go to preset position (Auf voreingestellte Position gehen) aus.

  6. Wählen Sie einen Video channel (Videokanal) aus.

  7. Wählen Sie die Preset position (Voreingestellte Position) aus.

  8. Um die Kamera eine Weile warten zu lassen, bevor Sie zur Ausgangsposition zurückkehrt, wählen Sie Home timeout (Home Timeout) und stellen Sie eine Uhrzeit ein.

  9. Klicken Sie auf Speichern.

Video aufzeichnen, wenn die Kamera einen Stoß erfasst

Dank der Stoßerkennung kann die Kamera Manipulation durch Vibration oder Stöße erfassen. Vibrationen, die durch die Umgebung oder ein Objekt verursacht werden, können eine Aktion auslösen. Dies ist abhängig von der Stoßempfindlichkeit, die zwischen 0 und 100 eingestellt werden kann. In diesem Szenario wirft jemand nach Geschäftsschluss Steine auf die Kamera und Sie möchten einen Videoclip von dem Ereignis erhalten.

  1. Stoßerkennung aktivieren:
  2. Gehen Sie auf Settings > System > Detectors (Einstellungen > System > Melder).

  3. Schalten Sie die Stoßerkennung ein und legen Sie einen Wert für die Stoßempfindlichkeit fest.

  1. Eine Regel erstellen:
  2. Gehen Sie auf Settings > System > Events (Einstellungen > System > Ereignisse) und fügen Sie eine Regel hinzu.

  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein.

  4. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Device status (Gerätestatus) die Option Shock detected (Stoß erkannt)aus.

  5. Klicken Sie auf +, um eine zweite Bedingung hinzuzufügen.

  6. Wählen Sie aus der Liste der Bedingungen unter Scheduled and recurring (Geplant und wiederkehrend) die Option Scheduled event (Geplantes Ereignis) aus.

  7. Wählen Sie aus der Liste der Zeitpläne After hours (Außerhalb der Geschäftszeiten) aus.

  8. Wählen Sie aus der Liste der Aktionen unter Recordings (Aufzeichnungen) die Option Record video while the rule is active (Video aufzeichnen während die Regel aktiv ist) aus.

  9. Wählen Sie eine Camera (Kamera) aus.

  10. Stellen Sie die Vorpufferzeit auf 5 Sekunden ein.

  11. Stellen Sie die Pufferzeit für Nachalarmbilder auf 60 Sekunden ein.

  12. Wählen Sie aus, wo die Aufzeichnungen gespeichert werden sollen.

  13. Klicken Sie auf Save (Speichern).

Audio

Videoaufzeichnungen mit Audio ergänzen

  1. Audio aktivieren:
  2. Gehen Sie zu Settings > Audio (Einstellungen > Audio) und wählen Sie die Option Allow audio (Audio zulassen).

  3. Gehen Sie zu Input > Type (Eingang > Typ) und wählen Sie Ihre Audioquelle aus.

  4. Das beim Aufzeichnen von Video zu verwendende Videostreamprofil bearbeiten:
  5. Gehen Sie zu Settings > Stream (Einstellungen > Videostream) und klicken Sie auf Stream profiles (Videostreamprofile).

  6. Wählen Sie das Videostreamprofil aus und klicken Sie auf Audio (Audio).

  7. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen und wählen Sie die Option Include (Integrieren) aus.

  8. Klicken Sie auf Save (Speichern).

  9. Close (Schließen) anklicken.

Weitere Informationen

Privatzonenmasken

Eine Privatzonenmaske ist ein benutzerdefinierter Bereich, mit dem das Anzeigen von Teilen des überwachten Bereichs durch Benutzer verhindert wird. Privatzonenmasken werden im Videostream als nicht transparente Farbflächen oder als verschwommene Bildelemente angezeigt.

Die Privatzonenmaske ist relativ zu den Schwenk-, Neigungs- und Zoomkoordinaten, sodass unabhängig davon, worauf Sie die Kamera richten, die Privatzonenmaske denselben Ort oder dasselbe Objekt abdeckt.

Die Privatzonenmaske wird auf bzw. in allen Schnappschüssen, aufgezeichneten Videos und Live-Videostreams angezeigt.

Mit dem VAPIX® Application Programming Interface (API) können Sie die Privatzonenmasken verbergen.

Wichtig

Wenn Sie mehrere Privatzonenmasken nutzen, beeinträchtigt dies möglicherweise die Leistung des Produkts.

Sie können mehrere Privatzonenmasken erstellen. Die maximale Anzahl der Masken hängt von der Komplexität aller kombinierten Masken ab. Je mehr Ankerpunkte die einzelnen Masken besitzen, desto weniger Masken können erstellt werden. Jede Maske kann maximal 3 bis 10 Ankerpunkte haben.

Overlays

Overlays werden über den Videostream gelegt. Sie werden verwendet, um weitere Informationen wie etwa Zeitstempel anzuzeigen, oder auch beim Installieren und Konfigurieren des Produkts. Sie können entweder Text oder ein Bild hinzufügen.

Schwenken, Neigen und Zoomen (SNZ)

Rundgangüberwachungen

Eine Rundgangüberwachung zeigt den Videostream aus unterschiedlichen voreingestellten Positionen an. Dies kann entweder in einer vorher festgelegten oder in zufälliger Reihenfolge und für konfigurierbare Zeiträume geschehen. Eine gestartete Rundgangüberwachung wird so lange fortgesetzt, bis sie angehalten wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie über Clients (Web Browser) wiedergegeben wird oder nicht.

Streaming und Speicher

Videokomprimierungsformate

Die Wahl des Komprimierungsverfahrens richtet sich nach den Wiedergabeanforderungen und den Netzwerkeigenschaften. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

Motion JPEG

Motion JPEG oder MJPEG ist eine digitale Videosequenz, die aus einer Reihe von einzelnen JPEG-Bildern erstellt wird. Diese Bilder werden mit einer Bildrate dargestellt und aktualisiert, die ausreicht, um einen ständig aktualisierten Videostream wiederzugeben. Um für das menschliche Auge Videobewegung darzustellen, muss die Bildrate mindestens 16 Bilder pro Sekunde betragen. Video wird bei 30 (NTSC) oder 25 (PAL) Bildern pro Sekunde als vollbewegt wahrgenommen.

Ein Videostream des Typs Motion JPEG erfordert erhebliche Bandbreite, liefert jedoch ausgezeichnete Bildqualität und ermöglicht Zugriff auf jedes einzelne Bild des Videostreams.

H.264 oder MPEG-4 Part 10/AVC

Hinweis

H.264 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.264. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.

Mit H.264 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zum Format Motion JPEG um mehr als 80 % und im Vergleich zum älteren MPEG-Formaten um mehr als 50 % reduziert werden. Das bedeutet weniger Bandbreite und Speicherplatz für eine Videodatei. Anders ausgedrückt: Bei einer bestimmten Bitrate kann eine höhere Videoqualität erzielt werden.

H.265 oder MPEG-H Part 2/HEVC

Mit H.265 kann die Größe einer digitalen Videodatei ohne Beeinträchtigung der Bildqualität im Vergleich zu H.264 um mehr als 25 % reduziert werden.

Hinweis
  • H.265 ist eine lizenzierte Technologie. Das Axis Produkt beinhaltet eine Lizenz zur Wiedergabe von H.265. Die Installation weiterer nicht lizenzierter Kopien des Clients ist untersagt. Für den Erwerb weiterer Lizenzen wenden Sie sich bitte an Ihren Axis Händler.
  • Die meisten Webbrowser unterstützen nicht das Dekodieren von H.265. Aus diesem Grund wird sie auf der Weboberfläche der Kamera nicht unterstützt. Stattdessen können Sie auf ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung zurückgreifen, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Wie stehen Bild-, Videostream- und Videostream-Profileinstellungen miteinander in Beziehung?

Die Registerkarte Image (Bild) enthält Kameraeinstellungen, die alle Videostreams des Produkts betreffen. Wenn Sie etwas auf dieser Registerkarte ändern, wirkt sich dies sofort auf alle Videoströme und Aufzeichnungen aus.

Die Registerkarte Stream (Videostream) enthält Einstellungen für Videostreams. Diese Einstellungen erhalten Sie, wenn Sie einen Videostream vom Produkt anfordern und keine Beispielauflösung oder Bildrate angeben. Wenn Sie die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream) ändern, wirkt sich dies nicht auf laufende Videostreams aus, wird jedoch beim Starten eines neuen Videostreams wirksam.

Die Einstellungen der Stream profiles (Videostream-Profile) überschreiben die Einstellungen auf der Registerkarte Stream (Videostream). Wenn Sie einen Videostream mit einem bestimmten Videostream-Profil anfordern, enthält der Videostream die Einstellungen dieses Profils. Wenn Sie einen Videostream anfordern, ohne ein Videostream-Profil anzugeben, oder ein Videostream-Profil anfordern, das im Produkt nicht vorhanden ist, enthält der Videostream die Einstellungen der RegisterkarteStream (Videostream).

Bitratensteuerung

Die Bitratensteuerung hilft Ihnen bei der Verwaltung der Bandbreitennutzung Ihres Videostreams.

Variable Bitrate (VBR)
Mit variabler Bitrate können Sie den Bandbreitenverbrauch je nach Aktivitätslevel in der Szene ändern. Je mehr Aktivität stattfindet, desto mehr Bandbreite ist erforderlich. Mit der variablen Bitrate ist eine konstante Bildqualität garantiert, wobei jedoch sichergestellt sein muss, dass Speichermargen vorhanden sind.

Maximale Bitrate (MBR)
Mit maximaler Bitrate können Sie eine Zielbitrate einstellen, um die Bitratenbeschränkungen in Ihrem System einzubeziehen. Möglicherweise wird die Bildqualität oder die Bildrate verringert, da die augenblickliche Bitrate unterhalb der angegebenen Zielbitrate gehalten wird. Sie können festlegen, ob die Bildqualität oder die Bildrate priorisiert werden soll. Wir empfehlen Ihnen, die Zielbitrate auf einen höheren Wert als die erwartete Bitrate zu konfigurieren. Dadurch haben Sie einen Spielraum, wenn sich das Aktivitätsniveau in der Szene erhöht.

  1. Zielbitrate

Durchschnittliche Bitrate (ABR)
Bei durchschnittlicher Bitrate wird die Bitrate automatisch über einen längeren Zeitraum angepasst. Dadurch können Sie das angegebene Ziel erfüllen und die beste Videoqualität auf Grundlage Ihres verfügbaren Speichers bereitstellen. Im Vergleich zu statischen Szenen ist die Bitrate in Szenen mit viel Aktivität höher. In Szenen mit viel Aktivität erhalten Sie mit der Option „durchschnittliche Bitrate” eher eine bessere Bildqualität. Sie können den erforderlichen Gesamtspeicher für die Speicherung des Videostreams für eine festgelegte Zeitspanne (Vorhaltezeit) festlegen, wenn die Bildqualität auf die angegebene Zielbitrate eingestellt wird. Stellen Sie die durchschnittliche Bitrate auf folgende Arten ein:

  • Um den geschätzten Speicherbedarf zu berechnen, stellen Sie die Zielbitrate und die Aufbewahrungszeit ein.

  • Um die durchschnittliche Bitrate auf Grundlage des verfügbaren Speichers und der erforderlichen Aufbewahrungszeit zu berechnen, verwenden Sie den Zielbitratenrechner.

    1. Zielbitrate
    2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate
  • Sie können auch die maximale Bitrate aktivieren und innerhalb der durchschnittlichen Bitrate eine Zielbitrate festlegen.
    1. Zielbitrate
    2. Tatsächliche durchschnittliche Bitrate

Anwendungen

Mit Anwendungen erhalten Sie mehr aus Ihrem Axis Gerät. Die AXIS Camera Application Platform (ACAP) ist eine offene Plattform, die es für andere Anbietern möglich macht, Analysefunktionen und andere Anwendungen für Axis Geräte zu entwickeln. Anwendungen können auf dem Gerät vorinstalliert werden und können kostenlos oder für eine Lizenzgebühr heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu verfügbaren Anwendungen, Downloads, Testversionen und Lizenzen finden Sie auf axis.com/acap.

Benutzerhandbücher zu Axis Anwendungen finden Sie auf help.axis.com.

Hinweis
  • Es können mehrere Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden, allerdings sind einige Anwendungen möglicherweise nicht miteinander kompatibel. Bei der gleichzeitigen Ausführung bestimmter Kombinationen von Anwendungen sind eventuell zu viel Rechenleistung oder Speicherressourcen erforderlich. Stellen Sie vor der Bereitstellung sicher, dass die Anwendungen zusammen funktionieren.
So laden Sie eine Anwendung herunter und installieren sie
So aktivieren Sie einen Anwendungslizenzcode auf einem Gerät

Fehlerbehebung

Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Wichtig

Das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen sollte mit Vorsicht erfolgen. Beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Einstellungen einschließlich der IP-Adresse zurückgesetzt.

So wird das Produkt auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurückgesetzt:

  1. Die Steuertaste und die Netztaste 15 bis 30 Sekunden lang gedrückt halten, bis die Status-LED gelb blinkt. Siehe Produktübersicht.

  2. Lassen Sie die Steuertaste los, halten Sie die Netztaste allerdings gedrückt, bis die Status-LED grün leuchtet.

  3. Lassen Sie die Netztaste los und montieren Sie das Gerät.

  4. Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Das Produkt wurde auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Wenn im Netzwerk kein DHCP-Server verfügbar ist, lautet die Standard-IP-Adresse 192.168.0.90.

  5. Verwenden Sie die Software-Tools für Installation und Verwaltung, um eine IP-Adresse zuzuweisen, ein Kennwort einzurichten und auf den Videostream zuzugreifen.

Die Parameter können auch über die Weboberfläche auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Den folgenden Optionspfad aufrufen: Settings > System > Maintenance (Einstellungen > System > Wartung) und dann die Option Default (Standardeinstellung) anklicken.

Die aktuelle Firmware überprüfen

Firmware ist die Software, mit der die Funktionalität von Netzwerk-Geräten festgelegt wird. Eine der ersten Maßnahmen bei der Fehlersuche sollte das Prüfen der aktuellen Firmware-Version sein. Die aktuelle Version enthält möglicherweise Verbesserungen, die bestimmte Probleme beheben.

Um die aktuelle Firmware zu überprüfen:

  1. Rufen Sie die Webseite des Produkts auf.

  2. Klicken Sie auf das Hilfemenü .

  3. Klicken Sie auf Info.

Die Firmware aktualisieren

Wichtig

Vorkonfigurierte und angepasste Einstellungen werden beim Aktualisieren der Firmware gespeichert (vorausgesetzt die Funktionen sind als Teil der neuen Firmware verfügbar). Dies wird von Axis Communications AB jedoch nicht garantiert.

Wichtig

Um Fehlschläge beim Installieren zu vermeiden, sicherstellen dass während des Aktualisierens die Abdeckung angebracht ist.

Wichtig

Sicherstellen, dass das Produkt während des Aktualisierens an die Stromversorgung angeschlossen ist.

Hinweis

Beim Aktualisieren des Axis Produkts mit der aktuellen Firmware im aktiven Track erhält dieses die neuesten verfügbaren Funktionen. Vor dem Aktualisieren der Firmware immer die entsprechenden Aktualisierungsanweisungen und Versionshinweise beachten. Die aktuelle Version der Firmware und die Versionshinweise stehen unter axis.com/support/firmware bereit.

AXIS Device Manager kann für mehrere Aktualisierungen verwendet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf axis.com/products/axis-device-manager.

So aktualisieren Sie die Firmware
  1. Die Firmware können Sie kostenlos unter axis.com/support/firmware auf Ihren Rechner herunterladen.

  2. Beim Produkt als Administrator anmelden.

  3. Zu Settings > System > Maintenance (Einstellungen > System > Wartung) navigieren. Die Anleitung auf der Seite befolgen. Nach der Aktualisierung wird das Produkt automatisch neu gestartet.

Technische Probleme, Hinweise und Lösungen

Falls Sie hier nicht das Gesuchte finden, bitte den Bereich "Fehlerbehebung" unter axis.com/support aufrufen.

Probleme beim Aktualisieren der Firmware

Aktualisierung der Firmware fehlgeschlagen

Nach fehlgeschlagener Aktualisierung der Firmware lädt das Gerät erneut die Vorversion. Die häufigste Fehlerursache ist, wenn eine falsche Firmwaredatei hochgeladen wurde. Überprüfen, ob der Name der Firmwaredatei dem Gerät entspricht und erneut versuchen.

Probleme beim Einstellen der IP-Adresse

Das Gerät befindet sich in einem anderen Subnetz

Wenn sich die IP-Adresse des Geräts und die IP-Adresse des zum Zugriff auf das Gerät verwendeten Computers in unterschiedlichen Subnetzen befinden, kann die IP-Adresse nicht eingestellt werden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um eine IP-Adresse zu erhalten.

Die IP-Adresse wird von einem anderen Gerät verwendet

Trennen Sie das Axis Gerät vom Netzwerk. Führen Sie einen Ping-Befehl aus (geben Sie in einem Befehls-/DOS-Fenster ping und die IP-Adresse des Geräts ein):

  • Wenn Folgendes angezeigt wird: Reply from (Antwort von)<IP address>: bytes=32; time=10... dies bedeutet, dass die IP-Adresse möglicherweise bereits von einem anderen Gerät im Netzwerk verwendet wird. Bitten Sie den Netzwerkadministrator um eine neue IP-Adresse, und installieren Sie das Gerät erneut.

  • Wenn Folgendes angezeigt wird: Request timed out bedeutet, dass die IP-Adresse mit dem Axis Gerät verwendet werden kann. Prüfen Sie alle Kabel und installieren Sie das Gerät erneut.

Möglicher IP-Adressenkonflikt mit einem anderen Gerät im selben Subnetz.

Die statische IP-Adresse des Axis Geräts wird verwendet, bevor der DHCP-Server eine dynamische Adresse festlegt. Wenn daher ein anderes Gerät standardmäßig dieselbe statische IP-Adresse verwendet, treten beim Zugreifen auf das Gerät möglicherweise Probleme auf.

Vom Browser kein Zugriff auf das Gerät möglich

Anmelden nicht möglich

Wenn HTTPS aktiviert ist, stellen Sie sicher, dass beim Anmelden das korrekte Protokoll (HTTP oder HTTPS) verwendet wird. Möglicherweise müssen Sie manuell http oder https in die Adressleiste des Browsers eingeben.

Wenn das Kennwort für den Benutzer „root“ vergessen wurde, muss das Gerät auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurückgesetzt werden. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Die IP-Adresse wurde von DHCP geändert

Von einem DHCP-Server zugeteilte IP-Adressen sind dynamisch und können sich ändern. Wenn die IP-Adresse geändert wurde, das Gerät mit AXIS IP Utility oder AXIS Camera Management im Netzwerk zu ermitteln. Das Gerät anhand seiner Modellnummer, Seriennummer oder anhand des DNS-Namens (sofern der Name konfiguriert wurde) ermitteln.

Bei Bedarf kann eine statische IP-Adresse manuell zugewiesen werden. Anweisungen dazu, siehe axis.com/support.

Zertifikatfehler beim Verwenden von IEEE 802.1X

Damit die Authentifizierung ordnungsgemäß funktioniert, müssen die Datums- und Uhrzeiteinstellungen des Axis Geräts mit einem NTP-Server synchronisiert werden. Zu Settings > System > Date and time (Einstellungen > System > Datum und Uhrzeit) navigieren.

Auf das Gerät kann lokal, nicht jedoch extern zugegriffen werden

Für den externen Zugriff auf das Gerät wird empfohlen, eine der folgenden Anwendungen für Windows®zu verwenden:

  • AXIS Companion Video Management Software: Kostenlos, ideal für kleine Systeme mit grundlegenden Überwachungsanforderungen.

  • AXIS Camera Station Video Management Software: Kostenlose 30-Tage-Testversion, ideal für kleine bis mittelgroße Systeme.

Auf axis.com/vms finden Sie Anweisungen und die Download-Datei.

Probleme beim Videostreaming

Auf Multicast H.264 kann nur von lokalen Clients aus zugegriffen werden

Prüfen Sie, ob der Router Multicasting unterstützt und ob die Routereinstellungen zwischen dem Client und dem Gerät konfiguriert werden müssen. Möglicherweise muss der TTL-Wert (Time To Live) erhöht werden.

Multicast H.264 wird im Client nicht angezeigt

Prüfen Sie mit dem Netzwerkadministrator, ob die vom Axis Gerät verwendeten Multicast-Adressen für das Netzwerk gültig sind.

Prüfen Sie gemeinsam mit dem Netzwerkadministrator, ob eine Firewall die Wiedergabe verhindert.

Schlechte Wiedergabe von H.264-Bildern

Stellen Sie sicher, dass die Grafikkarte den aktuellen Treiber verwendet. Die aktuellen Treiber können üblicherweise von der Website des Herstellers heruntergeladen werden.

Unterschiedliche Farbsättigung in H.264 und Motion JPEG

Die Einstellungen des Grafikadapters ändern. Weitere Informationen bietet die Dokumentation des Adapters.

Bildrate niedriger als erwartet

  • Siehe Leistungsaspekte.

  • Verringern Sie die Anzahl der auf dem Clientcomputer ausgeführten Anwendungen.

  • Begrenzen Sie die Anzahl der gleichzeitigen Anzeigen.

  • Prüfen Sie mit dem Netzwerkadministrator, ob ausreichend Bandbreite verfügbar ist.

  • Die Bildauflösung verringern.

Die Codierung H.265 steht in der Live-Ansicht nicht zur Verfügung.

Webbrowser unterstützen die Decodierung von H.265 nicht. Verwenden Sie ein Videoverwaltungssystem oder eine Anwendung, die das Decodieren von H.265 unterstützt.

Leistungsaspekte

Achten Sie beim Einrichten Ihres Systems unbedingt darauf, wie sich die verschiedenen Einstellungen und Situationen auf die Leistung auswirken. Einige Faktoren wirken sich auf die erforderliche Bandbreite (die Bitrate) aus, andere auf die Bildrate und einige sowohl auf die Bandbreite als auch die Bildrate. Wenn die CPU-Auslastung ihre Grenze erreicht, wirkt sich dies ebenfalls auf die Bildrate aus.

Die folgenden wichtigen Faktoren müssen beachtet werden:

  • Hohe Bildauflösung und geringe Komprimierung führen zu Bildern mit mehr Daten, die wiederum mehr Bandbreite erfordern.

  • Durch Drehen des Bildes in der GUI kann sich die CPU-Auslastung des Geräts erhöhen.

  • Durch Entfernen oder Anbringen der Abdeckung wird die Kamera neu gestartet.

  • Der Zugriff von vielen Clients des Typs Motion JPEG oder Unicast H.264 beeinflusst die Bandbreite.

  • Der Zugriff von vielen Clients des Typs Motion JPEG oder Unicast H.265 beeinflusst die Bandbreite.

  • Die gleichzeitige Wiedergabe verschiedener Videostreams (Auflösung, Komprimierung) durch mehrere Clients beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

    Wo immer möglich, identisch konfigurierte Videostreams verwenden, um eine hohe Bildrate zu erhalten. Videostreamprofile werden verwendet, um identische Videostreams sicherzustellen.

  • Der gleichzeitige Zugriff auf Videostreams des Typs Motion JPEG und H.264 beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

  • Der gleichzeitige Zugriff auf Videostreams des Typs Motion JPEG und H.265 beeinflusst sowohl die Bildrate als auch die Bandbreite.

  • Die intensive Verwendung von Ereignissen beeinflusst die CPU-Auslastung, die sich wiederum auf die Bildrate auswirkt.

  • Die Verwendung von HTTPS kann, besonders beim Streaming im Format Motion JPEG, die Bildrate reduzieren.

  • Intensive Netzwerknutzung aufgrund mangelhafter Infrastruktur beeinflusst die Bandbreite.

  • Die Wiedergabe auf schlecht arbeitenden Clientcomputern verringert die wahrgenommene Leistung und beeinflusst die Bildrate.

  • Mehrere gleichzeitig ausgeführte ACAP-Anwendungen (AXIS Camera Application Platform) können die Bildrate und die allgemeine Leistung beeinflussen.

Technische Daten

Produktübersicht

HINWEIS

Um den Fokus nicht zu beeinträchtigen, die Kamera nur mit angebrachter Kuppel betreiben.

  1. Einschub für SD-Speicherkarten
  2. Steuertaste
  3. Status-LED
  4. Netzschalter
  5. Netzwerk-Anschluss (PoE+)
  6. Befestigungsschrauben (3)
  7. Erdungsschraube
  8. Mehrfachanschluss mit Schutzkappe (diese Kappe nur für das Anschließen eines E/A-Kabels entfernen)
  9. Haken für Sicherheitsdraht
  10. Kuppel

LED-Anzeigen

Status-LEDAnzeige
Leuchtet nicht

Anschluss und Normalbetrieb

Grün

Leuchtet bei Normalbetrieb nach Abschluss des Startvorgangs 10 Sekunden lang grün.

Gelb

Leuchtet beim Start. Blinkt während Firmware-Aktualisierung und Wiederherstellung der Werkseinstellungen.

Gelb/Rot

Blinkt gelb/rot, wenn die Netzwerk-Verbindung nicht verfügbar ist oder unterbrochen wurde.

Einschub für SD-Speicherkarte

HINWEIS
  • Gefahr von Schäden an der SD-Karte. Beim Einsetzen oder Entfernen der SD-Karte keine scharfen Werkzeuge oder Gegenstände aus Metall benutzen und keine übermäßige Kraft anwenden. Setzen Sie die Karte mit den Fingern ein und entnehmen Sie diese auf die gleiche Weise.
  • Gefahr von Datenverlust und beschädigten Aufzeichnungen. Werfen Sie die SD-Karte vor der Entnahme erst über die Webseite des Produkts aus. Die SD-Karte darf nicht entfernt werden, während das Produkt in Betrieb ist.

Dieses Axis Produkt unterstützt Karten des Typs SD/SDHC/SDXC.

Für Empfehlungen zu SD-Karten siehe axis.com.

Die Logos von SD, SDHC und SDXC sind Marken von SD-3C, LLC. SD, SDHC und SDXC sind in den USA und/oder anderen Ländern Markenzeichen oder eingetragene Markenzeichen von SD-3C, LLC.

Tasten

Steuertaste

Netzschalter

  • Drücken Sie den Netzschalter und halten Sie diesen gedrückt, um das Produkt bei entfernter Kuppelabdeckung kurzzeitig anzuschalten.

  • Der Netzschalter wird auch zusammen mit der Steuertaste verwendet, um die Kamera auf die werksseitigen Standardeinstellungen zurückzusetzen. Siehe Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen.

Anschlüsse

Netzwerk-Anschluss

RJ45-Ethernetanschluss mit Power over Ethernet Plus (PoE+).

Mehrfachanschluss

  • Anschlussleiste für externe Geräte:
  • Audio-Geräte

  • Eingabe-/Ausgabegeräte (E/A)

  • AC/DC-Netzteil

Zum Anschließen externer Audiogeräte ist ein Axis Mehrfachkabel C E/A Audio Power 1 m/5 m (separat erhältlich) oder ein Axis 10-poliger Push-Pull-Systemstecker (separat erhältlich) erforderlich, um die NEMA-/IP-Schutzklasse des Produkts zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie unter Anschlüsse des Mehrfachkabels und 10-poliger Push-Pull-Systemanschluss von Axis (separat erhältlich).

Anschlüsse des Mehrfachkabels
Übersicht Mehrfachkabel
  1. Mehrfachanschluss der Kamera
  2. E/A-Klemmleiste
  3. Audio-Klemmleiste
  4. Netzanschluss

Das Mehrfachkabel weist folgende Anschlüsse auf:

Netzanschluss –
2-poliger Anschlussblock für die Stromversorgung. Die Polarität der Kabel muss nicht beachtet werden. Verwenden Sie eine mit den Anforderungen für Schutzkleinspannung (SELV) kompatible Stromquelle mit begrenzter Leistung (LPS), entweder mit einer Nennausgangsleistung von ≤100 W oder einem dauerhaft auf ≤5 A begrenzten Nennausgangsstrom.

Audioanschluss –
4-poliger Anschlussblock (2,5 mm) wird für Audioein- und Audioausgang verwendet. Dieser kann mit einer Rundrufanlage (PA) oder einem Aktivlautsprecher mit integriertem Verstärker verbunden werden.

FunktionKontaktHinweise
Audioeingang1Symmetrischer oder unsymmetrischer Eingang für ein Monomikrofon oder ein Leitungssignal
Audio-Line-Out3Zum Anschließen einer Rundrufanlage (PA) oder eines Aktivlautsprechers mit integriertem Verstärker.
Erde (GND)2, 4Erdung
E/A-Klemmanschluss –
Zur Verwendung mit externen Geräten in Verbindung mit Manipulationsalarmen, Bewegungserkennung, Ereignisauslösung, Alarmbenachrichtigungen usw. Außer dem Bezugspunkt 0 V DC und Strom (DC-Ausgang) besitzt der E/A-Anschluss eine Schnittstelle zum:
  • Digitalausgang – zum Anschluss externer Geräte wie Relais und LEDs. Die angeschlossenen Geräte können über das VAPIX® Application Programming Interface oder über die Produktwebsite aktiviert werden.

  • Digitalen Eingang — Zum Anschließen von externen Geräten, die zwischen geöffnetem und geschlossenem Schaltkreis wechseln können, wie etwa PIR-Sensoren, Tür- und Fensterkontakte sowie Glasbruchmelder.

FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
0 V DC (-)10 V DC
DC-Ausgang2Kann für die Stromversorgung von Zusatzgeräten verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt darf nur für den Stromausgang verwendet werden.
12 V DC
Max. Stromstärke = 50 mA
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)3–6Digitaleingang – zum Aktivieren an Kontakt 1 anschließen; zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitaler Ausgang – Interne Verbindung mit Kontakt 1 (Erdschluss Gleichstrom), wenn aktiviert; unverbunden, wenn deaktiviert. Bei Verwendung mit einer induktiven Last, z. B. einem Relais, muss parallel zur Last zum Schutz vor Spannungsspitzen eine Diode zwischengeschaltet werden.0 bis max. 30 V DC, Open Drain, 100 mA
  1. 0 V DC (-)
  2. DC-Ausgang 12 V, max. 50 mA
  3. E/A als Eingang konfiguriert
  4. E/A als Ausgang konfiguriert
10-poliger Push-Pull-Systemanschluss von Axis (separat erhältlich)

Wenn Sie ein externes Gerät mit einem Axis Produkt verbinden möchten, ist ein 10-poliger Push-Pull-Systemanschluss von Axis (separat erhältlich) erforderlich, um die IP-Schutzklasse des Produktes zu erhalten.

Die Montage der Kabel erfordert eine Crimp-Zange. Eine detaillierte Montage-Anleitung für die Kabeladern steht auf axis.com/support bereit.

Den 10-poligen Systemanschluss mit Schnelltrennverriegelung an den Mehrfachanschluss des Produktes anschließen. Zur Lage des Mehrfachanschlusses, siehe .

10-poliger Systemanschluss mit Schnelltrennverriegelung

FunktionKontaktHinweiseTechnische Daten
Anschluss für Wechselstrom/Gleichstrom9, 10Der Eingang ist polaritätsneutral. Verwenden Sie eine mit den Anforderungen für Schutzkleinspannung (SELV) kompatible Stromquelle mit begrenzter Leistung (LPS), entweder mit einer Nennausgangsleistung von ≤100 W oder einem dauerhaft auf ≤5 A begrenzten Nennausgangsstrom.24 V Wechselstrom/Gleichstrom
Konfigurierbar (Ein- oder Ausgang)3 - E/A 1
5 - E/A 2
6 - E/A 3
7 - E/A 4
Digitaleingang – Zum Aktivieren an Kontakt 8 anschließen, zum Deaktivieren nicht anschließen.0 bis max. 30 V Gleichstrom
Digitalausgang – bei Aktivierung mit Pin 8 verbunden; wenn deaktiviert: frei (nicht verbunden). Beim Verwenden einer induktiven Last, wie etwa einem Relais, muss zum Schutz gegen Spannungssprünge eine Diode parallelgeschaltet werden.0 bis max. 30 V Gleichstrom, Open Drain, 100 mA
Gleichstromausgang2Darf für die Stromversorgung von Zusatzgeräten verwendet werden.
Hinweis: Dieser Kontakt kann nur als Stromausgang verwendet werden.
12 V DC
Max. Stromstärke = 50 mA
Masse (GND)8Erdung für Audio- und E/A-Anschluss
Audio-Line-Out4Zum Anschließen einer Rundrufanlage (PA) oder eines Aktivlautsprechers mit integriertem Verstärker.
Audioeingang1Unsymmetrischer Eingang für ein Monomikrofon oder ein Audiosignal.